Beiträge von Quittengelee

    In dem Moment, in dem ein Asylsuchender nicht das nächstsichere Land, sondern bewusst ein weiter entferntes Land mit gewissen wirtschaftlichen Vorzügen ansteuert, sind die klassischen Asylkriterien nicht mehr erfüllt.

    Guck dir die Landesgrenzen von Syrien an. Der Libanon hat bereits unfassbar viele Menschen aufgenommen, die Türkei ebenfalls. Die nächsten Länder, Saudi Arabien und Kuwait, hätten natürlich das Geld aber keine Lust, sich zu kümmern. Soweit reicht die muslimische Nächstenliebe dann wohl doch nicht.

    Davon abgesehen ist es doch total egal, wie weit Syrien oder Eritrea wegliegen. Europa sieht sich diesen Menschen nunmal gegenüber, es muss gemeinsam einen Weg finden, sich unter Einhaltung der Menschenrechte um sie zu kümmern. Wenn die Lösung ist, sie im Mittelmeer ertrinken zu lassen oder sie in Staaten abzuschießen, in denen Folter oder Krieg drohen, ist die Menschheit am Ende. Dein Leben hat keine größere Bedeutung als das Leben desjenigen, der hier an der Grenze anklopft. Du bist so bedeutend und wertvoll wie jeder andere auf der Welt. Das ist die "Würde des Menschen". Und selbstverständlich tragen reiche Staaten ohne Krieg die Verantwortung für Menschen aus armen Staaten mit Krieg.

    Erstere leben nicht auf einer Insel der Selbstversorgung mit selbstgewebten Hosen, einem eigens geschreinerten Smartphone und auf dörflicher Gemeinschaftsfläche angebautem Kaffee. Wer denkt, dass er seinen Lebensstandard selbst erarbeitet hat, nur weil er aktuell gesund ist und einer Erwerbsarbeit nachgeht, lügt sich reichlich naiv in die Tasche.

    sollte eigentlich zeigen, dass hier extrem viel simuliert und rechtlich verschleppt wird (oft finanziert von NGOs, die Steuergeld erhalten).

    Du verbreitest bewusst Lügen.

    Dass es dort eine ganze Industrie von Ärzten und Anwälten gibt, die sich (aus ideologischen oder finanziellen Gründen) darauf spezialisiert haben, Ausweisungen zu verhindern bzw. in die Länge zu ziehen, ist auch kein Geheimnis.

    Das ist eine weitere Lüge.

    Zu den Duldungsgründen: Krankheit ist nicht der einzige Grund, sondern zum Beispiel auch eine begonnene Ausbildung. Lies doch mal irgendeine Information bis zum Ende, dann klappt's vielleicht mit den Argumenten besser.

    Davon abgesehen sieht man tatsächlich nicht jede Erkrankung. Dummheit kann man ja auch nicht sehen, erst wenn jemand was ins Internet tippt, bekommt man davon etwas mit.

    Es ist also eine weitere Lüge von dir, Erkrankungen per se anzuzweifeln. Alles Gründe, dich zu sperren, finde ich jedenfalls.

    Es handelt sich dabei um die Schulleitung. Es wurde beispielsweise nur mir eine Stelle an einer anderen Schule vorgeschlagen und ich als einzige immer wieder in Gesprächen mit der SL darauf hingewiesen, dass es ja jemand treffen würde und es wäre viel besser wenn jemand freiwillig gehen würde. Also kein offensives wir wollen das sie gehen, aber eben immer wieder solche Dinge.

    Ich glaube, bei Mobbing kann man nur gehen. (Vor allem, wie in diesem Fall, da ist ja nicht mal zu erwarten, dass sich was ändert, bevor der Laden dicht macht). Ich würde wahrscheinlich einen Versetzungsantrag stellen und den Bezirkspersonalrat um Hilfe bitten. Sachlich, mit Datum aufschreiben, was alles vorgefallen ist, wer was gesagt hat etc. und denen vorlegen und fragen, wie du am geschicktesten vorgehen sollst. Im Normalfall kennen die viele Schulleitungen und wissen, wo du im Moment hinkönntest.

    Viel Erfolg, lass dich nicht mürbe machen. Solche toxischen Kollegien gibt es immer wieder, das hat rein gar nichts mit dir zu tun:troest:

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    Ich finde, dass man jemanden sperren sollte, der ausschließlich Alternative Fakten erfindet und hier verbreitet.

    Der Referent , hast du gelesen, was auf der Seite steht?

    Die Mindestzahl der Menschen, die irregulär in Deutschland aufhältig sind, beläuft sich derzeit auf rund 56.000 (Stand: Dezember 2022). Hierbei handelt es sich um dokumentierte ausreisepflichtige Personen. Unter den "Ausreisepflichtigen" gibt es etwa abgelehnte Asylbewerber oder ausländische Studenten, Arbeitnehmer und Touristen, deren Visum abgelaufen ist. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 waren 304.308 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig. Allerdings besitzen rund 82 Prozent der "Ausreisepflichtigen" eine Duldung. Das heißt: Sie wurden aufgefordert, das Land zu verlassen, können aber "aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen" nicht abgeschoben werden. Die Duldung ist zwar kein echter Aufenthaltstitel, aber dennoch eine Bescheinigung über den legalen Aufenthalt in Deutschland. Geduldete fallen somit nicht unter die Kategorie der Papierlosen/ Irregulären

    Parallel könnten wir uns verstärkt den legalen Wegen für Fachkräfte und wirklich Asylbedürftigen widmen.

