Beiträge von SteffdA

    ...ich frage nach dem Mehrwert für den Lehrer bei seiner Arbeit,...

    Der wird sowieso nie gesehen.... aber eine Lernplattform vereinfacht auch mir die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung.

    Ich habe an anderer Stelle hier schon geschrieben: 1-2 Seiten Präambel und 3 Tabellen reichen aus. Evtl. kommt noch ein Zeitplan dazu, der ergibt sich aber m.E. logischerweise aus den Tabellen und der Einteilung der zeit an einer Schule in Schuljahre.

    Wenn gewünscht können wir das gerne näher diskutieren, vielleicht auch in einem extra dafür angelegten Thread.

    ...wir wollen im nächsten Jahr konzeptionell stärker Richtung Nutzung digitaler Lernmittel arbeiten,...

    Gibt es bei euch ein Medienkonzept (eines, dass die Bezeichnung verdient) und was sagt dieses über die zu benutzenden Medien/Plattformen aus?

    Ansonsten empfehle ich Moodle. Und nein, OneNote ist kein Ersatz dafür.

    Gerade beim Beruf Lehrer mit sehr vielen Stoßzeiten darf man doch nicht wochenweise schauen, sondern müsste größere Zeiträume, in meinen Augen auch über ein Schuljahr hinaus, beobachten.

    Ja, durchschnittlich ist alles ok, so denken viele. Ist es aber nicht!
    Du kannst nicht an einem Tag 32 Stunden arbeiten und an den folgenden 3 Tagen frei machen, damit du auf eine druchschnittliche Arbeitszeit von 8h/Tag kommst.

    Früher (ich weiß, da hatten wir auch mal 'nen Kaiser) hatte man gesagt:
    "Im Durchschnitt war der Dorfteich 1m tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen."

    ..."Konzepte" für alles mögliche (Medien,...

    Naja... diese Jacke müssen sich m.E. auch viele Lehrer anziehen.
    Ich bin u.a. mit einem Medienkonzept beschäftigt und ich brauche für ein tragfähiges Konzept 1-2 Seiten Vorspann und drei Tabellen.
    Das kriegt man aber "normalen" Lehrern nicht vermittelt. Die kommen in der Diskussion nicht zum Punkt und beschreiben dann lieber 20,30,50 Seiten, was ein Haufen Arbeit ist, aber bei der Realisierung nicht hilft.

    Man merkt in dieser Hinsicht sehr deutlich, wer in einem ersten Leben mal anders beruflich unterwegs war.

    Ich verstehe die Verharmlosung nicht.

    Die Verharmlosung passierte auf der anderen Seite, in dem Probleme, die durch massenhafte Einwanderung entstehen, erst totgeschwiegen wurden, anschließend wurden sie tabuisiert. Kritik war also unerwünscht.
    Und genau das hat den Rechten (in nenn' die jetzt mal so, ohne weiter zu differenzieren) im Zuge der Flüchtlingskrise massiven Aufwind gegeben.

    Hab heute im Radio gehört, dass die Recyclingquote bei Plastik gemäß einer Studie von BUND und Heinrich-Böll-Stiftung in der BRD lediglich rund 16% beträgt. Weit über die Hälfte des vergleichsweise brav sortierten Plastikmülls wird verbrannt, der zu 100% fehlende Rest exportiert, nachlesbar hier . Zumindest für Deutschland bleibt die simple Vermeidung von Plastik aller Art- inklusive Plasikflaschen- damit absolut hilfreich, solange die Recyclingquote hierzulande sich nicht dem nähert, was sich in den von Wollsocken verlinkten Angaben zur Schweiz finden lässt.

    Der Deal mit Einführung des Grünen Punktes war, dass mit dem Einkauf eine entsprechende Abgebe für die fachgerechte Entsorgung der Verpackungen erbracht wird.
    Andersrum: Die fachgerechte Entsorgung der Verpackung ist mit dem Kauf eines Produktes bereits bezahlt.

