Beiträge von Quittengelee
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Bei dieser Frage darf der Erfolg der Stammelf, also der übrigen Klasse nicht außen vor bleiben. Es ist nicht der einzige Gesichtspunkt, was für den Sitzenbleibenden besser ist, sondern wichtiger - weil es um mehr Leute geht - ist, was für die Performance der übrigen Klasse besser ist.
Auch die Gerechtigkeitsfrage muss die Restklasse mitberücksichtigen: Auch diese Schüler wollen ihr maximales Potential erreichen und sie haben einen gleichen Anspruch auf die Ressourcen des Bildungssystems wie der potentielle Sitzenbleiber: Warum soll ein ganz unproportional großer Anteil dieser Ressourcen immer nur dem unteren Ende zugute kommen?
Wenn du so argumentierst: Wer denkt eigentlich an die aufnehmende Klasse, die sich um ein neues Kind mit Lernproblemen kümmern und es ins soziale Gefüge integrieren muss?
Ich hab ja nun bereits mehrfach geschrieben, dass der explosionsartige Lernerfolg statistisch gesehen ausbleibt. Du kannst doch nicht einfach behaupten, dass es anders ist, nur weil du das gerne möchtest. Nein, nicht alle Kinder mit schlechten Noten brauchen einfach nochmal denselben Sermon ein zweites Mal, um sich dann halt genug feste anzustrengen und das Jahr erfolgreich abzuschließen.
Der Fußballvereinsvergleich ist lächerlich, den braucht man wirklich nicht bemühen.
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Ich gebe dir Recht, dass ich mich sehr auf den Schuldbegriff eingeschossen habe. Das ist eben auch der ursprünglichen Klassendiskussion geschuldet. Ich formuliere das dann gerne passend dazu mal um: Wer sollte denn die Verantwortung übernehmen? Übernehmen alle Generationen zu gleichen Teilen Verantwortung? Es geht ja nicht nur darum, was die "Boomer"-Generation in der Vergangenheit gemacht hat, sie hat ja gerade auch den größten politischen Einfluss - erwächst daraus nicht automatisch eine höhere Verantwortung?
Wie hättest du die Verantwortung denn gern verteilt? Gen Z 7%, Gen Y 18% und die Babyboomer den Rest an Verantwortung? Die Verantwortung hat jede wahlberechtigte und jede konsumierende Person. Und du natürlich besonders, weil du Jugendliche unterrichtest.
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Eben, eine einzelne Person in überlegener Position. Außerdem betrifft es viele Kolleg*innen, wenn ich das richtig gelesen habe und sie wird krank, sobald der Chef kritisiert. Das klingt durchaus schwierig, aber erst mal nicht nach Mobbing.
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Mobbing ist ja eigentlich, wenn eine Gruppe sich gegen eine Person wendet. Diese Frau verhält sich ja eher aggressiv und sonderbar, unabhängig davon, wer ihr gegenübersteht, oder?
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Ich hätte wahrscheinlich keine Gesprächstermine anberaumt, sondern bei der nächsten Begegnung im Lehrerzimmer gefragt, ob K erklären könne, ob sie selbst ihr Verhalten eigentlich normal findet und nicht locker gelassen.
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Empathie gibts immer nur, wenn Kinder im Spiel sind, schon verstanden.
Nein, Empathie gibt's, wenn Krankheit des TE im Spiel ist und/oder selbiger Verantwortung für hilflose Personen übernimmt. Wenn du dich mal um eine todkranke Person kümmern musst, über psychische Probleme klagst und jemand dir gleichzeitig eine Abordnung reinwürgen will, dann bekommst du genau das Gleiche zu hören wie jeder andere, der in dieser Lage ist.
Er hat sich sicherlich mit weiteren Beiträgen selbst disqualifiziert, aber die Tatsache, dass seine ursprüngliche Abordnung unter alle Kanone war, wurde meiner Meinung nach zu wenig thematisiert.
Dann lies noch mal nach und zähle die Beiträge, die sich genau damit unterstützend auseinander gesetzt haben. Und mach das wirklich, ich bin gespannt.
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Irgendwas kann nicht stimmen, Schuld ist die FDP, aber Lindner ist kein Boomer

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Bei Aviators Auftreten ging es aber zu 90% nicht um seine Abordnung, sondern um die Art, die er an den Tag legte.
