Beiträge von Super112

    Das ganze Drama dauerte nur gute 15 Minuten...

    Ohne mich nur einmal untersucht zu haben, stand ich wieder draußen.

    Ggf werde ich das Ergebnis anfordern.

    Im Moment bin ich nur froh, dass es vorbei ist und dass meine Wiedereingliederung genehmigt wurde...


    VG

    Wenn der Amtsarzt sagt:

    Ich habe die Berichte sowieso nicht gelesen.

    Da bleiben sie tatsächlich mit vollen Bezügen so lange zu Hause?

    Sie haben wohl Angst, dass ich sie in den Ruhestand versetzen muss?

    Glauben und hoffen können sie in der Kirche!

    Wenn Sie nicht geboren worden wären, wäre uns das alles erspart geblieben!!!

    Wenn Sie in 6 Monaten inklusive der Wiedereingliederung nicht fit sind, dann überlege ich mir etwas für Sie!!

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    Nach einem schweren Unfall! Mit der ärztlichen Prognose wieder voll zu genesen??!!

    Das empfand ich als massive Bedrohung meines Jobs und als absolute Unverschämtheit!!

    Die Bezirksregierung hat nun meiner Wiedereingliederung zugestimmt.

    Vom Ergebnis der angeblichen amtsärztlichen Untersuchung habe ich bis heute nix erfahren!!

    Ich bin seit 22 Jahren Lehrer. Habe für die Bezirksregierung gearbeitet, bin Gutachter beim Ministerium, wurde befördert mit Übernahme der Aufgaben eines Teils der Schulleitungsaufgaben...

    Sowas hatte ich niemals erwartet.

    Absolute Frechheit!!

    Hab mir immer ein Bein für die Schule, die Schüler usw. ausgerissen. Einmal Pech gehabt, 4 Operationen im 13 Monaten.... und dann sowas?

    Ich weiß jetzt, was ich für mich ändern werde!!

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht, aber anders als du vermutlich meinst. Bei mir hat der Amtsarzt eine gesundheitliche Abklärung initiiert, für die ich ihm sehr dankbar bin.

    Meine Kollegen, die in ähnlichen Situationen wie dein Mann waren, haben nur gute Erfahrungen gemacht.

    Letztendlich muss man sich klar machen, dass Amtsärzte wie andere Behördenmitarbeiter auch sind. Wenn du etwas bestimmtes willst, dann briefst du sie entsprechend, indem du z.B. Arztberichte mitnimmst, die deine Position stützen und dem Amtsarzt es erleichtern in deinem Sinn zu entscheiden. Was er braucht, ist letztlich eine Rechtfertigung für seine Entscheidung. Daran kann man aktiv mitwirken.

    Es gibt immer solche und solche Amtsärzte.

    Ich habe denen, wie gewünscht, bis 4 Wochen vorm Termin alle geforderten Unterlagen und auch positive Prognosen zur Verfügung gestellt. Dann kam der Hammer, dass er diese Berichte " höchstens mal überflogen hat".

    Er gab mir weder die Hand beim Reinkommen, noch untersuchte er mich.

    Vorwürfe, Beleidigungen, Unterstellungen und Drohungen ließ er dann in 15 Minuten ab. Länger dauerte es nicht.

    Ich hatte einem schweren Unfall mit einigen Operationen zu überstehen. Also nix psychisches oder nix, was nicht wieder in Ordnung kommen würde.

    Das Verhalten war absolut unter aller Kanone.

    Grundsätzlich entscheidet die Bezirksregierung und nicht der Amtsarzt, was letztendlich mit dir passiert.

    Wenn es eine gute Prognose innerhalb der nächsten 6 Monate gibt, kann er deinem Mann aber nicht wirklich den Wiedereintritt verweigern oder ihn als teildienstfähig einstufen.

    Amtsarzttermin hat im Januar stattgefunden.

    Unmöglicher Arzt. Hatte weder die Arztberichte gelesen, die ich bis mitte Dezember einreichen musste, noch hat er mich untersucht oder wenigstens angeschaut.

    Nur Vorwürfe, Unterstellungen und Unverschämtheiten und Drohungen bezüglich einer Teildienstfähigkeit oder Pensionierung. Als ich dann sagte, dass eine 4. Operation im Februar folgen würde, war er vollkommen aus dem Häuschen vor Wut.

    Bis heute habe ich keine Rückmeldung erhalten.

    Habe dann nun das BEM-GESPRÄCH beantragt inklusive Wiedereingliederungsplan.

    Dieser wurde gestern von der Bezirksregierung so genehmigt .

    Wäre es anders gekommen, hätte ich meine Rechtschutzversicherung eingeschaltet und den Arzt verklagt.

    Ärzte aus dem Krankenhaus konnten nicht fassen, was der Amtsarzt sich da geleistet hat....! Sie haben empfohlen, den bei der Ärztekammer zu melden.

