Irgendwie scheint mancher sich unter einer Gewerkschaft etwas vorzustellen, bei der einer alle 6 Monate vor Mikrofone tritt und mit roughen Worten 50% Lohnerhöhung fordert, während alle Beschäftigten so lange die Arbeit niederlegen und mit Zeigestöcken und Schwämmen gegen die Streikbrecher vorgehen.
Also ja, selbstverständlich "lohnt" es sich, eine Gewerkschaft zu unterstützen. Sie weist einen zum Beispiel darauf hin, Widerspruch wg. amtsangemessener Alimentation einzulegen, sie liest aktuelle Maßnahmenpakete des Kultusministers und macht mobil dagegen, sie berät einen, wenn der eigene Personalrat keine Ahnung hat oder lieber mit dem Chef befreundet sein will als Lösungen für Probleme vor Ort zu finden. Zum Beispiel.