OT:
Mein Gott, was habt ihr denn für eine Schulzeit hier "im Westen" erlebt?!?!
Im Referendariat wollte man mir erzählen wie schlecht meine Schulzeit war, weil die Lehrer die Schüler vor der Klasse "zur Sau" gemacht hätten etc..
Hier lese ich jetzt, dass Sportlehrer ihre Schüler regelmäßig diskriminierten etc..
Nichts davon kann ich aus meiner Schulzeit berichten.
Klar, der Sportlehrer war mal harsch, wenn er Leistung eingefordert hat, aber nie unfair und er hat auch nie Schüler "zur Sau" gemacht u.ä..
On Topic:
Wir hatten im Sportunterricht etliche Einzeldisziplinen in denen bestimmte Normen zu erreichen waren. Daraus ergab sich dann die Note (5-Noten-System). Die Normen waren so angelegt dass jeder Schüler mindestens bestehen konnte.
Spielen (Völkerball, später Fußball u.ä.) war eine davon. Aber gab eben noch 3000m-Lauf, 100m-Lauf, Kugelstoßen, Weitsprung, Stange/Seil klettern, Schwimmen (musste außerhalb der Schule nachgewiesen werden, wer nicht schwimmen konnte, konnte meiner Erinnerung nach nicht besser als Note 4 werden), Klimmzüge, Turnen (ja, auch für die Jungs, Küren am Boden, am Reck und am Barren) und sicher noch einiges mehr.
Mein Sportunterricht war sehr leichtathletiklastig und hier war ich gar nicht gut. Trotzdem konnte ich über die anderen Disziplinen immer mindestens die Note 3 erreichen.
Ich denke, der Mix aus den Einzeldisziplinen ist wichtig um alle Schüler anzusprechen und ihnen auch Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und natürlich ein fairer Sportlehrer.