Wir müssen uns überhaupt nicht über einzelne Kolleg*innen unterhalten, wenn diese sich persönlich angegriffen fühlen. Dann sollten aber auch nicht permanent solche Sätze fallen:
...ich hatte gedacht, dass sich selbst in einem virtuellen Lehrerzimmer nach einiger Zeit einschätzen lässt, was das für Menschen hinter den Accounts sind und wie die Beiträge einzuschätzen sind... Ich stelle aber fest: Man kann sich sehr schnell täuschen.
Was ich "für ein Menschen bin" weiß niemand hier, das weiß ich nicht mal selbst.
Also nun allgemein:
... hat doch gerade erst wunderbar erklärt, dass der Vorwurf, Funktionsträger würden sich vor (unliebsamer) Arbeit drücken, völlig daneben ist.
Wenn einer keine Aufsichten übernimmt, macht er sie zunächst mal nicht, ich würde sagen: er drückt sich davor, weil er es kann.
Und wenn A im Kollegium sagt, ich gehe am Stock, weil ich Unterricht-Pausenaufsicht-Unterricht kaum schaffe und B und C, die bereits weniger unterrichten (und höher besoldet werden nebenbei), finden, dass sie diese Aufgaben nun nicht mehr erledigen müssen, sollten sie sehr vorsichtig sein mit der Begründung. Die Qualifizierung jedenfalls ist eine ganz schlechte.
Ich bekomm es einfach nicht voreinander!
Natürlich ist eine SL qualifizierter als ein x-beliebiger Kollege und hat zum Beispiel in NRW dieses qualifiziert sein durch das EFV bewiesen.
In anderen Bundesländern nicht. Außerdem gibt es noch andere Ämter, es geht hier offenbar nicht nur um Schulleitungen. In jedem Falle sind sie nicht plötzlich für Aufsichten überqualifiziert.