Beiträge von Quittengelee

    Ich bin der festen Überzeugung, dass im Schuldienst viele Soziopathen und Narzissten die "Führungspositionen" bekleiden.

    Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.

    "Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?

    "Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.

    Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.

    Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.

    Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?

    Edit: oder anders, wir verändert es einen möglicherweise, wenn die eigene Motivation keine Passung mit der Realität hat? Wenn ich Chef werde, "um zu helfen" und Leute diese Art von Hilfe aber gar nicht wollen. Fange ich dann an, frustriert zu werden und es an denen auszulassen, denen ich helfen wollte? Insbesondere zum Thema 'Helfen' gibt's interessante Studien.

    Hm, ich kann mir vorstellen, dass die Kinder verschiedene Begriffe aus anderen Kontexten einbringen, um zu beschreiben, was sie wahrnehmen. Ich würde einer Referendarin jedoch unbedingt empfehlen, diese Begriffe aufzunehmen, mit den Kindern zu besprechen, was sie damit meinen und dann die Fachbegriffe zu verwenden. Mit geraden und falschen Ecken gibt's sonst Probleme beim Unterrichtsbesuch.

    ...

    wichtig ist auch, das haus der vierecke zu berücksichtigen. ich sage dann in den unteren klassen immer, dass ein rechteck ein besonders "schönes" viereck mit "richtigen ecken" ist, die man später rechte winkel nennt, und dass ein quadrat das "feinste" aller vierecke ist, nämlich ein rechteck mit richtigen ecken und allen seiten gleich lang. dann stelle ich auch fragen wie "ist ein quadrat auch ein rechteck?" etc..

    Nachdem du Rechtecke als schön und Quadrate als fein definiert hast, sollen die Kinder Quadrate als Rechtecke erkennen? Oder müssen sie erkennen, dass Quadrate fein und schön sind?

    Wenn ich verschiedene Vierecke einführen würde, dann wahrscheinlich eher durch Falten und Symmetrien erkennen und vergleichen/ordnen. Aber wohl nicht in Klasse 1.

    Edit: wobei der Lehrplan der GS offenbar Parallelen und rechte Winkel einführt, da kann man das Thema auch gleich mit korrekten Begriffen beackern und muss keine Kindersprache erfinden. Finde ich jedenfalls, vielleicht geht es auch so, wie du beschrieben hast.

    Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder? ;)

    Es liegt erstens an dem Schimpfwort, zweitens daran, dass Nachfragen der Kolleginnen mit Lachsmiley versehen werden und drittens daran, dass die folgende Handlung "ich mache jetzt extra alles so und so, dann sehen die, wie doof ihr Verhalten ist" für kindischen Trotz halte. Kindisch kann man mal sein, in der Reflexion sollte man das dann aber im Idealfall erkennen.

    Ob du den Thread zweckentfremden willst, weiß ich nicht.

    Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?

    Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.

    "Kulturelle Bedeutung und Nutzung:

    In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."

    Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt und auch eben seit 1619 in der DNA der USA verankert ist.

    Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.

    Ein Loch ist ein Hohlraum und als solcher auch wieder ein Körper (z. B. Zylinder, Halbkugel, ...).

    Die Oberfläche des Tisches ist eine Seite der Tischplatte, die z. B. ein Quader sein kann.

    Flächenformen existieren in der Realität nur an Körpern. Zweidimensionalität ist ein Konzept.

    Ich schrieb Oberfläche der Tischplatte. Und Oberflächen an Körpern untersuchen Kinder, da stimmst du zu?

    "...gedankliche Trennung verschiedener Formen und Gegenstände vom Hintergrund mit sich überschneidenden Umrissen

    Figur-Grund-Wahrnehmung:

    in der Realität

    in Abbildungen

    Wiedererkennen in anderen Zusammenhängen, räumlichen Lagen und Anordnungen, Größen, Farben, verschiedenen Lichtverhältnissen

    Wahrnehmungskonstanz

    Erfassen von Formen und Figuren mit sich überschneidenden Umrissen

    ...

