Beiträge von Quittengelee

    Ich würde halt einfach naiv nachfragen wie das geregelt ist. Weiß nicht, was daran so schwierig ist.

    Was soll denn das bringen? Dass der Chef in der Konferenz sagt "also das geht ja mal gar nicht!"? Abgesehen davon, dass der Kollege natürlich dann weiß, dass er gemeint ist mit der komischen unkollegialen Art, bedeutet das noch nicht, dass es sein Verhalten ändert. Und zum zweiten wollte ich auch nicht, dass der Chef mich für naiv hält.

    Dann eher so, wie Chili beschreibt, sinnvolles Konzept, von dem alle was haben.

    Edit: oder einfach zum Chef und Bescheid geben, soll er sich kümmern.

    Der Titel wurde ja inzwischen geändert, der ließ zusätzlich vermuten, dass ein Elternteil sich beklagt und kein Kollege. Man legt doch keine Dienstaufsichtsbeschwerde ein, wenn man ein Problem bei der SL anspricht.

    Ich sehe darin eine Verletzung der Aufsichtspflicht und auch eine Benachteiligung bzw. Bevorzugung einiger SuS.... Rechtfertigt es nicht mein Bedenken???

    Dann kümmere dich doch. Oder müssen erst alle dir nicht bekannte Menschen in diesem Forum zustimmen?

    In der Konferenz fragen, ob man selbst so vorgehen soll, würde ich allerdings nicht empfehlen, wenn ich der Meinung bin, dass eine massive Aufsichtspflichtverletzung vorliegt.

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    Ich finde den Weg, nachzufragen, ob man es selbst so machen kann, gut. Oder vielleicht in einer DB darüber sprechen, welche Lösungen gut wären. (zum Beispiel, welche Unterschriften von Eltern dafür notwendig wären).
    ...

    Dann aber lieber der SL direkt Bescheid geben. Wieso sollte man nachfragen, ob man selbst was tun darf, was du doch offensichtlich für eine massive Aufsichtspflichtverletzung hältst?

    Ich bin skeptisch bei Erstbeiträgen mit Grammatikfehlern. Bist du Lehrkraft oder Elternteil? Als Elternteil würde ich die Schulleitung informieren. Ich wollte auch wissen, wie die Sicherheit meines Kindes gewährleistet ist, wenn es anwesend ist. Wieso hat es Zugang zu irgendwelchen Maschinen, während es nichts zu tun hat?

    Als Klassenlehrkraft würde ich mich wahrscheinlich nicht an die Schulleitung wenden. Wenn ich bereits mit dem Kollegen gesprochen habe, ist dieser über meine Bedenken informiert und ich sehe es nicht als meine Aufgabe, das Kollegium zu erziehen.

    Ich verstehe nicht, warum eine Lehrperson Mails schreibt, was die Eltern machen sollen. "Kochen Sie mit Ihrem Kind mal was Leckeres. Dann lernt es gleich noch, was Eltern so leisten. Gehen Sie in eine Buchhandlung mit Ihrem Kind und kaufen mal irgend ein Buch, zum Beispiel einen Comic, Sie schaffen das." Derlei Mails bekommen Eltern wahlweise persönlich oder allgemein als Klassenrundmail geschickt, in jedem Falle ungefragt.

    Der anfängliche Ärger, dass mich die Lehrkraft für bescheuert hält ist etwas der Enttäuschung gewichen, dass sie offenbar keinen Bezug zu den SuS hat und nicht wirklich weiß, was sie machen und wie es ihnen geht.

    Erteilt ihr auch ungefragt gute Ratschläge an Eltern? Ich prüfe mich dahingehend gerade selbst.

    Ich hab mal bei der Arge reingeschaut, mit dem Check U, das ist dröge, unkonkret und zu kompliziert mit doppelter Verneinung usw. "Zu wieviel Prozent stimmst du dieser Aussage zu, dass es dir nicht wichtig ist, wie genau du arbeitest" oder so ähnlich.

    In einem Arbeitsheft hab ich mal Beispiele gesehen, wie sich die SuS selbst einschätzen können. Etwa: "Ich arbeite genau und geschickt. Zum Beispiel packe ich gerne ein Geschenk ein und es ist dann ordentlich." Nach solchen Sachen würde ich mal per KI suchen. Auch gut: andere sollen mich einschätzen, ebenso konkrete Beispiele.

