Beiträge von Quittengelee

    Ich wäre dafür, dass den Bachelor alle Lehrkräfte gemeinsam studieren und sich im Master dann erst für eine bestimmt Schulform entscheiden, nachdem sie vorher schon in allen Schulformen Praktika durchlaufen haben. Dort kann nochmal differenzierter das studiert werden, was man für die jeweilige Schulform benötigt.

    Das ist aber was ganz anderes, als zu sagen Grund- und Berufsschullehramt bräuchten keinen universitären Abschluss. Welches Lehramt studierst du?

    Und klar, FH ginge auch, aber oben war von einer Ausbildung die Rede. Und wo der Vorteil wäre, alle Studiengänge an andere Hochschulen zu verlegen, erschließt sich mir irgendwie noch nicht.

    Universität ist für mein empfinden viel zu theoretisch und wissenschaftlich orientiert und produziert nicht selten Praxislegastheniker...

    Bisschen Allgemeinplatz aber naja. Jedenfall ist das jetzige System mit 2 Staatsexamina und einem explizit praktischen Teil namens Referendariat doch (zumindest theoretisch gedacht) erst mal ideal.

    Am besten die zuständige Schulaufsichtsbehörde per Mail kontaktieren. Dann hat man es schwarz auf weiß. Bei der Maschinenschein-Fortbildung geht es nämlich auch um die rechtlichen Belange.

    Deswegen die Frage nach einem Link zum passenden Gesetz. Manches ist urban legend, weil 'haben wir schon immer so gemacht'. Und wenn man es genau wissen will, ist es unerlässlich, die passende Verordnung zu kennen. (Was natürlich nicht bedeutet, dass Erste Hilfe Kurse und Maschinenscheine nicht generell hilfreich wären :))

    Edit: in Sachsen z.B. alle 4 Jahre 1. Hilfe Pflicht für alle LuL, alle 2 Jahre für extra ernannte Ersthelfer.

    Es reicht, wenn sie das, was sie effektiv auch vermitteln müssen, sehr gut beherrschen.

    Das ist zu kurz gedacht. Es gibt noch mehr Aspekte des Unterrichts als den Zahlenraum bis 1 Million. Ich weiß in etwa, wer in den Erzieherinnenklassen sitzt und ich sage es ganz undiplomatisch, ich möchte nicht, dass sie Kinder bis 10 Jahren in allen Fächern unterrichten sollten. Hort ist Hort und Schule ist Schule. Ich hoffe sehr, dass das Grundschullehramt keine Degradierung erfährt und dann auch aus den Universitäten verschwinden würde.

    Kannst du deine Behauptung untermauern?

    Kannst du beschreiben, was du mit dualem Studium im Lehramt meinst? Ich fürchte nämlich, dass die Idee "beim Staat arbeiten und parallel studieren" zum Sparkurs würde. Vom Master zum Bachelor, der tuts ja vielleicht auch für Grundschule und wenn die Studierenden parallel in Klassen eingeteilt sind, werden innerhalb kürzester Zeit die Mentorinnen zur Vertretung abgezogen.

    Bei uns im Ref jetzt schon: vor ein paar Jahren war man noch doppelt gesteckt, jetzt sind Reffis schnell im eigenverantwortlichen Unterricht und kriegen keine Rückmeldung mehr.

    In Sachsen studieren Grundschullehrkräfte 8 Semester und haben 5 Praxisphasen von zunächst Hospitationen bis zu 4 Wochen Block mit eigenen Stunden. Förderpädagog*innen ein Jahr länger.

    Wie ist das eigentlich in Ba-Wü organisiert, gibt's da nicht PHs? Ist das Studium da praxisbezogener? Zauberwald kommt aus der Ecke, oder?

    Habe eben mal geschaut, in Leipzig an der Uni hat LA GS mit Schwerpunktfach Deutsch einen NC von 1,8. Scheint nicht ganz unbeliebt zu sein... Ich vermute, dass es kein generelles Interesse daran gibt, die Studiengänge komplett umzustrukturieren.

    Naja, aber eure Beispiele sind alle "von oben" organisierte. Dass ein Lehrer irgendwo anruft und fragt, ob er sich mal eine Stunde angucken darf, weil er ein neues Schulbuch nutzt, habe ich noch nie gehört. Ich sage nicht, dass ich Hospitationen nicht befürworte, im Gegenteil. Ich weiß aber, welche Angst diesbezüglich herrscht, sich reingucken zu lassen.

    ..ich verweise auf das zigfach reproduzierte Miller-Urey-Experiment welches zeigt, dass sich unter bestimmten Bedingungen aus Gasgemischen (Kohlendioxid, Methan, Ammoniak), die in etwa der Uratmosphäre unseres Planeten entsprechen, spontan Biomoleküle wie Aminosäuren bilden können. Wir wissen, dass es andere Planeten gibt, die eine entsprechende Atmosphäre haben und wir wissen, dass es andere Planeten gibt, die in einem ähnlich günstigen Abstand um einen Fixstern kreisen wie die Erde um die Sonne.

    Das könnte ja nun auch alles eines Gottes Plan sein. Vielleicht bastelt der mit Methan und Ammoniak auf einem anderen Planeten noch vollkommenere Lebewesen. Ich verstehe nur nicht, warum man sich die Option offen lässt, dass das mal jemand beweisen könnte. Ich dachte, die Grundlage von Glauben ist die Beweislosigkeit einer Hoffnung.

    Die Religionen sind nicht vom Himmel gefallen sondern teilweise Ergebnis eine Jahrhundertelangen Entwicklung.

    Das ist keine Entwicklung sondern eine weitergegebene Erzählung. Die Analogie zu Märchen so absurd nun nicht.

    Es geht auch nicht nur um Christentum sondern allgemein um Religiosität.

    Wem geht es darum? Ich habe Palim zitiert und die sprach von einem Gott.

    Und selbstverständlich ist die Frage nach der Existenz Gottes eine zentrale Frage der Religionswissenschaften.

    Wie oft noch, Religionswissenschaften wie der Name sagt, beschäftigen sich mit Religionen, also dem Kulturgut und nicht mit dem Versuch, eine Existenz eines bestimmten Gottes zu beweisen.


    "Es gibt auch nicht das eine Gottesbild. Im Idealfall entwickelt es sich und man erreicht eine höhere "Stufe" des Verständnisse. Leider bleiben viele Menschen auf einer Stufe "Gott da oben im Himmel. Das kann es gar nicht geben.""

    Das Schlimme ist, dass du das für Toleranz hältst.

    Man kann also davon ausgehen, dass es Leben im Universum und Gott nicht gibt?

    ...

    Du tust so, als ob Gott ein Forschungsgegenstand der Christen wäre. Allein dieser "Christentumzentrismus"... Es gibt so viele Menschen auf der Welt, die einer Religion angehören, die viele Götter oder gar keinen kennt. Kann ja zum Glück jeder glauben, was er oder sie mag. Aber die Idee, die recht konkrete Suche nach Wasser auf dem Mars mit den vom Himmel gefallenen Lehren des Christentums zu vergleichen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Und wenn jemand auf diese Frage eine Antwort im Glauben findet, ist ihm nicht gleich jegliche Vernunft abzusprechen.

    Mein Gott (hihi) das macht doch auch niemand. Deine Verquickung von Bildzeitung, Gottesbeweisen, Anzahl von Anhängern einer Religion und der historischen Existenz von Jesus sind überhaupt nicht zielführend oder was willst du eigentlich sagen?

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