Beiträge von SteffdA

    Liebe Schüler,
    Sie wollen sich für ein Praktikum/Studienaufenthalt... im englischsprachigen Ausland bewerben.
    1. Suchen Sie sich ein Land dafür aus dem englischen Sprachraum aus und informieren Sie sich über den dortigen Arbeitsmarkt/Schulen/Universitäten!
    2. Suchen Sie Organisationen, die Praktikums-/Studienaufenthalte vermitteln.
    3. Entscheiden Sie sich für eine Firma/Organisation/Univeristät.... und schreiben Sie eine Bewerbung um eine entsprechende Stelle.
    4. Präsentieren Sie ihre Bewerbung im Plenum, erläutern Sie auch, welche Probleme sie hatten und wie sie diese gelöst haben.

    So mal ganz spontan....

    Grüße
    Steffen

    Hast du damit schon Erfahrungen gemacht?


    Ich hatte bisher nicht die Gelegenheit das zu machen, würde es aber so machen, da die genannten Dokumente diejenigen sein werden, mit denen deine Schüler im Berufsalltag konfrontiert werden.
    Es geht bei meinem Ansatz nicht darum, die Höhen der altenglischen Literatur zu erklimmen, sondern zu lernen, sich mit Fachkollegen auszutauschen, in englischsprachigen Foren Informationen zu finden und eben mit der ersten und immer vorhandenen Informationsquelle (Manuals, Dokumentation) umzugehen.

    Was mache ich mit denjenigen, die Schwierigkeiten mit der englischen Sprache haben? Werden die nicht doppelt benachteiligt?


    Die bekommen ein ein entsprechendes Wörterbuch und lernen, sich damit Texte zu erschließen. Außerdem gibt es Mitschüler und mit denen kann man das Verstandene zusammentragen.

    Grüße
    Steffen

    Hier noch mehr aus dem ach so vorbildlichen Schleswig-Holstein:

    http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Mut…rt-Klassenfahrt


    Bemerkenswert, dass die Mutter gleich in der Presse auf die Schule losgeht! Persönlich halte ich den vorgeschlagenen Städte-Urlaub für keine Alternative. Die anderen Kinder brauchen das Auspowern, die L brauchen ausgepowerte Kinder.

    Wie weit würde für euch die Inklusion gehen? Findet ihr die Vorwürfe der Mutter gerechtfertigt? Wenn Inklusion erstmal Standard ist, werden derartige Forderungen überall laut werden.


    Heißt Inklusion tatsächlich, dass jetzt die ganze Klasse auf Aktivitäten verzichten muß, die ein einzelner Schüler so nicht mitmachen kann?
    Ich empfinde diesen Anspruch, so aus der Ferne, ziemlich unverschämt.

    Grüße
    Steffen

    Ich habe aber schnell gemerkt, dass sehr viele schwache Schüler dabei sind die ständig meine Hilfe brauchen um die Blätter zu bearbeiten. Und während ich dann dem einen Kind helfe machen die anderen quatsch weil sie ja nicht weiter wissen...


    Mach eine Einführung in die Verwendung eines Wörterbuches.
    Dann gibt es keinen Grund für deine Schüler, ständig und wegen jeder Kleinigkeit deine Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Grüße
    Steffen

    Ich habe den Arduino Mega 2560, nicht, weil ich ihn auslasten würde, sondern einfach um nicht an Grenzen zu stoßen beim experimentieren.
    Die Shields passen drauf.
    Zu Scratch4Arduino kann ich nichts sagen, nur, dass ich vor einigen Jahren mal mit Scratch experimentiert habe und damit gar nicht klar kam.

    Grüße
    Steffen

    ...aber was macht man denn da?


    Relax!

    Dann kriege ich einen Elternbrief mit einem kleinen Tadel und der Bitte, das Kind doch immer 5 Minuten vor Schluss aus dem Unterricht zu entlassen, damit es den Bus noch bekommt. (Tadel: Ich hätte den kleinen Racker "fälschlicherweise" im Unterricht festgehalten. Ähem. Schonmal was von Aufsichtspflicht gehört?!)


    Ich würde den Unterricht weiterhin bis zum Schluß machen (eigentlich jetzt erst recht) damit erst gar nicht irgendwelche unverschämten Anspruchshaltungen entstehen.

