Beiträge von SteffdA

    Jetzt ist allerdings die Frage, ob ich daran noch eine Stunde anknüpfe in der es ums Kohlendioxid geht. In der Einheit, die ich gefunden habe, wurde das noch mit aufgegriffen. Ich denke, dass die Zweitis das schon begreifen könnten, aber ich bin unsicher bei den Erstis :/


    Also ich wäre mir da generell sehr unsicher, ob Erst- und Zweitklässler was von Chemie verstehen (können).

    Es ist definitiv nicht lustig, wenn man sich als alleinerziehende Mutter ohne Job über Wasser halten muss bzw. unter ständigen Existenzängsten leidet.


    Das ist ohne Kind sicher auch nicht lustig.

    Fakt ist aber, dass mir von verschiedenen Schulen gesagt wurde, sie könnten mich brauchen, bekommen aber keine weitere Stelle bezahlt.


    Wenn du in der Industrie in einer Abteilung, die unter Druck an einem Projekt arbeitet, nachfragst, wirst du den gleichen Effekt haben.

    Grüße
    Steffen

    Liebe(r) Refi: Solltest du auch diese Szene nachstellen lassen, erspare bitte dem Rudenz den Busen. Er wird es dir danken.


    Warum? Gerade emotional positiv besetzte Lernprozesse sind doch besonders nachhaltig.
    Wie du selbst schreibst:

    Schon bei den Proben im Klassenzimmer brach damals die Klasse bei dem 'Busen' (8. Klasse!) in schallendes Gelächter aus...


    ...erinnerst du dich heute noch daran.

    Grüße
    Steffen

    ...aber jeder Lehrer muss für sich letzten Endes klar werden, was er machen will und wie weit er bereit ist zu gehen in dieser Frage.


    Was passiert eigentlich dienstrechtlich und moralisch (bin mir grade nicht sicher, ob das der richtige Begriff ist), wenn mir in einer solchen Situation (Amoklauf) mein Leben wichtiger ist als das anderer und ich die Flucht ergreife? Ich persönlich bin mir überhaupt nicht sicher über meine Reaktion in einem solchen Fall (als, wenns ans eigene Leder geht).

    Grüße
    Steffen

    Ich würde es wohl gerne vorlesen, daher sollte es nicht zu lang sein.


    Also in einer dritten Klasse sollten die Kinder das mit Lesen schon selber können.

    Der Junge lässt sich selber auch sehr leicht provozieren, fährt sehr schnell aus der Haut, wird dabei feuerrot im Gesicht und hält dann auch mit diversen Ausdrücken nicht mehr hinter dem Berg. Er drängt, tritt und schreit die anderen an und ist sich hinterher keiner Schuld bewußt. Gespräche prallen meistens an ihm ab.


    Welche Disziplinarmaßnahmen sind an deiner Schule vorgesehen?

    Das Kind aus der Klasse nehmen scheidet für die Schulleitung aus, weil es wie ein Schuldeingeständnis aussehen würde.


    Wenn alles andere nicht funktioniert muss man halt zu äußerer Differenzierung greifen. Das ist kein Schuldeingeständnis, sondern eine Maßnahme, die zum einen einen geordneten Lernprozess in der Klasse ermöglicht, zum anderen den betreffenden Schüler vor Ausgrenzung/Mobbing schützt.
    Außerdem... was ist das für eine Einstellung der Schulleitung dir und deiner Arbeit gegenüber?!?! Weil sie das Gesicht nicht verlieren möchte sollst du dich bei deiner Arbeit aufreiben?

    Grüße
    Steffen

    De rjuristisch verwehrbare Punkt bei illegalen Waffen ist doch die Strafbarkeit selbiger. Die Amokläufe in Deutschland haben gezeigt, dass ein schärferes Waffenrecht sie nicht verhindern kann, allerdings sind die Konsequenzen für den Waffenbesitzer andere, als wenn Waffen frei zugänglich sind, die Diskussionen nach Winneden und die Anklage des Vaters des Amokläufers haben das doch gezeigt.


    Das nützt mir aber hinterher nix mehr.

    Es gibt Schätzungen, die von 20 bis 40 Millionen illegalen Schusswaffen in Deutschland ausgehen.