    Belege deine Behauptung, dass in nennenswerter Zahl "nicht wirklich Asylbedürftige" hier leben.

    Der Referent und Gymshark sind uns schon eine Antwort schuldig geblieben, kommt von dir mehr?

    Und dass Fachkräfte willkommen sind, finde ich ja nett. Langsam geht's aufs Alter zu und die Vorstellung, in einem deutschen Altenheim zu sitzen, in dem Menschen medikamentös ruhig gestellt werden, weil nicht genug Personal da ist, erschreckt offenbar so manchen Deutschen. Statt die Leute, die bereits hier leben vernünftig zu bezahlen und für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen werben wir lieber Frauen aus ärmeren Ländern ab.

    15% der weltweit vertriebenen Flüchtlinge leben in der Türkei. Die meisten dort kommen aus Syrien und Afghanistan. Aus der Türkei fliehen übrigens ebenfalls Menschen zu uns. 108 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, die meisten Geflüchteten sind Binnenvertriebene oder leben in den Nachbarländern, wie zum Beispiel im Jemen oder Kolumbien. 1 Mio der bei uns lebenden Geflohenen stammen aus der Ukraine.

    Die Probleme werden nicht gelöst, indem man das Mittelmeer abriegelt. Das ist eine naive Vorstellung aus der weißen, europäischen Mittelschicht.

    @sicheres Herkunftsland: UNHCR schrieb:

    Wenn in einem Verfahren jedoch entschieden wird, dass eine Person kein Flüchtling ist und auch keinen internationalen Schutz braucht, kann er oder sie in das Heimatland zurückgeschickt werden. Hier gibt es jedoch gewisse Einschränkungen. Die Genfer Flüchtlingskonvention untersagt die Abschiebung in ein Gebiet, in dem Leben oder Freiheit des Abgeschobenen aus Gründen seiner ethnischen Zugehörigkeit, seiner Religion, seiner Nationalität, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Ansichten bedroht wäre. Dieses so genannte „Refoulement-Verbot“ liegt nicht nur bei Abschiebung in den Heimatstaat vor, sondern auch bei Abschiebung in jeden anderen Staat, in dem der Flüchtling Verfolgung im Sinne des Artikels 1 GFK befürchten muss oder auch bei Gefahr einer Kettenabschiebung.

    Also nicht nur Herr Snowden hat Anspruch auf Asyl.

    Schule wechseln: Du musst in jedem Falle einen Versetzungsantrag stellen. Entlassen lassen und als Angestellte neu anfangen könntest du theoretisch immer.

    Zur Nachversicherung siehe SGB 6 §8:

    Nachversicherte stehen den Personen gleich, die versicherungspflichtig sind.

    (2) Nachversichert werden Personen, die als

    1.Beamte oder Richter auf Lebenszeit, auf Zeit oder auf Probe, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit sowie Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst,
    ...
    4.Lehrer oder Erzieher an nicht-öffentlichen Schulen oder Anstalten

    Genaueres müsste hier zu finden sein:

    Merkblatt Nachversicherung - Berlin.de https://www.berlin.de/politik-und-ve…oad.php/4321565

    Wenn du jetzt schon weißt, dass du einen anderen Beruf anstrebst, dann lohnt es vielleicht nicht. Was ich aber sehe, sind die langzeiterkrankten angestellten Kolleginnen, die zusätzlich zur Erkrankung noch den Frust der Benachteiligung erleben. Aber wie ich oben meinte, du kannst wählen und wenn du mit der Entscheidung am Ende zufrieden bist, ist es gut. Nur wenn es dir später Leid ist, (alleinerziehend/ Krebserkrankung/Depression...) gibt's kein Zurück mehr und dann noch zusätzlichen Neid und Ärger anfressen, kann ich nicht empfehlen.

    Weniger Freiheiten. Zumindest die Befürchtung, dass man sich bei Abordnungen (oder was für Späße beim aktuellen Lehrermangel es noch gibt) weniger wehren kann.

    Das Mehr an Geld in einigen Jahren und die gesundheitliche Absicherung bei mehr als 6 Wochen Krankheit wiegen das irgendwie nicht auf (zumal auch als Angestellte auch noch Krankengeld bekomme). Ich habe zudem eine private BU-Versicherung.

    Ich hab so die Befürchtung, dass ich aus dem System "Beamtentum" nur schwer bzw. mit finanziellen Verlusten wieder rauskomme, sollte ich in paar Jahren doch die Segel streichen. Diese Flexilität möchte ich mir nicht nehmen. In ein paar Jahren kann ich mich immer noch verbeamten lassen, aber wenn ich einmal verbeamtet bin, ist es gefühlt "vorbei".

    Zusammenfassung: Bei dir steht auf der er einen Seite eine unbegründete, diffuse Befürchtung, irgendwelche nicht näher bezeichneten Freiheiten zu verlieren und auf der anderen Seite eine sehr klar definierte, höhere Absicherung in Krankheitsfall und Alter, sowie höhere Besoldung bis zum Erreichen der Pensionierung.

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