    Kennen linearer Figuren

    Freihandzeichnen von Linien

    auf unliniertem Papier, verschiedene Formen

    ...

    Umgang mit Bleistift, Lineal, Schablone, Geometriedreieck

    Geraden

    gerade, unendlich lange Linie

    Bezeichnung von Geraden mit Kleinbuchstaben

    Punkte und deren Lage auf Geraden

    Bezeichnung von Punkten mit Großbuchstaben

    Schnittpunkte zweier und mehr Geraden

    zueinander parallele Geraden

    Falten, Repräsentanten suchen

    Geometriedreieck, Lineal, Schablone

    Bezeichnung durch g II h

    zueinander senkrechte Geraden, rechter Winkel

    mit dem Faltwinkel prüfen

    Falten, Repräsentanten suchen

    Geometriedreieck, Lineal, Schablonen

    Bezeichnung durch g

    h

    Strahl

    einseitig begrenzte, gerade Linie

    Zeichnen

    Zahlenstrahl

    Strecken

    beidseitig begrenzte, gerade Linie

    Zeichnen, Messen

    Bezeichnung durch

    ➔

    LB 3

    Übertragen des Wissens über lineare Figuren auf ebene Figuren

    Vergleichen vielfältiger ebener Figuren nach selbst gefundenen und vorgegebenen Kriterien

    Unterscheiden, Sortieren

    Aufsuchen ebener Figuren an Körpern und Erfassen als deren Begrenzungsfläche

    Erkennen, Benennen, Beschreiben und Darstellen von Dreiecken, Vierecken und anderen Vielecken"


    Hab mal etwas grob Lehrplan Ausschnitt Sachsen Klasse 1/2 eingefügt. Bin gerade selbst überrascht, was die alles können müssen...

    Aber die Flächenformen kann man in der - analogen - Umwelt doch nur an Körpern wahrnehmen? Auch ein aus Papier ausgeschnittener Kreis ist ein Zylinder, wenn auch ein sehr flacher.

    Man kann schon Flächenformen finden, etwa kann ein Loch rund sein oder die Oberfläche des Tisches rechteckig. Wobei die Ecken häufig abgerundet sind...

    Aber es ist schwer, meine Schüler halten Kugeln mitunter für Kreise und erkennen nicht, wenn eine Schachtel ein Quader ist, alle anderen, ähnlichen Schachteln auch Quader sind. Da muss man noch nicht mal die Beziehung von Quader und Würfel thematisieren.

    Ich unterrichte ja seit vielen Jahren Förderschüler*innen, bin aber doch immer wieder erstaunt, was und wie Kinder manchmal denken und warum irgendwas nicht einleuchtet.

    In jedem Falle kommt die Auseinandersetzung mit dem Thema vor der Suche nach Materialien, sonst kann man deren Sinnhaftigkeit nicht beurteilen.

    Gut, dann freundlicher: aus dem Beitrag, wie aus anderen des Users vorher, scheint mir ein gewisses Desinteresse an zwischenmenschlicher Kommunikation sowie eine abwertende Haltung gegenüber einzelnen Kolleginnen durchzuscheinen, die sich durch Bezeichnungen konkretisieren, die eine gewisse Distanz durch Kategorisierungen erkennen lassen. In diesem Falle handelt es sich sogar um ein Schimpfwort, denn mit "Karen" ist eine weiße, rassistische, selbstgerechte Frau gemeint.

    Dabei erwarte ich von einer Führungsperson mehr Selbstreflexion und die Fähigkeit, das Gespräch zu suchen, wenn man sich über das Verhalten einer Kollegin geärgert haben sollte.