    Deshalb finde ich es immer wieder recht belustigend, wenn dann im Zusammenhang mit Amokläufen schärfere Waffenkontrollen, Verbot von legalem Waffenbesitz usw. gefordert werden.
    Diese Maßnahmen ändern nichts an der Zahl der in Umlauf befindlichen Waffen und auch nicht deren Wirksamkeit, sie ändern den rechtlichen Status. Das ist nett, verhindert aber keine Schußwaffenge-/mißbrauch, zu welchem Zweck auch immer.
    Wenn ich das richtig verfolgt habe, erfolgten die letzten Amokläufe mit legalen Waffen. Eine Änderung des Status' dieser Waffen in "illegal" trägt m.E. nicht zur Verhinderung von Amokläufen bei.
    Selbst Vorschläge, legale Waffen zentral zu lagern und damit unbefugtem Zugriff zu entziehen sehe ich eher kritisch. Derartige "Waffenlager" sind doch willkommene Angriffsziele für alle, "die mal schnell eine" Waffe haben wollen.

    Ich muss allerdings gestehen, dass ich im Moment auch keine Lösung habe.

    Grüße
    Steffen

    PS: Achso, bevor ein falscher Eindruck entsteht... ich bin kein Waffenfetischist.

    ... und den Kunden bei durchgeführten Schulungen einen Tagessatz von 800 € bis 1000 € gekostet.


    Bildung mag zwar manchmal umsonst sein, war aber m.E. nie wirklich kostenlos.
    Selbstverständlich erwarte ich (erwartete, als ich noch in der Industrie tätig war) von meinem Arbeitgeber, dass er seine Dienstleistungen teuer verkauft, das hängt letztlich auch mein Einkommen dran.

    Kein Unternehmen könnte sich eine Betriebsstruktur aus so vielen Akademiker bei gleichzeitig so wenig Nichtakademikern leisten.


    Hast du dir mal die Personalstruktur von Bildungsdienstleistern angeschaut?

    War supi - bis du aufgeschrieben hattest, was du wie - quer - verkleinert - vergrößert - zusammen - auf Folie - sonstwie haben wolltest, hättest du das besser selbst gemacht und das noch zu dem Zeitpunkt, an dem du es gebraucht hättest. Wir sind dann scharenweise in den 15km entfernten Kopiershop gefahren, wenn man einen komplexeren Vorgang hatte.


    Naja... Professionalität äußert sich nicht unbedingt in Bastelreflexen. Ich denke die Brauchbarkeit (und auch der Herstellungsaufwand) verschnipselter, zusammengebastelter Folien u.dgl. sollte mal kritisch hinterfragt werden.

    Grüße
    Steffen

    Weisst Du, es ist die Frage, ob man sein "ich-bin-Akademiker" permanent raushängen lassen muss...


    Nein, ist es nicht! Sondern es ist die Frage, ob es jemand gibt, der mich (als Lehrer) bei meiner Tätigkeit so unterstützt, dass ich mich hauptsächlich um meinen Unterricht kümmern kann.
    Dass das derzeit an Schulen so nicht vorgesehen ist, ist eine Sache, dass es evtl. wünschenswert wäre, eine andere. Und genau darum diskutiert Silicium.

    Im übrigen kenne ich derartige Unterstützung aus meiner Zeit als technischer Trainer in der Industrie (das mag sich inzwischen auch geändert haben, da habe ich keine Einblick mehr).
    Es gab ein Schreibzimmer, die von mir erstellte Kursunterlagen in das Firmenlayout brachten und dann eine Kopiervorlage erstellten, es gab ein Kopierzimmer in dem ich den Auftrag abgab, wann ich wieviele Kopien für meinen Kurs brauchte und es gab eine IT-Abteilung, die u.a. die nach Anforderung die für den Kurs notwendige IT-Infrastruktur bereit stellte. Und das hat sehr gut funktioniert.

    Grüße
    Steffen

    Nur beinhaltet dieses Konzept eben auch, dass man nach einer Ausbildung (bei der man fast 2 Jahre an der Armutsgrenze lebt) auch übernommen wird und nicht dann ohne irgendwelche Ansprüche wie Arbeitslosengeld auf die Straße gesetzt wird.


    Naja... das Referendariat gehört zur Lehrerausbildung dazu und ist deshalb m.E. nicht "nach einer Ausbildung".

    Lieber etwas mit mehr Möglichkeiten studieren, vor allem etwas, mit dem man auch im Ausland problemlos(!) und nicht über zig Anerkennungs-/Nachqualifikationsverfahren arbeiten kann. Wenn man unbedingt in den Schuldienst will, kann man es ja immer noch als Quereinsteiger versuchen: Wenn wirklich Lehrer gesucht werden sollten, hat man gar nicht einmal so schlechte Chancen (= der berühmte "Schweinezyklus": Entweder werden sehr wenige oder fast alle Bewerber als Lehrer eingestellt).


