Die Sache war offensichtlich so geringfügig, dass sich kein Gericht damit befasst hat und der Bruder vom Aiwanger hat zugegeben, das Papier geschrieben zu haben.
Warum sich damals kein Gericht damit befasst hat, weiß ich nicht. In jedem Falle fehlt die juristische Einschätzung, die du einfach mal nachlieferst, indem du das ganze "Satire" nennst. Menschen, die sich mit Rechtsextremismus auskennen, sagen zum Beispiel, dass das Flugblatt nicht in 10 min aus Frust hingetippt wurde, sondern darauf hindeutet, dass sich der Verfasser schon länger mit dieser Sprache beschäftigt hatte.
Lächerlich die ganze Diskussion über einen 35 Jahre alten Provokationsbrief.
Nein, die Diskussion ist wichtig. Es geht, wie schon mehrfach geschrieben, vor allem um seine Reaktion darauf. Und die reicht von 'noch nie gesehen das Ding' über 'ach, wir machen doch alle mal Scheiß' bis 'Hetzkampagne gegen mich!'. Eine aufrichtige Entschuldigung sieht anders aus.
Und dass seine Wähler drauf abfahren, sagt was über die Wähler aus, Trump hat auch seine Anhänger, die ihm bis zum Terrorismus folgen. Und nun?