Beiträge von Quittengelee
-
-
-
Das beantwortet meine Frage nicht. Mobbing kann es in jedem Beruf geben, sich abgrenzen müssen auch etc.
Nun ist Lehramt aber natürlich ein besonders sozialer Beruf, man hat den ganzen Tag mit Menschen zu tun, Elternurteile spielen eine Rolle usw.
Ich würde bei Wechselüberlegungen mit einbeziehen, was genau dich stresst. Wenn du nun nach anderen sozialen Berufen suchst, wirst du wahrscheinlich an dieselben Grenzen stoßen. Vielleicht ist dir das ja auch total klar, ich habe mich nur gewundert, inwiefern "Mobbing" zum Berufswechsel animiert.
-
Ragnar Danneskjoeld , magst du erzählen, was für eine Art Angebot das war? Hatte es mit deinem Lehramtsstudium zu tun oder mit einem ganz anderen Bereich?
-
...Während meiner Grundschulzeit wechselte ich in der dritten Klasse auf eine Schule für Erziehungshilfe und wurde in der vierten Klasse auf eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen versetzt.
...
Nach neun Jahren auf der Förderschule erkannte man schließlich mein Potenzial und ich durfte probeweise in eine Hauptschulklasse wechseln. Allerdings war ich dabei eine Klassenstufe niedriger eingestuft worden. ...
Ich verstehe den Ablauf zeitlich nicht. Du warst ab Klasse 4 in einer Lernförderschule und dort 9 Jahre lang? Kann irgendwie nicht stimmen. Oder meinst du bis Klasse 9? Und dann bist du in Klasse 8 in einer Hauptschule eingestiegen? Wie alt warst du da und um welches Bundesland geht es überhaupt?
Zur Frage: kann beides bedeuten, sowohl, dass in deiner Bildungsbiographie eine falsche Entscheidung getroffen wurde, als auch, dass das Bildungssystem so durchlässig ist, dass dir alle Wege offen standen.
Realistischerweise muss man dazu sagen, dass sehr viel Zeit, Geld und Fachkräftewissen investiert wurden, damit du diesen Weg gehen konntest. Förderschulen, Tagesgruppen, Integrationshilfe, Kinderzentrum... Diese Unterstützung und Chancen hättest du an vielen anderen Orten nicht bekommen. Das schmälert deine Leistung keineswegs, am Ende muss jeder Mensch für sich selbst kämpfen. Es sollte aber in deine Bewertung "des Systems" einfließen, Systemsprenger sind teuer.
-
Ich habe jetzt gerade ein paar Bewerbungen laufen und ich denke ich werde es dann einfach versuchen. Wenn es mir nicht gefällt, muss ich weiterschauen. Ich müsste dann jetzt auch zeitnah den Antrag auf Entlassung stellen und mir dann erstmal übergangsweise einen Aushilfsjob suchen. Hab schon irgendwie Angst und Respekt vor dem Schritt. Aber wie lange soll man denn noch an einer Situation festhalten, die einem nicht gut tut? Ich überlege schon seit 4 Jahren, den Schuldienst zu verlassen... Und klar, es kann einem vorher keiner sagen, ob es woanders "besser" ist. Aber manchmal muss man einfach mutig sein.
Ich finde den Schritt auch mutig. Klar, wenn du schon lange unglücklich in diesem Beruf bist, ist es wohl besser, einen Neuanfang zu wagen.
Mich würde interessieren, ob es nur das Umfeld ist, also der Kontext "Grundschulkollegium" oder eben auch der Beruf als solcher.
-
Das Germanistikstudium ist im Bachelor doch sehr gleich aufgebaut, abgesehen von Vertiefungsmodulen, die man für den Primarbereich nicht braucht. Schau mal in eine aktuelle Studienordnung!
Wie gesagt, andere Länder andere Sitten. Bei uns gibt es die Grundschulfächer als Pädagogik und Didaktik im Fächerverbund zu studieren. Die Sonderpädagog*innen haben in Sachsen also Deutsch/Mathe/Sachunterricht für Primarbereich oder ein Fach für Oberschule, wie etwa Germanistik. Das andere Fach sind dann die beiden sonderpäd. Fachrichtungen.
Ich weiß allerdings nicht, ob das heute noch genauso ist oder wie Hessen es macht.
-
...
Welches Verhalten zeige ich denn?
Du meinst, dich gegen die ganze Welt verteidigen zu müssen, witterst Verschwörung, gehst nicht auf die Inhalte ein und machst dich über die Usernamen lustig, kurz: du wirst persönlich und bist null an einer Lösung interessiert. Es ist doch nicht unser Problem sondern deins und es kamen viele hilfreiche Hinweise.
-
Förderung (insbesondere für GS) lernen wir in den FSP und wir haben auch nochmal allgemeine und für alle Förderschullehrämter verbindliche Mathe und Deutsch Fördermodule :).
Das ist natürlich cool!
Wo zieht es dich denn gefühlt hin: Sechsjährige beim Start ins Lesen und in die Schule zu begleiten oder 13-Jährige in Berufsbildung und durch Liebeskummer...
-
Das hast du offenbar nicht verstanden.
Da hat wohl jemand nicht aufmerksam gelesen, Herr Dr.
Hier macht sich nur einer lächerlich und das ist der, der keine Hintergrundinfos hat, aber vorschnell urteilt.
Das führt doch zu nichts. Komm wieder runter und führe vernünftige Gespräche oder du wirst über kurz oder lang hier rausfliegen und dich auch noch vom Internet gemobbt fühlen.
