Das wäre durchaus kontraproduktiv, dabei anzufangen zu zittern.
Das hast du jetzt dazugedichtet.
Das wäre durchaus kontraproduktiv, dabei anzufangen zu zittern.
Das hast du jetzt dazugedichtet.
Irgendwie muß ich da gerade an ein Zitat von Peter Scholl-Latour denken:
„Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“
Es war nicht alles nur besonders weise, was Scholl-Latour so von sich gegeben hat. Natürlich haben wir Kinder von Kosovaren, Bosniern und Serben in den gleichen Klassen sitzen. Hin und wieder kommen da seltsame Gesprächsthemen auf, das muss man im Keim ersticken. Wie andere schon schrieben, diese Kinder haben 1. mit dem Krieg ihrer Eltern nichts zu tun und sie müssen 2. lernen, dass das Land, in dem sie nun leben, mit diesem Krieg schon gar nichts zu tun hat und man sich *hier* mit diesen kleingeistigen Streitereien auch null und gar nicht beschäftigen will. Wer sich weiter kloppen will, darf doch gerne wieder "heim" gehen.
Ich denke man kann feststellen: Schulen, an denen homo- und/oder transsexuelle Personen, Personen mit unterschiedlichen Hautfarben, mit körperlichen Beeinträchtigungen, etc. pp. als Lehrpersonen eingestellt werden, sind gute Orte. Die Frage ob man xy in dem Zusammenhang "darf" ist wirklich komisch. Man "darf" das selbstverständlich alles, man muss nur nicht davon ausgehen, dass jeder Arbeitgeber damit klar kommt, 2023 hin oder her. Wir haben an meiner Schule z. b. so viele dunkelhäutige Schülerinnen und Schüler, dass es im Alltag praktisch überhaupt nicht mehr auffällt. Keiner dreht da im Treppenhaus den Kopf "oh ... ein Schwarzer!", es ist einfach belanglos. Natürlich ist das an anderen Orten nicht belanglos, wenn es in einem Schulhaus mit 1000 Jugendlichen vielleicht nur 5 mit dunkler Hautfarbe gibt. So naiv muss man echt nicht sein.
Ach Gott, jetzt sind wir wieder beim Sicherheitsgurt. Ja, vielleicht argumentiert man so, wenn man irgendwo wohnt, wo nie ein Bus vorbeikommt. Ich nutze jeden Tag Busse, die mit 50 km/h durch die Stadt fahren und in denen es gar keine Sicherheitsgurte für die Fahrgäste gibt. Schutzbrille, Kittel, Butylkautschuk-Handschuhe und Abzugsscheibe haben mich im Leben schon ganz real und weitaus häufiger vor ernsthaften Verletzungen bewahrt als Sicherheitsgurte, die man im PKW vorschriftsmässig anlegen muss und die in einem Linienbus überhaupt nicht vorhanden sind. Ich habe auch schon oft genug in Kletterseilen gehangen ohne die ich mindestens schwer verletzt wenn nicht schlimmeres gewesen wäre. Sich beim Klettern oder Gletschertrekking anzuseilen ist übrigens keine Vorschrift, genauso wenig das Tragen von Schutzkleidung bei der Arbeit mit gefährlichen Chemikalien. Kann aber verdammt tödlich enden, wenn man's nicht macht.
Vorschriften oder Verbote sind nicht grundsätzlich gute Indikatoren für die reale Gefährlichkeit einer Situation. Oft genug steht dahinter erst mal nur eine Moral also eine Art gesellschaftlicher Konsens. Oder ökonomische Interessen. Es fahren Millionen von PKW auf unseren Strassen rum, wenn sich da ständig Leute zum Krüppel fahren weil sie nicht angeschnallt sind, ist das nicht nur deren persönliches Pech, es verursacht der Allgemeinheit vor allem ne Menge Kosten. Chemiker und Kletterer gibt's einfach viel weniger, da ist's gesamtgesellschaftlich gesehen nicht so schlimm, wenn hin und wieder einer drangeht. Auf der individuellen Ebene habe ich aber tatsächlich ganz reale Angst um mein Leben, wenn ich nicht angeseilt über eine Gletscherspalte steige. Ich habe in einer solchen schon dringehangen. Was eine andere Person da für sich entscheidet ist mir vollkommen egal, so lange die nicht an *meinem* Seil mit dranhängt.