Was natürlich auch state_of_Trance weiß. Aber wenn Menschen jede Form von Empathie abhold ist, dann können sie vielleicht keine Unterschiede in den ganz unterschiedlichen Situationen von anderen erkennen.
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Danke für deine Antwort. Der Personalrat kann mir nicht helfen, da keinen anderen Kollegen gibt, der in Frage kommt. Alle anderen sind in der Wiedereingliederung, im Personalrat, schwerbehindert oder in Elternzeit. Meine Fächer sind dort Mangelfächer, in meiner Schule aber nicht.
Edit: Zitat aus Niedersachsen entfernt, da du offenbar in RLP wohnst. Aber auch dort kann man den Bezirkspersonalrat um Unterstützung bitten.
Es geht in jedem Falle um deine Gründe, der Abordnung nicht zuzustimmen und nicht um die Gründe, warum andere nicht können. Ob das Erfolg hat, weißt du nur, wenn du es versuchst.
Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, die Abordnung hinzunehmen, in die Ablehnung keine weitere Energie zu investieren und darauf zu hoffen, dass es in der Abordnungsschule besser wird als gedacht. So fantastisch scheint deine jetzige Schule ja auch nicht zu sein.
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Habt ihr irgendeinen Rat für mich? Ich benötige so dringend Hilfe.
Liebe Mone, da du den Großteil wieder gelöscht hast, weiß ich nicht, was der PR dazu sagt. Offenbar unterstützt er dich nicht? Wende dich an den übergeordneten Personalrat. https://gewweserems.de/fragen-und-ant…hema-abordnung/
Ansonsten: lass dich krankschreiben. Dass dein Vater im Sterben liegt, muss erst mal zu dir durchsickern. Das ist das, was dir den Boden unter den Füßen wegzieht.
Edit: Ich würde an der anderen Schule nicht auftauchen, wenn ich dazu gesundheitlich nicht in der Lage wäre, was den Anschein hat.
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Sachsen, Wortlaut:
"1Arbeitstage sind diejenigen Schul- und Ferientage, die die Zahl der Urlaubstage im Kalenderjahr übersteigen. 2Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt durchschnittlich 40 Stunden wöchentlich. 3Soweit die Lehrkraft nicht Unterrichtsverpflichtungen oder andere dienstliche Verpflichtungen zu bestimmten Zeiten wahrzunehmen hat, ist sie in der Erfüllung ihrer Aufgaben zeitlich nicht gebunden.
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(2) 1Lehrkräfte können durch die Schulleitung, soweit sie während der allgemeinen Unterrichtszeit nicht im Unterricht eingesetzt sind, im Rahmen des Zumutbaren mit anderen schulischen Aufgaben betraut werden. 2Im Einzelfall können sie verpflichtet werden, sich für die Wahrnehmung von Aufgaben, insbesondere von kurzfristig notwendigem Vertretungsunterricht, bereitzuhalten.
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(4) Teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte können in der Summe ihrer Tätigkeiten nur entsprechend dem Verhältnis von ermäßigter Arbeitszeit zu Vollbeschäftigung zur Dienstleistung herangezogen werden.1"
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Die empfinden vermutlich Zeitung lesen auch nicht als Arbeitszeit, selbst wenn dort Themen behandelt werden, dir sie auch beruflich tangieren.
Kommt halt drauf an, ob du Bundestagsabgeordnete bist oder Telefonsex anbietest.
Die Gemeinschaftskundelehrkraft bereitet womöglich durchaus mit der Zeitung ihren Unterricht vor und "Grundschulpraxis" würde man auch nicht unbedingt privat lesen, auch wenn es noch so große Freude macht.
Jedenfalls, wenn ich die Kategorien in die Finger kriege, teile ich sie hier...
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Okay, dann würde ich das genau so angeben. Depression war VD, behandelt wurde PCOS, bei Unklarheiten soll dir der Amtsarzt bitte mitteilen, welches Gutachten er von welchem Facharzt sehen will.
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Ich kenn jetzt das Beamtenrecht nicht.
Aber im Zuständigskeitsbereich des privaten Arbeitsrechts ist es selbstverständlich zulässig, in seiner Freizeit zu machen, was man will. Wenn die Arbeitszeit vorüber ist, ist sie vorüber. Hat auch erstmal nichts mit Voll- oder Teilzeit zu tun.
