Beiträge von SteffdA

    Islamisch, christlich, bla.... es gibt gesetzliche Feiertage, die sind einzuhalten, da Gesetz.

    Und ansonsten liese sich sicherlich auch mal juridtisch prüfen, inwieweit sich die Anweisung der Hamburger Schulbehörde mit der Weltanschauungsfreiheit der Schulen (ich nehme an, sowas gibt es auch in Hamburg) verträgt.

    Außerdem lässt sich nicht kontrollieren, was auf den Sticks wirklich drauf ist (inkl. diverser Trojaner, Viren usw.: Sobald der Stick in einem vernetzten Gerät steckt und dieses "kontrolliert", droht auch für alle anderen Nutzer Gefahr).

    Doch! Der Schüler hat das zu kontrolieren und zu verantworten. Auch das ist Medienkompetenz.

    Da ist ein Gerät, das inkl. Betriebssystem unter vollständiger Kontrolle der Schule steht, einfach sicherer.

    Sicherer schon, aber damit entwickelt man (der Schüler) keine Medienkompetenz. Der Gut-Fall ist immer einfach, interessant wirds im Schlecht-Fall.

    Ja, aber was nützt das, wenn die Schüler ihre gespeicherten Daten zu Hause nicht mehr nutzen können oder die Informationen nicht ausdrucken können??

    Eben! Und zulernen, wie bzw. dass man seine Daten so organisiert, das sie verfügbar sind, ist (nicht nut, aber auch) Medienkompetenz.

    Was will ich mit dem Zeug auf Papier? Noch 20 Kilo hin- und herschleppen?

    Kein Schülercomputer hat Verbindung zu einem Drucker. Die Schüler können von zu Hause aus nicht auf ihren schulinternen Speicher zugreifen. Wie soll ich so Medienkompetenz vermitteln?

    Genau das ist Medienkompetenz! Zu verstehen, dass auf getrennten Systemen jeweils eigene Logins gültig sind, dass die Nutzer für ihre Daten verantwortlich sind (wo gespeichert, wie erfolgt der Zugriff, alle Daten an der jeweils richigen Stelle).

    WLAN, welcher Traum wäre das denn.

    Kann man selber machen mit einem kleinen Gerät, dass sich Travelrouter nennt.

    Also ich würde den Lehrplanbezug zu der aktuellen Klassenstufe darstellen.
    Außerdem kannst du ja darstellen, dass bestimmte Ziele/Kompetenzerwartungen aus der Schuleingangsstufe in dieser Klasse (oder bei einem Teil dieser Klasse) nicht erfüllt sind und du das deshalb wiederholen/nachholen willst o.ä.

    Denn es wird argumentiert, dass ich ja bisher immer auf Klassenfahrt mitgefahren wäre, von daher wäre es nun eine "geübte Praxis"...

    Das spricht doch für dich und dein Entgegenkommen gegenüber der Schule. Ein Grund mehr, diese unverschämte Anspruchshaltung zurückzuweisen.
    Außerdem bezweifle ich stark, dass es in einem solchen Fall so etwas wie Gewohnheitrecht gibt.

    Letztlich heißt das, dass man sich mit solchen Zugeständnissen sehr zurückhalten muss, damit derartige Anspruchshaltungen gar nicht erst entstehen.

    Findet man über einen inneren Mnolog nicht eher etwas über sich selbst heraus bzw. über die eigene Sicht auf die Situation?

    Alle anderen Annahmen wären aus meiner Sicht Kaffeesatzleserei à la ... "was könnte der Autor gemeint haben?" (und wehe das stimmt dann nicht mit der Sicht des Lehrers überein ;-).

    Der Schulleiter möchte nun von mir eine detailierte Begründung, weshalb ich die Klassenfahrt nicht durchführen werde. Anhand dieser will er dann entscheiden, ob meinem Antrag stattgegeben wird - sollte dies so sein, wird aber mein Gehalt reduziert werden (da ich ja dann "frei" mache...)