    Dann kann ich (leider) trotz Vorbereitung die ein oder andere Schülerfrage nicht beantworten.


    Das ist normal, du bist keine lebende Enzyklopädie, sondern Lehrer. Deine Kompetenz ist es, Lernprozesse zu gestalten und zu begleiten.

    - Dann habe ich mich dummerweise bei einer Terminabsprache vertan. - nicht dramatisch, aber ärgerlich.
    - Dann habe ich dummerweise nicht genau gewusst, wie viele Schüler in meiner Klasse sind. (Zur Zeit sind so viele krank, da sind mir tatsächlich zwei durch die Lappen gegangen.) - ebenfalls nicht dramatisch, aber ärgerlich.


    Das passiert, mach dir keinen Kopf. Fehler, Ecken und Kanten machen dich zum Menschen, wer das nicht will soll sich einen Computer hinstellen.

    Grüße
    Steffen

    Ich hatte mal folgendes in einem etwas anderen Zusammenhang über Projektunterricht zusammengetragen:

    "Projektunterricht

    • Höchste, komplexeste Form der Handlungsorientierung
    • Arbeitsorganisation, Entwurfsmethoden, Testmöglichkeiten rücken verstärkt in Blickfeld
    • vorher angelegte Kompetenzen (Fähigkeiten, Fertigkeiten) werden in neuen Zusammenhängen weiterentwickelt
    • hinreichend komplexe, gut skalierbare Aufgabenstellungen, um den Schülern/Studenten die Weiterentwicklung zielgerichteten Denkens und Handelns zu ermöglichen und ihrem Leistungsvermögen bzw. Lerntempo gerecht zu werden
    • Schüler/Studenten müssen mit vorhandenem Wissen und Können eine neue Situation bewältigen
    • die Situation ist so komplex, das dieses Wissen und Können nicht ausreicht
    • aber, die Lernenden bringen aus vorangegangenen Unterrichtserfahrungen Kompetenzen mit um die neue Situation weitgehend selbstständig und selbstorganisiert zu bewältigen und dabei neue Kompetenzen anzulegen und vorhandene weiter zu entwickeln
    • die Schüler/Studenten entscheiden sich selbst für ein zur Auswahl stehendes Thema
    • daraus ergibt sich eine hohe Lern- und Arbeitsmotivation
    • am Handlungsprodukt zeigt sich, ob die Problemlösung tragfähig ist
    • die Schüler/Studenten können selbst den Grad der Zielerreichung überprüfen
    • nur durch zielgerichtete Projektplanung lässt sich ein Produkt mit bestimmten Parametern zu einem festgelegten Zeitpunkt fertig stellen
    • durch die Einbeziehung vieler Sinne und Medien sowie die Erkenntnisgewinnung in der Diskussion mit anderen ergeben sich für einen nachhaltigen Lernprozess günstige Bedingungen"

    Ich bezweifle, dass das im Grundschulbereich sinnvoll und zielführend zu realisieren ist.

    Einen handlungsorientierten Unterricht zu machen ist sicher möglich, aber bei einem Projekt kommt ein hohes Maß an Selbst- und Arbeitsorganisation hinzu und genau da habe ich so meine Zweifel.

    Grüße
    Steffen

    Hier mal ein paar Klassiker aus der eigenen Schulzeit. Ich weiß, es scheint nicht mehr "in" zu sein, wenn man dann in den Medien die Berichte ließt, drängt sich mir doch die Dringlichkeit dieser Themen auf.
    Belehrung zum:

    • Schwimmen/Baden in unbekannten Gewässern
    • Umgang/Verhalten mit/bei Fundmunition
    • Verhalten bei Antreffen zutraulicher Wildtiere (Tollwut)
    • Verhalten im Straßenverkehr (bei Wanderungen bzw. Radwanderungen)
    • Verhalten bei Krankheiten, Allergien, Verdacht auf Vergifungen
    • Nicht-Essen von unbekannten Früchten, Pilzen etc.


    Mehr fällt mir spontan gerade nicht ein...

    Edit:
    Vielleicht sollten auch die Impfungen überprüft werden bzw. die Eltern darauf aufmerksam gemacht werden. Ich denke da speziell an Tetanus.

    Grüße
    Steffen

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