Beiträge von Quittengelee

    Ich lese in eurer Url-Verordnung:

    "als Aktive oder Aktiver bei

    a)

    Olympischen Spielen oder den dazugehörigen Vorbereitungsveranstaltungen auf Bundesebene,

    b)

    sportlichen Welt- oder Europameisterschaften oder Europapokal-Wettbewerben,

    c)

    internationalen sportlichen Länderwettkämpfen,

    d)

    Endkämpfen um deutsche sportliche Meisterschaften,

    sofern es sich um die Jugend-, Junioren- oder Hauptwettkampfklasse handelt und eine entsprechende Benennung von einem dem Deutschen Sportbund angeschlossenen Verband oder Verein erfolgt ist;"

    Ich schätze, damit sollte mal eine Art von Genauigkeit hergestellt werden, damit nicht jemand auf die Idee kommt, um für die Bier-Pong-Finals auf den Kanaren bezahlten Urlaub einreichen zu wollen.

    Ich würde definitiv dranbleiben, zumindest unbezahlt sollte man doch frei bekommen?

    Da hast du natürlich recht. Aber wie viele Männer nehmen die komplette Elternzeit für mehrere Kinder - ich kenne einen! - und wie viele arbeiten danach in einem Minijob, während die Frau Vollzeit Karriere macht? Nochmal verschärft, wenn ich an meine Generation (Jg. 60) denke, die jetzt in Rente geht.

    Ist heute auch nicht viel anders.

    "Im Jahr 2024 lag der Anteil der Männer, die in Teilzeit arbeiten, bei etwa 12 bis 13 Prozent, was einen Höchststand darstellt. Im Vergleich dazu arbeiteten im selben Jahr etwa 49 Prozent der Frauen in Teilzeit."

    Ich bin froh für alle Kinder, die den Aufstieg schaffen, keine Frage. Ich fände es nur schade, wenn die Brennpunktviertel sich abstrampeln, dass aus ihrem Nachwuchs trotz schwieriger Startbedingungen etwas wird, und sobald ihnen das gelungen ist, profitieren sie selbst nicht vom Ertrag, sondern die Viertel, die die jungen Leute sich als Lebensmittelpunkt jetzt leisten können. Aus der Makroperspektive mag es egal sein, wer den Aufwand betreibt, für die einzelnen Standorte wäre es ein wichtiges Zeichen, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Standorte selbst von dem Aufwand profitieren.

    Das sind doch klassisch linke Themen, ich bin überrascht, dass es dir nicht unangenehm ist, mal was Soziales zu vertreten.

    Ja, das ist doch wunderbar, wenn diese Kinder den Aufstieg schaffen. Was hast du da dagegen? Du sagst ja, das lohnt nicht, den Schulen Geld zu geben. Sind es die Kinder, die den Aufstieg schaffen, nicht wert? Genau das schreibst du nämlich.

    Du hattest geschrieben, dass soziale Aufsteiger ihr Viertel verändern.

    So ein Quatsch, echt Gymshark

    Du veränderst doch die Kinder, wenn du Geld in die Hand nimmst und die Kinder verändern dann das Viertel.

    Gymshark schrieb, dass diese dann wegziehen, womit er augenscheinlich Recht hat.

    Was gerade willst du denn eigentlich von mir, ich sage, dass sie eben nicht arbeiten gehen soll, warum genau pöbelst du mich also an?!?

    Nein, du sagst, man gehöre "maximal in den Innendienst". Die TE hat aber bereits klare Anweisungen ihrer Ärztin erhalten, kein Grund also, diese schon wieder zu verwässern. Sie kann aus Gründen, die du nicht kennst, nicht vernünftig essen und ein Wechsel an einen unbekannten Arbeitsplatz ist jetzt offenbar nicht angezeigt, sonst wäre es besprochen worden. Vielleicht liegen auch noch andere, hier nicht benannte Risikofaktoren vor.

    Die Ferndiagnosen bei Schwangeren nerven einfach nur.

    Dann würde ich eine Stunde mit dem Plan der Klasse abgleichen, wann sie länger bleiben könnten, die Eltern und SuS informieren (idealerweise gibt's eine praktisch gelegene Förderstunde) und nacharbeiten lassen. Wer permanent sich und andere stört, muss irgendwann Extrazeit investieren. Das kostet etwas Nerven und auch deine Zeit, hilft aber ganz gut. Vorher erklärt: Strichliste machen.

    Ansonsten finde ich den Tip mit der Hospitation gut. Auch bei anderen zu hospitieren, gibt wichtige Impulse. Was du als "zu nett" bezeichnest, ist vielleicht etwas anderes... unklar, inkonsequent, unaufmerksam? Du sollst ja nicht unbedingt "unnett" werden, bzw. was ist das überhaupt...? Definieren.