Also was Freizeit ist, ist ja gerade die Frage. Wir müssen Urlaub einreichen, in den Ferienwochen ohne Urlaub kann ich zu Dienst vor Ort verpflichtet werden.
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Also war die Diagnose falsch? Eine Depression ist ja nun eher dafür bekannt, episodisch zu verlaufen und auch nicht ohne Behandlung zu verschwinden.
Wieso musst du denn überhaupt zum Amtsarzt?
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Wenn - wie hier geschildert - unterichtsfrei, weil in Teilzeit gearbeit wird, dann handelt es sich um Freizeit, telefonische Erreichbarkeit darf nicht erwartet werden"
Auch das bezweifle ich, in Teilzeit zu arbeiten bedeutet nicht automatisch, Anspruch auf einen freien Tag zu haben. Man kann in TZ-Konzepten alles mögliche festlegen, wenn das Bundesland es nicht tut. Ganz grundsätzlich ist aber die Schulleitung für die Verteilung des Unterrichts zuständig. Wird auf Donnerstag keinen Unterricht gelegt, kann man trotzdem Anwesenheit bei z.B. Konferenzen erwarten, oder nicht? Würde mich zumindest wundern, wenn man an einem unterrichtsfreien Tag in Urlaub fahren dürfte.
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(1) Kinder, bei denen die Lehrkräfte entschieden haben, sie in die nächste Klasse zu versetzen, wurden offensichtlich von den Lehrkräften anders beurteilt, als diejenigen, die man hat sitzen lassen. Somit ist nicht klar, dass die hier verglichenen Gruppen vergleichbar sind.
(2) Es ist nicht nur die Auswirkung auf die sitzenbleibenden Kinder zu berücksichtigen, sondern auch die Auswirkung auf den Rest der Klasse. Wenn es für schlechte Noten keine Konsequenz gibt, wird sich keiner mehr um Noten kümmern. Ja, sitzenbleiben ist scheitern und scheitern tut weh. Ein Kind kann daran erst mal zu knabbern haben und erst langsam wieder einsteigen. Deshalb können wir das Scheitern nicht aus dem Leben eliminieren. Wenn niemand mehr scheitert, braucht sich keiner mehr anstrengen.
(3) Sind wir bei der Frage "sitzenbleiben ist schlecht im Vergleich wozu". Das Kind ist nach dem Sitzenbleiben mit der Niederlage und der Integration in einen neuen Klassenverband beschäftigt. Bei einer Abschulung gilt das noch viel viel mehr. Es kann aber auch durchaus passieren, dass ein Kind gerade diesen Wechsel positiv erlebt und sich spürbar entspannt. Vielleicht ist das auch einer der Schlüsselfaktoren, warum es manchmal klappt und manchmal nicht.
1) ja, okay, das ist stichhaltig
2) also ist Sitzenbleiben für dich eine Strafe und Konsequenz für faule Kinder, noch unwissenschaftlicher und noch persönlicher kann man eigentlich nicht argumentieren
3) Sitzenbleiben ist nicht schlecht im Vergleich zu irgendwas, es ging oben um den Effekt auf die Leistungsentwicklung des Kindes. Wie der Wechsel in eine andere Schulart zu werten ist, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Wie gesagt, ich halte deine Argumente in erster Linie für deine persönliche Einschätzung, was du vom Sitzenbleiben hältst.
Erfahrungswissen ≠ Bauchgefühl
Doch, genau das ist Bauchgefühl.
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Ich habe den Eindruck, dass das, was jetzt in Sachsen passiert, wirklich gravierend ist. Da wird ein System "austariert", an dem die KuK sich dann später messen lassen müssen. Aus diesem Grund lehne ich auch die Forderung, nach vorgegebenen Strukturen ab, da sie genau zu einer Einengung und Vergleichbarkeit von KuK -Arbeit sorgen. Das ist gefährlich. In meinem Umfeld sind bereits Klagen gegen den Dienstherrn anhängig.
Das ist interessant und ein neuer Aspekt, könntest du dazu noch mehr schreiben? Wer klagt gegen was und findest du den Vorgang in Sachsen gravierend? Weißt du Genaueres über z.B. die Unterkategorien der Zeiterfassung?
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