Beiträge von SteffdA

    ...viele damals entstandene schulneubauten in deutschland waren im stil der zeit betonbunker.

    Das war Absicht. Es war kalter Krieg, es wurde mit einem heißen gerechnet. Viele dieser Bauten wurden als "Dual-use"-Bauten ausgelegt.

    ...diese sind nun stark renovierungsbedürftig. offenbar geben v.a. die wasserleitungen in den wänden den geist auf.

    Ja, die Leitungssysteme in solchen Bauten müssen ca. alle 40 Jahre saniert werden. Wer sich das allerdings "spart", zahlt halt später entsprechend mehr.

    Man könnte argumentieren, dass wir alle, die wir Leistung erbringen, bezahlt werden (Lehrer, Handwerker, Politiker :D). Warum sollten Schüler nicht für ihre Leistung bezahlt werden?

    Das werden sie (die Schüler) doch: Die Währung heißt Bildung (die dann gegebenenfalls auch in entsprechende Zertifikate mündet).

    Wisst Ihr was ... das ist mein neues Arbeits-Schuhwerk:

    getdigital.de/Periodensystem-Schuhe.html

    Gilt das bei Schülern als Spickzettel?

    ...das Schule für die Schüler teilweise wie Freizeit erscheint, weil die Lehrer mit "normalen" Kleidungsstücken rumrennen und nicht so etwas wie "Arbeitskleidung" tragen.

    Wer sowas nicht klar kriegt bzw. Schgule - Freizeit nur an der Kleidung der Lehrer festmacht, hat am Gymnsaium m.E. nichts verloren.

    Die Merkel hätte ja auch einfach sagen können: "Herr Böhmermann wird nach §103 StGB nicht verfolgt, dieser Paragraph wird ersatzlos gestrichen. Es steht Herrn Erdogan frei, den üblichen Rechtsweg zu beschreiten." (...oder so ähnlich).
    Sonst fallen mir zur Bundeskanzlerin nur diverse Zitate von Alfred dem Ekel ein.

    Liest sich wie eine Wiederauflage der "Berufsausbildung mit Abitur". Gab es schon bei uns drüben (im achso bösen DDR-Bildungssystem) und war dort ein üblicher Bildungsgang, der zu einem Berufsabschluss und einem fachgebundenen Abitur führte. Fachgebunden hier ist nicht gleich "Fachabitur" der alten Bundesländer, da dieses nur zum Besuch einer FH berechtigt, das fachgebundene Abitur der "Berufsausbildung mit Abitur" aber auch zu einem Studuim an der Universität berechtigte.

    Die Österreicher haben das auch schon ne Weile. Bei uns ist das schwieriger, weil nur 2 Bundesländer berufliche Gymnasien haben.

    Ein berufliches Gymnasium führt (zumindest in Hessen) nicht zu einem Berufsabschluss.

    ...eine personalisierte Schulemailadresse hinterlegt (inkluse Umleitung auf die private emailadresse).

    Das geht ja mal gar nicht!
    Ich würde als erstes dafür sorgen, dass diese Weiterleitung nicht mehr passiert und die Schule ein entsprechend großes Postfach zur Verfügung stellt (und die entsprechenden Parameter zum Einrichten des E-Mail-Clienst rausrückt).
    Falls das nicht klappt, würde ich meine private E-Mail-Adresse ändern und nicht an die Schule weitergeben.

    Um mal etwas positives über Sachsen zu sagen:
    Sachsen ist das einzige Bundesland, welches einen Landesbeauftragten für LGBT-Flüchtlinge hat.
    Der sorgt dafür, dass LGBT-Flüchtlinge aus den Erstaufnahmestellen (in denen sie durch Mitflüchtlinge drangsaliert werden) herausgeholt und in entsprechenden Bedarfswohnungen untergebracht werden. Außerdem holen sie, wenn ein entsprechender Hilferuf sie erreicht, auch LGBT-Flüchtlinge aus anderen Bundesländern nach Sachsen (sofern sie sich noch in den Erstaufnahmeeinrichtungen befinden), um entsprechend zu helfen.

    Das kriegen anders regierte Bundesländer nicht hin. Da labern die Regierenden lieber, als zu handeln.

    Pazifismus ist eine tolle Sache - aber wir leben nun mal in keiner friedlichen Welt und ich frage mal die "oh Gott, Bundeswehr, wie furchtbar" Fraktion: was ist denn im Ernstfall? Bei den momentanen Krisenherden, die immer näher rücken, keine naive Frage, wie ich denke.

    Es geht m.E. nicht (nur) um Pazifismus. Zu meiner Zeit ging es um Landesverteidigung. Ein, wie ich finde, auch heute sehr legitimes Motiv.
    Aber die Einsätze der Bundeswehr seit Anfang der 90er dienen nicht der Landesverteidigung und die aktuelle politische Konstellation, in der der Begriff "Verantwortung" umgedeuted wird zu "in den Krieg ziehen", deuten nicht darauf hin, das sich dies in absehbarer Zeit ändern wird.
    Insofern darf man dann schon mal fragen, wessen Interessen bei diversen Auslandseinsätzen bedient werden (und jetzt kommt mir bitte nicht mit Brunnen und Mädchenschulen...).

    Deshalb schrieb ich auch oben, dass ich das unter heutigen Bedingungen nicht mehr tun würde.

    Um im Ernstfall handlungsfähig zu sein, bräuchte es zunächst mal eine Strategie, die so etwas wie Landesverteidigung unter jetzigen Bedingungen gerecht wird.
    Ob sowas existiert, weiß ich nicht und wenn ich Äußerungen unserer Verteidigungsministerin höre/lese habe ich zumindest nicht den Eindruck.

    Bitte, bitte... erst das Ziel der Unterrichtsreihe bzw. Stunde definieren. Und zwar so, dass es erfüllbar und überprüfbar ist.
    Eigentlich, aus meiner heutigen Sicht, so gut wie möglich dem: https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement) folgen (nicht, weil es so smart ist, sondern weil man damit eine ziegerichtete "Denke" lernt, nicht ganz unwichtig später für effiziente Unterrichtsplanung und weil du dich für die Nachbesprechung so wenig wie möglich angreifbar machst.).
    Danach kannst du schauen, mit welchen konkreten Inhalten und Methoden dieses Ziel am besten erreichbar ist.

    Der selbe Referendar hat sein Engagement zurückgefahren.

    Nicht wirklich. Er hat es verlagert auf sein Kerngeschäft, nämlich anständigen Unterricht zu machen.

    Und so würde ich das auch formulieren:

    "Referendar XY engagiert sich außerordentlich im Unterricht und kann sich gegenüber (sinnfreien) Zusatzaufgaben abgrenzen. Er läuft daher nicht Gefahr, überfordert zu sein."
    ...oder so ähnlich...

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