    Du sollst einen Antrag stellen, dass dein Arbeitsvertrag von seiten der Schule (evtl. und nach Gutdünken des Schulleiters) eingehalten wird?!?!s

    Mal so als Fachfremder gefragt:

    Bist du sicher, dass ein mathematischer Beweis in der dritten Klasse angebracht ist?

    "Angebracht" im Sinne von "sinnvoll vermittelbar" und "für die Schüler verstehbar".

    Nutze dein Handy als hilfreiches Werkzeug für das, was du willst und was deine Dienststelle will.

    Ansonsten Dienstliches von Privatem trennen (E-Mail wurde schon genannt) und das ganze Nerv-Gedöns abstellen (diverse Benachrichtigungen etc.).

    ...achso... und wenn Anrufe nerven, die Rufnummer auf die Blacklist.

    Zu viele Schüler[1] wissen nach zwölf oder dreizehn! Jahren Schule weder, was sie interessiert, noch, was sie gut können; zu vielen ist nicht klar, welche Studienrichtung man nach dem Abitur einschlagen soll.

    Ich bin mal ketzerisch:
    Wer das nicht auf die Reihe kriegt, braucht auch nicht studieren, wir reden hier schließlich von 18-19-jährigen.
    Vielleicht hilft eine 12-13-jährige Schulzeit Supermarktregale besser einzuräumen.

    unter staatsangehörigkeit versteht man die zugehörigkeit zu einer "nation". diese wiederum sind völkerrechtliche gebilde, die irgendwann im 19. jahrhundert erfunden wurden. man gehört ihnen an, indem man ihr staatsbürger wird/ist. deine begriffe haben also etwas unterschiedliche konnotationen, sind aber von der referenz her identisch.

    Also m.E. nach Bestimmt sich die Nationalität durch die sozial-kulturelle Prägung, die Staatsangehörigkeit ist das, was im Pass steht bzw. das, wessen Gesetzgebung man sich unterwirft.

    Wenn ich nach Russland auswandere und die russische Staatsangehörigkeit annehme, dann bin ich (und verstehe ich mich) nach wie vor als Deutscher, meine Staatsangehörigkeit ist dann eine andere.

    Wir haben übrigens, ganz ohne Migrations- u. Flüchtlingsdiskussion) derartige Beispiele auch in Deutschland:
    Die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein und die Sorben in der Lausitz.

    Die Nationalität eines Täters macht eine Straftat schließlich nicht besser oder schlechter.

    Das nicht, eine Statistik darüber würde aber Auskunft geben, in welchen gesellschaftliochen Gruppen man verstärkt ansetzen kann.
    Allerdings gehören m.E. in eine solche Statistik auch andere Merkmale wie z.B. das soziale Milieu.

    Und dann gibt es da noch eine Anzahl an Personen, die ein Regime gewöhnt waren, sich Europa als Paradies vorgestellt haben und nun enttäuscht sind - sie haben nicht die Arbeit, die sie sich wünschen und mit Sprachbarriere auch erst einmal keinen Zugang dazu, sie verdienen nicht so viel Geld, wie sich sich das vorgestellt haben, finden die Einheimischen ablehnend und misstrauisch und sich selbst überfordert mit einer Kultur, die hinter dem Pluralismus massiv auf Leistung, Gewinn und Geld setzt und die sie nicht verstehen.

    Sorry, aber die haben alle 'nen Smartphone, dass sie über für Elelktronik aggressives Salzwasser bekommen (was mit einem Pass angeblich nicht geht). Man muss sich immer sagen lassen, dass das Smartphone die einzige Verbindung zu Familie und Heimat für diese Leute ist.
    Das Internet ist aber keine Einbahnstraße! So wie sie Informationen von Familie und Heimat darüber bekommen, können sie auch Informationen über Deutschland und Europa bekommen.
    Das ist m.E. eine Frage des Wollens.

    Und dann werden sie unter Umständen zu Tätern.

    Nein, das werden sie nicht mal eben so! Sie entscheiden sich bewusst dafür, das zu tun.


    Grüße
    Steffen

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