Beiträge von Quittengelee

    Mal was anderes: ist jemand von euch Parteimitglied?

    Eigentlich ist es ja die mindeste Form von politischem Engagement. Auf der anderen Seite muss man schon sehr d'accord gehen mit allen Programmpunkten, oder wie seht ihr das? Viele wissen ja noch nicht mal, wen sie wählen sollen...

    Wenn man in lokalen Gruppen aktiv ist, Wahlkampf macht usw., ist man wiederum mehr beteiligt. Auf der anderen Seite kann ich mir auch vorstellen, dass es enttäuschend ist, je mehr man sich reinkniet und dann keine Veränderung sieht. Klingt vielleicht schizophren... Aber auf einer Demo Schilder hochhalten gibt irgendwie ein gutes Gefühl, weil sichtbar ist, was man tun :shit:Wenn man aber am Stand steht und vertreten muss, was Politiker*innen tun, sieht's vielleicht anders aus? Bin gespannt auf Erfahrungen...

    Nein, mich entmutigt das oft. Vor allem, wenn ich selbst nicht sicher bin mit meinem Vorhaben. Manchmal ist es mir auch egal, mit dem Rauchen wollte ich z.B. aufhören und habe es natürlich getan, trotz Unkenrufen.

    Wie ist es bei dir, was spornt dich an?

    Oh ja, ich erinnere mich an eine Studienkreis-Lerngruppe aus lustlosen, nervigen 10-Jährigen... Oder eine Freizeit von Kindern mit und ohne Behinderung und ich sollte sie zum Einschlafen bewegen :sterne:

    *in Erinnerungen schwelg* ich mache den Job aber bis heute gerne.

    Nein, ich mag bitter gerne und habe sogar ein Fläschchen mit nur-Bitterstoffen, von dem ich mir ab und zu einige Tropfen genehmige.

    Hochinteressant! Also wirklich, das wusste ich nicht, dass es das gibt.

    Zur Frage, doch, scharf finde ich prima, allerdings europäisch gemäßigt. In Thailand würde ich wahrscheinlich weinen und schwitzen...

    Gehst du ab und an alleine ins Kino, Restaurant oder auf Reisen usw.?

    Klingt komisch, aber ich weiß auch nicht, ob dich jemand zwingen kann. Offenbar kennt ihr euch alle noch nicht? Oder ist die Schule so riesig, dass der Chef aus Kapazitätsgründen das Gespräch in 5 min abfrühstücken will und daher alles vorher schriftlich braucht?

    Vielleicht kannst du es so knapp und vage wie möglich lösen und die Antworten entsprechend formulieren? Etwa "Entscheidungen stehen im Protokoll vom Soundsovielten, ist der Mail angehängt, Rückmeldung an Kollegin X ist mündlich erfolgt, alles Weitere bitte im direkten Gespräch" Weiß aber nicht, ob das die beste Lösung ist, nur eine Idee.

    Eben. Aber man glaubt mir trotzdem nicht. Es wird nur das geglaubt, was die beiden erzählt haben und das stimmt nicht. Selbst als ich mal andere Lehrkräfte im Lehrerzimmer gefragt habe, kannten sie entweder die beiden nicht (ist eine ziemlich große Schule) oder sie konnten die auch nirgendwo finden….

    Was ist denn das für eine Geschichte?

    Entweder, du brauchst für jeden Tag eine Unterschrift der betreuenden Lehrkraft oder es reicht die Bescheinigung am Ende. Wenn die Bescheinigung reicht, kann niemand nachweisen, wie oft du da warst, weder du noch jemand anders.

    Warum "die Uni" dir nicht glauben sollte und sich unbekannte Lehrer gegen dich verschwören sollten ist mir nicht klar.

