Aktmalerei
Beiträge von Quittengelee
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Interesse, es gibt ja immer irgendwen, der irgendwas von Herzen rechtfertigen kann und darauf bin ich gespannt.
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Dann mach es halt nicht. Zwingt dich jemand?
Ich finde ja ganz persönlich, dass nichts davon in Schule gefeiert werden sollte. Thematisiert: ja, ok, ist eventuell nicht ganz unwichtig, dass man wenigstens mal von den religiösen Traditionen erfährt, da sie ja doch bei vielen Menschen großen Raum einnehmen.
Will man alle möglichen Religionen berücksichtigen, kommt man aus dem Feiern kaum raus. Ob das sinnvoll ist? Ich weiß nicht. https://www.mkjfgfi.nrw/system/files/m…lender-2026.pdfDas ist es! Dann hat man jede Woche was, worauf man sich freuen kann

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Dass die einen von Kartoffelsalat traurig werden finde ich ebenso interessant wie die Verletzlichkeit durch fremde Plätzchen. Und gleichzeitig werden Vorträge gehalten zu Gemeinsamkeiten von Religionen... Menschen sind sonderbare Wesen. Nur kommt man ja leider ohne sie auch nicht aus.
Was esst ihr eigentlich an Silvester?
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Dr. Caligiari : Muslimische Migranten (m/w/d) der ersten Generation haben meist aus ihrem Herkunftsstaat keine Berührungspunkte mit christlichen Praktiken oder Feiertagen. Ihre Kinder wiederum lernen diese durch ihren Besuch in den öffentlichen Bildungseinrichtungen kennen und bringen diese Erfahrungen wiederum zurück in die Familien, was langfristig dazu führt, dass die eine oder andere Familie Elemente hieraus in ihre Glaubenspraxis übernimmt.
Ist das so? Und worin äußert sich das deiner Informationslage nach? Also welche Elemente werden in welche Glaubenspraxis übernommen?
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Die eigentliche Frage wäre ja, ob man z.B. zum Zuckerfest eine „Feier“ oder Rituale entwickelt, vergleichbar zu anderen Ritualen der Schule zu Advent oder vor Ostern.Wenn alle dann am Weihnachtssingen teilnehmen oder einer Aufführung vor Weihnachten, könnte man dann auch am Fastenbrechen teilnehmen.
...Das stimmt, wenn man es eben nicht so ernst nimmt alles. Ich würde mich zum Beispiel freuen, würde mich jemand zum Fastenbrechen oder seinem Lichterfest einladen. Aber ich kann nicht überzeugt irgendwas umsetzen, was mit mir nichts zu tun hat. So wie ich immer Süßigkeiten im Schrank habe, die halal sind, aber selbst Gummibärchen esse.
Inwiefern kann ich selbst guten Gewissens ein Fest ausrichten, was mit mir nichts zu tun hat? Damit hadere ich irgendwie.
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Ich bin ehrlich gespannt, was die Verteidigerinnen und Verteidiger von Netanjahu hierzu zu sagen haben:
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Das Konfliktargument ist spannend. Ist die Feindlichkeit anderen gegenüber den Religionen inhärent oder nicht?
Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Menschen sind grundsätzlich feindselig anderen Gruppen gegenüber. Je fanatischer sie einer Idee hinterherrennen, desto feindseliger werden sie. Das kann Religion sein oder was beliebig anderes.
Ich bezog mich auf den Diskussionsstrang, dass in Ethik muslimische und konfessionslose SuS festgestellt hätten, dass Religionen im Grunde alle gleich seien. Daraufhin schrieb Rosalaune, dass er sich frage, welcher Art der Unterricht sein müsse, dass man zu diesem Schluss käme. Und das frage ich mich auch, die Unterschiede sind offenbar für Gläubige so riesig und wichtig, dass sie sich dafür abschlachten.
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Man kann auch einfach fragen,
Es geht aber darum, ob man künftig als Schule muslimische Feste begehen will, da reicht mir bisschen Recherchieren und Fragen eher nicht.
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In Bayern ist Gottesfurcht ein explizites "Bildungs"ziel, in Hessen sollen unter anderem christliche Traditionen erfahren und religiöse Werte geachtet werden.
Ich fürchte, solche oder ähnliche Sätze findet man in allen Schulgesetzen.
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Wenn die Religionen alle so ähnlich wären, hätten wir nur halb so viele Konflikte auf der Welt. Ähnlich kann man das wohl nur als Außenstehender finden.
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Bis auf "Pizza Hawaii" können süße und deftige Sachen bestens zusammen passen, finde ich. Rosinen im Kuchen mag ich z.B. gar nicht, aber in bestimmten Reisgerichten aus Fernost: 1a!
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In meinen Ethikkursen feiern wir immer Weihnachten und das Ende des Ramadans. Es gibt auch zu beiden Glaubensfesten Kalender.
Kalender für Ramadan aber nicht mit Süßigkeiten, oder? Das wäre ja fies

