Beiträge von Quittengelee

    Als ich das Thema "Leben zur Zeit Jesu" unterrichtet hatte, habe ich einige Webseiten dazu als Info gesammelt. Vielleicht ist etwas Interessantes/Verwertbares für dich dabei:
    https://www.autenrieths.de/religionsunterricht.html#leben

    Darin sind ungefähr 20 Wikipediaartikel zu finden und ansonsten keine einzige Seite zum angefragten Thema.

    Kann die Verlinkerei nicht mal untersagt werden? Werbung ist hier sonst auch verboten.

    Meine Referendarin plant eine Unterrichtsreihe im Fach kath. Religion zum Thema „Das Leben zur Zeit Jesu“.

    Welcher Themenbereich würde sich Eurer Meinung für einen Unterrichtsbesuch der Fachleitung anbieten? Es soll nicht zu sachunterrichtlich sein.

    Würde mich über Tipps sehr freuen.

    Was sagt denn der Lehrplan, welche Ziele verfolgt sie? Wieso gibt sie ihrer Reihe schon so einen sachunterrichtsschwangeren Titel, wenn der historische Aspekt nicht im Vordergrund stehen soll?

    Was sich für einen Unterrichtsbesuch "anbietet" finde ich grundsätzlich sowieso die falsche Frage. Wem oder was soll sie denn gerecht werden?

    Noch was: ganz grundsätzlich wollen die meisten Eltern nicht dir was Böses, sondern machen sich Sorgen darum, dass ihr Kind nicht so gut ist, wie sie gehofft haben oder es in 5 Jahren keinen spitzen Abschluss hinlegen könnte. Es kann ja durchaus sein, dass die Mutter dachte, ihre Tochter wusste nicht genau, was in der Arbeit drankommt und es kann auch sein, dass sie dachte, du habest es nicht angeschrieben.

    Es reicht aber m.E. zu sagen, dass du das natürlich angeschrieben hast und es eigentlich sowieso klar sein sollte, weil immer alles drankommen kann, was auch durchgenommen wurde. Und dann könntest du wieder auf Lerntips zu sprechen kommen. Übrigens könntest du auch beim Anschreiben der Lerninhalte darauf achten, dass ALLE ihre Hausaufgabenhefte rausholen und mitschreiben.

    Ich würde mich daher weder mit Beweisen rechtfertigen noch passiv-aggressiv werden sondern einfach im Gespräch Dinge klären, die wichtig und grundlegend sind.

    Wenn der Ton des Elternteils ausfallend bleibt, kann man das Gespräch auch beenden aber ganz grundsätzlich ist nicht jedes Nachfragen ein Infragestellen deiner Fähigkeiten sowie deiner ganzen Person und nicht jede aufgebrachte Mutter scharf zu maßregeln. Kann man natürlich machen, muss man aber nicht.

    Ich sehe es zwiegespalten. Einerseits die Geschichte mit den Stimmen für die AfD, klar. Aber andererseits (und das ist ein ganz großes ABER) haben wir uns doch immer darüber aufgeregt, dass die Auslandstürken hier aus Deutschland raus Erdogan wählen und die Einheimischen in der Türkei dann diese Wahl ertragen müssen.

    Wir haben jetzt den umgekehrten Fall. So gesehen ist es sogar gut, dass die überwiegende Anzahl der Auslandsstimmen wohl nicht rechtzeitig ankommen wird. So wählen nur diejendigen, die das Ergebnis der Wahl nachher auch wirklich betrifft, und eben keine Auslandsdeutschen, die sich eh ein Ei auf das Ergebnis pellen können.

    Was ist denn das für eine Rechtsauffassung?

    Zwei Vorschläge...

    ... erstens: mehr Fragen stellen.

    - Was meinen Sie oder was meint ihr Kind mit "zum Kotzen"?

    - Wieso verliert Ihre Tochter die Freude an einem Fach, wenn sie eine 3 schreibt?

    - und es stört Sie, dass Ihr Kind nicht nur für Fremdsprachen lernen muss?

    Und zweitens hängt eng mit erstens zusammen: lass die Probleme der Eltern bei den Eltern.

    Das bedeutet nicht, dass man sich keine Kritik anhören darf und reflektieren, ob man vielleicht was optimieren könnte. Aber ganz grundsätzlich denkst du dir bei allem was du machst etwas und wenn ein Kind dein Fach, dich oder die ganze Welt doof findet, ändert das erst mal nichts an deinen Entscheidungen und das Kind muss mit seinem Weltschmerz leben lernen.