    Wenn's beim Material schon losgeht: Listen führen, Hausaufgabenhefteinträge, wenn was fehlt, sauberes Arbeiten einfordern und kontrollieren. Es geht in solchen Gruppen m.E. viel um Klarheit, Erwartungshaltung, Kontrolle und Ansprache Einzelner. Setze nichts stillschweigend voraus, sondern formuliere deine Erwartungen immer wieder knapp und direkt adressiert.

    Manchmal helfen auch noch in Klasse 6/7 Belohnungssysteme: Muggelsteine Sammeln und Eisessen, wenn das Glas voll ist. Ich mags nicht so, aber manche Kollegen machen damit gute Erfahrungen.

    Daher kommt doch die Entscheidung und vor allem die Diagnosen, die hier schon ganz richtig dazu sagen, dass eben ein regelmäßiger Toilettengang und regelmäßig trinken unumgänglich sind und evtl. machen wir was falsch, aber bei uns klappt das im normalen Schuldienst nie, daher kann jemand mit so einer Diagnose nicht im normalen Schuldienst sein.

    Mal davon ab, dass deine Antwort einfach falsch ist, denn das kann auch die Entscheidung des AG sein, wenn er so etwas eben nicht sicherstellen kann.

    Im vorliegenden Fall geht es aber nicht ums "genug Trinken" sondern um wesentlich mehr gesundheitliche Probleme und mich nervt es kolossal, wenn Kolleginnen schon wieder meinen, beurteilen zu müssen, was maximal möglich wäre. Geh du doch arbeiten so viel du willst, wenn du krank bist, aber lass die anderen in Frieden!

    Was für "Strafen" sind bei euch erfolgreich?:engel:

    Nacharbeit nachmittags, Elternanrufe

    ...

    Regeln sind eigentlich klar.

    ...sie einzufordern bedarf aber trotzdem deiner permanenten Aufmerksamkeit, vor allem am Anfang vom Schuljahr

    Etwa:

    - Bereits erste, leise Störungen mitbekommen und Hinsehen/hingehen/gucken, ob zum Beispiel die Aufgabe Probleme bereitet

    - Abläufe klären, was wird gerade von der Klasse erwartet? (Zum Beispiel Sonderregeln in Gruppenarbeit)

    - Ggf. einzeln erinnern: "beginne jetzt mit dem Lesen/ schau ins Buch etc."

    - Manchmal, wenn es besonders schwierig ist, Klasse fragen: ich habe den Eindruck, dass einige etwas beschäftigt. Gibt's etwas zu klären? (Insbesondere in Stunden nach Hofpausen, Feueralarm, Schularztbesuch, kurz vor Ferien, Wespe im Klassenraum, Wespe vorm Fenster, Wespenstich vom Vortag...)

    - gut vorbereitet sein.

    Eigentlich ist Ruhe im Klassenzimmer immer zuerst Selbstdisziplin und damit auch anstrengend, lange vor der Sanktionierung 8)

    Die Kritik von mir und anderen
    Im übrigen ist es ein bewusstes naiv-stellen, wenn man das Problem reduziert aus "Religion ist mir egal, als bin ich nicht antisemitisch", denn jedem Akademiker sollte wohl klar sein, dass sich Ansisemitismus nicht auf die Ablehnung der Religion speist, sondern aus anderen Dingen, die man Juden zuschreibt.

    Ja, das kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Es bleibt natürlich trotzdem eine Behauptung, ein Vorwurf, dem man sich nicht entziehen kann, egal was man sagt.

    Wenn ein User aber die Zahl getöteter Kinder vergleicht und darauf angesprochen behauptet, man sei Antisemit, weil man getötete Kinder ins Spiel bringt, ist schon absurd. Wenn das ein antisemitisches Narrativ sein sollte: Erwachsene verhungern zu lassen wäre ebenso schlimm. D'accord?

    Was du und andere mit Kritik machen ist abwechselnd das: entweder leugnen "Verschwörung und alles nicht wahr und antisemitisch, Kritiker sind die Bösen", verharmlosen "ist doch nachvollziehbar, immerhin wird Israel bedroht-> tausende Tote eben leider Kollateralschäden, sind mir also egal" oder ablenken "wo bleibt eigentlich die Kritik an *beliebigem anderen Konflikt*.

    Letztlich ist es natürlich egal, was wir hier so daherreden. Aber grundsätzlich geht es ja auch um die Argumente innerhalb der Medien, in den Staatengemeinschaften, der größeren Öffentlichkeit usw. und daher dürfte schon auch halbwegs repräsentativ sein, was hier getippt wird.

