Vielleicht, damit die Kinder mehr oder überhaupt etwas über ihre eigene Religion erfahren, die Variante von oben ist sowieso dabei.
Da ich kath. Religionsunterricht erteile, habe ich auch mindestens zur Hälfte italienische Kinder, da spielen der Glaube und die religiöse Erziehung doch noch eine größere Rolle. Aber ich befinde mich ja auch in der katholischen Diaspora, da ist es schwierig, eine gute deutschprachige katholische Kirchengemeinde zu finden. Die Kroaten und Italiener, manchmal auch die Polen haben hier ihre eigenen kath. Gemeinden.
Was ist "die eigene Religion" deiner Ansicht nach? Ist sie angeboren und muss in der Schule ausgebildet werden, weil sonst was eigentlich genau passiert?
Für mich ist Religion Privatvergnügen, manchem tut sie gut, andere begehen in ihrem Namen Kriege, verdienen einen Sack Geld oder diskriminieren Minderheiten. Nichts an sich staatlich Schützenswertes, gleichwohl die Freiheit zur Ausübung derselben natürlich bewahrt werden muss.