    Zum ADHS: könnte auch ein Anknüpfungspunkt im Gespräch sein, weg von dem, was du angeblich alles falsch machst hin zu den Problemen, die das Kind hat. Ein Angebot der Mutter, das man aufgreifen könnte. Hier wieder Fragen: "Ah okay, haben Sie das ärztlich abklären lassen?" Oder zu was Konstruktivem leiten: "Dann wäre es umso wichtiger, dass das Kind Strategien erlernt... bla pädagogischer Vortrag.

    Danke für die vielen Antworten. Mir ist jetzt bewusst dass das alles sehr kontrovers gesehen wird und ich in der Schule besser nichts mehr sage. Das ist eben so, vielen Dank nochmals

    So ein Blödsinn, hast du die Beiträge hier gelesen? In #41 zum Beispiel wird sehr genau beschrieben, wie du vorgehen könntest.

    Es nützt dir nichts, zu schmollen, weil du dich ungerecht behandelt fühlst und es hilft dir auch nicht, wenn eine, 2 oder 100 Leute im Internet spekulieren und finden, du würdest ungerecht behandelt. Man muss diplomatisch und rechtskonform vorgehen, wenn man Änderungen voranbringen will.

    Im übrigen sollte man generell aufpassen, was man sich wünscht, es könnte wahr werden.

    ...

    Ergänzung. Fehlende Kleinteile von Brettspielen.

    Das finde ich eine coole Idee. Im Grunde ergibt das doch nur für solche Sachen Sinn, Spezielles, was man sonst nirgends bekommt.

    Eine Serie von irgendwas herzustellen, das man bislang nicht mal vermisst hat, erscheint mir ebenfalls sinnfrei. Auch wenn danach nicht gefragt wurde.

    Vielen Dank für alle Antworten! Berufsbildende Schulen wären wohl auch eine Möglichkeit (gibt es einen Unterschied zu Fachgymnasien)?

    Recherchiere mal in den jeweiligen Bundesländern, die dich interessieren. Das Schulsystem funktioniert in jedem Bundesland etwas anders, auch der Quereinstieg wird unterschiedlich geregelt.

    An berufsbildenden Schulen ist es m.E. leichter, eine vernünftige, passende Stelle direkt zu finden als am Gymnasium. An Gymnasien ist der Bedarf oft nicht so hoch wie in anderen Schularten und man wird außerdem in aller Regel nach Studienabschluss im Quereinstieg eingestellt und nicht nach Berufserfahrung oder sonstigen Qualifikationen. Bei dir wäre das VWL, wenn ich es richtig sehe, daraus lässt sich erst mal kein Fach direkt fürs Gymnasium ableiten?

    Aber ich weiß es auch nicht genau, Sissymaus, Humblebee oder Finnegans Wake oder s3g4 können vielleicht besser weiterhelfen.

    Edit: das Alter spielt jedenfalls keine Rolle beim Quereinstieg.

    Man könnte eine ernsthafte Diskussion darüber führen, das ist aber wohl überflüssig, wenn du von Anfang an klar machst, dass du das Thema nur ins Lächerliche ziehen möchtest.

    Wieso, es sind immerhin handfeste Vorschläge, alles andere schien dir ja zu vouyeuristisch. Außerdem, wenn wir eine Lehre aus dem Verhalten des amtierenden US-Präsidenten ziehen können, dann, dass man weniger Bescheidenheit walten lassen sollte bei der Umsetzung seiner Vorstellungen.

    Inwieweit?

    Weil du häppchenweise Informationen rausgibst und statt auf wesentliche Nachfragen zu antworten rumnölst, wie doof hier alle sind und wie sinnfrei die Antworten angeblich seien und du nun lieber eine KI befragen würdest. Die Antworten sind aber alle gleich:

    1. Teilnoten können wir nicht wissen. Deine Tochter wird danach fragen müssen, wenn sie diese wissen möchte. Anspruch auf Informationen habt ihr natürlich.

    2. Wie Noten genau gebildet werden dürfen, legt jedes Bundesland selbst fest. Wenn du das grundsätzlich nicht weißt und auch nicht rausfinden kannst, glaube ich dir nicht, dass du Lehrerin bist. Wenn dem doch so sein sollte, erkläre deine Situation doch einfach kurz, statt pampig zu werden, dann gibt's auch keine Nachfragen.

    ich lese da in deinem Ausgangspostings nichts von einer Betonung auf "nicht verstehen". Es ist eher eine Nebeneinanderstellung.

    So ist es. Außerdem hatte ich nur in einem einzigen Satz erwähnt, dass ich mich frage, welches Fach das sein könnte, gegen das man eine starke Abneigung empfindet. Dass fachfremde Inhalte zu schwer sein können habe ich nie infrage gestellt, im Gegenteil. Aber dem TE scheint ja geholfen zu sein, alles gut soweit.

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