Beiträge von Quittengelee

    Ich bin schwer für Gedichte und alles, was über den Tellerrand der durchscnnittlichen L-Schüler-Familie hinausgeht, aber eben nur anschneiden, Interesse wecken, im Interessefall individuell vertiefen. Auc Programmieren, wenn das jemand möchte. Aber nicht als Gießkanne für alle.

    Warum sind deiner Ansicht nach gerade Gedichte für alle relevant? Ich verstehe noch nicht, nach welchen Kriterien du Lehrplaninhalte auswählen würdest.

    Die allermeisten Gymnasiast*innen werden auch nicht Programmierer*in, trotzdem dürfen sie damit in Berührung kommen, gerade um Interessen und Begabungen kennen zu lernen. Und weil Bildung immer auch einen Selbstzweck hat.

    Das Wahlsystem der USA hat mich in der Zehnten null interessiert, inzwischen höre ich mir freiwillig Beiträge dazu an, weil es eine große Bedeutung für eine Demokratie hat, die mir erst jetzt klar ist. Hätte irgendwer gesagt, ach, welchen 16-Jährigen interessieren schon die USA, lasst doch lieber DJ Bobo behandeln, das will die Jugend so, dann wäre es irgendwie auch nicht ideal8o

    Edit: Um das gleich klarzustellen, ich habe nie DJ Bobo gehört!

    AirBnB ist nicht überall und zu allen Bedingungen erlaubt, aber auf jeden Fall mal eine originelle Alternative.

    Ich schlage mal noch Rassehunde züchten vor. Spanische Wasserhunde sind gerade in Mode, da kostet aktuell ein Welpe um die 2000 Eur. Und wenn ich mich so umgucke, tut es auch an guten Hundeschulen not...

    Im Ernst, kannst du dein Wissen zu irgendwas im Internet vermarkten? Es gibt durchaus immer wieder erfolgreiche Youtuber. Erst lädt man kleine Filmchen kostenlos hoch oder bei Spotify Podcasts zu irgendwas und dann gibt's verschiedene Bezahlmöglichkeiten auf freiwilliger Basis oder mit Werbung... Hab's allerdings noch nicht selbst ausprobiert.

    OT

    Umgang damit finde ich auch sinnvoll. Cybermobbing, Trojaner, Bilderweitergabe, fake-accounts, Blase, Online-Handel, webcam.... gehört für mich alles dazu.

    Informatik ist halt die Wissenschaft von den datenverarbeitenden Systemen, nicht die Gefahren des Internets.

    Und das Argument der Förderschule kannst du bei jedem Fach bringen. Was interessiert die schon Louis XIV, Verkehrswege in Europa und wofür Englisch? Sie lernen in 5 Jahren 10 Begriffe, obwohl sie nicht mal Deutsch richtig schreiben und lesen können.

    Dann müsste man die L-Schule komplett neu aufstellen, wenn man sagt, das einzige, was zählt, sind lebenspraktische Dinge. Seit ich weiß, dass andere Bundesländer den Lehrplan für LB ganz abgeschafft haben, würde mich auch das nicht überraschen. Aber für Sachsen und Bayern wird das eher nicht kommen.

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du genau machen sollst, Kletterin. Was für eine Art Klasse ist das, wie alt sind die Kinder, warum haben sie nicht Mathe bei einer Mathelehrperson oder wenigstens einer DaZ-Lehrkraft? Werden sie bald in andere Klassen integriert und wenn, wann? Was ist 'ein bisschen Mathe machen', wem soll das was genau bringen? Ich will dir um Himmels Willen keine Verantwortung übertragen über das verrückte System, in dem du arbeiten willst, aber die Frage ist unheimlich unspezifisch und ich weiß nicht, wie dir jemand mit wenigen Worten helfen könnte. Wenn du irgendwas machen sollst, um die Kinder zu beschäftigen, dann ist es tatsächlich egal, was du machst. Spielt z.B. Uno und redet Deutsch dabei.

    Wenn du vernünftig den Lernstand ermitteln willst, dann müsstest du möglicherweise mathematische Kompetenzen von 'war noch nie in einer Schule und kennt keine Ziffern' bis 'ist auf gymasialniveau der entsprechenden Altersstufe' alles abdecken, was mir mit einem Arbeitsblatt nicht möglich erscheint.

    Ich würde erst mal mit dem anderen Lehrer mitgehen, so wie es vorgesehen ist und die Kinder ein wenig kennenlernen und dann mit dem Lehrer sprechen, der die Kinder schon kennt, was sinnvoll erscheint.

    Ich erinnere mich an ITG in den 90ern, wo wir u.a. Tortendiagramme am PC erstellt haben. Ein lieber Mathelehrer hat sich erbarmt, mit uns irgendwas an den damals neuen Geräten mit Röhrenmonitor zu machen. Das ist 30 (=O!) Jahre her und war damals schon lediglich ein netter Versuch, Anwendung zu vermitteln.

    Wahrscheinlich ist das...

    In NDS wird Informatik demnächst auch Pflichtfach in 9/10. Ich weiß zwar nicht, wie das ohne Lehrkräfte funktionieren soll, aber irgendjemand hat sich bestimmt etwas dabei gedacht.

    ...in den meisten Bundesländern das Hauptproblem?

    Ich verbinde mit der Amygdala vor allem das Konzept 'Angst' und schnelle Stressreaktionen, die wiederum aus dem Ruder laufen, wenn man z.B. über längeren Zeitraum unter Stress steht (u.a. mangelnde Sozialkontakte) oder im Extremfall unter einer PTBS leidet.

    Und es gibt den einen oder anderen vernünftigen Weg, dem zu begegnen, auch pädagogisch.