    (3) 1Bei einer Krankheitsdauer von mehr als fünf Tagen sowie bei Teilzeitunterricht von mehr als zwei Unterrichtstagen, kann der Klassenlehrer oder der Tutor vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen. 2Bei auffällig häufigen oder langen Erkrankungen kann der Schulleiter vom Entschuldigungspflichtigen die Vorlage eines amts- oder vertrauensärztlichen Zeugnisses verlangen. 3Die Anforderung ist durch den Schulleiter besonders zu begründen. 4Auffällig lang sind Erkrankungen von mehr als zehn Tagen, bei Teilzeitunterricht von mehr als vier Unterrichtstagen.

    So die sächs. Schulbesuchsordnung. Wie würdest du das verstehen?

    Jetzt weiß ich, woran mich die Diskussion hier erinnert. An die nie enden wollende "Frauen sind alle selbst Schuld daran/verantwortlich dafür, dass sie häufiger mit Kindern zu Hause bleiben, häufiger alleinerziehend sind, weniger im Alter abgesichert sind, Männer mehr verdienen, mehr in Aufsichtsräten, in Führungspositionen und als Regierungschefs und Diktatoren die Geschicke leiten... "

    Klar, am Ende ist jede selbst verantwortlich, was will man auch weiter machen. Aber nur der lange, zähe Kampf dafür, dass Frauenrechte gestärkt werden, bringt schrittchenweise Änderungen. Jede Aussage anderer Frauen, dass man sich mal nicht so haben solle, schwächt unsere Position zusätzlich. Warum tut man sowas?

    Da es zu viele Beiträge sind, sie alle zu zu zitieren, schaut sie ruhig nochmal in Ruhe daraufhin durch.

    Tenor:

    - Ich hatte auch schon krasse Beschwerden, wir schnauzen uns als Frauen dann gegenseitig an oder die SuS, so ist das halt

    - andere haben auch/noch schwerere Probleme

    - wir müssen aufpassen, dass wir nicht als noch schwächer wahrgenommen werden als sowieso schon

    - ich mag nicht noch mehr Sprüche von Männern gedrückt bekommen, wie "du hast wohle deine Tage", also lieber still sein

    - ich habe keine Probleme, hängt ja auch viel mit Eigenverantwortung wie Bewegung und Ernährung zusammen

    - wir sind unter uns Frauen ganz offen, da kriegt man auch tolle Schlaftips

    - das muss man individuell mit seiner sicher total aufgeschlossenen Schulleitung klären

    - was geht die Schulleitung das an

    - melde dich doch einfach krank, du wirst sicher krankgeschrieben von deiner Fachärztin

    :uebel:

    Klingt gruselig. Ich kenne die Bücher nicht, aber es geht ja in den Prozessen um was völlig anderes.

    Und ich sehe den Zusammenhang zu Schule durchaus, wenn Externe nicht auf die zweifelhafte Behandlung des Psychiaters aufmerksam gemacht hätten, wäre es nicht dazu gekommen, eine Systematik dahinter zu vermuten.

    Edit:

    8 min. Interview mit Kai von Klitzing (inzw. glaube ich ehem. Direktor der Ki-Ju-Psychiatrie in Leipzig) der beklagt, dass Winterhoff zu oft öffentlich gehört wurde und gleichzeitig nie im wissenschaftlichen Kontext, auf Tagungen etc. zu sehen gewesen war.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/vorwuerfe-gege…s-bild-100.html

    Hallo zusammen,

    ich schubse diesen Beitrag noch mal hoch, da meine Kids sich ständig darüber streiten, was wir gemeinsam schauen, wenn wir einen Familien-Film-Abend machen. Die beiden sind 10 und 12 und kennen natürlich schon einiges. Vielleicht gibts hier ein paar neue und frische Ideen?

    Liebe Grüße

    Ob frisch, wage ich zu bezweifeln, aber "Alles steht Kopf" ist einfach total schön und lustig und lebensnah und überhaupt. Gibt auch einen zweiten Teil, kann man sich auch ansehen.

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