Beiträge von Quittengelee

    Ich finde es schwierig, dazu was zu sagen, weil du ja gar kein Problem mit Ehrlichkeit hättest, sondern dein Partner. Was ist denn seine Sorge, dass der Freund die Freundschaft aufkündigen könnte? Letztlich musst du ja deinen Mann überzeugen und nicht den befreundeten Vater.

    Von der Sache her, sehe ich es wie alle anderen auch, 20 Uhr liegen Kinder in dem Alter im Bett und niemand will freiwillig mit ihnen Essengehen :grimmig:

    Es ist eine messbare Tatsache, dass der Bildungserfolg der Kinder nirgendwo in Europa so sehr vom sozialen Status der Eltern abhängt wie in Deutschland.

    Du ziehst den Schluss, dass Eltern Schuld sind, die ihre Kinder unterstützen. Glaube ich nicht, das tun Eltern in anderen Ländern auch. Ich ziehe den Schluss, dass häufig Lehrkräfte das forcieren, die ihre Arbeit nach Hause auslagern. Das mag für dich persönlich nicht zutreffen, auf andere halt schon.

    Übrigens nach meiner Beobachtung oft bei nichteingewiesenen Quereinsteigern, die schlicht nicht wissen können, was 13-Jährige schon können.

    Nun denn, im Ausgangsbeitrag geht es um einen Artikel, in dem Prof Krötz sich über das viel zu leichte Abi aufregt und mit indischer Hochschulzugangsberechtigung vergleicht. Daraus:

    Denn Krötz bekommt aus erster Hand mit, wie gut das Abitur auf ein Studium der Mathematik vorbereitet. Sein ernüchterndes Fazit: gar nicht. Studenten im ersten Semester seien „mathematische Anfänger“. Verantwortlich wäre dafür der viel zu seichte Unterricht in der Oberstufe. „Über die Anforderungen im naturwissenschaftlichen Bereich kann man in Asien nur lächeln“, sagt Krötz

    Könnt ihr daraus lesen, dass deutsche Studienanfänger kein Bruchrechnen beherrschen?

    Es geht im Artikel nicht darum, dass die Abiturientinnen und -enten zu wenige Grundlagen aus Klasse 9 und 10 beherrschen, sondern dass sie angeblich viel zu leichte Aufgaben in der SekII bearbeiten.

    Frage an die Mathematiklehrkräfte in der Oberstufe an deutschen Gymnasien: seht ihr das auch so? Was müsste in den Lehrplänen verankert sein, damit ein Studium begonnen werden kann? Wie sehen es die Lehrpersonen aus den Naturwissenschaften, die in der Sek|| unterrichten?

    So hätte mein Ausgangsbeitrag wahrscheinlich lauten müssen. Es interessiert mich persönlich tatsächlich, was die betreffenden Kolleg*innen ändern würden, wenn sie könnten. Ich würde mir wünschen, dass sich dabei nicht über die SuS beklagt wird. Besser so?

    und das ist so absurd. Der sächsische Lehrplan für die Grundschule sieht ein Verfahren für die schriftliche Subtraktion vor, nämlich das Abziehverfahren mit Entbündeln. Alternativ wird das Ergänzungsverfahren vorgeschlagen.

    Und das ist ein Problem in der Grundschule, was das erreichen der Kernkompetenzen angeht: schlechte oder ungenaue Lehrpläne, verwirrte Lehrkräfte, die das knappe Stundenkontingent damit verschwenden, unnötige Sachen mit den Kindern zu erlernen, statt die Zeit sinnvoll zu nutzen.

    Der sächsische Lehrplan für die Förderschule L sieht beide vor, das ist in der Tat bemerkenswert.

    Ansonsten sind die sächsischen Lehrpläne sehr detailliert, die Lehrpläne, in denen nur steht, dass man bis Ende Klasse 4 lesen und bis 1 Mio rechnen können soll gibt es in anderen Bundesländern.

    Das Risiko, einer Existenzbedrohung sieht aber schon anders aus. Wenn man ehrlich ist, könnte man (zumindest in unserer Einkommensklasse) die Krankenversicherung problemlos auf ein System umstellen, bei dem jeder 2000 € Eigenbeteiligung hat und gesamtgesellschaftlich würden wir damit vermutlich einiges sparen. Wichtig ist eine Krankenversicherung, wenn ich mit dramatischen Dingen im Krankenhaus lande und fünf- oder sechsstellige Beträge auf mich zukommen würden, wenn ich sie nicht hätte. Das Risiko ist in der Größenordnung einer Dienstunfähigkeit.

    Interessanter Gedankengang. Ich fürchte zwar, dass Menschen dann zu selten zum Arzt gingen, um Geld zu sparen, Prävention ist jedoch wichtig...

    Aber generell schon richtig, was die Behandlung schwerer Erkrankungen kostet, wissen Menschen, die blauäugig durchs Leben tappen nicht. Man sieht's ja hier im Thread, einfach nur weltfremd.

    Habt ihr so eine?

    Ja. Damals wäre ich auch nicht selbst auf die Idee gekommen, man hält sich ja mit Ende 20 für unverwundbar. Aber ein Verwandter hat dazu geraten und ich halte es inzwischen auch für sinnvoll. Wenn sie je zum Tragen kommt, geht es dir so schlecht, dass du nicht arbeiten kannst, das bedeutet, dass zumindest die Versorgung sichergestellt sein sollte, um dir nicht noch mehr Sorgen zu machen. Man verdient ja auch Geld für spätere/schwierige Zeiten und besondere Situationen, nicht ausschließlich, um es für Konsumgüter auf den Kopp zu hauen.

