Und was mir irgendwo oben gefiehl, als Zielformulierung ganz an den Anfang des Gesprächs stellen. Dass ich grundsätlich dem Lerner nicht den Abschluss verwehren möchte, gerade im Hinblick darauf, dass er wohl eine Lehrstelle hat.
Wieso solltest du ihm den Abschluss verwehren wollen? Es sollte umgekehrt dein oberstes Ziel sein, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jeder seinen Abschluss machen kann. Wenn jemand diesen Rahmen aber nicht annimmt und sich nicht an die Regeln hält, muss er mit den Konsequenzen leben. Ich würde versuchen, wieder sachlicher zu werden, auch wenn es schwerfällt, wenn ein Schüler irgendwas triggert. Der Abschluss ist das Ziel, was will der Schüler ab sofort tun, um dieses zu erreichen, das muss die Frage bleiben. Wenn die Noten brauchbar sind, liegt es offenbar am Verhalten. Was erwartest du da? Süffisantes Grinsen kannst du ihm nicht verbieten. Dem Unterricht fernzubleiben aber durchaus.