Beiträge von Quittengelee

    Wie was interessiert es mich, ich muss für jedes Elternteil die persönliche Anleitung mit den Zugangsdaten drucken, sie den Klassen zusortieren und viel schlimmer dann mit jedem Elternteil das es damit nicht schafft, die Anmeldung machen.

    Und jeder Klassenlehrer muss beim allerersten Elternabend, wo die Eltern erstmalig auf ihn treffen jedem die persönliche Mappe geben. ..

    Achso, also du musst 400 (oder wie viele Kinder auch immer) verschiedene Anleitungen einzeln verändern und drucken, das passiert nicht automatisch?

    ...
    Daher ist einfach notwendig, dass jemand der häufiger an der Schule ist das selber lösen kann.

    Das ist schön, wenn das wer kann, aber nicht erwartbar. Zumal die, die sich reinfuchsen einen Arsch voll Zusatzarbeit haben, DU findest das gut, 1000 andere Admins aber nicht. Und: wenn du krank wirst, kann überhaupt niemand mehr irgendwas machen.

    Ich finde es nutzlos, sich über Einzellösungen rumzustreiten. Am Ende muss man machen, was man für richtig hält, es kann aber keinen Goldstandard geben. Sieht man doch hier wieder besonders deutlich: Ausstattung ist unterschiedlich, Bedürfnisse verschieden, Mitbestimmungsrechte gegeben oder auch nicht...

    GoldenGirl , da du zweimal einen ähnlichen thread aufgemacht aber nicht weitergeführt hast: magst du denn genauer erzählen, was dich frustriert? Oder tauschst du dich per PN mit anderen Ü-50ern aus...? Finde es wenig hilfreich, ins Blaue hinein irgendwas zu raten.

    Ich verstehe die Diskussion nicht. Wer keine Tafel mehr hat, muss eine Lösung finden, wer eine hat, schreibt zur Not oder immer daran. Wer an Kabeln wackeln will und kann, tut das, wer es nicht will oder nicht kann, lässt es.

    Was bringt mir denn der Kollege in Niedersachsen an der BBS, der eine tolle Ausstattung hat aber keine Administration oder die Kollegin in einer saarländischen Grundschule, die immer gerufen werden kann, wenn irgendwo der Bildschirm schwarz bleibt?

    Die Länder haben ein ganz grundsätzliches Problem, das da heißt: Digitalisierung kostet Geld und zwar dauerhaft. Das können Lehrkräfte nicht einzeln lösen.

    Ich gehe nächstes Jahr ins Ref Lehramt und mein Amtsarzttermin steht vor der Tür. Ich war 2018 kurzzeitig in Therapie wegen einer Panikstörung laut dem Allgemeinarzt. Der Therapeut hat es dann aber als F93.8 Sonstige emotionale Störung des Kindesalter diagnostiziert. Hatte seitdem auch nie wieder Probleme und es wurde erfolgreich behandelt. Jetzt habe ich Angst weil man ja immer Horrorgeschichten hört das man nicht verbeamtet wird und im Vorgeschichtenbogen muss man ankreuzen ob man psychische Erkrankungen hatte oder in Therapie war. Wie gehe ich das am besten an? Muss ich mir Sorgen machen? Auslassen? Was sind eure Erfahrungen? (Lebe in Baden-Würrtemberg)

    Wo liest/hört "man" davon eigentlich "immer"? Hier melden sich alle Nas lang Leute an, die von den vielen angeblichen Nichtverbeamtungen gehört haben und kriegen hier die immergleiche Antwort. Daher würde mich das wirklich mal interessieren.

    Liebes Forum!

    Als Ü-Fünfzigerin stehen mir noch ca. 8 Dienstjahre bevor. Meine Unlust, in die Schule zu gehen, wird immer größer. Geht euch das auch so? Ich frage mich zur Zeit, wie ich diesen Zeitraum bis zur Pensionierung überstehen soll. Wie geht ihr mit der zunehmenden Belastung um und auf welche Weise motiviert ihr euch? Über ein paar aufbauende Worte würde ich mich sehr freuen.

    Was belastet dich besonders?

    Wir haben jetzt einen Fensterputzer engagiert - und sind gerettet!

    Putzt er nackt? Dann hätte man doppelt Freude.

    Huch aber im Ernst, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal Fenster geputzt habe. Max Goldt schrieb mal, dass die nicht anfangen zu stinken und es daher reiche, das ab und zu mal zu machen. Fand ich ein überzeugendes Argument:idee:

    Ich glaube, für Schulleitungen ist es manchmal schwer, eine Rolle zu finden, was Teil oder nicht Teil des Kollegiums zu sein anbelangt.

    Also wenn du nicht willst, dass dein*e Chef*in von deiner Familienplanung weiß, solltest du es nicht in der Kaffeeküche erzählen, dort darf sich natürlich jeder aufhalten und alles hören, was erzählt wird.

    Allerdings kann es natürlich sein, dass deine SL ein besonders neugieriger Mensch ist, das weiß ich nicht. Unsere ist das nicht. Die meisten Chefs und Chefinnen sind froh, wenn man sie nicht mit Privatem belastet, 50 Lebensgeschichten gleichzeitig auf dem Schirm zu haben ist völliger overload an meist belastenden Informationen.

    Insofern, um zu meinem Ausgangsgedanken zurückzukommen, könnte ich mir auch vorstellen, dass eure SL einfach versucht, Teil des Kollegiums zu bleiben und ein bisschen mitzuplaudern.

    Magellan und ich führten gerade eine Zwischen-Konversation darüber, ob es einem was ausmacht, wenn andere für einen beten wollen. Wenn du Support von außen brauchst, deine Religion gut zu finden, mag ich dafür keine Verantwortung übernehmen, Kris24 .

    Ich wünsche dir viel Spaß im Strandbad 💦

    Sicher? Ich hätte es zwar im ersten Moment auch vermutet, aber ich habe mal kurz geprüft:

    Es gibt immerhin etwa 5 mal so viele Ordensfrauen wie Ordensmänner in Deutschland.

    In der evangelischen Kirche ist der Frauenanteil (von Pristern, Diakon oder ähnlichen leitenden geistlichen Funktionen) etwa 3 mal so hoch im Vergleich zu den Männern.

    Das könnte knapper werden als vermutet.

    Ja, sehr sicher sogar, Nonnen taufen niemanden. Die Zahl christlicher Priesterinnen und Imaminnen ist weltweit nicht nur leicht geringer als die weiblicher Predigerinnen mit Führungsposition.

    Vermutlich muss der Täufling anwesend sein. Ansonsten sind beides Handlungen, die im Wesentlichen aus Worten bestehen. Ob man diesen Worten Bedeutung beimisst oder nicht ist einem erstmal selbst überlassen.

    Wenn ich hier jetzt sage: Ihr seid jetzt alle meine Jünger, denn ich taufe euch im Namen der großen Eule und somit seid ihr Mitglieder meiner Gemeinschaft. - Dann fühlt sich mir dennoch keiner in irgendeiner Weise verpflichtet oder zugehörig.

    Wir kennen uns nicht und du machst vor allem Witze. Das ist jedem von uns klar und es hat daher keine Bedeutung. Wenn du aber an Krebs erkrankst und es dir seit Wochen miserabel geht und du abgrundtiefe Angst hast und du googelst deine prognostizierte 5-Jahres-Überlebensrate von 10% und jemand, den du magst, sagt: "du, wir beten heute Abend in unserer Schamanengruppe Geister für dich an". Wäre es dir dann a) egal, fändest du es b) rührend oder denkst du c) "nee, möchte ich dann doch eher nicht"?

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