Welche wissenschaftliche Qualität haben denn diese Inzidenz-Zahlen?
Warum sollen die, die ein tragfähiges Hygienekonzept haben nicht sofort aufmachen dürfen?
Ist die Wirkung von Ausgangssperren bewiesen?
Welche wissenschaftliche Qualität haben denn diese Inzidenz-Zahlen?
Warum sollen die, die ein tragfähiges Hygienekonzept haben nicht sofort aufmachen dürfen?
Ist die Wirkung von Ausgangssperren bewiesen?
Und ich finde solche Aussagen auch nicht besonders förderlich dabei, den Menschen die Impfung schmackhaft zu machen. Ich persönlich fühle mich nämlich schnell veräppelt, wenn man erst eine Argumentation als Pfui verteufelt und wenn es gerade passt, dann quasi die selben Argumente benutzt. Oder stehe ich völlig auf dem Schlauch?
Nee, stehst du nicht. Das geht mir genau so. Fällt bei mir unter die Rubrik: Unredliche/unehrliche Argumentation/Komunikation um eine (vemeintlich) gute Sache voranzubringen.
Die veröffentlichte Impfstrategie lässt halt auch eine zynische Interpretation zu.
Im Augenblick wird die Hochrisikogruppe geimpft. Das sind pflegebedürftige Heimbewohner über 80. Und ja, es handelt sich um Menschen in der letzten Lebensphase, die meisten Menschen, die im hohen Alter zB einen Schlaganfall bekommen und in einem Heim gepflegt werden müssen, leben nicht mehr Jahrzehnt, sondern eher noch 3 Jahre. Das bedeutet: von 1000 Leuten, die ich heute Impfe, stirbt statistisch morgen einer. Mit oder ohne Impfung.
Der Tod dieser Menschen hat nichts mit Corona zu tun und auch nicht mit er Impfung.
D.h. die Impfung dieser Gruppe wird keinen statistischen Effekt zeigen?
Oder muss dann einfach nicht mehr nach Impfnebenwirkungen (also die dann im Zusammenhang mit entsprechenden Vorerkrankungen/Risiken auftreten können) gesucht werden.
Kennt Ihr das auch und wie geht Ihr damit um?
Löst euch von eurem Kontrollwahn. Ihr habt (vielleicht) euren PC und eure Kamera/Mikrofon unter Kontrolle, aber weder die der anderen Videokonferenzteilnehmer noch die große Wolke dazwischen, die sich Internet nennt.
Wir benutzen nunmal ein Tool zur Videokonferenz und das wiederum beinhaltet ja die Übermittlung von Bilddaten.
Bilddaten müssen ja nicht Livestreams von Gesichtern sein.
Was macht ihr denn so viel mehr, dass ihr trotz gewisser Zeitersparnisse trotzdem länger arbeitet? Ich meine das auch nicht konfrontativ, mir fehlt da wirklich die Fantasie.
Ich denke, da wird auch viel mit der Technik gekämpft.
Nach dem, was ich im Internet finde, gilt immer noch, dass ca. 80 % der Infizierten einen asymptomatischen oder milden Verlauf haben.
Die möglichen Langzeitfolgen sind das (zumindest für mich) interessante.
Oh, du verstehst mich falsch, ich will damit nicht auf Unzulänglichkeiten des Impfstoffes hinaus.
Es ging mir nicht um Unzulängligkeiten des Impfstoffen, sondern darum, dass du jetzt schon erwartest, dass der Impfstoff wirkt.
Wenn ich die Impfquoten der Pfleger ansehe, kann man da durchaus Vermutungen anstellen...
Selbst wenn da alle geimpft wären, können die Impfungen schon wirken? Die brauchen doch auch etwas Zeit zum Aufbau der Immunität.
Ist aber nur was für ganz junge und fitte Lehrer...
5. Gesundheitliche Voraussetzungen
Die Nutzung der Pico Dienste erfolgt auf eigenes Risiko. Ein guter gesundheitlicher Allgemeinzustand ist in jedem Fall Grundvoraussetzung für die Nutzung der Pico Dienste. Sind Ihnen Vorerkrankungen bekannt, holen Sie bitte zunächst ärztlichen Rat ein, bevor Sie mit der Nutzung der Pico Dienste beginnen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie unter Herz-/Kreislauferkrankungen, Wirbelsäulen und/oder Gelenkprobleme, oder andere gesundheitliche Einschränkungen leiden, die ihre sportliche Leistungsfähigkeit einschränken. Bitte nutzen Sie die Pico Dienste nicht, wenn Sie z.B. erhebliche Schmerzen, allgemeines Unwohlsein, Kurzatmigkeit, Übelkeit oder Schwindel empfinden. Konsultieren Sie dann bitte ihren Arzt, bevor Sie mit Pico beginnen oder fortfahren.
![]()
![]()
![]()
Hat so ein bisschen was von "denn sie wissen nicht, was sie tun..."
Wussten sie es überhaupt schon mal?
Besonders schwer fällt es mir aktuell im Bereich Programmierung. Zwar kann ich die Programmierungen der SuS über Moodle einsammeln und mir anschauen, aber im Prinzip arbeiten die Lernenden im Hintergrund alle zusammen und ich sehe dort keine individuelle Leistung.
