Beiträge von Quittengelee

    Naja, die Deutschlehrkraft meines Kindes lässt ständig irgendwelche Jugendbücher kaufen, weil sie meint, so würde man Jugendliche zum Lesen animieren. Dabei hat die Hälfte der Klasse durchaus Lesegewohnheiten und liest eben, was ihr gefällt.

    Kinder sollten Verschiedenes angeboten bekommen, finde ich, zu Hause kann man ja was anderes schenken/ausleihen.

    Eine HÜ ist im typischen Sprachgebrauch das schriftliche Abfragen der Hausaufgaben. Das darf in RLP max. 15 Minuten dauern und nur die letzten beiden Unterrichtsstunden umfassen.

    Das Einsammeln einer Hausaufgabe oder die Überprüfung, wer die HA (nicht) gemacht hat, ist davon unabhängig.

    Nach der letzten Erklärung verstehe ich noch weniger. Es geht also nicht um Hausaufgaben sondern um unangekündigte Tests?

    In RLP hat unser recht neuer Bildungsminister angeordnet, dass ab dem neuen SJ jede mündliche oder schriftliche Hausaufgabenüberprüfung beim Aufgeben der HA explizit angekündigt werden muss.

    Einige Verbände schimpfen, die GEW jubelt und wir als Eltern freuen uns auf entspannteres Lernen.

    Bin gespannt , wie KoK versuchen werden , das falsch zu verstehen...

    Man kann doch immer irgendwas abfragen und benoten? Und wieso jubelt die GEW? Wer versteht was absichtlich falsch? Ich verste gerade unabsichtlich das Problem nicht :/

    ... Höfe dieser Größenordnung können mit Betrieben in den "neuen deutschen Bundesländern" nicht konkurrieren. Dort ist ein Hof "klein", der weniger als 200 ha bewirtschaftet oder weniger als 1000 Mastschweine im Stall hat - mit allen ökologischen Problemen, die sich daraus ergeben.

    Das stimmt überhaupt nicht.

    https://www.nutztierhaltung.de/schwein/mast/#…%2013%20Prozent.

    Davon abgesehen sollte niemand billiges Schweinefleisch kaufen, egal wo es produziert wurde. Ich hoffe natürlich, wenn wir schon bei Vorurteilen sind, dass der geizige Schwabe nicht zu den größten Konsumenten gehört.

    Klar, irgend ein englisches Wort rüberrufen kann man machen, aber der Punkt ist doch, dass das Kind schon mit dem Grundschulstoff überfordert war, kaum richtig schreiben kann, etc.

    Im Grunde müsste die Lebensgefährtin des Vaters mit dem Vater und der Grundschullehrerin reden. Aufgrund der Konstellation müsste von der TE die Verantwortung genommen werden, wie Finnegan's Wake schon schrieb.

    Hier wird jedenfalls jeden Tag eine Stunde der Schulstoff Englisch fürs nächste Jahr mit dem Workbook vorgelernt ...

    So ein Nonsens. Ich würde das nicht unterstützen.

    Meiner Meinung nach wäre die Aufarbeitung des Verlusts der Mutter am wichtigsten, das war auch schon Thema, aber bislang wurde nichts unternommen.

    Dann mach das nochmal deutlich und hartnäckig zum Thema, so wärst du die größte Hilfe fürs Kind!

    ...

    aber einfach nicht helfen obwohl ich könnte ist auch gemein. Oder?

    Nein, im Gegenteil. Machst du mit, unterstützt du den Vater beim Verdrängen der Realität.

    Zuerst Grundlagen recherchieren: Schulgesetz mit Erziehungsmaßnahmen und entsprechende Verordnungen zu Leistungsbewertung deines Bundeslandes. Das musst du parat haben.

    Informiere dich auch unbedingt in deiner Schule bei Kolleg*innen über Fachkonferenzbeschlüsse, was sich als sinnvoll eingebürgert hat usw.

    Englischdidaktik: Grundlagenbuch besorgen, Lehrplaninhalte übers Jahr entsprechend dem Lehrwerk verteilen und entlanghangeln.

    Erst Stunde wenig Vorgeplänkel, ein freundliches Gespräch zum Kennenlernen, dann mit den Erwartungen loslegen. Alles gemeinsam im Hausaufgabenheft notieren: Wesentliche Infos anschreiben und Kontrolle, dass abgeschrieben wurde. Anzahl von Tests, benötigte Hefte, Art der Vokabelkontrolle etc.

    Bedenke: 5. Klasse war gerade noch Grundschule, du sprichst mit Kindern und musst alles ansagen, wie du es haben willst. Was soll zu Unterrichtsbeginn auf dem Tisch liegen? Erst anfangen zu reden, wenn alle zuhören und dafür sorgen, dass alle aufmerksam sind. Nicht zu viel und lange reden, keine Fremdwörter, ohne sie zu erklären.

    Beispielsweise gibt es für die Klausurlängen in NRW ein Spektrum. Deutsch Englisch verlangt bei uns immer die maximale Länge. So kann man sich auch selbst schaden.

    Ich kann das für die Schulart/Fächer nicht beurteilen, aber wenn man mehr Leistung fordert, muss man diese auch irgendwie abprüfen. Das geht in Deutsch nur mit Schreiben, würde ich vermuten?

    ... Lesen tue ich es seit dem Ref trotzdem nur einmal. Und wer eine Sauklaue hat, hat nur eine Chance. und wer glaubt, mich auf Schnitzeljagd mit Sternchen, Sternchensternchen und was weiß ich auf nicht nummerierte Seiten zu schicken, wundert sich, dass ich die zusätzlich eingefügte Passage nicht gelesen habe.

    ...und wundert sich nur 1x. Lesbar zu schreiben kann man doch nun wirklich einfordern? Ich habe wahrlich keine schöne Handschrift, aber was nicht lesbar war, gab einfach keinen Punkt.

    Bitte keine Gerüchte ins Land bringen.
    Kein BL hat regulär 22 Stunden am Gymnasium, das Minimum ist (für einen Teil?!) 23 Stunden in BY und Meck-Pomm, wobei da eine Bandbreite angegeben wird, die meisten werden sie also nicht haben.
    Pflichtstunden_der_LehrerInnen_2024_2025.pdf (KMK-Dokument von diesem Schuljahr)

    Meinetwegen, in der Tabelle wird's aber noch deutlicher: in Hamburg sind es je nach Einsatzplanung sogar nur 21 Stunden.

    Da jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht, wird doch besonders deutlich, dass die Grundlage der Rechnerei am Ende auf irgend einer Person beruht. Wäre alles objektiv erfassbar, wäre es doch zumindest je Schulart bundeslandübergreifend gleich.

Werbung