Danke erst mal für alle eure Sichtweisen.
Ich weiß ehrlich gesagt so gut wie nichts über die Feste anderer Religionen. Bei den Moslems unter meinen SuS spielt der Glaube eine riesen Rolle und ich käme mir glaube ich komisch vor, irgendwas dafür zu planen.
Inhaltlich kann man das zwar informationshalber nachlesen, aber ich hab schon zu Weihnachten lediglich einen Erinnerungs-Rituale-Bezug, ich frage mich, ob ich angemessen eine Feier begehen kann, zu der ich null Bezug habe

Aber ich erinnere mich, dass vor vielen Jahren im Referendarsforum eine jüdische Kollegin meinte, es wäre schon schön, wenn bei all der Weihnachtsfeierei mal einer auf die Idee käme, Happy Chanukka zu wünschen, einfach nur daran zu denken.
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Gilt das eigentlich noch, reicht ihr das jedes Jahr ein?
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Grundsätzlich kommt mit der Erfahrung die Fähigkeit, sich auf das zu konzentrieren, was die SuS sagen und fragen. Du darfst dir da auch noch selbst Zeit lassen.
Ein Problem zum Einstieg, dass es erst mal selbst zu durchdenken gilt, ist i.d.R. lernerträglicher als ein Lehrervortrag.
Mangels digitaler Ausstattung schreibe ich an die Tafel. Ich habe jüngere SuS und ich lasse sie immer abschreiben, damit sie gezwungen sind, besser mitzudenken. Bei ppt kann man das sicher auch erreichen, die Seiten lassen sich ja auch aufbauen und man muss nicht alles sofort präsentieren wie in einem Script.
Für mein Kind bin ich froh, wenn die Lehrkräfte vor Klassenarbeiten dann aber Zusammenfassungen hochladen, so dass eine saubere, fehlerfreie Übersicht zum Lernen da ist. Da viele Teenager dazu neigen, alle Fächer in einen Block zu schreiben, finden sie niemals zur rechten Zeit den richtigen Aufschrieb und wenn, können sie ihn nicht mehr lesen. Ging mir als Schülerin auch so ähnlich, ich habe eine Sauklaue und deswegen lieber aus dem Buch gelernt. Allerdings sind im Heft ja immer nochmal andere Beispiele, Erklärungen und Schwerpunkte, so dass man Wesentliches verpasst beim Lernen, wenn man es nicht nutzen kann.
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Schule ist weltanschaulich neutral, religiöse Feste im eigentlichen Sinne haben an staatlichen Schulen überhaupt nichts zu suchen, gefeiert wird zB Weihnachten, weil es kulturell und gesellschaftlich bei uns eine Bedeutung hat. Da kann man dann auch die Bedeutung in anderen Religionen und Weltanschauungen thematisieren. Jede Religion hat irgend ein Fest um die Wintersonnenwende.
Okay und nach welcher Definition hat etwas kulturelle Bedeutung? Es leben inzwischen fünfeinhalb Millionen Muslime in Deutschland und Jüdische Gemeinden gibt es schon länger als Christliche.
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Eben und es soll sogar Menschen geben, die an Heiligabend schlemmen, obwohl es das Ende der Fastenzeit ist.
Bitte, sprich hier nicht aus, was sie schlemmen

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Es keimte die Frage auf, ob man Ramadan in der Schule besonders begehen müsse, dürfe oder wolle.
Eine Schule hat so viele muslimische SuS, dass sie sich für das Feiern muslimischer Feste entschieden hat. Andere fragen sich, ob sie das ebenso handhaben oder ob dann nicht genauso andere Feste der Weltreligionen gefeiert werden sollten etc.
Wie ist das bei euch?
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