    Da hier ja wiederholt durch Kollegen qua Amt das Selbstverständnis abgeleitet wird, mehr zu leisten und in allen Belangen mehr Fähigkeiten zu besitzen, sollte sich jeder*r einzelne mit Weisungsbefugnis ganz besonders infrage stellen, ob das denn tatsächlich zutrifft.

    Oder kurz: mach dein Handeln doch einfach ohne Trotz und Abwertung anderer transparent.

    Hallo,

    ich suche auch nach Ideen für meine Vorführstunde in einer 1. Klasse zum Thema "geometrische Formen". Ich habe z.B. was von der Geschichte "Die Prinzessin findet Formen" gehört, aber im Internet finde ich leider gar nichts. Kann mir da jemand mehr dazu erzählen? Und generell würde ich gerne erfahren, wie ihr so eine Stunde aufbauen würdet.

    Was ist eine Vorführstunde?

    Zum Aufbau von Stunden komme ich immer erst, wenn ich die Einheit aufgebaut habe. Es gibt mehrere Aspekte, die ich behandele und kann eine einzelne Stunde immer nur im Kontext planen. Was sagt der Lehrplan? Was sagt die Fachdidaktik? Hast du dazu noch Aufzeichnungen von der Uni?

    Ganz allgemein vorweg: Beim Fühlen und Formen in der Umwelt suchen, aufpassen, dass sie nicht Zylinder als Kreise und Würfel als Vierecke identifizieren. Körper sind später dran, Eigenschaften ihrer Dreidimensionalität ist komplexer zu erfassen.

    Die Kernaussage von Moebius war eine deutlich andere: die 5 Abminderungsstunden decken bei Koordinatoren nicht ansatzweise die zusätzlichen Aufgaben durch das Amt ab. ...

    Das habe ich sehr wohl verstanden. Seine Prämisse war, dass befördert würde, wer die ihm zugewiesenen Aufgaben (Unterrichten, Elternarbeit usw.) schneller erledigt. Daher mein Vorschlag, dass die Koordinationsaufgaben, für die das Land 5 Deputatsstunden (etwa 8-9 Zeitstunden) vorsieht, nicht schnell genug erledigt werden, wenn die veranschlagte Zeit nicht reicht. Einzig logischer Schluss eigentlich.

    Nachdem du meinen Hinweis auf A12 und 2-3 Ermäßigungsstunden im Gegensatz zu A15 am Gym (beides bezogen auf Bayern) zitierst und mit einem "Äpfel und Birnen" - Vergleich daher kommst, kann man deine Aussage kaum anders interpretieren!

    Ein Wunder, dass sich an meiner Schulart trotzdem immer wieder Kollegen breitschlagen lassen, den undankbaren Job des Systembetreuers zu übernehmen!

    Die Computer an Gymnasien sind schwieriger zu administrieren :fluester:

    Und ich zuhause mache meine IT-Administration auch ganz alleine.

    Äpfel und Birnen, nicht nur abhängig von der Schulform, sondern auch von der Frage was man in welche Umfang einsetzt. Das kann ein Job für 2 Stunden pro Woche oder für 2 Personen Vollzeit sein.

    Das ist doch egal, es geht gar nicht um die Schulgröße, sondern darum, ob etwas zur A14 erhoben wird und wer die Stelle 'bekommt'. Also auch innerhalb eines Gymnasiums muss erst mal eine A14-Stelle für die Ausgestaltung des musikalischen Profils geschaffen werden. Und dann muss entschieden werden, welche Musiklehrkraft diese erhält. Bis dahin haben sich aber schon die beiden Musiklehrkräfte den Allerwertesten 15 Jahre lang für die zugehörigen Projekte aufgerissen.

    In einer idealen Welt wird jeder, der viel leistet, befördert. In der realen Welt trifft das aber nicht zu.

    Edit: was ist eigentlich, wenn einer mit A14 oder A15 teildienstfähig wird, muss der sein Amt samt Aufgaben zurückgeben und nur noch unterrichten, weil das so viel entspannter ist?

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