Beiträge von Dr. Caligiari

    Mein Hausarzt und auch echte Therapeuten wie die Mutter meines ehemaligen Kommilitonen schauen abwertend auf sowas.


    Welch Wunder. Die profitieren natürlich vom Schutzzaun, den ihre jahrelangen Ausbildungen bedeuten.

    Hier geht es doch nicht um Psychotherapie sondern um Karrierecoaching.

    Wer mal mit ausgebildeten Psychotherapeuten spricht, erfährt aus dem Nähkästchen recht schnell, wie "sinnvoll" diese Personen ihre jahrelange selbstbezahlte Ausbildung in Bezug auf solche Beratungssituationen sehen.

    Mein Hausarzt bietet auch Psychotherapie an (natürlich nur für Privatpatienten, meist Lehrer), da darf er nämlich auch ohne jede Facharztausbildung alles abrechnen, was er möchte, solange die Kassen mitspielen. Ist ähnlich wie bei der Homöopathie.

    Ich kann auf der Webseite von Frau Probst keine unlautere Werbung erkennen und fände es ausgesprochen dämlich, über meinen Ausstieg aus dem Lehrerberuf mit einem Arzt zu sprechen anstelle von einer Lehrerin, die das Prozedere tatsächlich am eigenen Leib erfahren hat.

    Der Verteidigungshaushalt ist für 2025 mit 53,2 MRD € veranschlagt - darin sind 100 MRD Sondervermögen nicht enthalten.
    Bei einem Gesamtetat der BRD von geplanten 481 MRD sind das 11% der Staatsausgaben.
    Das ist nicht witzig.

    Das allermeiste geht für Gehälter, Pensionen, laufenden Betrieb und Instandsetzung drauf (laut Carlo Masala glaube ich 90%). Wenn Deutschland seine Landesgrenzen verteidigen können soll, müssten GANZ andere Summen auf den Tisch.

    Ich habe nur drei Nachbarn ermordet, mein Nachbar gegenüber 10. Bin ich nicht ein barmherziger Samariter?

    Wenn es den mit Null Morden nun mal nicht gibt, dann lautet die Antwort: Ja.

    Nein, auch die USA begehen völkerrechtswidrige Kriege, aber von der Eroberung samt Umerziehung, flächendeckender Folter der Zivilbevölkerung und tausendfacher Aneigngung von Kindern sind wir da weit entfernt, daher sind sie die angenehmere Großmacht. Darum geht es doch, eine Großmacht ohne militärische Dominanz ist einfach unrealistisch, also bedarf es harter Entscheidungen.

    USA > Russland/China, so einfach ist das für mich.

    Ich, unter Friedrich dem Großen lief das eigentlich ganz gut. Er hat die Schulpflicht eingeführt, den Hunger mittels Anbau der Kartoffel den Kampf angesagt und die in Frankreich verfolgten Hugenotten ins Land geholt, so ganz neben dem Erfolg auf dem Schlachtfeld, mit dem keiner mehr gerechnet hatte.

    Dann bereite die Bevölkerung mal auf die damalige Einstellung gegenüber dem Militär vor.

    Dein Kniefall ist absolut lächerlich.

    Gibts auch Argumente? Guantanamo ist relativ zu russischen und chinesischen Folter- Arbeits- und Umerziehungslagern mit Insassen in Millionenhöhe nicht mal eine Schlagzeile wert.

    Auch kann ich micht nicht erinnern, dass die USA in letzter Zeit Territorium erobert hatten.

    Anders als die Schweiz oder andere europäische Staaten sind die USA ein Hegemon, solche Staaten sichern ihr Einflussgebiet immer militärisch.

    Die USA sind aber ein Hegemon, der Staaten in seinem Einflussgebiet Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht.

    Tut doch nicht so naiv, als wäre die Alternative zum US-Hegemon „kein Hegemon“.

    Wie hätte denn die Alternative ausgesehen im Angesicht der imperialen Sowjetunion als Nachbarn?

    Bomben auf Zivilisten sind absolut richtig? Come on dude, scheib nicht so einen Müll.

    Alternative zu den Atombomben wären hunderttausende amerikanische tote Soldaten und Millionen toter Japaner bei einer Invasion gewesen. 500.000 Verwundetenabzeichen hatte die US-Armee bereits nur für diese Invasion gelagert und weitere bestellt.

    Auf wikipedia kann man ebenso Argumente der Gegner des Abwurfes nachlesen, nachdem ich beide Abschnitte (Befürworter und Gegner) las, überzeugten mich die Argumente der Befürworter.

    Ja, der Abwurf der Bomben war aus meiner Sicht richtig.

    Eine Demo gegen vermeintlichen Wahlbetrug soll ein Tiefpunkt gewesen sein? Das muss aber ein sehr lokaler Tiefpunkt sein.