    Das das offensichtlich nicht so funktioniert ist ein Versagen der beteiligten Entsorgungsunternehmen und der Politik in ihrer Kontrollfunktion. Das kann man dann aber bitte nicht wieder beim einfachen Bürger abladen. Der kommt nämlich über o.g. Abgabe weiterhin für fachgerechte Verpackungsmüllentsorgung auf. Jegliche zusätzliche Maßnahmen, die beim Endverbraucher kosten in irgendeiner Form verursachen bedeuten m.E. letztlich Betrug: Zahlung für nicht erbrachte Leistung.

    ...ich weiß zwar nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, aber wenn das in Sachsen notwendig ist, schlimm genug...

    Nochmal... das passiert nicht nur in Sachsen, sondern in so ziemlich allen Flüchtlingsunterkünften. Nur in Sachsen macht man halt was dagegen. Die nehmen übrigens in solchen Fällen auch Flüchtlinge aus anderen Bundesländern auf.

    allerdings sind afaik in Sachsen weit weniger Flüchtlinge untergebracht als im Westen, oder...?

    Und? Dürfen die Leute dort deshalb nicht artikulieren, dass sie die Probleme, die in anderen Gegenden mit viel mehr Flüchtlingen auftreten, nicht bei sich haben wollen?

    "Sinnvoll" wäre eigentlich, diejenigen, die meinen, "drangsalieren" zu dürfen, rauszuwerfen. Meinst du nicht?

    Das passiert aber nicht.

    ...ich hatte das jetzt aber so verstanden, dass es da um andere Flüchtlinge geht, die quasi "queere Landsleute" drangsalieren - oder meintest du da was anderes. SteffdA?

    Ja, die queeren Flüchtlinge werden in den Flüchtlingsunterkünften von anderen Flüchtlingen drangsaliert.

    ...in Polen ist viel Platz, da könnten die Ostnazis gerne hin ausgebürgert werden, dann wird Sachsen (Und Brandenburg, und McPomm, und und und) wieder menschlicher...

    Im achso bösen Sachsen gibt es einen Landeskoordinator Sachsen für queere Geflüchtete. Die werden da beispielsweise aus den Flüchtlingunterkünften rausgeholt, wenn sie dort drangsaliert werden. Das passiert dort schon einige Jahre.
    Hier im Westen wird da diesbezüglich viel lamentiert, aber wenig getan. Findest du das menschlicher?

    Absatz 3 legt fest, dass die in Art. 1 und 20 festgelegten Prinzipien (also die Menschenwürde ebenso wie die fundamentalen Staatstrukturprinzipien inklusive des Prinzips der wehrhaften Demokratie) unter keinen Umständen geändert werden dürfen.

    Ja, solange das Grundgesetz gilt. Wenn aber durch Anwendung des Artikels 146...

    "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

    ...das Grundgesetz seine Gültigkeit verlieren würde, wären auch die "ewigen" Artikel ungültig und deren Inhalt könnte neu geregelt werden.
    Insofern ist da m.E. nichts so "ewig" wie immer gerne behauptet.

    ...und mit welchen Zielen.

    DAS ist die entscheidende Frage.
    Und wenn die beantwortet ist, kann man drüber nachdenken in welchen Klassen das passiert und welches Medium (welcher Mikro-Computer konkret, welche Entwicklungsumgebung) am besten geeignet ist diese Ziele zu erreichen.
    Dann weiss man in welchen Räumen diese Klassen unterrichtet werden und wie diese Räume ausgestattet werden müssen. Und man weiss welche Lehrer diese Klassen unterrichten, woraus sich der Fortbildungsbedarf ergibt.

    Urdemokratische Grundhaltung passend zum 70.Jahrestag des Grundgesetzes.

    Urdemokratische Grundhaltung wäre zunächst mal zu akzeptieren, dass die AFD eben auch gewählt wurde, auch wenn einem selbst das nicht gefällt.

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