Beiträge von Quittengelee

    2. Solle ich mir überlegen, ob ich einen Dienstunfall melde. Denn dann müsse ich meine Erkrankung angeben.

    Ja und?! Du willst doch die Schule wechseln, wegen einem Schnupfen setzt sich da niemand für dich ein.

    Also ich sehe gerade zwei Möglichkeiten: 1. Der Vorfall war lapidar 2. Dein Kollegium hält den Vorfall für lapidar.

    In jedem Falle würde ich volles Geschütz auffahren.

    - Gutachten Traumatherapeutin

    - Amtsarzttermin

    - Unterstützung durch Anwältin

    - Bezirkspersonalrat, falls noch nicht geschehen

    - Schwerbehindertenvertretung

    - In ein Gespräch beim Amt mit der Einstellung reingehen: ich kann keinen Fuß mehr in Schule xy setzen und wenn die Versetzung nicht klappt, kann ich womöglich nie wieder arbeiten

    Was in der Therapie passiert, steht natürlich auf einem anderen Blatt, du willst die Symptomatik ja loswerden.

    Steht doch da: Teilzeit kann vereinbart werden:

    https://landesschulamt.sachsen-anhalt.de/personalgewinn…(Vorgriffstunde).

    Das Rumfragen hier im Forum wird dir nicht viel nutzen, da jedes Bundesland, jede Schulart und jede Schule anders ist. Wenn du eine konkrete Schule in Aussicht hast, dann triff dich mit der Schulleitungsperson und sage, was dein Plan ist, welche Erfahrungen du beim Unterrichten hast, dass du Teilzeit arbeiten möchtest, bis deine Kinder größer sind und warte ab, was passiert.

    Die Angst, nicht übernommen zu werden, weil ein Kind krank war, halte ich für völlig unbegründet, deine Schulleitung kennt noch andere Menschen mit Kindern und weiß, dass sie regelmäßig krank sind. Wenn deine Angst eher sein sollte, das Ganze nicht zu schaffen, solltest du mit deinem Mann reden. Was ist er bereit zu leisten, um dir den Quereinstieg zu ermöglichen? Wer kann sonst noch notfalls mal einspringen? Und dann plant ihr das eben. Ich kenne Alleinerziehende ohne funktionierende Großelternbeziehung, die mit drei Kindern Referendariat gemacht haben und heute noch leben.

    OT, weil ich teils amüsiert, teils irritiert, teil fragend das Ganze lese...
    Zum Schuljahresbeginn wurden die "neuen" Lehrkräfte fotografiert, für die Homepage und die Zeitung. Mit dem Handy der Schulfotografin (wir haben eine Kamera und es ist mir aufgefallen, weil ich kurz dachte "haha, wir sind aber heute nur das Handy wert" :D ).
    Unsere Fahrtenwoche ist vorüber, jetzt trudeln die ganzen Beiträge mit Gruppenfotos bzw. Fotos aus den verschiedenen Fahrten, werden auf dem Insta-Account veröffentlicht, auf der Homepage und vielleicht zum Teil in der Zeitung.

    Was ist der Unterschied zwischen der Genehmigung einer Veröffentlichung auf Insta (nicht deutsche Server, oder?) und meinem / einem persönlichen Handy?

    (Alle Beiträge sind von der SL genehmigt, die SL hat die Handyaufnahmen gesehen, usw..)


    Ich fahre bald auf Fahrt und werde definitiv keine große Kamera mitnehmen, es wird also keine Gruppenfotos geben, es ist schon klar, aber trotzdem frage ich mich, wo die Logik ist..

    Wenn ihr Bilder von Kindern auf Insta veröffentlicht, könnt ihr sie auch auf euren Handys machen, per WhatsApp an Eltern verschicken und später im Darknet danach suchen. Ich nutze trotzdem die Digitalkamera der Schule.

    ...

    Aber jetzt nochmal ganz sachlich:

    ...

    Das führte zu einem etwas echauffierten Aufschrei von Sissymaus, aus dem man herauslesen konnte, wie verkrampft sie mit der Situation umgeht, weil man ja schließlich ein Diensthandy haben müsse.

    Ah ja, zum Glück bist du sachlich und wir anderen alle hysterisch und verkrampft.

    Dann erkläre bitte, warum du nicht einfach schreibst, man dürfe das Handy rein rechtlich gesehen nutzen, müsse es aber nicht. Es ist jedermanns Entscheidung.

    Sondern:

    ---

    Aber auch wenn ihr mir jetzt vorwerft, dass ich ja "Druck aufbaue", weil euch meine Einstellung dazu nicht passt, ist das genau die Antwort auf die Frage der Threaderstellerin:

    Nein, du musst natürlich kein privates Handy nutzen. Aber es spricht auch nichts dagegen, das einfach zu tun. Da muss man kein Fass aufmachen.

    Du wertest mit jedem deiner Beiträge das Verhalten. Wer sein Konto nicht nutzt, obwohl es wie mehrfach erklärt sehr wohl Grauzone ist und wer sein privates Handy nicht nutzen will stellt sich an, echauffiert sich und ist unentspannt. Wenn das kein Druck ist, weiß ich auch nicht.

    Weiß jemand von euch, ob ich mir das Protokoll der Teilkonferenz für die Ordnungsmaßnahme anfordern darf? Ich wurde von meiner Schule ja über nichts informiert...

    Einsehen bestimmt, anfordern im Sinne von Kopie per Post schicken lassen eher nicht. Fragen kostet aber nichts.