    Volle Zustimmung! Mit brotloser Kunst (ich weiß, ich bin jetzt böse) ist da niemandem geholfen. Ich halte es für sehr sinnvoll, Fächer zu studieren mit denen man auch in der Industrie sein Geld verdienen könnte.

    Grüße
    Steffen

    Möglich ist das immer.
    Wohngeld gibts von der Gemeinde, also im Bürgerhaus o.ä. erkundigen und es geht m.E. nach dem Einkommen.
    Ich würde es einfach ausprobieren, mehr als ablehnen können sie nicht.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich fühle mich wirklich im Stich gelassen von meinem Bundesland, in dem ich mir den Hintern aufgerissen habe, um so weit zu kommen.


    Ich denke, deine Ausbildung hast du für dich gemacht, nicht für irgendein Bundesland. Natürlich in der Hoffnung, danach auch eine Arbeitsstelle zu bekommen, aber es geht allen so, die eine Ausbildung abgeschlossen haben, dass sie sich einen Job suchen müssen. Lehrer machen da keine Ausnahme. Jobsicherheit gibt es erst, wenn du einen unbefristeten Vertrag hast, oder verbeamtet wurdest. Auch das ist für alle anderen so.
    Es eine sehr besch****** Situation, auch sowas kenne ich. Ich bin aus der Industrie über Aufbaustudium und Referendariat in den Schuldienst gekommen und lebte zu der Zeit nicht mehr in einer Studentenbude... hatte also einen vollständigen Haushalt zu unterhalten. Ich war in Situationen, da mußte ich mir das Geld für eine Fahrkarte von Freunden borgen, damit ich zum Seminar fahren konnte. Zu dieser Zeit hatte ich ernsthaft darüber nachgedacht die Ausbildung abzubrechen.
    Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, sich bei entsprechenden Schulen direkt zu bewerben. Habe ich nach dem Referendariat auch so gemacht (so richtig mit Bewerbungsmappe usw.). Das ist wohl recht gut angekommen und so (und sicher auch aufgrund meiner Fächerkombination) bin ich da gelandet, wo ich jetzt bin.

    Der Lehrerberuf ist von den monetären Verhältnissen eine ganz ganz miese Nummer, da sitzen wir alle in einem Boot.


    Von der ganz miesen Nummer läßt sich aber recht gut und sicher leben (gut meint hier nicht den goldenen Wasserhahn). Das, was ich als verbeamteter Lehrer bekomme muß man in der freien Wirtschaft auch erstmal verdienen und dort ist man dann oft genug mit dem Laden "verheiratet", für den man arbeitet. Ich habe sowas selbst erlebt, von permanenter Verfügbarkeit bis hin zu Kontrollanrufen am Abend oder Wochenende. Allerdings und das ist auch klar, ich hatte zu der Zeit deutlich mehr Einkommen als jetzt.
    Letztlich ist es eine Frage der Prioritäten, die man im eigenen Leben setzt. Und ein mittleres, aber dafür stabiles und sicheres Einkommen ist da (inzwischen zumindest für mich) nicht so ganz schlecht.

    Grüße
    Steffen

    Im Zuge eines Pädagogikseminars arbeite ich momentan an einem Forschungsansatz zum Thema Inklusion. Ziel dessen soll es sein eine aktuelle Meinungsabfrage zu den Vor- bzw. Nachteilen von Inklusionsklassen für die SuS zu skizzieren.


    Geeignete Fragen zu formulieren bzw. sich auch selbst ein Bild von den Möglichkeiten von Inklusion zu machen ist sicher eine Tabelle hilfreich in der in den Spalten die möglichen Behinderungen, in den Zeilen die Abstufungen bzw. Ausprägungen der Behinderungen und in den einzelnen Zellen der dazugehörige Förder-, Betreuungs- und Versorgungsbedarf aus medizinischer und pädagogischer Sicht eingetragen wird.
    Anschließend kann man überlegen

    • in welchen Fällen Inklusion sinnvoll zu bestehenden Bedingungen durchgeführt werden kann
    • welche Bedingungen geändert werden müssen um Inklusion durchzuführen
    • in welchen Fällen es nicht möglich ist
    • welche Fragen in diesem Zusammenhang für eine Umfrage sinnvoll sind

    Grüße
    Steffen

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