Beiträge von Quittengelee

    Was denkt ihr darüber? Funktioniert die Inklusion gut oder was müsste eurer Meinung nach verbessert werden, damit sie besser klappt?

    such mal im Forum, die Erfahrungen sind unterschiedlich, die Bedingungen in den Bundesländern um Welten verschieden.

    Mehrere Pädagogen und vor allem Pädagoginnen in einem Raum ist zu 97% konfliktbehaftet. In jedem Falle unabdingbar: Rollenklarheit, Aufgabenverteilung.

    Wenn ich Tests so schwer gestalte, dass ich selber Fehler in den Musterlösungen mache, dann läuft was falsch.

    In der Grundschule? Wie darf man sich das vorstellen?

    Natürlich bin ich mir dem Umstand bewusst, dass ich meine eigene Meinung erstmal durch eigene Erfahrung belegen muss, bevor ich mir ein Urteil bilde. Den eigenen Eindruck bilde ich mir bewusst noch, ich agiere nur gerne bereits schonmal präventiv.

    Was denn nun, erst selbst Erfahrung sammeln oder präventiv handeln?

    Dass du dich mit den Gesetzen, nach denen du arbeitest, auskennst ist natürlich richtig, aber das ist generell nie falsch.

    Aber mit der Erwartungshaltung einer Konfrontation in die erste Kommunikation mit deiner Schulleitung zu gehen, könnte auch die selbsterfüllende Prophezeiung sein.

    Das ist eigentlich erstaunlich. Denn ich habe mich in meinem Doktor ziemlich spezialisiert. Das ist nach meiner Kenntnis auch der Sinn des Doktorats.

    Daraus abzuleiten, dass man das entsprechende Fach auch automatisch gut unterrichten kann, finde ich aufschlussreich.

    Nein, man hat die fachlichen Grundlagen erworben und die pädagogischen und didaktischen im Lehrdiplom.

    (Edit: in welchem Fach hast du promoviert und welches nachstudiert?)

    Also auch in der Schweiz ist es offenbar zweigeteilt.

    Drei Sekunden Google ergeben zum Beispiel folgende Info:

    "Das Studium zum «Lehrdiplom für Maturitätsschulen» (LfM) vermittelt ergänzend zum fachwissenschaftlichen Masterabschluss eine pädagogisch-didaktische Ausbildung, die zum Unterrichten an einer Maturitätsschule befähigt. Der Lehrdiplom-Studiengang entspricht den EDK-Vorgaben im «Reglement über die Anerkennung der Lehrdiplome für Maturitätsschulen» und ist seit dem 11. April 2011 von der EDK und somit gesamtschweizerisch anerkannt.

    Der Studiengang kann für ein Unterrichtsfach oder für zwei Unterrichtsfächer erworben werden, umfasst 60 ECTS Credits und dauert aufgrund der Studienstruktur in der Regel vier bis sechs Semester. Müssen Studienleistungen im fachwissenschaftlichen Bereich ergänzt oder nachgeholt werden, so verlängert sich das Studium entsprechend. Das Studium kann frühestens bei Eintritt in die Masterstufe begonnen werden. Voraussetzung ist in diesem Fall eine Doppelimmatrikulation! (Immatrikulation im Masterstudium plus Immatrikulation im Lehrdiplomstudium)."

    (Uni Zürich)

    Zu meiner Frage zurück: Wie würdest du es für tausende grundständig ausgebildete Lehrkräfte (und den selteneren Quereinstieg) organisieren?

    Und warum antwortet ihr hier, statt den Faden endlich mal in Ruhe zu lassen, damit ich vielleicht noch jemanden finde, der was zum eigentlichen Thema beitragen oder lesen möchte?

    Du schweifst selbst ab, so ist das halt in Foren manchmal. Wenn dich das nervt, ist das wohl leider ein kleineres Pech, du kannst hier nicht alle erziehen.

    "Ich schrieb auch bereits, dass man mich Physik nur unterrichten lässt, weil ich in der physikalischen Chemie promoviert bin."

    Und?

    Physik ist das zweite Fach. Das erste ist Chemie und das darf nur wegen des Chemiestudiums plus Lehrdiplom unterrichtet werden, dass es in der Schweiz offenbar gibt. Wer einen Doktor in physikalischer Chemie hat, dem traut man offenbar zu, sein Wissen und Können aus dem Lehrdiplom im Unterricht anzuwenden. Alleine die Doktorarbeit befähigt jedoch nicht zu einer Lehrerlaubnis in einem Fach.

    Ich glaube der Punkt ist, dass du unbedingt hören willst, warum eine vollwertige Ausbildung unsinnig ist und verständlicherweise niemand hier, der sich die Abschlüsse vollständig erarbeitet hat, dem zustimmen mag. Oder erkläre es doch mal unabhängig von deinen persönlichen Ressentiments: wie stellst du dir die ideale Ausbildung für Lehrkräfte vor? Was muss jemand können und wie sollte er das deiner Ansicht nach nachweisen?

    Ihr zwei, seid ihr vielleicht nur eine, die mit sich selbst diskutiert? *Akte X Musik*

    BINGO! Ich löse auf: Eigentlich bin ich Erbin einer Werft in Papenburg und habe mir mühselig bis ins kleinste Detail beide Figuren in Sachsen und der Schweiz ausgedacht. Die Fotos vom Chemie-Diplom waren dabei am schwierigsten zu fälschen. Danke, das zu schreiben ist so erleichternd nach all den Jahren! :pirat:

    Ach soooo ... die DÄNISCHE SPD. Das ist wohl das Pendant zur schweizerischen SVP. Oder zur deutschen AfD.
    Tricky Versuch durch Namensgleichheit die deutsche SPD zu diffamieren. Blöd, dass irgendwann doch einer draufkommt...

