Beiträge von Quittengelee

    P.S.: Guck bitte mal nach, was ein Strohmann ist, bevor du anderen "[d]en Vorwurf des [...] Strohmannbauens [...] zurück[gibst]..., ergibt nämlich null Sinn, so wie du ihn benutzt. "Den Vorwurf des Sachlichen" nehme ich aber gerne an...

    Du kommst mit den Aufgaben eines Gymnasiums, während es um den Begriff der Selektion von Menschen mit Behinderung geht. Das nennt man im Internetjargon "Strohmann".

    Ich weiß nicht, was du durch deine Provokation erreichen möchtest, vielleicht stresst es dich auch nur, dass ich deine Beiträge meist ignoriere. Wenn du dir wirklich Antworten wünschst, dann solltest du freundlich nachfragen.

    Edit: OT ist das beileibe nicht, denn das Selektionsargument kam zur Verteidigung kirchlicher Institutionen.

    Ich wiederhole gerne die Fragen:

    Was sind Sinn und Zweck von Schule?

    Was sind angesichts dessen spezifischer Sinn und Zweck von Gymnasien?

    Währe zudem schön, bei den tatsächlichen Inhalten der Kommentare hier zu bleiben, statt bei Strohmännern und darauf basierendem Kopfkino... dann versteht man evtl. auch, warum state_of_Trance diese Frage stellt (und eure Antworten daran komplett vorbeigehen). Danke.

    Ich finde es ja fast rührend, dass du meine Kommentare so ernst nimmst, dass du sie nicht nur mehrfach wiederholst sondern auch noch in deine Signatur setzt.

    Den Vorwurf des Sachlichen und des Strohmannbauens gebe ich hiermit gerne zurück: Anderen vorzuwerfen, sie könnten nicht lesen und jeden zweiten Beitrag mit Lachsmiley versehen ist persönlich, nicht sachlich.

    Und den Zweck von Gymnasien kann man nachlesen, ändert nichts am Thema, dass Dr. Rakete angesprochen hat.

    Du arbeitest selber an einer dezidierten Förderschule, richtig?

    Ja, wieso fragst du? Weil ich daher besonders gut beurteilen kann, dass störendes Verhalten auch Kinder stört, die Lernbehinderungen haben? Oder weil ich schon Gutachten erstellt habe, die einen Förderbedarf festgestellt und einen Förderort empfohlen haben?

    Letzteres ist dann der Fall, wenn zu erwarten ist, dass es dem Kind an einer Regelschule nicht gut gehen wird, weil seine Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt werden können. Es bleibt aber natürlich eine Einschätzung, die auf die konkreten Bedingungen achtet und bei der ich auch falsch liegen kann. Jedenfalls würde ich nicht sagen, dass das Kind aussortiert werden muss.

    Warum sollten lernbehinderte Kinder am Gymnasium beschult werden? Der Schulform, von der, wenn man sie ernst nehmen würde, auch ein großer Teil nicht-lernbehinderter Kinder abgeschult werden sollte.

    Muss gar nicht sein, das ist auch nicht das Thema gewesen.

    Genauso wenig wie störendes Verhalten automatisch in einen bestimmten Förderschultyp gehört, oder glaubt irgendwer, dass es Förderschulen für Kinder mit Autismus gibt? SuS, die Verhalten zeigen, das für andere anstrengend ist, ist für alle gleichermaßen anstrengend.

    Es soll hier gerade die x. Diskussion über Inklusion angeleiert werden, das könnt ihr gerne machen. Das ändert alles nichts an Beiträgen, die suggerieren, Menschen mit Behinderungen müsste man aussortieren.

    Es geht doch um kognitiv-intellektuelle Leistingsföhigkeit, -bereitschaft und -demonstrstion - dein "Autis[t] mit Schwerbehindertenausweis [...], der den Kompass 4 Test zu 99% besteht.", ist doch ggf. gar nicht gemeint.

    Nein, es geht nicht um Leistingsföhigkeit, sondern um die Selektion von Menschen mit Behinderung.

    Kinder und Jugendliche die andere beim Lernen stören mögen anstrengend sein, das trifft auch für das Lernen an Förderschulen zu. Trotzdem ist deine Vorstellung von "Selektion von Autisten" menschenverachtend.

    ...Autisten, die andere beim Lernen stören, halte ich aber wiederum für sehr problematisch und hier ist aufgezwungene Inklusion eine Belastung für alle anderen Beteiligten inkl. Mitschüler.

