Ich bin der festen Überzeugung, dass im Schuldienst viele Soziopathen und Narzissten die "Führungspositionen" bekleiden.
Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.
"Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?
"Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.
Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.
Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.
Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?
Edit: oder anders, wir verändert es einen möglicherweise, wenn die eigene Motivation keine Passung mit der Realität hat? Wenn ich Chef werde, "um zu helfen" und Leute diese Art von Hilfe aber gar nicht wollen. Fange ich dann an, frustriert zu werden und es an denen auszulassen, denen ich helfen wollte? Insbesondere zum Thema 'Helfen' gibt's interessante Studien.