Beiträge von Quittengelee

    Gesamtschule?

    Hat er aber schon mehrfach geschrieben. Was ist daran so witzig, state_of_Trance ? Viele Wege führen in den Schuldienst.

    Ich hab keine Ahnung von Dialekten, finde es aber immer wieder erstaunlich, dass ich nach so vielen Jahren in einer anderen Region mit Wörtern Missverständnisse hervorrufe. Zum Beispiel sagen meine SuS "Sachen" oder Klamotten, wenn sie Kleidung meinen. "Ich war Sachen kaufen" verstehen alle als "Anziehsachen". Wenn ich einen Jungen frage, ob er Kleider gekauft hat am Wochenende, ernte ich Gelächter, weil damit hier ausschließlich die Mehrzahl zu Kleid gemeint ist.

    Die Semmel-Wecken-Landkarten finde ich auch interessant...

    wo gibt es denn die umfragen?

    Auf die Antwort warte ich auch noch.

    Ja komisch, das muss jetzt alles ganz demokratisch geändert werden, wo die AfD stärkste Kraft ist. Hmmmm, kombiniere, kombiniere. :D

    Du erinnerst mich gerade an eine trotziges Kind. Kannst du bitte wenigstens versuchen, nachzuvollziehen, was sich da ereignet hat? Der Alterspräsident hat Abgeordneten das Wort entzogen, Anträge ignoriert, die Beschlussfähigkeit trotz Forderungen nicht festgestellt. Das ist in mehrfacher Hinsicht undemokratisch. Dass dir die Anträge auch nicht passen, steht auf einem anderen Blatt. Man kann aber nicht einfach die Finger in die Ohren stecken und *blblblbl"* machen.

    Tja, haben etwa CDU und Linke keinen älteren Opi, den sie hätten hinsetzen können? Kann ich nicht ganz glauben, wenn ich an deren Wahlveranstaltungen (und Inhalte) denke.

    Die ganz dolle demokratischen Spielregeln verändern zu wollen, wenn man Wahlen verloren hat, zeigt ja auch "wes Geistes Kind" (echt abgedroschen) man ist.

    Du hast den Ablauf und die gesetzlichen Regelungen nicht verstanden, oder?

    Edit: der MDR hat es hier nochmal erklärt.

    https://www.mdr.de/nachrichten/th…itzung-100.html

    Die AfD hat kurz vor der Wahl diesen Opa extra gekürt, um die Parlamentsarbeit zu zerstören, es zeigt, wes Geistes Kind sie sind, mit Demokratie hat das nichts zu tun. Opferrolle mimen ebenfalls.

    ...

    Ich hätte die Situation anders gelöst. Wenn es die Gepflogenheit ist, dass die stärkste Fraktion im Landtag das Vorschlagsrecht für den Präsidentschaftskandidaten hat, hätte ich der AfD dieses Recht auch zugestanden und dann jeweils bei der Wahl alle Kandidaten durchfallen lassen, eben bis die Fraktion keinen weiteren Kandidaten mehr hat und dann die anderen Parteien dran sind.

    Das ist eine gute Idee, der Rest des Landtags braucht wahrscheinlich eine Rechtsberatung, die dummfrech genug ist, die AfD mit denselben Kindergartenmitteln zu schlagen.

    ...Mit den 11. Klassen geht es jedes Jahr für drei Wochen nach Australien. Dafür geht eine Schulwoche und zwei Wochen Pfingstferien drauf. Jede Lehrkraft muss 3.000€ aus eigener Tasche bezahlen.

    Wieso nicht mit einer Axiom Mission auf die ISS? Das sollte auch jeder Schüler mal erleben dürfen, finde ich und für sozial schwache Familien kann der Förderverein ja was springen lassen.

    Hm, erstens muss die Diskrepanz nicht so riesig sein, es geht hier um eine 3 und um unbekannte Vorleistungen. Und zum zweiten ist es so, dass eine Prüfungskommission samt fremdem Schulleiter den Prüfling bewertet, das ist vielleicht objektiver.

    Dann verstehe ich das Problem nicht. Wenn die Klasse bekannt ist und zwar nicht erst seit gestern, ist doch eine "falsche Einschätzung des Lernstandes" ein grober Fehler und führt zu einer entsprechenden Bewertung.

    Genau, ich sehe auch nicht, dass eine 3 eine gute Note ist, sondern eben eine befriedigende. Aber sie bewertet trotzdem nur diesen Moment und den Fehler, den man da gemacht hat und nicht alle je erbrachte Leistung.