    Du hast Recht, der Begriff Lernbehinderte fiel überhaupt nicht. Du schriebst aber zur Bekräftigung deiner vorher getätigten Aussage:

    Warum? Er ist zutreffend. Die kirchlichen Schulen, an denen ich gearbeitet habe, mussten keine Kinder ohne Gymnasialempfehlung aufnehmen und haben auch keine zieldifferente Inklusion betrieben. Und wer dort nicht in der Spur lief, musste irgendwann auch gehen. Das ist Selektion.

    Was nur auf Kinder mit Lernbehinderung und Geistiger Behinderung zutrifft.

    Und die Funktion von Gymnasien ist nicht, Behinderte auszusortieren, diese Begrifflichkeiten sind falsch und offenbaren ein bestimmtes Menschenbild, ja.

    Das mag alles sein, trotzdem hat Schule die Pflicht, im Sinne des Kindeswohls etwas zu unternehmen.

    Wenn ich ein Gutachten erstellen müsste und bekäme das Kind nicht ein einziges Mal zu Gesicht, würde ich unbedingt mit der Schulleitung sprechen, was zu tun ist.

    Ganz unabhängig von der Entscheidung zum Förderbedarf, stell dir vor, es passiert dem Kind etwas und die Polizei ruft dich an, um zu wissen, welchen Eindruck das Kind auf dich gemacht hat und du musst sagen, dass das Jugendamt eh nichts unternommen hätte und deswegen die Akte einfach zugeschlagen hast. Niemand wird dir dann beispringen. Der Regelschulschulleiter wird irgendwas dokumentiert haben und deine Schulleitung würde tatsächlich von nichts wissen.

    Es ging auch nicht um Zensur, er schrieb:

    Maylin85 Vielleicht muss man diesen Gedanken, sofern man ihn überhaupt für formulierungswürdig erachtet, sprachlich um einige Stufen bedachter ausdrücken?

    Und das ist eine legitime Bitte. Hättest du nicht den Begriff "Lernbehinderte" sondern "Schwachsinnige" verwendet, wäre es deutlich. Natürlich haben Begriffe eine umfassende Bedeutung. Und Menschen mit Behinderungen zu selektieren ist etwas anderes als die Selektion nach Schulleistung.

    Es steht auf den Lebensmitteln, wieviel Zucker enthalten ist. Wie soll man nicht merken, wieviel Zucker in den Lebensmitteln ist, die man kauft? Wenn man nicht weiß, wieviel Zucker man zu sich nimmt, dann will man es nicht wissen (oder man nimmt fast ausschließlich Fast Food zu sich/geht essen).

    Wir ernähren uns übrigens normal und kommen nicht ansatzweise an die empfohlene Höchstmenge Zucker (die so oder so schon sehr hoch ist).

    Was bedeutet, dass du selbst sowohl die Angaben zum Zuckergehalt studierst als auch die empfohlene Höchstmenge kennst. Wird doch keine beginnende Essstörung sein? 8o

    "Du hast gestört, das gibt einen Strich. Bei drei Strichen passiert das-und-das.".

    Ich würde gerne mal wissen, ob du das so handhabst und ob es bei deinen Klassen funktioniert.

    Und zum mahnenden Gespräch am Anfang über die Rechte zum Lernen: sitzen da alle am Platz und hören aufmerksam zu oder wie läuft das im echten Leben ab?

    ... Seht ihr das ähnlich oder würdet ihr dem Wunsch des Klassenlehrers entsprechen? Er kennt das Mädchen im Gegensatz zu mir.

    Sehe ich ähnlich und dem würde ich nicht entsprechen. Ich würde den KL fragen, was er sich vom Förderbedarf verspricht. Ins GA würde ich das so schildern wie hier und allenfalls Mitarbeit Förderschwerpunkt soz-em anfordern oder wie immer das bei euch heißt. Und mit der Schulleitung über Einschalten des Jugendamtes sprechen, da du nun Kenntnis von der Kindeswohlgefährdung hast, musst du tätig werden.

    "Prima, wenn es doch länger dauert dann meld dich nochmal. Gute Besserung."

    Und in anderen Schulen sagt niemand 'prima' und auch nicht 'gute Besserung'. Man kann auch mit einem Geräusch alles Mögliche ausdrücken, etwa Unglauben, Missbilligung oder irgendwas anderes Schwelendes.

    ...Außerdem zeigt das krächzen ja auch nur, dass man auch wirklich nicht reden kann.

    Was wiederum zeigt, dass auch dein Gefühl ist, man müsse beweisen, dass man krank ist.

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