Beiträge von Quittengelee
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Hmm, das sieht bei uns etwas anders aus. Falls Du im Dienst Gewalt erfahren hast (auch Beleidigung zählt dazu), soll sich die SL für die Schule an die Anzeige dran hängen. Tut sie das nicht, gehst Du mit dem Aktenzeichen zur Bezirksregierung, dann machen die das stattdessen. Diese Vereinbarung könnte zumindest bei uns, nach behaarlicher Intervention der PR erreicht werden.
Das ist interessant, wie genau geht ihr da vor? Die Lehrkraft erstattet Anzeige wegen Beleidigung bei der Polizei und macht dann was genau mit dem Aktenzeichen?
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Ich verstehe das schon, eine Anzeige erstattet man persönlich, da gibt's keine Rückendeckung von der Schule, die man sich ja eigentlich wünscht. Auch weiß man als Otto-Normal-Verbraucherin nicht, was damit am Ende passiert und was das bringt.
Das ändert aber nichts daran, dass offenbar eine unprofessionelle Haltung gegenüber einem Schüler besteht und zudem die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden, die das Schulrecht vorsieht. Ich würde aufpassen, dass nicht mein Schaden am Ende größer ist als der vom Jugendlichen, weil ich es nicht geschafft habe, professionelle Distanz aufzubauen und dann noch vorgeführt werde und die Autorität ganz verliere.
Das habe ich nirgendo geschrieben, dass ich das nicht in Erwägung ziehe, es ist einer der Optionen, die ich morgen mit unserem Personalrat erörtern werde. Unprofessionell finde ich es aber gerade von dir, mich anzugreifen, obwohl du mich gar nicht kennst und nicht beurteilen kannst, was genau vorgefallen ist und worüber ich genau verletzt bin.
Naja, es ist nicht das erste Mal, dass ein Thread von dir so verläuft. Du möchtest etwas Bestimmtes hören, alle anderen sind sich aber einig, dass dein Vorgehen im dienstlichen Sinne unprofessionell ist- hier: von persönlichen Abneigungen ggü. einem Schutzbefohlenen geprägt. Der vorletzte Thread endete darin, dass wir alle deiner Meinung nach nicht Bescheid wüssten, weil du als einzige Erfahrung in einem anderen Beruf gesammelt hast. Vielleicht würde es helfen, wenn du auf vielfach wiederholte Argumente eingehen würdest, dir eingestehst, dass es gut wäre, bestimmte Optionen zu durchdenken. Hier will dir niemand was Böses.
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bei solchen Emails nutze ich einen "Trick", den ich seinerzeit von einer Ausbildungsunterricht erlernt habe: die Frage suchen und nur die beantworten. da fallen dann 90% solcher Emails weg und den Rest kann man ja beantworten.
Das ist gut, danke! Das nimmt interessanterweise tatsächlich sofort den Druck raus

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Verwirrend weil, was wollt ihr mit der Entfristung? Dauerhaft prekär bezahlter Lehrer zweiter Klasse bleiben?
Da Sachsen-Anhalt inzwischen sogar Erzieher*innen im Quereinstieg einstellt, kann es für manche durchaus ein Upgrade sein. Man muss sich halt für diverse berufsbegleitende Qualifizierungen verpflichten.
Ich habe ein fachfremdes Studium und würde wirklich nicht über die E11 hinauskommen. Trotzdem habe ich so großes Interesse an der Stelle, nur dieses 1 Jahr Befristung macht mir einfach Sorgen. Da ich mich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinde. Lg
Das steht auf den Seiten des Landes, wenn du alle Stunden an begleitenden Kursen absolvierst und das Land sein Okay gibt, behältst du die Stelle. Stell dich also mit der Schulleitung gut, die ist diejenige, die gefragt wird, wie es lief.
Wie groß wäre denn das Risiko, selbst wenn du nicht entfristet werden solltest. Bekommt man in deinem jetzigen Beruf so schwer Stellen? Ich würde es probieren, der Mangel ist nach wie vor groß, wer weiß, ob du die Chance in zwei Jahren noch bekommst.
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Chapeau 
...vor allem im ersten Jahr!
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Ich steuere zum Bingo noch:
Zitat...
Die anstehende Leistungskontrolle wird natürlich extra schwer, um es über die Noten zu regulieren.
bei.
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Kann ich mich nicht weigern, den Schüler weiterhin zu unterrichten? ...
Konkret habe ich übrigens (berechtigte) Angst, dass ich am Mittwoch in dem Gespräch nicht mehr sachlich bleiben kann und werde, wenn mich der Schüler einerseits provoziert (wie schon geschehen) und die Abteilungsleitung andererseits nicht eingreift und es "laufen" lässt.
1. Nein, kannst du nicht. Es gibt kein Gesetz, das dir das ermöglicht.
2. Dann lass dich krankschreiben, bis du dich wieder unter Kontrolle hast.
Du willst uns überzeugen, wie schwierig die Situation ist, das bringt dir aber nichts. Du musst die Schritte einhalten, die der Gesetzgeber vorsieht.
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...und wenn das auch keine Klärung ermöglicht bleibt nur das persönliche Gespräch (ggf. mit Dolmetscher).
Und auch wenn es den einen oder anderen User verwundern mag, dich natürlich nicht, CDL: solche Probleme habe ich nur mit Menschen, die keinen Dolmetscher brauchen. Familien mit Migrationshintergrund, die ich kenne, gehen ausschließlich respektvoll mit uns Lehrkräften um.
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Mir ging es speziell um Leute, die nicht das Telefon abnehmen, nicht zum Elternabend kommen, keine Mail nutzen, aber Briefe schreiben, wie doof die Schule ist, also so, wie Magellan schrieb. Darauf kann man mal antworten oder nicht reagieren, ein Dauerzustand ist das aber für mich nicht, das ist dann doch etwas einseitig. Die Schulleitung einzuschalten ist dann angemessen, denke ich, wenn auch keiner schriftlichen Einladung zum Gespräch gefolgt wird. So hab ich's jetzt mal für mich geschlussfolgert...
Danke nochmal an alle