Du scheinst zu glauben, in anderen Bundesländern oder an einer Privatschule gäbe es kein Mobbing. Das ist natürlich Quark. Mobbing kann überall sein, an Privatschulen ist die Wahrscheinlichkeit sogar noch größer, weil es keine etablierten Strukturen gibt und je nach Schultyp auch noch eine Menge Idealisten, die sich quasireligiös die Augen auskratzen, wer der beste Pädagoge ist.
Und auch wenn man das nach frischen schlechten Erfahrungen nicht hören will und Mobbing ausnahmslos eine schlimme Sache ist, die es immer zu verurteilen gilt: man kann mit seinem eigenen Verhalten dazu beitragen, ob Mobbing auftritt oder nicht.
Das Verhalten, das du hier zeigst, wäre an keiner Schule dazu geeignet, Verständnis zu wecken und einen guten Start hinzulegen. Wenn es künftig besser laufen soll, musst du deinen Anteil am Problem erkennen.
-
Ich bewerbe nichts. Ich sammle auf meinen Webseiten Infos und gebe die Infos kostenfrei weiter. Das nennt sich Kollegialität.
Wer die Fülle der Infos "überladen" nennt, muss das ja nicht lesen - zumal die Inhalte weder an dich, an Ratatouille oder Quittengelee adressiert sind. So what. Die Seite von Probst bietet keinen signifikanten Mehrwert - außer dem Geschäftsgedanken, der dahinter steht, aus der Not der Leute den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren.Der Unterschied ist, dass Ratatouille bewusst diese Seite ausgesucht hat. Sie hat sich etwas dabei gedacht.
Es geht darum, dass du ihren Beitrag dumm dastehen lassen wolltest. Du bist nicht das Opfer.
-
Die Links waren schon hilfreich gemeint und bewusst ausgesucht. Wenn ich mich mit dem Gedanken beschäftigen würde, den Schuldienst zu verlassen, fände ich Isabel Probst interessant, ihr Expertenwissen und ihre eigenen Erfahrungen. Es gibt auch einige Fallbeispiele, die einem ein Gefühl vermitteln können, was realistisch ist. Man muss sich ja nicht gleich von ihr coachen lassen.
Wissen wir. Ich halte "Opi" auch nicht für ein widerwärtiges Schimpfwort.
-
Äh, nein.
Guck mal die in die entsprechenden Bildungspläne.
Da geht es ab Klasse 1 auch um den mündlichen Sprachgebrauch ("Sprechen und Zuhören"), das Präsentieren und Kommunizieren, da geht es um den Umgang mit Literatur und Medien, da geht es um die Entwicklung von Sprachbewusstsein und Grammatik usw.
Natürlich ist der Schriftspracherwerb wichtig (und hängt auch mit den anderen Themen zusammen), aber zu sagen, es ginge "nur" darum, ist doch arg verkürzt.
Natürlich ist das Deutschstudium für Primarstufe ein anderes als das für Sekundarstufe. Tatsächlich macht man in Klasse 1-4 andere Sachen als in Klasse 5-9.
Je nachdem, wie das Studium aufgebaut ist, bringt dir ein Deutschstudium nichts für den Primarbereich.
Edit: das ist wie bei Mathe. In den ersten Schuljahren, insbesondere an der Förderschule mit dem Schwerpunkt L, braucht man Didaktik für den grundlegenden Aufbau eines Zahl-, Mengen- und Operationsverständnisses. Mit einem Mathestudium bist du darauf nicht vorbereitet.
-
OH MEIN GOTT!!!
Was denn, es könnte alles wieder sein wie 1954.
-
Hast du die Erfahrung von einer Förderschule oder Grundschule/HSRS? An Förderschulen wird doch meistens gar kein Ethik unterrichtet, oder ist das bei euch anders?

Bei uns tatsächlich anders, die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind halt doch nicht zu vernachlässigen.
-
Sehe ich etwas anders. Deutsch ist für Primarstufe was anderes als für Sekundarstufe: In den unteren Klassen geht es nur um Schriftspracherwerb.
Bei uns hat außerdem jede zweite Deutsch, da wäre mal ein Nebenfach sinnvoller. Nachteil ist, dass man mit einem 1-Stunden-Fach in sehr vielen Klassen eingesetzt wird. Da man an der Förderschule häufig Klassenleitung hat, ist das aber wiederum nicht ganz so schwerwiegend.
Tendenz Kl 1-4 oder 5-9 sollte man aber für sich rausfinden, denke ich.
-
Persönliche Beleidigungen fallen auf die äußernde Person zurück. Das letzte Wort geht für mich gar nicht, zeigt für mich eine unreife arrogante Person an, selbst wenn der Rest stimmen sollte. Aber dadurch wird alles unglaubwürdig, wenn man solche Argumente benötigt.
Ich halte Abstand von diesen Personen im echten Leben und hier.
Wolfgangs ewige Arroganz ist auch zum Abstandhalten. Ratatouilles Beitrag war durchdacht und hilfreich, kein Grund, darüber zu lachen und stattdessen den eigenen Wust ins Leere laufender Links zum 1000. Mal zu posten.
-
Und dann ist letztlich schwierig zu entscheiden, wer hat wirklich gesundheitliche Gründe.
So ein dummes Gewäsch.
-
Zumindest zeigt es, dass wir uns alle die Anfragen merken, die Leute hier so stellen

-
Gab es nicht genau dieselbe Anfrage schon mal?
Werbung