Kann man die Schüler nicht auffordern den Prozeß, die Entscheidungen, Probleme und deren Lösung zu beschreiben, z.B anhand von Leitfrage o.ä.?
Da sollte doch relativ schnell klar werden, ob es sich um eine Eigenleistung handelt.
Die Englisch-Leute finden vielleicht hier...
https://www.betteratenglish.com/
...etwas, was sie nutzen bzw. worauf sie verweisen können.
Moebius Ich hatte deinen Beitrag so verstanden, dass Aufgrund der Näherung meine Interpretation nicht zutreffend ist.
Man nimmt in deinem Beispiel an, dass in der Impfstoffgruppe auch 100 Personen infiziert worden wären, wären sie nicht geimpft worden.
...
Das Problem liegt bei der Übertragung der Zahl der angenommenen Infektionen von der Kontrollgruppe auf die Impfgruppe, die natürlich nur eine Näherung darstellt.
Aber genau dafür habe ich doch die Kontrollgruppe.
Andrew Deine Signatur: Alt wie ein Baum?
In der Studie ist die Infektionsquote in der Impfgruppe ca. 95% niedriger. Stochastisch ergibt sich daraus ein Schutzniveau von etwa 90% bis 97%.
Nee, nicht wirklich... (wobei, wenn ich falsch liege,bitte schreiben, da Folgende ist meine Sichtweise):
zum Beispiel:
Impfstoffgruppe: 5000
Infektionen: 10
Placebogruppe: 5000
Infektionen: 100
Daraus ergibt sich eine Impfstoffwirksamkeit von 90%.
Tatsächlich sind 90 Personen der Impfstoffgruppe gegenüber der Placebogruppe nicht infiziert auf Grund des Impfstoffes.
D.h. 90/5000*100% = 1,8% der Impfstoffgruppe sind durch den Impfstoff geschützt. Allerdings hätten sich auch 4900 aus irgendwelchen Gründen gar nicht erst infiziert (wie die Placebogruppe zeigt).
Es werden also bei 90% Impfstoffwirksamkeit eben nicht 90% aller Geimpften vor einer Infektion geschützt. Das hängt eben auch von der absoluten Größe der getesteten Gruppen und von der absoluten Größe der Infizierten ab. Und genau das kommt eben in derartigen Veröffentlichungen nicht vor und führt m.E. zu Mißinterpretationen.
Und du kannst davon ausgehen, dass die wissen, was sie tun und keine falschen Daten in einer Pressemitteilung rausgeben.
Das habe ich auch nicht behauptet. Mir geht es um die Interpretation in dem Presseartikel ("Demnach schützt eine korrekt durchgeführte Impfung mit dem seit Dezember in der EU zugelassenen Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer 95 von 100 Personen davor, eine Covid-19-Erkrankung mit Symptomen zu entwickeln."). Die ist offensichtlich nicht richtig.
Bei Pfizer/Biontech gab es 8 Erkrankte in der Wirkstoffgruppe und ca. 160 in der Kontrollgruppe, 1 - den Quotienten dieser beiden Werte ergibt vereinfacht die Wirksamkeit, die genaue Berechnung ist ein statistisches Verfahren und etwas komplizierter, der Hersteller gibt auch ein Schätzintervall für die Wirksamkeit an und keinen Einzelwert.
Gut, das heißt dann aber, dass die Angaben in der Pressemitteilung nicht stimmen. Um herauszufinden, welcher Anteil an den Geimpften tatsächlich geschützt ist, müsste man also die Größe der Gruppe mit Impfstoff kennen und in das Verhältnis zu den Erkrankten dieser Gruppe setzen.
Sowohl der Impfstoff von BioNTech und Pfizer als auch die neu zugelassene Vakzine von Moderna sind sehr wirksam gegen Covid-19. Die Phase-3-Studien, auf deren Basis die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) die mRNA-Impfstoffe zugelassen hat, bescheinigen beiden eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent.
Demnach schützt eine korrekt durchgeführte Impfung mit dem seit Dezember in der EU zugelassenen Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer 95 von 100 Personen davor, eine Covid-19-Erkrankung mit Symptomen zu entwickeln.
Ist das tatsächlich so, die Definition der Wirksamkeit?
Ich habe mal gelesen, dass sich die Wirksamkeit aus dem Verhältnis der Erkrankten der Impfstoffgruppe zu den Erkrankten der Placebogruppe ergibt.
Also ich wünsche mir ja nach wie vor wirksame Maßnahmen, nicht "notwendige".
Da wäre nämlich zu begründen, welche Not wir leiden, die es zu wenden gälte.
Und kommt mir jetzt bitte nicht mit den Altersheimen. Wenn ich meinen Wohnort nicht weiter als 15km verlassen darf, wird in keinem Altersheim die Situation besser. Der Begriff "notwendig" wird mir zu oft gebraucht, um schlicht ein Diktat zu behaupten und jede Diskussion darüber abzuwürgen. Ist genauso wie mit "alternativlos".
Werbung