...Ob man dann unbedingt jemanden nimmt, der nahezu alle "Teamevents" - man möge davon halten was man möchte - boykottiert, ist fraglich. Gleichzeitig ist das bei sonst guter Arbeit und Engagement aber kein KO-Kriterium.
Es geht ja eher selten um Extreme. Trotzdem gibt's bestimmte Stellen auch nur einmal im Berufsleben und es ist dann für die eine Person durchaus entscheidend, ob sie die bekommt oder nicht. Ich verstehe da die Enttäuschung, wenn es am Ende um solche Kinkerlitzchen wie freiwillige Teilnahme an Smalltalk geht.
Zumindest ein Bewusstsein dafür, dass man die Entscheidung aus dem Bauch heraus nach Sympathie getroffen hat, fänd ich wünschenswert.
...Das mag man subjektiv anders sehen und es ist auch bequemer, den Grund für die eigene Nichtbeförderung nicht bei sich selbst, sondern in einem unfairen System suchen zu müssen. Eine Haltung, die wir von unseren Schülern allzuoft kennen und kritisieren.
Und ich kritisiere die Haltung von Vorgesetzten die meinen, ihre Kolleg*innen mit Schüler*innen vergleichen zu müssen.