Beiträge von SteffdA

    Also ich habe in den Unterrichtsplanungen immer eine Stundenreihe beschrieben und dann eben recht genau die gezeigte Stunde und wie sie sich in die Stundenreihe einordnet und welche(n) Phase/Teile/Ausschnitt aus der Stundenreihe gezeigt wird
    Natürlich habe ich immer Ausschnitte aus einer Stundenreihe gezeigt, in denen auch etwas zu zeigen war (und wichtig: auch ein Handlungsprodukt, eine Ergebnissicherung o.ä. herauskam).
    Z.B.:
    - Einführungsphasen mit anschließender selbstständiger Informationserarbeitung (Handlungsprodukt/Ergebnissischerung: Liste mit Quellen, Quellenauszüge etc.)
    - Präsentationsphase mit anschließender Diskussion o.ä. (Handlungsprodukt/Ergebnissischerung: Liste mit Fragen/offenen Punkten, Diskussionsprotokoll etc.)
    - Ausführungsphase oder Teile davon (Handlungsprodukt/Ergebnissischerung: Dokumentation was haben wir heute gemacht? was war geplant? wo machen wir das nächste mal weiter? etc.)

    Schlecht wäre es m.E., Unterricht zu zeigen, in dem eine Klausur geschrieben wird. Da sehen die Ausbilder nichts, außer Schüler, die vor sich hin arbeiten.

    Ich sehe die Vorteile der Tafelsicherung ein. Es gibt aber auch erhebliche Nachteile. So dauert das Abschreiben ewig und ständig wird man gefragt, wie dieses und jene Wort heißt.

    Sofern es die kognitive Entwicklung deiner Schüler zulässt, z.B. mit dem Handy abfotografieren lassen. Brauchen deine Schüler für die Kognition noch die Motorik, geht das natürlich nicht.

    Die Atommodelle zeige ich alle bereits in der 7.Klasse, aber nur um zu demonstrieren, was es so alles gibt.

    Überfahr' deine Schüler nicht mit mehren Modellen, die sich (zumindest scheinbar) in Teilen widersprechen.
    Eines, welches du im weiteren Unterricht wiederverwendest, reicht. Die Ergänzung um andere Modelle kommt dann, wenn sie gebraucht werden.

    Ich kann mit diesem Menschen nicht zusammenarbeiten.

    Dann arbeite mit diesem Menschen halt nicht zusammen! Niemand kann dich dazu zwingen.

    Ich habe für mich vor längerer Zeit beschlossen nicht mehr mit Arschlöchern zusammenzuarbeiten.
    Gelingt mir recht gut. Wo ich diese Leute in meiner Nähe habe und dienstlich den Kontakt nicht vermeiden kann, beschränke ich diesen Kontakt auf ein Minimum.
    Meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden tut das sher gut.

    Ein paar Gedanken von mir:
    1. Klausuren gut entscheidbar gestalten (in den Naturwissenschaften geht m.E. deutlich einfacher als in den Geisteswissenschaftn).
    2. Nur die minimale in den Verordnungen vorgeschriebene Anzahl an Klausuren schreiben.
    3. In den Verordnungen schauen, ob Klausuren durch andere Leistungsnachweise ersetzt werden können.
    4. Automatisierte Testauswertungen z.B. per E-Learning-System ins Auge fassen.
    5. Sämtliche Zusatzaufgaben an der Schule einstellen, keine Meetings mehr besuchen, die die bei deiner Arbeit nicht helfen etc..

    Zur Klausurvorbereitung die Schüler Fragen/Aufgabe erstellen lassen, diese austauschen und lösen und wieder zurücktauschen und korrigieren lassen.
    Für die Klausur bedienst du dich aus diesem Aufgabenpool. Das würde dir blöde Diskussionen mit den Eltern ersparen.

    Ich habe zwar meine Probleme mit "Rassismus", weil "Rasse" ein wenig geeignetes Wort bei Menschen ist...

    Es gibt eine erweiterte Definition von Rassismus --> Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    Das trifft es wohl eher.

    ...gemeint ist halt: Hautfarbe und Aussehen.

    Nein, gemeint ist m.E. sozialkulturelle Prägung.
    Die korreliert halt manchmal mit Hautfarbe und Aussehen, weil die (sozialkulturelle Prägung) eben auch geographisch/regional verwurzelt ist.

    @SteffdA und @Mikael
    Wir sind hier im Unterforum "Förderschule". Ich denke, da können die Bezeichnungen gängiger Diagnostika, die im Alltag auch nicht anders wiedergegeben werden, durchaus abgekürzt werden. Wir verlangen ja auch nicht, dass ihr im Sek-II-Forum alles so erklärt, dass wir es sofort kapieren.

    Oh... Asche auf mein Haupt!

    Ich hatte auf diesen Thread aus dem Dashboard heraus geantwortet und nicht gesehen, das er im Unterforum "Förderschule" steht.

    Dann wird das in der Fachkonferenz festgelegt...

    Ja, das nennt sich demokratische Mitbestimmung. Ist wohl nur gut, wenn die Abstimmungsergenisse nur der eigenen Meinung entsprechen...

    Hier in Brandenburg wird flächendeckend mit "Meine Fibel" gearbeitet,...

    Guuuut! Mit sowas habe ich schon 1974 gelernt (war optisch etwas anders aufbereitet, aber ansonsten erkenne ich viele Gemeinsamkeiten). Das hat mich wohl davor bewahrt einer der vielen funktionalen Analphabeten in Deutschland zu werden (https://de.wikipedia.org/wiki/Analphabetismus#Deutschland).

    Da frage ich mal nach, damit wir nicht aneinander vorbeireden. Dein Budget, dir wert? Fließt da also privates Geld? D.h., du zahlst drauf, damit du zu einem Standard untergebracht wirst, bei dem du gesund bleibst? Während dein Dienstherr dich auf eine Reise schickt, für die er nur einen niedrigeren, deine gesund gefährdenden Standard zahlt?

    Ja und nein ;)
    Wenn ich privat irgendwohin fahre ist es mein Budget und ich halte das so.
    Wenn ich dienstlich fahre, erwarte ich das selbstverständlich von meinem Dienstherren. Ist er nicht bereit das zu zahlen, fahre ich nicht. Es geht ja nicht um 'nen goldenen Wasserhahn, sondern um einen Mindeststandard, der meine Gesundheit nicht gefährdet.

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