    Naja klar unterstütze ich mein Kind bestmöglich. Nur weil Cerens Eltern nicht richtig Deutsch können und ihnen die HA unwichtig sind, lasse ich noch mein Kind nicht ohne Unterstützung. "Liebes laleona-Kind, mach deine HA alleine, ich schaue sie nicht mehr an, weil die andren das auch nicht machen"??

    Ich lerne sogar noch mit meinem Kind im Gym.

    Ich erkläre meinen Kindern auch wie man lernt, weil ihre Lehrkräfte es nicht tun. Die Richtigkeit der Hausaufgaben kontrolliere ich aber nicht. Wenn immer alles richtig ist, denken doch die Lehrer, dass alles paletti ist. Ich frage nur nach, was zu tun ist und ob sie gemacht wurden.

    Ja, aber sag mal, worin siehst du den Sinn von Hausaufgaben, wenn es nicht kontrolliert wird, ob die Aufgaben richtig sind?

    Ich vermute, die müssen in jedem Bundesland besprochen werden. Dass sie einzeln von der Lehrkraft kontrolliert werden müssen, kann ich mir nicht vorstellen.

    Interessant finde ich das Bayernbashing. Ich bin zwar auch froh, als Lehrerin nicht so kontrolliert zu werden, aber da Bayern immer die besten Schulleistungsergebnisse hat und immer gefragt wird, wie das denn sein kann: vielleicht liegt es ja daran, dass ihr solche Sachen Ernst nehmt.

    Zitat

    Ich mache das zwar lange nicht so extrem, aber es stimmt schon. Wenn man Leute, die kaum noch mit Mathematik zu tun haben, nach dem Satz des Pythagoras fragt, hört man oft die Formel a^2+b^2=c^2. Wer es aber nicht mal verstanden hat, dem sagt die Formel auch nichts.

    Antimon, du hast diesen Beitrag geliked, als ich schrieb "mein Reden" sagtest du "nö". Erinnerst du dich? Du widersprichst dir selbst immer wieder. Du sagst auf der einen Seite, etwas zu verstehen, indem man es handelnd

    nachvollzieht, sei lächerliches Basteln, es reiche aus, wenn man derlei Grundlagen auswendig lernt. Dann wiederum klatschtst du Beifall zu einem Beitrag, den ich so oder ähnlich schon 20x verfasst habe, der genau das sagt, man muss den Kram verstehen, sonst vergisst man ihn wieder.

    Und genau das passiert offenbar, denn Brüche, Potenzen und Prozentrechnen sind selbst in der Hauptschule Thema, spätestens nach Klasse 10 am Gym ist das also durch. Entweder es wurde also nicht verstanden und nur auswendig gelernt, oder schlicht wieder vergessen, weil man in der Oberstufe 2 oder 3 Jahre lang was anderes macht.

    Oder aber, das Abi wird verschenkt, die SuS sind alle schwächer als Hauptschüler (natürlich sehr wahrscheinlich), dann liegt das Problem halt im Durchwinken in der Oberstufe. Daher die Frage an die klagende Piksieben, ob sie denn SuS sitzen lässt, indem sie 6en verteilt. Oder ob die SuS doch nicht so schlecht und doof sind, wie hier von einigen wenigen regelmäßig behauptet? Es klagen wirklich immer dieselben über ihre schwachen Schüler, andere kommen offenbar klar mit dem, was an Wissen und Kompetenzen da ist und arbeiten einfach damit.

    Was es mit den Kompetenzbereichen auf sich hat, hast du dir offenbar nie in Ruhe angesehen, daher kann man darüber nicht ernsthaft sprechen.

    Wieso startest du dann diesen Thread?

    Weil ich wissen wollte, was Mathelehrpersonen und ggf. NaWi-Kolleg*innen zu den Aufgabenstellungen sagen. Dazu äußerte sich eigentlich niemand, du am wenigsten. Verzeih, wenn ich nicht an deinen Lippen hänge ;)

    ...aber das KM sagte nein, mein Abschluss könne nicht anerkannt werden, weil die Studieninhalte in UK anders seien.

    Ich weiß das leider gar nicht, aber so wie ich die Behörden einschätze, arbeiten da Sachbearbeiter, die noch viel weniger wissen, was du bereits an Abschlüssen erworben hast. Erfahrungen in anderen Berufen oder pädagogischen Feldern zählen da wahrscheinlich leider nicht.

    An Hochschulabschlüssen lese ich: Bachelor DE/EN als Fremdsprache und DE/FR als Fremdsprache Teile eines Masters?

    Ich würde

    - schriftlich anfragen

    - alle relevanten Hochschulabschlüsse übersetzen lassen

    - die Studieninhalte sowie -dauer auflisten

    - ggf. noch einen Vergleich zum entsprechenden deutschen 1. Statsexamen oder Master für Englisch/Französisch/DaZ herstellen

    Alternativ noch im wohnartnahen Nachbarbundesland oder in Sachsen-Anhalt bewerben. Die suchen am dringendsten Lehrpersonen...

    Nö. Weil zwar eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht wurde, aber die Abordnung offensichtlich nicht aus disziplinarischen Gründen erfolgt ist.

    Was ist denn der offizielle Grund, wird der irgendwo benannt? Ich vermute im Gegenteil, dass man sie mitten im Jahr, samt Freistellung vom Dienst und Betretungsverbot und nach langem Kleinkrieg abordnet, dürfte auch für das Gericht eindeutig nach disziplinarischem Maßregeln riechen.

    Offenbar sind die seit Jahren miteinander im Clinch, im oben verlinkten Artikel wurde ja auf ehemalige Bürgermeister verwiesen.

    Aber interessanter ist, dass aus disziplinarischen Gründen niemand versetzt werden darf. Wenn da nicht noch plausible Gründe kommen, hat sie gute Chancen, wieder zurückzugehen.

    Seltsame Geschichte...

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