Beiträge von Quittengelee

    Sicherlich. Aber Absurditäten wie "ich habe Corona, du hast 20 Meter weit entfernt im Lehrerzimmer gesessen, mach mal einen Test" hat es meiner Ansicht nach vorher bei anderen Krankheiten nicht gegeben.

    Kommt auf die Krankheit an, bei meldepflichtigen Krankheiten wurde wesentlich mehr Aufwand betrieben, weil die natürlich bislang selten waren. Masern-> Betretungsverbot für alle, bis der Impfstatus nachgewiesen wurde zum Beispiel.

    Und wir hatten eine zeitlang Krätze im Schulhaus, das ist nicht meldepflichtig, da hab ich trotzdem immer alle mit Verdacht darauf abholen lassen, weil das zwar nicht gefährlich ist aber dafür ekelhaft und schwer loszukriegen.

    Wieso lebt einer im Paralleluniversum, weil an seiner Schule zum Testen aufgefordert wird? Ich würde gefühlt zwar behaupten, dass viele nicht mehr testen, halte es aber nicht für aufschreiungswürdig abwegig. Lasst doch testen, wer testen will. In Sachsen muss man z.B. testen, wenn man ins Krankenhaus/Seniorenheim geht, lebe ich deswegen auch in einem eigenen Universum? Also Sachsen ist wahrscheinlich sowieso irgendwie ein eigener Planet, aber halt nicht wegen noch vorhandener Teststationen.

    Naja, wenn ich Grippe habe, kann ich doch auch einer Person, mit der ich engen Kontakt hatte, Bescheid sagen. Muss ich nicht, kann ich aber. Ich finde es nicht verkehrt, dass etwas mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit da ist, denn an Grippe sterben auch genug Menschen. Und die Unsitte, verrotzt zur Arbeit zu kommen, hat etwas abgenommen, was ich befürworte. Bei den Schüler*innen leider nicht.

    Dem kann ich zustimmen. Ich habe selber sowohl schon in Bildungsgängen ohne jegliche Zugangsvoraussetzung unterrichtet als auch in solchen, die das Abitur als Zugangsvoraussetzung haben.

    Was zeigt, wie flexibel Lehrkräfte sein müssen und können, auch ganz ohne Versetzung in eine andere Schulart :flieh:

    Alkohol:top:

    Nein im Ernst, was hat sie denn gesagt, irgendwas, dass sich noch ändern ließe oder sich überhaupt lohnte, zu ändern?

    Ansonsten... mir hat nach panisch durchwachten Nächten vor der Prüfung nur geholfen, mir vorzunehmen, irgendwie durchzuhalten, selbst wenn ich bloß mit einer 4 bestehe. Durchhalten, alle Anwesenden im Hintergrund ausblenden und auf deine SuS konzentrieren <3

    Gegenfragen: Was wäre, wenn du wirklich die Älteste im Studium bist und es sich komisch anfühlt? Was wäre, wenn eine Klasse dich nicht für voll nimmt, undiszipliniert und frech ist? Was, wenn es anstrengend wird, du viel korrigieren musst, negative Rückmeldungen bekommst?

    Ich habe den Eindruck, als ob in der Vergangenheit zu oft andere gesagt hätten, was gut und richtig für dich ist und dass es jetzt an der Zeit ist, das selbst zu fühlen. Denn ja, natürlich wird es negative Erfahrungen, anstrengende Zeiten, Selbstzweifel und Rückschläge geben. Die Frage ist, ob du bereit bist, damit umzugehen. Dass du das kannst, zeigen dir deine Erfolge, was du bis jetzt, trotz widriger Umstände, erreicht hast.

    Das ist halt schade. Deswegen müssen Schüler/Eltern eigentlich so früh wie möglich über die Möglichkeiten informiert werden. Gerade die vielen Möglichkeiten an beruflichen Schulen sind vielen gar nicht bekannt, weil sie nie auf einer gewesen sind oder dort auch nicht informiert wurden.

    Absolut, es würde vielleicht auch die Angst vor der Oberschule bzw. den Gymnasialzwang son bisschen beruhigen.

    Die Unwissenheit scheint mir auch in der Berufsberatung an unseren Oberschulen groß zu sein. Ich kenne inzwischen einige, die nach der 10. Klasse Realschule weiterlernen wollten und allesamt auf das Gymnasium wechselten, um in 3 Jahren das Abi nachzuholen. Die doch recht diversen und teilweise speziellen und nur lokal vorhandenen Möglichkeiten, die es auch in Sachsen gibt, kennt niemand aus dem Bekanntenkreis.

    Ihr lieben Kolleg*innen, vor allem wahrscheinlich die, die ihr im berufbildenden Setting arbeitet. Könnt ihr bitte mal erklären, welche Möglichkeiten es gibt, ohne Abitur einen Beruf zu ergreifen? Ggf. auch, was man macht, wenn man überhaupt keinen Schulabschluss hat. Geht das, könnte ich ganz ohne Schulabschluss eine Lehre anfangen?

    Und irgendwo hab ich mal gehört, dass man mit Hauptschulabschluss eine Ausbildung machen kann und dann automatisch einen Realschulabschluss hat. Stimmt das so? Was gibt es noch für Wege abseits des klassischen Weges Realschule - > Azubi oder Abitur -> Studium.

    Interessiert mich aus persönlichen Gründen und auch, weil ich feststelle, wie wenig ich selbst und auch andere Lehrkräfte oft über die diversen Varianten wissen. Kann man da bundesweite Gemeinsamkeiten festhalten?

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