Wer im Alltag ohne selbst erkennbar krank zu sein (immer noch) eine Maske trägt, hat offensichtlich Angst, sich mit irgendwas anzustecken. Das interessiert mich genauso wenig wie die Sache mit den Kletterseilen und den Autogurten, die Person wird schon einen Grund für ihre Angst haben. Warum man das aber nicht "Angst" nennen sollte, bleibt rätselhaft. Ich bin die ganze Woche schon leicht erkältet und habe Herpesbläschen an der Lippe. Wenn ich meine Freundin im Spital besuchen gehe, trage ich eine Maske. Sie ist am Kopf operiert worden, ich habe Angst davor, sie unsinnig mir irgendwas anzustecken. Wie soll ich das denn sonst nennen?
Ich sage meinen SuS immer: Wenn's der Deutschlehrer falsch macht, rutschen Sie schlimmstenfalls schlafend vom Stuhl und stossen sich den Kopf. Wenn ich's falsch mache, können Sie auch sterben. Sie sollten Angst vor mir haben!
Hm. Ich habe bei der Laborarbeit mit 48 %iger Flusssäure immer mit Handschuhen bis über die Ellbogen, im Abzug und mit extra Schutzschild vor dem Körper gearbeitet. Aus Angst um mein Leben. Wenn ich mit konzentrierter Lauge arbeite, trage ich eine Schutzbrille. Aus Angst um meine Augen. Da "könnte" nicht einfach nur was passieren, man stirbt an einer Verätzung mit Flusssäure tatsächlich recht fix und ein Auge ist bei Kontakt mit konzentrierter Lauge innerhalb weniger Sekunden verloren. Ja, vor sowas habe ich Angst.
Vorsorglich schon mal sorry fürs Klugscheissen: Kein Schweizer würde seine Mundart selbst als "Hochdeutsch" bezeichnen, das grenz an Beleidigung. Sprachwissenschaftlich ist meines Wissens die korrekte Bezeichnung "Hochallemannisch" für die meisten Schweizer Dialekte. Das Wallis spricht Höchstallemannisch, die Basler sprechen Niederallemannisch. Letzteres bildet mit dem Schwäbischen, Badischen und Elsässischen eine Dialektrgruppe.
Tatsächlich, wir haben gerade eine Welle:
Das ist die Viruslast im Abwasser, die wird immer noch gemessen.
Und es ist genau das passiert, was ich prognostiziert hatte:
Die statistich zu erwartende Übersterblichkeit wurde nach oben korrigiert.
Wenn du es so sehen willst ... Ich gehe davon aus, dass mit "Schutz" ein Kondom gemeint war.
Was darf man denn nicht machen, wenn man HiV positiv ist? Außer ungeschützter Geschlechtsverkehr
Ungeschützten Geschlechtsverkehr kannst du bei entsprechender Medikation sogar haben. Das aber nur so nebenbei bemerkt. Ich glaube, den unsinnigen HIV-Vergleich hatten wir schon häufiger und er wird halt nicht besser (sorry, er kam ja nicht von dir).
Ich glaube nicht, dass die das hier tun. Ich kann aber gerne morgen nachfragen wenn ich wieder zu Besuch bin. Meine Lebensgefährtin hat auch keinen Test bei Aufnahme ins Spital gemacht.
Die Sprechstundenhilfe unseres Arztes hat es nun zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres erwischt.
Der behandelnde Arzt meiner Lebensgefährtin läuft auf der Intensivstation am Unispital Basel *ohne* Maske rum. Und nu?
Nur, weil du das nicht mehr sehen möchtest, ist es noch lange nicht weg.
Es interessiert einfach keine Sau mehr. Ich habe das Wort "Corona" seit wirklich Monaten nicht mehr ausgesprochen gehört. Oh warte ... Ich glaube ich habe es heute selbst in einem Satz erwähnt. Als zeitlichen Bezugspunkt im Gespräch über eine vergangene Urlaubsreise.