    Mir fallen da noch der Irakkrieg, zehntausende Drohnenmorde, Guantanamo, Abu-Ghuraib, Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, und der Bombenkrieg gegen Zivilisten in Vietnam und Deutschland ein. Und ich habe gerade maximal 30 Sekunden nachgedacht.

    Der Antiamerikanismus ist nur noch lächerlich. Die Bomben auf Japan und Deutschland waren absolut richtig und haben ein Andauern des Krieges verhindert.

    Die Verbrechen im Irak sind Verabscheuungswürdig, dem gegenüber stehen aber gigantische Errungenschaften wir die Demokratisierung Deutschlands, Japans und Italien.

    Die Verbrechen der USA gegen die Menschlichkeit in den vergangenen Jahrzehnten sind ein Staubkorn, wenn man sie denen anderer Großmächte wieRussland/derSowjetunion oder China gegenüberstellt.

    Gerade im Falle Deutschlands müsste es eigentlich einen jährlichen USA-Feiertag geben, wenn man sich anschaut, wie unser Land seit 1945 von den USA profitiert hat.

    Denkt ihr Stalin hat freiwillig an der DDR-Westgrenze haltgemacht?

    Off-topic:

    Passt vielleicht ganz gut dazu:

    "Auf den Familienvater [...], der seinen Sohn und seine Schwiegermutter getötet haben soll, waren 32 Waffen registriert. Die hohe Anzahl sei bei Jägern nicht automatisch problematisch, heißt es von der zuständigen Waffenbehörde."

    Das wäre in Deutschland auch möglich. Die vielen Waffen sind auch nicht das Grundproblem, auch Kanada und die Schweiz haben ähnliche Regelungen.

    In der deutschen Debatte werden immer nur die Nachteile des Waffenbesitzes betont, die gibt es zugegebenermaßen. Aber die Debatte ist hierzulande einseitig.

    Verstehe nicht, was du mir sagen willst. Ihr werdet alle nur für 40-41 Stunden je nach Bundesland bezahlt.

    Arbeitet ihr freiwillig mehr? Dann würde ich mal lernen, Prioritäten zu setzen und/oder auch mal nein zu sagen.

    Wenn man 40 Stunden die Woche konsequent arbeitet, ist das ganz schön viel und sollte noch ordentlich Zeit für Schulentwicklung bieten. Ich kenne sehr viele Kollegen, die nicht länger als 6 Stunden in der Schule sind und dann vllt noch 3-4 Stunden remote machen, aber sicher unter 35 Stunden bleiben.

    Wer den ordentlichen Unterricht (nicht jede Stunde Feuerwerk aber Hand und Fuß) samt Klassenleitung und Korrekturen mit 35 h die Woche nicht gebacken bekommt, macht definitiv was falsch, Probezeitleute vllt ausgenommen.

    Die häufigsten Gründe nach meiner Beobachtung: 60-90 minütige Tratschpausen jeden Tag oder das Basteln völlig sinnloser Classroom-Management-Gimmicks.

    Bei den in unserer Branche üblichen langwierigen und bekloppten Versetzungsprozessen halte ich es für geradezu fahrlässig, eine A14-Bewerbung bei Wechselwunsch nicht als Wildcard zu nutzen. Wer eKarriere machen möchte, sollte nicht gleich kuschen, nur weil Studienrätin Gabi an ihrer Heimschule nun endlich mit 50 die Gnaden-A14 bekommen soll und dann vllt am Kaffeetisch über einen herzieht.

    Sowas nimmt niemand wirklich ernst, also zack, bewerben.

    Als es mir wieder gut ging (noch leicht positiv, nicht symptomatisch, ich fühlte mich wieder fit) war ich nach vorheriger Absprache mit meinem Team also zum Dienst erschienen - und selbstverständlich hatte ich eine FFP2-Maske getragen.

    Freut mich, dass du gesund bist.

    Einen shitstorm hättest du bei uns nicht abbekommen, aber ungläubige Blicke definitiv.

    Und zwar wegen der Maske und der Testung.

    Ja, das wäre gut, wenn es einen solchen Grundkonsens gäbe. Wenn man sich anschaut, dass z. B. über 90 % der Kinder, bei denen pränatal das Down-Syndrom festgestellt wird, abgetrieben werden, sind wir weit von einem solchen Konsens entfernt. Und manche Parteien wollen noch eine weitere "Liberalisierung" des Abtreibungsrechts.

    Die Behauptung, dass die abtreibenden Eltern dieser Föten diese als lebensunwert sehen, ist meiner Einschätzung nach nicht unbedingt richtig. Gemäß dieser Logik wären auch völlig unbeeinträchtigte Föten von schwangeren 13jährigen, die abgetrieben werden, lebensunwert. Ich vermute eher, dass beide Parteien, also die Teenies wie auch die Down-Syndrom-Fötus-Eltern, als Grund für die Abtreibung eine befürchtete Überforderung angeben würden und keinesfalls den fehlenden Wert des Lebens in der Gebärmutter.

Werbung