Humblebee, nicht aufregen, bitte. Wer Oper, Theater und Kunstausstellung als "Kram" bezeichnet, dem hätte meiner Meinung nach ein bisschen mehr Bildung echt nicht geschadet. Mehr habe ich nicht geschrieben.
Und ich finde es gut, wenn einem in seinem Schulleben ein breites Bildungsangebot präsentiert wird. Deswegen bin ich nicht dafür, dass nur 20 Prozent oder weniger eines Jahrgangs ein Gymnasium besuchen.
Vor allem: als ob "Oper, Theater und Kunstausstellungen" eine homogene Veranstaltung wären. Das ist etwa, wie zu sagen, wer Musik höre oder wer einen Text lese, sei ein cordtragender Langweiler.
Zu Bildung gehört nunmal dazu, über unsere Kultur etwas zu lernen, zu erleben, dass Menschen sich über Kunst ausdrücken und dass man nicht in einen luftleeren Raum hineingeboren wurde. Dass man in der Schule sowieso nur einen winzigen Teil der Welt abbilden kann, ist logisch. Wer dabei aber seinen eigenen Horizont mit seinen persönlichen Interessen als einzig wahre Lebensweise begreift und alle anderen Aspekte des Lebens abwertend über einen Kamm schert, der hat m.E. wirklich Bildung verpasst.