Cooler Nostalgie-Thread. Das Wort "Corona" existiert in meiner Welt nur noch in diesem Forum. Ich würde fast denken, dass hier im Moment so ne Art Welle durchläuft, es sind doch für die Jahreszeit ungewöhnlich viele Personen auch gerne mal ne ganze Woche krank. Es kommt allerdings kein Mensch auf die Idee, sich irgendein Stäbchen in die Nase zu stecken um rauszufinden, was das jetzt ist. Ich wüsste schon gar nicht, woher ich Stäbchen bekommen sollte, wenn ich nicht gute deutsche Importware in der Schublade hätte.
Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute. Bei so viel Uneinsichtigkeit und Inkonsequenz kannst du nicht anders als deiner Tochter beizubringen, dass sie dem anderen Mädchen mal gepflegt den Mittelfinger zeigen soll.
Dass man das Kind zu einem selbstbewussten und mündigen Menschen erzieht, versteht sich von selbst. Das hat mit dem Mobbing überhaupt nichts zu tun. Wer da irgendeine Kausalität herstellen will, gibt dem Opfer mindestens eine Teilschuld. Die Frage "Wieso lässt die das mit sich machen?" verbittet sich ganz einfach.
Gibt´s an deutschen Gymnasien nicht
Das gibt es an jeder Schule, an der Lehrpersonen das einfach genau so machen.
Darf ich fragen, wieso du mich hier so passiv-aggressiv angehst?!
Was genau soll denn passiv-aggressiv sein? Ich erkläre dir unverhohlen, dass ich den Beitrag daneben fand und auch immer noch daneben finde.
Ich bin jahrelang in der Grundschule und in der Unterstufe massiv gemobbt worden und spreche daher aus leidvoller Erfahrung.
Ja, wir sind wohl alle dies das und jenes und es ist 30 Jahre oder noch länger her. Die Zeiten haben sich zum Glück geändert und man darf jetzt einfach mal direkt mit dem Finger auf die Täterin zeigen. Die Formulierung "warum lässt die das mit sich machen" geht einfach überhaupt nicht. Das andere Kind "macht" und zwar aktiv, bewusst und immer wieder. Es soll damit aufhören, Ende Gelände.
Selbst wenn die KL informiert, geschickt und entschlossen ist, was schon selten der Fall ist, wird es KuK geben, die kontraproduktiv agieren
Tja schade, an meiner Schule ist das nicht so. Wo wir schon beim Anekdotischen sind: Ein Kollege hat einen Mobbing-Fall in seiner Klasse. Als er davon erfahren hat, ist er wie eine Furie in den Englischunterricht der Klasse geplatzt und hat den Kerl ohne Vorwarnung erst vor der gesamten Mannschaft blossgestellt und dann quasi "an den Löffeln" zur Schulleitung geschleift. Das gesamte Klassenteam hat sich instantan hinter meinem Kollegen und gegen den Mobber positioniert. Jedes Mal, wenn der auch nur ansatzweise Luft geholt hat, ist er sofort aus dem Unterricht geflogen. Guess what, er hält jetzt das Maul. Es gab ein Gespräch mit den Eltern "aber unser Sohn macht doch nicht ...", doch tut er und so benimmt er sich nicht an *dieser* Schule. Wenn das bisher toleriert wurde, ist das sehr schade, jetzt ist fertig damit, keine weiteren Verhandlungen.
Ich find's auch übel! Das geht gar nicht!
Ggf. könnte man das Pferd aber auch mal von hinten aufzäumen. Wieso lässt sich deine Tochter derart mobben? Eventuell könnte man da mal in Richtung Stärkung des Selbstbewusstseins, etc. etwas anstoßen.
Was ist denn bei dir los? Laut Schilderungen der Mutter hat das Kind sich mehrfach eindeutig artikuliert. Offensichtlich liegt es also nicht am Selbstbewusstsein. Was soll das Mädchen denn machen? Zuschlagen? Wäre das ein adäquates Sozialverhalten?
laleona Bestell deiner Tochter schöne Grüsse, niemand hat ein Recht sie so zu behandeln. Das andere Mädchen ist komplett neben der Spur und trägt allein die Verantwortung. Verständnis ist da absolut nicht angezeigt.
Oh, Danke. Ich glaube, das bestelle ich mir sogar ![]()
Arrogantes Pack. Ich schreib hier gleich die Reaktionsgleichung der Ammoniaksynthese hin. ![]()
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