    VG

    Hunderttausende Beamte und Pensionäre können in den nächsten Monaten mit einem satten Lohn-Aufschlag rechnen! Nach Urteilen des Bundesverfassungsgerichts müssen Bund und Länder die Besoldung massiv anheben. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Silke Schneider (59, Grüne) hat nun intern durchblicken lassen, was sie für die 90.000 Staatsdiener im Norden plant: Die sollen jährlich fast eine halbe Milliarde Euro mehr Lohn bzw. Pension erhalten.

    Betroffen sind Beamte mit kleinerem und mittlerem Gehalt (bis A10), z. B. Sekretärin, Polizeiobermeister. Aber auch Lehrer (ab A13) und Spitzenbeamte (B-Besoldung) können sich freuen. Sie sollen zunächst einen Nachschlag für 2025 und 2026 erhalten: je nach Besoldungsstufe 3000 bis 13.000 Euro, so die „Kieler Nachrichten“. Und künftig soll der Lohn entsprechend höher sein.

    „Wir haben die Besoldung nach festen Regeln neu berechnet“, so Schneider zu BILD. Das Verfassungsgericht habe klare Vorgaben gemacht. Hintergrund: Die Verfassungsrichter fordern in zwei Urteilen (von 2020 und 2025) u. a., dass Beamte insgesamt besser gestellt werden als Stütze-Empfänger und Mindestlohn-Bezieher. Heißt für Bund und Länder: Sie müssen Beamten mit kleinen Gehältern einen Aufschlag zahlen. Damit aber Staatsdiener in höheren Lohngruppen nicht benachteiligt werden, muss auch deren Lohn steigen. Folge: Geldregen für alle!

    Neben Schleswig-Holstein arbeiten auch andere Länder und die Bundesregierung an einem satten Lohn-Plus für Beamte. Ein Entwurf der damaligen Innenministerin Nancy Faeser (55, SPD) sah 2024 sogar bis zu 88.000 Euro Nachschlag für kinderreiche Bundesbeamte vor. Das Gesetz kam aber nie. Grund: das Ampel-Aus!

    Innenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) hat im Januar angekündigt, zügig einen neuen Entwurf zu erarbeiten. Der Beamtenbund macht Druck, dass der jetzt auch schnell kommt. Verbandschef Volker Geyer (60) zu BILD: „Ich bin zuversichtlich, dass die Bundesregierung bald einen Gesetzentwurf vorlegt – so wie der Bundesinnenminister es auf unserer Jahrestagung zugesagt hat.“

    https://m.bild.de/politik/inland…8f886114c78c4ff

    Es hat alles Vor-und Nachteile bezüglich der Fächerwahl.

    Beispiel Gesamtschule:

    Meine beiden Kinder in der Oberstufe, 11. und 13. er Jahrgang, haben permanent frei, Entfall usw!

    Und:

    Unterrichtest du zwei sogenannte Nebenfächer zum Beispiel an der Gesamtschule, bist du auch ganz schnell in der Sek 1 mal in ca. 10 Lerngruppen mit 30-33 Leuten eingesetzt.

    Jahrgang 5-10, inklusive aller Projekte, Exkursionen, Mappenkontrollen, Lernzielkontrollen, Referaten usw..! Dazu natürlich deutlich mehr SuS, die bewertet werden müssen, mehr Konferenzen, mehr Eltern,...Elternsprechtag...UND keine Entlastungsstunden.

    Ich habe ein Hauptfach und ein Nebenfach und kenne beide Seiten.

    Wenn du Hauptfächer unterrichtest, hast du ggf nur 5 oder 6 Lerngruppen.

    Musste nur mal gesagt werden. Es ist nicht so, dass du zum Beispiel mit Bio und Chemie oder Geschichte und Technik viel weniger zu tun hast.

    Genau so ist es.!!

    Das kann doch wohl nicht der Ernst sein. Normalerweise sollte das 1. Beförderungsamt für alle dann A14 sein. Dann muss eben das Gesetz oder die Laufbahnverordnung angepasst werden.

    Von mir aus als neues 1. Beförderungsamt für Sek 1 , A14 , im gehobenen Dienst.

    Kann doch theoretisch nicht so schwer sein. Aber praktisch äußert sich die Landesregierung nicht.

    Das ist ganz nüchtern betrachtet durchaus korrekt. Allerdings war dieses Argument, keiner verliere etwas, natürlich eher auf die anderen Schulformen bezogen, die schon immer A13 als Einstiegsbesoldung hatten. Und tatsächlich haben die ja auch nichts verloren - außer diejenigen, die wirklich die Gymnasien als "etwas Besseres" sehen.

    Innerhalb des gleichen Systems ist das natürlich eine andere Gemengenlage, aber das ist dir ja sicherlich bewusst.

    Kleine Richtigstellung:

    Die Kollegen an anderen Schulformen haben in NRW A13 + Amtszulage von ca 100 Euro pro Monat.