    Und wenn Netanjahus Vorgehen die Zustimmung und Unterstützung nach und nach verliert, auch durch die eigene Bevölkerung wohlgemerkt, kann man dafür allerlei Begründungen ins Feld führen, Argumente entkräften wäre m.E. zielführender.

    Ordnungsmaßnahmen (§ 53 Absatz 3 SchulG) sind

    • der schriftliche Verweis,
    • die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,
    • der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen,
    • die Androhung der Entlassung von der Schule,
    • die Entlassung von der Schule,
    • die Androhung der Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde,
    • die Verweisung von allen öffentlichen Schulen des Landes durch die obere Schulaufsichtsbehörde.

    Vor allem müssten Schüler, die Straftaten gegen Mitschüler oder Schulpersonal begehen, sofort und konsequent von der Schule entfernt werden können. Dass das nicht so einfach geht, ist meines Erachtens ein großes Problem.

    Das ginge durchaus, nur hat die Schulleitung im vorliegenden Fall ganz offensichtlich versagt. Kein befristeter Schulausschluss, nicht mal eine Versetzung in eine andere Klasse und das ist eine Sauerei.

    Aber es geht ja nach oben weiter, wie im anderen Thread beschrieben: Mobbing wird in der Behörde mit "klärt das mal unter euch" abgetan und die Leute wieder ins Desaster geschickt.

    Es sind nicht die Schüler*innen, die einen in den Wahnsinn treiben, sondern Mangel an Kapazitäten für zum Beispiel Therapieplätze und unfähige Leute in Führungspositionen.

    ...

    Auf die Frage, wie er die furchtbaren Nachichten aus Gaza aufnimmt, erklärte er, er habe seit dem 7. Oktober 400 Verwandte verloren, darunter 300 Kinder. In einem kurzen Nebensatz erwähnt er dann, dass er auch um die 33 israelischen Kinder trauere, die am 7. Oktober ums Leben kamen.

    Ich nehme diese Aussage als einen gemeinen, unterschwelligen Manipulationsversuch wahr. Zum einen greift er bewusst das Thema Kindestötung auf, vermutlich, um es wie gewohnt in Verbindung mit Israel zu bringen. Zum anderen untermauert er seine Position mit einer Schein-Statistik, die beim Zuhörer Fassungslosigkeit und Entsetzen auslöst. Die Zahl von angeblich 300 getöteten Kindern ist nichts anderes als das Produkt seiner eigenen subjektiven Wahrnehmung und Sichtweise auf den Konflikt.

    Und eins noch: in deinem Beitrag, auf den ich bezüglich getöteter Kinder Bezug nahm, hattest du diese Rechnung aufgemacht, dass 30 tote israelische Kinder lediglich in einem Nebensatz erwähnt worden wären.

    Du bist derjenige, der findet, tote Israelis seien schlimmer als Tote anderer Bevölkerungsgruppen. Dass das ein Trick ist, will ich dir natürlich nicht unterstellen, frage mich aber, ob es dir überhaupt bewusst ist.

    Dazu:

    ...Israel verfolgt keine Strategie, gezielt Kinder zu töten. Im Gegenteil: Der Staat informiert die Zivilbevölkerung seiner Gegner über bevorstehende Militäroperationen, um Leben zu schützen, auch wenn dies taktische Nachteile und Risiken für die eigenen Soldaten bedeutet. ...

    Ob Israel eine Strategie verfolgt, gezielt Palästinenser verhungern zu lassen, ist offenbar nicht unumstritten. Etwa die Caritas hierzu sehr deutlich:

    https://www.vaticannews.va/de/vatikan/new…en-in-gaza.html

    Und dass die Flüchtlinge gewarnt werden, war am Anfang sicher noch so, inzwischen gibt es kaum noch ein Gebiet, wo sie hin können.

    Aber ich lese sicher als nächstes, dass die Ägypter auch keine Flüchtlinge wollen. Warum kritisieren nicht mehr Hilfsorganisationen, der Papst, die EU und UN Ägypten? Wahrscheinlich, weil in der Zwischenzeit noch mehr Menschen verhungert sind.

    ...Das, was du machst, ist ein klassischer Trick, um antisemitische Narrative zu verbreiten, ohne sie explizit zu nennen.

    Das ist inhaltlich Blödsinn, hab ich jetzt schon mehrfach geschrieben. Mir ist die Religion von Leuten egal.

    Zu behaupten, was ich schriebe sei ein Trick, um irgendwas anderes zu übermitteln schlicht gelogen.

    Das Problem von dem von dir verlinkten Interview hat Moebius bereits erklärt. Die interviewte Person habe eine "Einstaatenlösung" propagiert und diese sei unwidersprochen stehen geblieben.

Werbung