    Gruppen mit starken Verhaltensproblemen oder sehr leistungsheterogene Gruppen zu unterrichten ist aus meiner Erfahrung am anstrengendsten.

    Das ist wohl wahr, aber meinst du, das beziehen Abiturient*innen bei der Studienwahl auf das Thema Inklusion? Ich vermute, was eher wahrgenommen wird, ist eine generelle Unterfinanzierung des Bildungssektors und die mangelnde Wertschätzung über Jahrzehnte. Marode Schulen, aus denen buchstäblich die Fenster fallen oder völlig freidrehende Klassen in großstädtischen Problembezirken, Dokus über verzweifelte Quereinsteiger*innen usw.

    Ich halte es für zynisch dieses Leiden politisch auszuschlachten.

    Wer tut das? Weil darüber überhaupt berichtet wird?

    Persönlich mache ich Dir keinen Vorwurf, weil die Medien voller Desinformation stecken. Wer nur von Maskenschäden, Immunschuld, Lockdownschäden und Impfung spricht, wenn er die sich entfaltende Gesundheitskatastrophe beschreibt, hat sich mit dem Thema entweder nicht hinreichend wissenschaftlich befasst oder will eine vermeintlich wirtschaftsfreundliche (aber kurzsichtige) Agenda befeuern.

    Wieso stecken "die Medien" voller Desinformation, wenn ich eine Studie zitiere? Und wer spricht von Maskenschäden und Impfpflicht, ich komme nicht mit, warum du alles durcheinanderwirfst und das auf meinen Beitrag beziehst.

    Und was sagt die Studie jetzt aus? Eine Ursache Wirkung Beziehung ist hier nirgendwo auszumachen. Das ein gewisser Anstieg an Angsterkrankungen/ Depressionen zu verzeichnen war, ist verständlich, jedoch bleibt unklar, ob das dem Lockdown geschuldet ist oder der grundsätzlichen Konfrontation mit einem potentiell bedrohlichen Ereignis, nämlich der COVID Pandemie an sich.

    Ach darum geht es, euch ist wichtig, den Lockdown nachträglich zu verteidigen? Das ist mir völlig egal, die Entscheidungen wurden genau so getroffen, wie sie getroffen wurden. Warum sollte ich ein Jahr später dazu noch ein Urteil fällen?

    Wichtig ist doch vor allem, diese Gruppe jetzt nicht aus den Augen zu verlieren. Jugendliche, die sich zurückziehen nicht zu übersehen, Gemeinschaft zu unterstützen, nicht als gottgegeben hinnehmen, dass kein Bedarf mehr zu bestehen scheint, Gleichaltrige zu treffen und was zu unternehmen und so weiter. Die 2 Jahre sind für Pubertierende eine ganz andere Zeitspanne und vor allem in einer prägenderen Zeit als für 30 oder 40-Jährige.

    Und dass man das an der Größe der Amygdala ablesen kann, finde ich mehr als nur erwähnenswert.

    Ja, stimmt ich bin eben ein kleines Dummerchen. Ich hielt dieses "after" für ein Hinweiswort auf den Zeitpunkt der Probenentahme. Natürlich fällt es den auch hier zahlreich vertretenen messerscharf analyisierenden Wissenschaftlern nicht schwer einzelne Ursachen wie "Shutdown" aus einem komplexen Großereignis zu isolieren. Ich lerne immer gerne dazu.

    Zum Glück stand da nicht, das sie nach dem Frühstück in den Scanner kamen, sonst wird das Frühstücken als nächstes geächtet.

    Darf ich fragen, warum du so zynisch darauf reagierst, wenn es anderen schlecht geht? Mich haben die Ergebnisse dieser Studie sehr erschüttert.

    Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass deutlich mehr Jugendliche psychisch belastet oder erkrankt sind als vor dem Lockdown. Und natürlich ist der Lockdown das Problem, was auch sonst? Aber selbst wenn es irgendwas anderes Dubioses ist, das parallel zum Lockdown allen gleichzeitig widerfahren ist, dann ist es zunächst mal nichts, was man mit Zwinkersmileys und lächerlichen Vergleichen durch den Kakao ziehen muss.

    Es geht ganz konkret um große Belastungen wie Ängste, Depressionen und Esstörungen. Letztere gehören zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Todesrate unter Jugendlichen. Das betrifft dich offenbar nicht, da du keine Jugendlichen zu kennen scheinst, die dir irgendwas bedeuten. Ich fände es aber angebracht, wenn du dieses mangelnde Mitgefühl für dich behieltest.

    Beim Krankenhaus bin ich sofort im Verzug und es gibt nach 11 Tagen die erste Mahnung.

    Hohe Kosten kann man aber ggf. direkt abrechnen lassen, der Aufenthalt auf der Palliativstation zum Beispiel. Die Krankenkassen machen sowas leichter möglich, die Beihilfe nur für bestimmte Leistungen, vielleicht mögt ihr das erfragen.

    Viel Kraft für die kommende Zeit <3

    Inwiefern wird bei der Berechnung der Übersterblichkeit eigentlich berücksichtigt, dass die Bevölkerung immer älter wird? Wenn besonder geburtenstarke Jahrgänge alt werden, ist doch automatisch eine höhere Sterblichkeit zu erwarten, als bei geburtenschwächeren Jahrgängen. Dass wir derzeit von Jahr zu Jahr für einige Zeit eine Steigerung der Sterblichkeit erwarten sollten scheint mir nur schlüssig.

    Oder wird das doch irgendwie "eingepreist"?

    Der Faktor nennt sich wohl Mortalitätsindex und wird mit einberechnet.

    https://www.demogr.mpg.de/de/news_events…bschaetzt_10474

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