Beiträge von Quittengelee

    Ich bin ziemlich schnell mittlerweile und setze auf Lehrerpersönlichkeit, also überspitzt formuliert: Ein schlechtes AB mache ich siebte meine Lehrtärigkeit wett.

    Ist aber vielleicht nur in der Förderschule so???

    Ganz sicher nicht. Gerade in der Förderschule (fachfremder Unterricht, verhaltensauffällige SuS, geringe Lesefähigkeiten, große Heterogenität, geringe Selbständigkeit...) verunmöglicht es, mit schlechtem Arbeitsmaterial vernünftigen Unterricht zu gestalten.

    Aber nicht, wenn du auf dem Klo sitzt und an Schule denkst.

    Wir hatten die Diskussion ja schon öfter, aber ich verbringe halt tatsächlich Zeit im Internet für die Arbeit.

    35€ sind übrig und die Frage, ob noch jemand was bestellen will? Ich verbringe garantiert 2 Stunden auf der Seite eines Verlages und checke alle Filme, die die vorhandenen DaZ-Spiele vorstellen. Und ob ich das auf dem Klo oder am Schreibtisch mache, ist Wurst quasi. Darum gebeten hat mich aber auch wiederum niemand, ich hätte bloß gerne diese coolen Spiele und muss genau abwägen, welche es auf die Liste zu schreiben sich lohnt. Sind das 2 Stunden Arbeitszeit oder ein Fall von "selbst Schuld?"

    Derlei Beispiele habe ich unzählige.

    Wie ich schon schrieb, ich kann mir durchaus gut vorstellen, dass Sprechen und Hören bereits gut ausgeprägt sind, Lesen und Schreiben jedoch ggf. weniger, da der Umzug nach Deutschland vor Schulantritt in Irland erfolgte. Hinzu kommt noch kulturelle Kompetenz, die das Kind sicherlich in Bezug auf Irland mitbringt. Ich weiß jedoch nicht, ob Irland bereits im Grundschulunterricht besprochen wird, oder eher andere zielsprachige Länder/Regionen.

    Deine Aussage ergibt doch trotzdem keinen Sinn. Natürlich kann das Kind nicht alles, du sprachst aber explizit vom Lehrplan bis Klasse 4. Alles, was deutsche Kinder in 2 Jahren in einem 2 oder 3-Stundenfach lernen können und können müssen (Lehrplanziele) kann der Muttersprachler bereits.

    Natürlich kann man grundsätzlich immer nach oben differenzieren, du schriebst aber, dass die muttersprachlichen Kompetenzen sicher nicht den Lehrplan abdecken würden und das ist doch nicht wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist, dass man darüber hinaus differenzieren muss und zwar von der ersten Stunde an, wenn das Kind bereits redet wie ein Ire und die anderen "apple" lernen.

    Und deswegen würde ich vorher mit den Eltern sprechen. Es ist aber natürlich keine Pflicht und durchschnittliche Kinder kommen ja immer mit allem zurecht, was man ihnen anbietet, das vergesse ich manchmal. (Hier etwa: ich lege irgendwas zum Beschäftigen hin, wird schon klappen 2 Jahre lang.)

    Es gibt eben unterschiedliche Konstellationen, dass zweisprachig aufwachsende Kinder die andere Sprache peinlich finden ist zum Beispiel häufig so.

    In diesem Fall sind die Eltern ja Deutsche. Trotzdem bleibe ich dabei, dass ich ein Gespräch mit Eltern vorab für sinnvolle halte und das Folgende für falsch:

    ... Das Kind wird durch den muttersprachlichen Hintergrund schon einige Kompetenzen mitbringen, aber sicher noch nicht alle, die bis Ende der 4. Klasse curricular vorgesehen sind.

    Guckt in die Lehrpläne rein.

    Das verstehe ich nicht.

    Das Kind ist in der 3. Klasse und zweisprachig aufgewachsen, es ist doch bereits alphabetisiert.

    Eine Alphabetisierung im Englischunterricht findet nicht statt.

    Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt, ich meinte, dass das Kind, wenn es native speaker ist, die Lehrplanziele bereits erfüllen kann. Wenn man ihm darüber hinaus Bücher hinlegen oder Texte schreiben lassen will oder es als Experten einsetzen möchte, dass es sinnvoll ist, vorher mit den Eltern zu sprechen.

    Ähnlich hochbegabten Kindern, die sich im Unterricht langweilen und dann nicht ständig für andere den Erklärer spielen sollen.

    Da gute qualitative Differenzierung arbeits- und zeitintensiv ist, würde ich erst mit den Eltern sprechen, welche Kenntnisse das Kind hat und ob sie es für sinnvoll halten, komplette Extraaufgaben wie Bücher anzubieten... Englisch lesen können muss man doch gesondert lernen, insbesondere wenn man zu Hause Deutsch spricht oder nicht?

    Aber vielleicht stelle ich es mir zu kompliziert vor, ich habe von Haus aus nur mit Problemfällen zu tun ^^

    ...

    • Zusätzlich soll er flexibler, weniger anstrengend und im Homeoffice oder nebenbei aus dem Ausland zu erledigen sein

    Klingt eigentlich toll, hast du ne konkrete Idee? Vielleicht Vanlife-Influencer? Da muss man nur ab und an ein Foto vom Sonnenaufgng machen aus dem Bulli heraus mit seinen Füßen im Vordergrund. Ich weiß nur nicht, ob das noch topaktueller Hype ist, ich glaube, das war eher zu Zeiten in, als Facebook noch en vogue war...

    In Rahmen dieser Diskussion auch nochmal ein netter kleiner Paragraph auf den ich mal gestoßen bin.

    Man kann sich in NRW (wird anders sicher genauso sein) Urlaub auszahlen lassen, wenn man langfristig erkrankt war und dadurch nicht aus 30 Urlaubstage kommt.

    Echt?!

    O. Meier , du merkst schon, dass du derjenige bist, der rumpöbelt? Wir spielen hier ein Spiel. Ich habe dich freundlich darum gebeten, noch einen Begriff einzufügen, damit es weitergehen kann. Daraufhin nölst du mich voll. Ich habe dann einfach weitergespielt, da du aber nicht aufhören magst, mich anzupflaumen, teile ich dir an dieser Stelle mal mit: du bist nicht laufend das Opfer, als das du dich gerne inszenierst. Sei zur Abwechslung doch mal selbst freundlich :wink2:

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    Spielverderber

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