Die Schulleitung handelt in Vertretung dieses Arbeitgebers und ist genau auch hierfür zuständig. Für weiterführende Maßnahmen wird sich selbstverständlich mit den höheren Ebenen ins Benehmen gesetzt.
Ja. Der Bildungsgangleiter ist aber zunächst mal Kollege, es sei denn, es geht mit der Position eine Form von Personalverantwortung einher, dann ist es seine Aufgabe, zunächst mal im Gespräch Lösungen zu erarbeiten. Oder, wenn man sich mit der Situation überfordert fühlt oder sich nicht verantwortlich sieht, die Schulleitung einzuschalten.
Mobbing ist es, eine Person als "Wanderpokal" zu bezeichnen, weil man ja schon so dies und jenes gehört hat und Schüler irgendwas ergänzt haben und dann wird schon was dran sein und das Bild ist fest. Und dann sinniert man, wie man die Person "entfernt". Das sind nicht nur Begriffe, es ist eine Haltung, die dahintersteht.
Ich gehe echt steil bei sowas, weil ich das Gegenteil erlebt habe. Ich selbst vor langer Zeit und erst kürzlich jemand Bekanntes, dessen Geschichte ich hier nicht auswalzen will. Da waren sich die Beteiligten auch einig, wie untragbar X sei und haben sich reingesteigert, auch weil es um Kompetenzgerangel ging und man X gerne "entfernen" wollte. Das Wesen von Mobbing ist nunmal gezieltes Ausgrenzen, kein Klärungswille und Loswerdenwollen, Mobbende denken dabei natürlich, das sie im Recht sind.