Nein, das fänd ich schade. Dazwischen lebt man ja auch noch irgendwie.
Kannst du dir vorstellen wie wäre, wenn du diplomatische Gespräche in Iran oder Israel leiten solltest?
Nein, das fänd ich schade. Dazwischen lebt man ja auch noch irgendwie.
Kannst du dir vorstellen wie wäre, wenn du diplomatische Gespräche in Iran oder Israel leiten solltest?
Lieber jemanden treffen. Menschen, denen man begegnet ist, auch Arschgeigen, lehren einen ja immer irgendwas und ich möchte mich stets weiterentwickeln. Oder wahnsinnig werden, das weiß ich noch nicht genau.
Ich gebe die Frage weiter:
Lieber ein Kennenlernen rückwirkend canceln oder lieber stattdessen eine andere interessante Person treffen?
Sommer
...
Lieber etwas in der Vergangenheit ändern oder in die Zukunft schauen können?
Spannende Frage. Darf man dann anders handeln, wenn man die potentielle Zukunft gesehen hat, oder sieht man bloß etwas, das dann in jedem Falle eintritt?
Edit: Muss es ja anders formulieren.
Was mögt ihr lieber, in die Zukunft gucken können oder in die Zukunft gucken und dann noch mal eine Entscheidung anders treffen?
Asselmarsupium
Ich würde noch ergänzen: Weißt du, in meiner 12 unterrichte ich gerade gebrochen-rationale Funktionen. Weißt du wie spannend das ist, wenn man da die Definitionsmenge bestimmt? Ich könnte dir da Sachen erzählen...
Na wenn du die richtige Person finden willst, ergibt es ja wirklich Sinn, das im ersten Satz zu sagen.
Wird dann vielleicht nur schwer, offene Fragen zu stellen, um die andere Person zu Wort kommen zu lassen. Oder kann das ein Mathematiker? Etwa "Welche Gefühle löst die Definitionsmengenbestimmung bei dir aus?" Oder "welche Assoziation hast du zu gebrochen-rational?" Die Antwort enthüllt alles ![]()
Das passiert doch aber heute auch schon. Politische Bildung haben sich alle Bildungsministerien auf die Fahne geschrieben.
Das ist klar, irgendwer schreibt die Lehrpläne und da trifft man bei jedem Inhalt eine Entscheidung. Das ist ja das Problem, deswegen haben viele Angst vor einer rechtsextremen Landesregierung. Weil sie dann Politik machen kann ![]()
Da man es offenbar nicht oft genug sagen kann: diese Partei ist rechtsextrem.
... Ich punkte dann doch mit meiner Amtsbezeichnung.
Versuche mit das gerade vorzustellen: "Guten Tag, ich bin Studienrätin, A13, verantwortlich für die Ordnung im Orff-Instrumentarium. Und was machen Sie so?"
OT: Bis wie viel Jahren darf man eigentlich auf ü30-Partys gehen?
Kommt doch alle zu uns nach Bayern
Wir sind nett
und müssen nicht in jeder Stunde eine Note machen. Dafür gibt es aber so was wie Respizienz und regelmäßige Beurteilungen.
Gerechter für die Kinder wäre es, aber als Lehrkraft? Nee danke 🤭
Weil jeder Test nur den Wert einer EINZELNEN Stunde / Doppelstunde hat. und alle Stunden müssen bewertet werden, zumindest virtuell in der Gewichtung.
Also selbst wenn ein Schüler zwei mal eine 5 schreibt, muss ich ja in allen anderen Stunden (mündliche Beteiligung, Gruppenarbeit, Präsentationen, schriftliche Einträge, usw..) auch eine 5 gegeben haben, damit es eine 5 ist.
Das habe ich jetzt erst gelesen und versuche es zu verstehen. Bei euch steht dann, dass jede Stunde eine Note eingetragen werden muss?
Bei uns ist es auch Mist, die Lehrer können theoretisch nur eine einzige Note im Halbjahr ermitteln, die steht dann im Zeugnis. Da bildet ein verhauner Test das halbe Jahr ab, kanns ja auch nicht sein. Die Verordnung gibt es aber theoretisch tatsächlich so her.
... Dann habe ich aber 4-5 Testnoten, die die Gewichtung von 4-5 Unterrichtsstunden haben, und der Rest der Note muss aus dem sonstigen Unterrichtsverhalten erwachsen.
Wieso das denn, musst du für jede Stunde eine Note haben? Aber selbst wenn, entweder jemand kommt "ausreichend" klar oder seine Leistung ist "mangelhaft".
...
Wenn man so blöd ist, die Defizite bereits zum Halbjahr zu setzen, schreibt man sich auch noch dumm und dämlich an Förderplänen und führt die entsprechenden Förderplangespräche, nur um dann festzustellen, dass der ganze Aufwand angesichts der Notenverschenkerei der Kollegen verpufft und die Schüler eh durchrutschen. Oder dass Kollegen in der Zeugniskonferenz regelmäßig doch noch ihre Noten hochsetzen, wenn die SL lange genug bohrt.
Im nächsten Jahr überlegt man sich, ob man sich das alles noch antut.
Und hiermit würde ich gerne festhalten: Es ist einzig und allein deine Entscheidung und deine Verantwortung für die Art, wie du deine Arbeit erledigst. Nicht die Kollegen, nicht die Eltern, weder Politikerinnen noch SuS sind dafür verantwortlich.
