Während Trumps Präsidentschaft ging es der amerikanischen Wirtschaft gut und die USA startete keinen neuen Krieg. Das muss nicht zwangsläufig alleine Trumps Verdienst sein. Oft merkt man den Einfluss der Vorgängerregierung(en) noch deutlich länger. Ereignisse globalen Ausmaßes kann man auch nur bedingt national lenken. Eventuell hatte auch Trump Glück, dass seine Präsidentschaft vergleichsweise geräuschlos verlief, während Biden derzeit diverse Brände zu löschen hat.
Ich bin jedoch ehrlich: Als Biden bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten diesen versehentlich mit dem Namen des Angreifers ansprach und sich mit dem Zusatz korrigierte, er sei damit beschäftigt, Putin zu bekämpfen, dachte ich mir: "Traue ich Biden zu, Putin zu bekämpfen?". Schon klar, dass ein Präsident nicht aktiv auf dem Schlachtfeld kämpft (Wenn wir ehrlich sind, wollen wir auch wirklich keinen 70-jährigen gegen einen 80-jährigen kämpfen sehen.), aber aktuell traue ich es Biden nicht zu, eine erfolgsversprechende Kriegsstrategie zu planen und derart zu instruieren, dass eine Nlederlage Putins in absehbarer Zeit realisierbar wäre.