    Was ist eigentlich mit dem Berufswahlpass, arbeiten sie damit? Gibt es ein Konzept zur Berufsorientierung an der Schule? Welches Fach leistet in welchem Schuljahr welchen Beitrag? Sprich mit den Kolleg*innen.

    Edit: weilt der TE eigentlich noch unter uns?

    Naja, man vergisst ja auch wirklich ein bisschen, wie man sich am Anfang fühlt. Ich hab vor ca. 100 Jahren als Praktikantin in referendar.de was gefragt und genau so eine Antwort erhalten: ich solle bloooß nicht denken, dass ich irgendwas gratis geliefert bekäme und überhaupt, was denn meine Ideen seien?! Dabei wusste ich wirklich nicht weiter und hatte eben genau keine Ideen, deswegen meldet man sich ja an.

    Und da der/die TE auch sofort eine Idee für eine Unterrichtsreihe hochgeladen hat, gehe ich doch davon aus, dass die Person sich was gedacht hat, aber nicht weiter weiß.

    Die Frage ist "Was soll Schule vermitteln?". Frag 10 Leute, du wirst 10 Antworten bekommen!

    Die allgemeinbildende Schule geht zwischen 9 und 13 Jahre. Unsere Schüler (m/w/d) leben 80, 90, vielleicht 100 Jahre. So weit kann Schule gar nicht in die Zukunft schauen und zudem geht es darum, ein Fundament für jeden zu errichten, unabhängig davon, in welche Richtung sich der Einzelne später entwickelt.

    Meiner Meinung nach geht es darum, Schülern zeitlose Kulturtechniken und Inhalte zu vermitteln, sodass die Kinder und Jugendlichen im nächsten Schritt unter Unterstützung der Lehrkraft überlegen können, was diese wiederum im Hier und Jetzt für sie bedeuten.

    Wer weiß, ob wir in 5 Jahren von Chat GPT reden werden. Oder vom BSW. Oder von Billie Eilish. Trends sind schnelllebig. Wer das große Ganze verstanden hat, kann Trends entsprechend einordnen, ohne sich von diesen abhängig zu machen. Damit lässt sich auch begründen, warum unsere Schüler (m/w/d) auch mal was von Goethe oder Martin Luther gehört haben sollten und nicht nur von Squid Games und Greta Thunberg.

    Also weder ist Luther wichtiger als Greta Thunberg, noch sitzen alle SuS vor TikTok und schon gar nicht kann man ausblenden, dass sich die Welt weiterdreht.

    Unsere Kinder sind echt cool, machen sich viele Gedanken, sind informiert, denken häufig schwarz-weiß, haben 100 Bücher im Regal UND haben Liebeskummer und Fragen ans Leben, die wir doch auch bloß nicht beantworten können, nur weil wir 25 Jahre länger auf der Welt sind.

    Insofern können wir ja gerne "Kulturtechniken" definieren und ob "KI sinnvoll anwenden" dazugehört oder ob sie mit "lesen können" und "Quellen checken" schon immer da waren und sich nie ändern werden. Es hat aber keinen Sinn, sich dem zu verschließen, wovon die SuS umgeben sind. Und wenn sie KI verwenden, müssen sie lernen, damit umzugehen. Und wir ganz offensichtlich auch, sonst können wir überhaupt nichts weitergeben.

    celikk , nimm die Rückfragen ernst. Die Methode für den UB kommt erst, wenn man weiß, was man in der ganzen Reihe schaffen will, was die SuS nach diesen 6 Stunden können und wissen sollen. "Berufe" ist kein Ziel.

    Spontan frage ich mich zum Beispiel, ob du wirklich Bewerbungen in einer Stunde zwischendrin abhandeln willst? Damit alleine kann man 6 Wochen à 5 Deutschstunden zubringen.

    Ich würde erst in die genauere Planung der einzelnen Stunden deiner Einheit gehen, bevor ich den UB plane. Berufsbilder, Stärken und Schwächen sind grundsätzlich typische Inhalte der Berufserkundung. Für siebte Klasse Hauptschule musst du das aber aufdröseln, die wissen weder, welche Stärken man in welchem Beruf braucht, noch welche sie haben. Allenfalls gibt es ein paar grobe Ideen und Interessen "KfZ-Mechaniker" "Tierärztin", "was mit Kindern".