    Nee, die "dänische SPD" sind die dänischen Sozialdemokraten. Die "dänische AfD" ist wohl die Volkspartei. Diese simple Verkürzung hat aber die BILD-Zeitung vorgenommen, die Gymshark zitiert hat. Verwirrend war es allemal, zumal die BILD zu zitieren so traurig ist, wie die Welt mit der Zeit zu vergleichen, aber ich schweife ab.

    Wie bitte?

    Er spricht offenbar von den dänischen Sozialdemokraten, die so rechts sind, dass die Ultrarechten weniger auf Stimmenfang gehen können mit ihrem ewigen Migrationsthema.

    Z.B. taz:

    "Ein umstrittenes Beschäftigungspaket hat Dänemarks sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Dienstag vorgestellt. Dort enthalten ist eine Arbeitspflicht speziell für „nicht-westliche Einwandererfrauen“, wie Frederiksen es formulierte.

    Eine für die Gesellschaft „nützliche Arbeit“ soll es sein, die gleichzeitig aber natürlich keine regulären Jobs ersetzen soll, konkretisierte Arbeitsminister Peter Hummelgaard das Programm, und nannte auch Beispiele: „Am Strand Zigarettenkippen oder Plastikabfall aufsammeln.“ Was für eine Arbeit, sei eigentlich nicht so wichtig, „Hauptsache, sie kommen aus ihren Häusern heraus.“"

    Das mit dem Händeschütteln als Voraussetzung für Einbürgerung, wurde ja schon weiter oben zitiert.

    Christliche Flüchtlinge wurden aber durchaus willkommen geheißen, lediglich Moslems benachteiligt man auf verschiedenste Weise.

    ... so, die örtliche Grundschule hatte um 11 Uhr den Unterricht aufgrund der Verkehrssituation vorzeitig beendet und die Eltern gebeten ihre Kinder abzuholen, weil auch keine Busse mehr fuhren. Eben um 18 Uhr waren die Kinder dann zuhause.

    Sind die Schulkinder hier auch... Entfernung bis zur Grundschule: 6km entlang an einer Bundesstraße ohne Fußweg

    Ist klar, und da gab es kein Elternteil, das seinen Hintern auf ein Fahrrad schwingen und die Gruppe abholen konnte. Und die Lehrkräfte haben sich natürlich auch nicht strafbar gemacht, Grundschulkinder im Dunkeln auf der Bundesstraße alleine heimgehen zu lassen. Alles in allem eine Situation, die häufig genau so passiert, daher ist es nicht verwunderlich, dass auch du sie direkt miterlebt hast.

    Nein, ich greife dich nicht an, ich greife dein Verhalten an. Du hättest das Natrium nicht verwenden dürfen, wie die Sicherheitsrichtlinien eindeutig festlegen. Wenn es "damals" noch keine derartigen Sicherheitsbestimmungen gab, dann war es zumindest fahrlässig, den Versuch in einem Glaskasten durchzuführen, der dafür nicht vorgesehen ist noch jemals war. Wenn du dein Vorgehen verteidigst, völlig egal, ob ernsthaft was passiert ist oder nicht, dann muss man davon ausgehen, dass du ähnliches wieder tust, einfach weil du von deiner persönlichen Einschätzung der Sachlage ausgehst und nicht von der fachlich vorgegebenen. Der Hinweis, dass ein Schüler "nochmal!" gerufen habe, zeigt, dass du das ganze witzig findest und das finde ich unglaublich. Du bist für die Kinder verantwortlich und sie dir ausgeliefert. Experimentiere in deinen 4 Wänden mit was immer du willst, aber hör bitte auf, einen Fehler als Erfolg hinzustellen.

    Es geht nicht nur um Gelder, sondern auch um den Bürokratiedschungel, der es besonders kleinen Höfen unnötig schwer macht. Die Politik setzt sich selbst immer den Bürokratieabbau als Ziel, schafft dann auch mal eine Vorgabe ab, die dann wiederum durch 3 neue ersetzt wird. Es sind gerade die EU-Verordnungen, die Lebensmittelsicherheit schaffen sollen, aber in der Praxis mehr als Gängelei statt als Hilfe betrachtet werden.

    Ist denn Landwirt unter deinen Schülern ein beliebtes angestrebtes Berufbild? Ich hatte fairerweise noch keine Schüler aus Bauernfamilien, aber von denen ohne entsprechenden Hintergrund ist mir keiner bekannt, der mal den Wunsch geäußert hätte, in diese Richtung beruflich gehen zu wollen.

    Ich verstehe deine Argumentationskette nicht.

    - Es gehen keine kleinen Betriebe für Bürokratieabbau auf die Straße, sondern Großbetriebe gegen den Abbau von Dieselsubventionen. Die, wie wir inzwischen wissen, nur einen kleinen Teil der Subventionen überhaupt ausmachen.

    - Inwieweit EU-Recht hier Probleme macht, sehe ich nicht, ich kenne mich damit auch nicht aus, allerdings zeigen mir die Informationen von Kris24, dass das alles heiße Luft ist. Du weißt aber offenbar mehr darüber? Zähle doch mal so ein paar EU-Verordnungen auf, die den Demonstrierenden das Leben schwer machen und erkläre bitte, warum sie dann unsere Straßen blockieren und Minister körperlich bedrängen, statt Anträge nach Brüssel zu schicken

    - was haben die Berufswünsche meiner SuS mit den Agrarsubventionen zu tun? Aber wenn du es wissen willst: Einen Betrieb zu leiten wird von ihnen niemand in der Lage sein. In der Schweinezucht hatten wir tatsächlich schon zufriedene Praktikanten. Generell ist das in der Stadt aber sowieso kein bekannter und sonderlich greifbarer Berufswunsch.

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