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... Erheblich mühsamer sind diejenigen, die einen am Elternabend schon wissen lassen, dass sie aber studierte Juristen sind, gell. Von der Sorte haben wir aber sehr wenige.
Oh man, zumindest das Problem habe ich zum Glück noch nie gehabt... Ist sicher auch anstrengend!
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Aber alles gut
Echt? Es scheint dir ja wichtig zu sein. Ich hatte wochenlang über 30 Grad und keinen Regen. War nicht so gut.
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Eigentlich wollte ich hier gar nichts schreiben,
Dann lass es. Zu schreiben, dass man nichts schreiben wollte ist genau, was ich meine: toxischer Müll. Und auf den will ich nicht in gleicher Form reagieren sondern es im Gespräch klären. Menschen, die Probleme mit der Kommunikation haben, haben diese ja aus bestimmten Gründen und deswegen möchte ich besser reagieren, ohne dass dabei meine Grenzen ständig überschritten werden.
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Okay, Mail geht oft nicht, weil viele Eltern nicht mailen. Ich meine tatsächlich handgeschriebene Zettel, witzig, dass das bei euch unüblich ist, ich kenne es kaum anders an unserer Schulform.
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Im den meisten Fällen gelingt es mir aber recht gut, Eltern, die sich schriftlich melden auch schriftlich darzulegen was Sache ist...
Setzt aber voraus, dass du die Kommunikation so führen möchtest. Also handschriftliche Notiz Mutter/Vater "es kann ja wohl nicht sein, dass... Es ist eine Unverschämtheit, dass..." Und du antwortest dann ebenfalls auf einem Schmierzettel, "das haben Sie falsch verstanden, der Vorgang war folgendermaßen..."?
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Da wäre ich definitiv nicht dabei

Warum macht man das?
Weil man sein Kollegium mag und es verkraftet, 1x im Jahr mit ihm eine organisierte Weinverkostung oder einen Spaziergang auszuhalten.
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Hey, ich wollte mal fragen, wie ihr auf schriftliche Notizen von Eltern antwortet. Also solche, die über "findet am Freitag Sport statt?" hinausgehen.
Es gibt manchmal Eltern, die das richtige Gespräch scheuen, leider keine Zeit haben, in die Schule zu kommen, aber dann doch mal ihre Meinung grantig loswerden müssen. Ich mag mich aber nicht anpflaumen oder mir irgendwas unterstellen lassen und bitte dann zum Gespräch oder versuche anzurufen. Wenn ich die Eltern dann nicht erreiche, kann ich es ja nicht für den Rest des Schülerdaseins in meiner Klasse abhaken. Ladet ihr dann über die Schulleitung hochoffiziell ein? Ignorieren? Andere Ideen?
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Wenn dann noch Trump gewinnt.....
Die Bildwahrheiten treten vielleicht dann noch ein und der Krieg ist ganz schnell vorbei:
Sorry, ich will dich gar nicht auslachen, ich muss nur wirklich lachen bei den Beiträgen. Ich gehe einfach davon aus, dass du das satirisch meinst.
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... Ich glaube, das nachschlagen von Vokabeln ist nicht so interessant als Prüfungsstunde, oder?
Nochmal dazu, ich bin mir da nicht so sicher. Man will ja in einer Prüfung sehen, was die Lehrkraft kann, nicht wie schön die Kinder gebastelt haben. Ich arbeite mit Förderschülern, da ist schon das Nachschlagen in deutschen Wörterbüchern eine komplexe, wochenlang zu übende Angelegenheit.
Wenn es bei deinen Kindern in 5 min gemacht ist, dann ist es wohl nicht ergiebig. Wenn daraus aber Wortschatzarbeit mit Anlegen einer Kartei wird oder sowas, dann können schon wichtige Kompetenzen vermittelt werden.
Letztlich kann ich aber nur spekulieren.
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