Beiträge von Quittengelee

    Vor allem kann man Medwedew nicht ernst nehmen.

    (Ich bin gerade heim gekommen und habe dies noch nicht gelesen. Ich dachte erst an irgendeine Satirezeitung und habe zweimal hinsehen müssen, ob er das wirklich gesagt hat.)

    In Bezug auf was? Wir sollten alle Menschen ernst nehmen, insbesondere Hassprediger.


    Edit: das Interview fand ich interessant und die Vorschläge konsequent... Wie man sich von Amiland lösen kann und sollte.

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    Es gibt noch eine koordinierende Erzieherin, die meint, sie wäre allen weisungsbefugt z.B. und man gerne den anderen dann die Arbeit zuschiebt.

    Ist sie aber offenbar nicht, das ist dann Aufgabe einer guten Schulleitung, sich zu kümmern. Da könnte die Schulleitung mal ganz gesund von ihrer Macht Gebrauch machen.

    bei mir wurde aus der einzigen abschließbaren schublade ein von mir angebissener, halber proteinriegel gemopst. es gibt nämlich nur eine art schlüssel, die für alle schränke und schubladen im haus passt. da hat sich wohl ein kind einen schlüssel geliehen und hatte mehr hunger als ekel. andere, private schubladenutensilien fand ich dann auf dem fußboden. daher ist schule für mich ein sehr ungemütlicher ort, den ich nach unterrichtsschluss schnellstens wieder verlassen will. vom fetten, dunklen dreck vom unversiegelten schulhof auf/in schränken, regalen, fensterbänken und büchern, der nie von der putzfirma geputzt wird und dann liegenbleibt, bis ich ihn alle paar monate notgedrungen selbst halbherzig wegputze, ganz zu schweigen. schule ist schon ein ziemlich unappetitlicher arbeitsplatz. stapel hefte korrigiert, hände gewaschen - graue soße im waschbecken.

    Tja, das ist dann offenbar die Kehrseite der Medaille, wenn sich niemand für irgendwas verantwortlich fühlt und jeder darauf beharrt, nichts beizusteuern.

    Bei uns ist es sauber, jeder kümmert sich um sein Zeug (ist ja Eigentum), gießt die Blümchen auf der Fensterbank und wischt den Staub selbst aus den Regalen.

    Na ja, aber Sachen werden ja auch gebraucht und da bleibt es nicht aus, dass Sachen kaputt gehen oder Teile verloren gehen. Sowas müsste auch einkalkuliert sein, nicht nur die einmalige Anschaffung.

    Besonders seitdem das Prinzip Klassenraum gleich Gruppenraum an sehr vielen Schulen gilt und die Kinder nachmittags in den selben Räumen spielen wie vormittags lernen leiden die Materialien noch mehr. Denn oft genug werden Karteien, Lernspiele, Lesebücher etc. auch nachmittags von den Kindern genommen (sei es weil die OGS Betreuung nicht aufpasst oder es ihr schlicht egal ist). Seitdem gibt es noch mehr Schwund...

    Ohja, vor allem wenn dann Privates der Lehrkräfte von der Nachmittagsbetreuung den Kindern zum Verbrauchen oder Verschlampen überlassen wird...

    Mancher scheint keine Ahnung zu haben, was das Zeug wert ist. Oder nach ihm/ihr die Sintflut.

    Aus gegebenem Anlass hier on topic:

    "Stuss" hat meine Mutter gesagt. Wenn es nicht ganz so harsch klingen sollte, sondern eher wie "na da will mich doch einer für dumm verkaufen": "Kokolores".

    "Dummes Zeug" hat meine Oma gesagt, wenn unmissverständlich eine Diskussion zu Ende war.

    So ein Käse, Bullshit, Quark-> meine Generation/Region.

    OT: Wurden bei euch Konflikte abgewürgt, so à la "solange du deine Füße unter meinen Tisch etc." Oder "Schluss jetzt, dein Vater hat dieses oder jenes gesagt."?

    Also, nochmal sortiert, bei mir gibt es zwei Gründe:

    1. Ich möchte etwas besitzen, weil es mir Freude macht. Das Material ist schön, qualitativ hochwertig, es gehört mir und ist immer verfügbar.

    2. Es mangelt an Material für Förderschulen. Zum Beispiel gibt es kein Buch für Fach X, was ich fachfremd unterrichten muss. Ich kann nicht jeden Mittwochabend 4 Stunden sitzen, um nach kostenlosen Alternativen zu suchen, wenn ich Donnerstag eine schwierige 8. Klasse habe. Irgendwas muss ich mit denen ja machen. Sie können kaum lesen und gehen über Tische und Bänke, wenn ich nicht 110% präsent bin und sie genau richtig beschäftige. (Nicht zu schwer, nicht zu leicht, abwechslungsreich aber nicht chaotisch, aktiv aber strukturiert und ein bisschen fachdidaktischen Anspruch habe ich mir auch noch bewahrt...)

    Es wird jetzt sicher jemanden geben, der seine 23-Jährigen SuS mit ppt unterhält, seine 10.-Klässler am PC beschäftigt oder für Latein nichts als ein Wörterbuch von 1982 braucht. Go for it:wink2:

    Macht sie ja auch. Die KuK machen jetzt keine Bücherausleihe mehr, sondern können mehr Unterricht machen. Sie kann auch noch viel mehr. Nach und nach übernimmt sie Aufgaben, für die KuK sonst Abminderung bekommen haben. So viel ist ein Drittel ja nun auch nicht. In großen BK-Systemen ist das zu verschmerzen. Es ist eher richtig Übel, dass nicht alle Schulen mindestens eine davon haben. Große gleich mehrere.


    EDIT: Irgendwie verstehe ich Dich grad nicht. Klar gibt es KuK, die keine Stunden bekommen für ihre Aufgaben. Warum soll das ein Problem in diesem Kontext sein?

    Achso, dann liegt's wohl wieder an den unterschiedlichen Schularten. Abminderung gibt's bei uns nur wenig. Wenn die paar frei verfügbaren Stunden eine Assistenzperson bekäme, um das Material zu sortieren, gäbe es keine mehr für die Schulleitung, die Mentorentätigkeit oder Diagnostik. Das sind alles Aufgaben, die nur Lehrkräfte ableisten können und daher sortieren wir am Ende selbst die Rechenwürfel.

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