    Als Lernziel der Stunde habe ich für den Großteil der Klasse folgendes formuliert: Die SuS können lange und kurze Vokale in gesprochenen und geschriebenen Wörtern unterscheiden. Für die 5 Förderkinder ist das Ziel nur die Unterscheidung in gesprochenen Wörtern.

    Das ist ambitioniert, an der Förderschule üben wir sowas 5 Jahre lang.

    Mal so ganz allgemein: das a in Hase und das a in Mantel klingt völlig verschieden. Die Kinder lernen gerade erst, dass Laute überhaupt als Zeichen dargestellt werden können. Sie haben keine Ahnung, dass in Hase und Mantel "as" vorkommen, sie können ja noch nicht lesen.

    Ich würde für die Schwachen also eher nur einen Vokal und möglichst lautgetreue Wörter nehmen, mich auf Anlaute beschänken und Hörübungen dazu suchen. Reimwörter wurden auch schon genannt.

    Vielleicht im Spiegel die Mundstellung anschauen? Oooohr, Oooma, Otter?

    Was starke Erstklässler können, weiß ich nicht, allerdings würde ich kein eduki für einen UB verwenden. Du musst selbst Arbeitsblätter erstellen. Nur so kannst du zeigen, was du kannst und auch nur so die Qualität der AB unbekannter Autor*innen aus dem Äther beurteilen.

    Dann ist es doch klar? Du bist mit 25 Kindern alleine und das ist nicht zulässig.

    Müsst ihr irgendein Formular ausfüllen und den Wandertag genehmigen lassen oder an welcher Stelle hat die SL festgelegt, welche Begleitperson welcher Klasse zugeordnet wird? Und warum hat sie das getan, es hätte doch gereicht, je 2 Klassen 1 Menschen mitzuschicken.

    Wie gesagt, ich würde sagen, dass ich für meine Klasse eine zweite Person will, eine zweite Person selbst organisieren oder nicht mitgehen. Was nützt dir die rechtliche Absicherung, wenn dir nicht wohl ist?

    Rein rechtlich muss sich deine Gruppe "beaufsichtigt fühlen". Rennt aber die halbe Klasse noch schnell über rot und steht auf der Verkehrsinsel, hast du das konkrete Problem.

    Hast du Kinder mit irgendwie geartetem Unterstützungsbedarf? Dann könntest du sagen, dass du mit Kind xy nicht alleine losgehen kannst, weil es austicken könnte und du dann niemanden hast, der mit ihm zur Schule zurückfährt. Einfach mal beharren. Oder ein Elternteil mitnehmen?

    ...Neben den vier Klassenlehrern sind noch zwei Fachlehrer als Aufsichtspersonen dabei. Diese sind jedoch zwei bestimmten Klassen zugeordnet. Die Schulleitung sagt, dass trotzdem alle Lehrer für alle Schüler verantwortlich sind. ...

    Ich würde für meine Klasse entscheiden. Bin ich mit der 1a am Ende alleine, weil der zusätzliche Lehrer offiziell mit der 2b mitgeht? Dann würde ich den Ausflug wahrscheinlich nicht mitmachen. Oder sagt die Schulleitung offiziell, Kollege X geht mit 1a+1b mit?

    Ich versuche aus Gründen, inzwischen auf meinen Bauch zu hören. Sich zu was drängen lassen und am Ende die ganze Zeit gestresst sein, möchte ich nicht wieder erleben. Denn wer am Ende von einem Gericht die Verantwortung zugewiesen bekommt, sahen wir nach Klassenfahrten und Schwimmbadbesuchen: das sind nicht die Schulleiter!

    Die gesetzlichen Vorgaben sind das eine, anekdotische eigene Erfahrungen das andere. Das kann man doch einfach so stehenlassen. Ich habe sowohl die Kollegin erlebt, die bis kurz vor der Geburt in der Schule war, als auch die, die nur eigennützig eine Stelle besetzt hat, die uns in der Praxis dann monatelang nicht zur Verfügung stand. So what?

    Wieso sollte man das einfach so stehen lassen? Woher weißt du denn, welche Beschwerden die Kollegin hatte oder auch nicht oder was der Arbeitgeber in die Gefährdungsbeurteilung geschrieben hat?

    Ergänze das doch bitte eben noch, dass die mitlesende Allgemeinheit deine Anekdote auch richtig einordnen kann.

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