Ich halte es für zynisch dieses Leiden politisch auszuschlachten.
Wer tut das? Weil darüber überhaupt berichtet wird?
Persönlich mache ich Dir keinen Vorwurf, weil die Medien voller Desinformation stecken. Wer nur von Maskenschäden, Immunschuld, Lockdownschäden und Impfung spricht, wenn er die sich entfaltende Gesundheitskatastrophe beschreibt, hat sich mit dem Thema entweder nicht hinreichend wissenschaftlich befasst oder will eine vermeintlich wirtschaftsfreundliche (aber kurzsichtige) Agenda befeuern.
Wieso stecken "die Medien" voller Desinformation, wenn ich eine Studie zitiere? Und wer spricht von Maskenschäden und Impfpflicht, ich komme nicht mit, warum du alles durcheinanderwirfst und das auf meinen Beitrag beziehst.
Und was sagt die Studie jetzt aus? Eine Ursache Wirkung Beziehung ist hier nirgendwo auszumachen. Das ein gewisser Anstieg an Angsterkrankungen/ Depressionen zu verzeichnen war, ist verständlich, jedoch bleibt unklar, ob das dem Lockdown geschuldet ist oder der grundsätzlichen Konfrontation mit einem potentiell bedrohlichen Ereignis, nämlich der COVID Pandemie an sich.
Ach darum geht es, euch ist wichtig, den Lockdown nachträglich zu verteidigen? Das ist mir völlig egal, die Entscheidungen wurden genau so getroffen, wie sie getroffen wurden. Warum sollte ich ein Jahr später dazu noch ein Urteil fällen?
Wichtig ist doch vor allem, diese Gruppe jetzt nicht aus den Augen zu verlieren. Jugendliche, die sich zurückziehen nicht zu übersehen, Gemeinschaft zu unterstützen, nicht als gottgegeben hinnehmen, dass kein Bedarf mehr zu bestehen scheint, Gleichaltrige zu treffen und was zu unternehmen und so weiter. Die 2 Jahre sind für Pubertierende eine ganz andere Zeitspanne und vor allem in einer prägenderen Zeit als für 30 oder 40-Jährige.
Und dass man das an der Größe der Amygdala ablesen kann, finde ich mehr als nur erwähnenswert.