Das verstehe ich nicht.
Das Kind ist in der 3. Klasse und zweisprachig aufgewachsen, es ist doch bereits alphabetisiert.
Eine Alphabetisierung im Englischunterricht findet nicht statt.
Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt, ich meinte, dass das Kind, wenn es native speaker ist, die Lehrplanziele bereits erfüllen kann. Wenn man ihm darüber hinaus Bücher hinlegen oder Texte schreiben lassen will oder es als Experten einsetzen möchte, dass es sinnvoll ist, vorher mit den Eltern zu sprechen.
Ähnlich hochbegabten Kindern, die sich im Unterricht langweilen und dann nicht ständig für andere den Erklärer spielen sollen.
Da gute qualitative Differenzierung arbeits- und zeitintensiv ist, würde ich erst mit den Eltern sprechen, welche Kenntnisse das Kind hat und ob sie es für sinnvoll halten, komplette Extraaufgaben wie Bücher anzubieten... Englisch lesen können muss man doch gesondert lernen, insbesondere wenn man zu Hause Deutsch spricht oder nicht?
Aber vielleicht stelle ich es mir zu kompliziert vor, ich habe von Haus aus nur mit Problemfällen zu tun 