Prognoe: In 3 Jahren wird niemand mehr diese Funktionsstellen ausüben bzw. es wird sich kein Bewerber mehr dafür finden.
Die Aufgaben werden einfach verteilt werden, es hat nur keinen fancy Titel mehr.
Wie gesagt, in anderen Schularten und Bundesländern funtioniert es auch.
Thema ist ja hier sowieso die AfD und da waren wir bei Sachsen-Anhalt. Offenbar haben die andere Probleme als NRW, es ist also müßig, sich auszumalen, weswegen dort angeblich rechts gewählt werden muss, wenn sich in NRW das Dasein sinnlos anfühlt.
Du hast dich ja schon mal gewundert, welche Texte in Sachsen in Klasse 5 Englisch bis zu den Weihnachtsferien verstanden werden. Vielleicht kann man ja mit anderen Schulbüchern mehr regulieren? Aber letztendlich müssen die Kollegien sich einig sein.
Ich finde es halt schade, wenn es doch euch Lehrkräften den riesen Frust bereitet. Den Eltern scheint es Recht zu sein, bzw. die können ja überhaupt nicht beurteilen, was ihr Kind eigentlich schaffen müsste, um die Hochschulreife zu bestehen.
...
Ein Kind hat an in der Sek 1 nur in 3 (Orientierungsstufe) bzw. 4 (Mittelstufe) Fächern Klassenarbeiten. ...
Und es ist euch untersagt, schriftliche Leistungskontrollen zu schreiben und sie anders zu nennen?
Davon abgesehen, wer in den Hauptfächern auf 4 steht, scheint ja "ausreichend" mitzukommen.
Nein, du bildest dir das nicht ein.
In der Unterstufe am Gym "abzuschulen" (was für ein bescheuertes Wort) ist kaum noch möglich. In Englisch kommt immer eine 4 raus, in Deutsch sowieso, eher die 3. Weil eine Einleitung oder was auch immer immer noch für genug Punkte reicht.
Ja, ich kann versuchen, die absolute A.-Karte zu ziehen, aber die gesetzlichen Vorgaben werden mich einholen. An meiner (echt nicht bürgerlichen-innenstadt-gymnasial) Schule hat sich letztens eine Mutter beklagt, dass ihre Tochter eine HA hatte, die sie nicht in der Lernzeit zu ENde geschafft hat. Wir haben eine Erinnerung erhalten, dass die HA maximal 2 oder 3 mal 45 Minuten nicht übersteigen dürfen. In der Woche. Für alle Fächer.
Jetzt überlegt mal, wie viel ÜBUNGszeit in ca. 90 Minuten pro Woche für 10 Fächer klappt. Also Aufsätze üben. Und die "Hauptfächer" haben Priorität, aber wie soll ein Kind in Wirtschaft und Politik eine kriterienorientierte Urteilsfindung üben, wenn das ausschließlich im Unterricht stattfinden muss. und zwar immer.
Das ist doch das Problem der Mutter. Dann gibt's halt weniger Aufgaben auf und die Konsequenz sieht man in der Arbeit.
Ich verstehe ja das Gefühl, wenn man persönlich verantwortlich gemacht wird und nicht der einzige Arsch sein will. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es möglich ist, reihenweise 3en und 4en zu bekommen, wenn man nicht in der Lage ist, den Anforderungen zu genügen.
Wer legt denn fest, wie viele Punkte eine Einleitung gibt? Pädagogische Freiheit der Lehrkräfte? Lehrplanziele? Man kann doch Klassenarbeiten fast beliebig schwer gestalten.
Aber man kann wohl entsprechend schlecht benoten?
Oder geht das auch nicht? Würfelt ihr die Noten oder was?
Ich werde das Gejammer auch nie verstehen. An mir bekannten Gymnasien wird die Orientierungsstufe als das genutzt, wofür sie gedacht ist.
Die Klage scheint mir übrigens immer aus NRW zu kommen, obwohl inzwischen alle Bundesländer Wahlfreiheiten haben. Vielleicht bilde ich es mir aber auch ein.
Leider auch im Schuldienst.
Das ist doch in diesem Kontext ein sinnloser Einwand. Es gibt sicher auch Lehrer, die ihre Frau schlagen oder fanatisch religiös sind und trotzdem können wir unserem Schulsystem trauen mit sehr gut ausgebildeten Lehrkräften, einem System von Vereidigung aufs GG usw. dass die große Mehrheit der Lehrkräfte vernünftige Menschen sind, die einigermaßen kontrolliert staatliche Lehrpläne vermitteln und dies im Klassenverband so tun, dass niemand zu Schaden kommt.
Ich bin in keinem Fall für Heimbeschulung,
aber zu erklären, man würde stets merken, dass im häuslichen Umfeld etwas nicht richtig läuft, ist falsch.
Dennoch haben Kinder eher die Chance, sich einer Lehrkraft oder einer Freundin oder jemand anderem außerhalb der Familie zu öffnen, als wenn sie allein in der Familie (und extremen Gemeinschaft) leben.
Absolut, außerdem hat man doch als Kind nur so die Chance zu sehen, wie es außerhalb der eigenen Familie zugeht. Das wünsche ich allen Kindern und insbesondere denen, die Gewalt erleben und den im wahrsten Sinne verrückten Psychoverstrickungen der ursprünglichsten Vertrauenspersonen ausgeliefert sind.
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