    Allerdings würde ich vielleicht erst mal einen Kollegen bitten, reinzuschauen und dir wesentliche Punkte aufzuschreiben, falls du es doch nicht zu Gesicht bekommen solltest.

    kleiner gruener frosch , du verstehst irgendwie das Grundproblem nicht. Wenn an deiner Schule Telefone sind und du die Nutzung von Privathandys nicht einforderst, ist doch alles in Butter. Die TE hat aber keine Telefone an ihrer Schule und ihr Schulleiter HAT die Nutzung des Privathandys eingefordert. Und da sagst du: chillt doch mal und zwar, weil du persönlich findest, es wäre kein Problem. Wenn du persönlich findest, jemand solle mit seinem Privatauto Kinder ins Schullandheim fahren, da sei doch nix dabei, ist es trotzdem falsch, auch wenn du das noch nie zu einer Kollegin gesagt hast und nur hier so hintippst, es ist und bleibt falsch. (Oder anderes Beispiel einfügen, bei dem es nicht um persönliche Meinung geht)

    Du hast hier im Thread mehrfach geschrieben, dass wir mal chillen sollen, weil Privathandynutzung voll okay ist. Natürlich gehen wir davon aus, dass du genau diese Haltung auch an deiner Schule hast. Wenn dem nicht so ist, dann erzähle das bitte auch hier nicht:

    Und auch wenn das andere anders sehen ... es ist doch wirklich nichts dabei. Solange man ein Handy besitzt. (Extra eins kaufen wäre wohl doch übertrieben.) Dann hält man eben sein Privathandy, das man eh hat, für spontane Lösungen / Situationen in Bereitschaft. *schulterzuck*

    b) habe ich oben (aber bestimmt auch schon öfters mal) geschrieben: es gibt Sachen, gegen die man vorgehen muss. Es gibt aber auch Sachen, wo eine Verweigerungshaktung nicht sinnvoll und nötig ist und einem auch nicht hilft. Und das "okay, ich telefoniere jetzt mal mit dem Privattelefon, weil ich gerade nicht das Telef6im Lehrerzimmer nutzen kann" gehört definitiv zum letzteren.

    Nö.

    Das habe ich auch schon vor 15 Jahren gesagt und gedacht, als ich noch kein Schulleiter war.

    Aber das deine Antwort dementsprechend ausfallen würde, ist eher ein Hinweis darauf, dass du wirklich entspannter an das Thema herangehen solltest.

    Genau, ich weiß. Ich bin in NRW.

    Mir ist nicht ganz klar, warum du dich über die Schulform Gesamtschule beschwerst bzw. damit nicht zufrieden bist, aber damals das Lehramt dafür studiert hast. Hättest du das nicht gewollt, hättest du es gar nicht studieren dürfen.

    Das ist doch hier völlig irrelevant! Erstens weiß man als Student*in noch nicht, was das Lehramt am Ende genau bedeutet und zweitens geht es hier um Posttraumatische Belastungsstörung und die Hoffnung, an einer anderen Schulart weniger Probleme dieser Art zu haben, was natürlich auch begründet ist.

    Echt Jetzt? Das ist in den meisten Schulen schon ein längerfristiges Problem. Es ist Aufgabe des Schulträgers dieses Problem zu lösen. Die Problemlösungspflicht besteht schon ab 28 Grad Celsius.

    Lösungsmöglichkeiten wären die Anbringung von Jalousien, das Aufkleben einer Sonnenschutzfolie auf die Fenster.

    Um die Hitze erträglicher zu machen können Ventilatoren aufgestellt werden und kalte Getränke zur Verfügung gestellt werden. Ab 35 Grad ist jedoch Dchluss. Ab da ist der Arbeitsraum nicht mehr als Arbeitsraum geeignet. Die ultimative Lösung ist eine Klimaanlage. Das Ganze habe nicht ich mir ausgedacht, sondern es ist geltendes Arbeitsrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Die vorgesetzten Dienststellen scheinen dies zu wissen, die haben nämlich Klimaanlagen im Büro.

    Und indem du auf dem Flur unterrichtest, hast du ein Signal an den Schulträger gesendet?

    Das Problem ist ein rechtliches, Klimaanlagen, Temperatur-Obergrenzen und kalte Getränke sind nicht gesetzlich verankert, da müsste man sich an den Landtag wenden. Was ich übrigens getan habe.

    Hast du's schon mal probiert, einfach das Schulzimmer verlassen, weil die Bedingungen unerträglich sind? Oder stellst du dir nur vor, dass eh keiner was macht? Du glaubst ja nicht, wie schnell das Gymnasium Münchenstein dann doch die Baustelle vor der Tür hatte, als die SO anfing, Tische und Stühle rauszutragen und die Presse einzuladen. Unsere SO hat auch mal die Presse eingeladen als es hiess, der Standort soll geschlossen werden. Hin und wieder findet man doch bei YouTube Dokus über verrottete, deutsche Schulhäuser. Es würde mich interessieren, was daraus dann jeweils so wird.

    Was auch immer eine SO ist: ich wage zu bezweifeln, dass chemikus08s Umzug in den Flur viel mit einer PR-Aktion zu tun hatte. Und die Angst des Schulleiters vor dem Anecken mit den Freunden von Behörde und Eltern verbietet ja genau das, wie beim Klassenfahrtengeld schon ausführlich besprochen.

    ...

    Ich musste ehrlich gesagt etwas schlucken, als einige von euch angedeutet haben, dass es im schlimmsten Fall zu einer Dienstunfähigkeit kommen könnte. Das habe ich bisher nicht bedacht bzw wollte nicht daran denken. ...

    Ich habe mich auch über die Leichtigkeit gewundert, mit der dieses Thema angesprochen wurde. PTBS sind gut zu behandeln, lass dich nicht unterkriegen :troest:

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