    VG

    Mal zur Info:

    Ein Kollege unserer Schule hat seine A13-Stelle vor 4 Jahren zurückgegeben, weil er die zusätzlichen, verpflichtenden Aufgabe nicht mehr machen wollte.

    Er bekam eine Aberkennung vom 1. Beförderungsamt und eine neue Urkunde "Lehrer A12".

    Ich habe 2022 eine Beförderung auf A13 erhalten, da ich Koordinierungsarbeiten zwischen (zum Beispiel) der Bezirksregierung und der Schule an zwei Standorten übernehme. Diese Aufgabe habe ich 15 Jahre lang für 0 - 1 Entlastungsstunde übernommen.

    Habe irgendwann dann gesagt, dass die Verantwortung und der Aufwand so viel Zeit einnimmt, dass ich nicht mehr bereit bin, diese Dinge zu übernehmen.

    Plötzlich gab es dann eine Stellenausschreibung 1. Beförderungsamt, A13 mit einer passenden Aufgabenbeschreibung. NRW-weit gab es keinen weiteren Bewerber, da die Aufgaben schon recht umfangreich sind und waren und man da schon wirklich tief in der Materie stecken muss.

    Die Arbeitsbelastung ist konstant hoch.

    Die Beförderung bringt mir nun quasi nix mehr. Die Frage an die SL zwecks Entlastungsstunden wurde damit beantwortet, dass die SL nix dafür könne, dass ich nun keinen Vorteil mehr habe und keine Entlastungsstunden zur Verfügung stünden. Ich müsse mich an das Land NRW wenden, wenn mir das nicht passt. Es wäre nachvollziehbar blöd, aber nicht zu ändern.

    Ganz klasse!!!

    Ich erwarte mindestens eine Zulage zu A13.

    Kollegen, die an der Gesamtschule -ebenso wie ich- ins 1. Beförderungsam befördert wurden aber Studienräte mit A13 Z ( Sek 2) waren, bekommen A14 und behalten ihren monetäre Ausgleich weiterhin.

    Was ist das bitte für ein Schwachsinn.?!

    Ich arbeite in NRW und habe Einblick in das Grundschullehramt und in die SEK1 einer Gesamtschule.

    Ich empfinde die Gesamtschule als sehr belastend. Große Klassen mit bis zu 33/35 SuS. Altersgruppen von 10-18.

    Dort ist das große Problem der Respektlosigkeit, null Frustrationstoleranz und elendig laaaange Tage.

    Unterricht an 3- 4 Tagen auch bis ca 16.00 Uhr. Super viele weitere Konferenzen, Projekte, Berufsorientierung,Praktika, Quartalskonferenzen, Jahrgangskonferenzen, Dienstbesprechungen, Laufbahnkonferenzen, KAoA, Übergang Schule Beruf....! Viele Prüfungen, Klassenarbeiten, Tests, Vergleichsarbeiten....

    Das alles natürlich ohne Ende differenziert und in größerem Umfang als in der Grundschule.

    Und der heftige, tägliche Wechsel: 2 Stunden 5. Klässler, dann 10. Klasse, dann 7.oder 8. ( Vollpubertät...)!

    Oft riesen große Systeme. Wir haben 1400 SuS, 140 Kolleginnen und Kollegen.

    Oft wünschte ich, ich wäre an einer Grundschule. Da ist immerhin nicht bis 16.00 Uhr "Unterrichtsterror...."

    Bin seit über 20 Jahren Lehrer. Was sich da in 20 Jahren negativ verändert hat, ist nicht zu unterschätzen.

    Meine Frau berichtet von den Kleinen ihrer Grundschule immer ganz verzückt, da sie das als deutlich angenehmer empfindet, als sich mit 180 cm großen pubertierenden, pöbelnden, rauchenden, usw Jugendlichen auseinandersetzen....

    Bayern will wohl erst mit 6-monatiger Verzögerung übernehmen.

    Insgesamt haben alle eine Nullrunde von November bis März.

    Aktuell:

    In NRW gibt es folgende Aussagen:


    Wüst erneuerte dabei sein Bekenntnis, den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde eins zu eins auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Ausreichend ausgestattetes Personal sei eine zentrale Voraussetzung für einen krisenfesten, modernen Staat. „Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“, sagte der Ministerpräsident.

    "1:1" - Wüst kündigt vollständige Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte an - News4teachers https://share.google/GdJSpKWwO3SNSLZDj


    Tarifabschluss steht: 5,8 Prozent mehr für Länderbeschäftigte. Die Tarifparteien einigten sich auf 5,8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten über 27 Monate für 925.000 Beschäftigte. Ab April 2026 steigen die Entgelte um 2,8 Prozent (mindestens 100 Euro), ab März 2027 um 2,0 Prozent, ab Januar 2028 um 1,0 Prozent.

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