    Das ist echt verrückt, Regelschullehrer bekommen immer mehr schwierige Kinder in ihre Klassen gesetzt, um die sie sich nicht ausreichend kümmern können und Förderschullehrer wollen in Förderschulen arbeiten. Können wir nicht einfach die Inklusion zurückdrehen?

    Zur Frage: versuchs einfach, mehr als ablehnen können sie nicht. Wenn der Mangel groß genug ist, ist es wahrscheinlich möglich, aber eher im Brennpunkt würde ich vermuten.

    ...Ist die Prüfungslektion dann bei euch in einer anderen Klasse oder wie geht das? So ist das bei uns halt bei den Probelektionen für eine Festanstellung. Das ist wirklich eine künstliche Situation, eine externe Bewerberin kennt die Klasse ja überhaupt nicht.

    Oh Gott, nein, dann kann man ja gar nicht vernünftig bewerten, Lernstandsanalysen sind ja Teil der Bewertung.

    Und adäquat auf Probleme reagieren in einer duchchoreografierten Examensprüfung? Naja, in Maßen möglich. Es wird einfach sehr genau geschaut, der fachdidaktische Teil ist ja nur einer von vielen. Ob das so ideal ist, darüber wird ja immer diskutiert, geändert hat sich glaube ich nicht viel in den letzten Jahrzehnten. Allenfalls die Stellenlage ist entspannter.

    Ist das so? Wie läuft das denn bei euch? Bei uns findet die Diplomlektion ja in der gleichen Klasse statt, in der zuvor auch das letzte Praktikum abgeleistet wurde. Natürlich ist diese Lektion repräsentativ. Wenn der Unterricht vorher schon schlecht war, wird die Diplomlektion nicht gut und umgekehrt.

    Die Stunde wird absolut isoliert betrachtet, in einigen Bundesländern zählt sie als einzige, es gibt keine Vornoten. Insofern kann man wirklich daneben liegen, obwohl es sonst gut läuft, weil man den Lernstand falsch eingeschätzt hat oder sonst irgendein Fehler, dann man gerade am Anfang halt noch macht.

    Da ich es nun so oft hier gelesen habe, möchte ich einer Aussage doch widersprechen, nämlich der, dass die Note nie wieder eine Rolle spielt. ...

    Bei Bewerbungen auf bestimmte Ämter wird auch nach dem Schnitt gefragt.

    Aber ganz grundsätzlich: wenn dir klar ist, dass eine einzige Unterrichtsstunde nichts über deine Fähigkeiten als Lehrkraft aussagt, wundere ich mich, dass du wegen einer 3 an dir und dem ganzen System zweifelst. Eine einzige Stunde war so lala und nicht du als Lehrperson.

    Sollte sich die Bezirksregierung auf eine Versetzung einlassen, wäre das dann nicht ein "Nachtreten"? Denn auch davon wurde mir gestern abgeraten. Ich solle in dem BEM-Gespräch die Probleme mit meiner SL nicht ansprechen (alle Probleme stehen in direktem Zusammenhang mit dem Vorfall, zuvor hatte ich eine distanzierte, aber positive Beziehung zu meinem SL). Das habe ich gestern hier nicht geschrieben.

    Vorab: ich kann keine Rechtsberatung bieten, wenn ich etwas Falsches sage, dann möge man mich korrigieren. ABER, ich habe noch einen Rest an gesundem Menschenverstand im Schuldienst bewahrt und auch ein wenig Erfahrung mit Amtsärzten und Versetzungen aus verschiedenen Kontexten.

    1. Du trittst nicht nach, sondern du erklärst, dass du an speziell dieser Schule auch deswegen nicht mehr arbeiten kannst, weil die Schulleitung dich mobbt, statt dich zu unterstützen. Du bist seit Monaten krankgeschrieben aufgrund eines Vorfalls an seiner Dienststelle und er tut alles dafür, dass du nicht mehr arbeiten gehen kannst, denn wie um Himmels Willen sollst du dieses Kind je wieder unterrichten? Der Schüler hätte die Schule wechseln müssen, da die Schulleitung das vergeigt hat, musst du jetzt gehen. Das versteht JEDER Mensch, auch ein Behördenheinz, der Versetzungen durchwinken muss.

    2. Amtsärzte haben kein Interesse daran, dich in Frühverrentung zu schicken, wenn du arbeiten willst, das aber nur nach Versetzung kannst. Auch ein Amtsarzt hat schon mal von PTBS gehört und ist in der Lage, deinen Fall nachzuvollziehen.

    3. Die PTBS ist nicht peinlich, sondern ein Armutszeugnis für die Schule, die Schulleitung darf gerne davon wissen.

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