Mensch O.Meier was biste denn so giftig grade?
Beiträge von SteffdA
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Insbesondere, weiß ich nicht, was es denn ist, dass die jungen Mensche dank der Digitalisierung besser, schneller, nachhaltiger lernen.
Ich weiß es auch nicht wirklich. Deshalb schrieb ih ja in einem meiner Beiträge auch, dass wenn es mir als Lehrer die Arbeit erleichtert und den Schülern nicht schadet, Digitalisierung für mich in Ordnung ist. Nur dieser Aspekt wird ja nahezu nicht diskutiert.
Ansonsten in "Lernen 4.0" von Klaus Zierer wird das noch ausführlicher dargestellt.Fazit ist aber auch dort "Pädagogik vor Technik".
Also kurz: Digitalisierung bringt mir in meinem Umfeld Nutzen, deshalb mache ich das. Zwar nicht mit interaktiven Tafeln, aber ich nutze andere Technik.
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Was haltet ihr von der "Leichten Sprache" in der Schule?
Gar nix! Kommt bei mir so rüber, als sollten wir jetzt in einer Sprache mit den Schülern kommunizieren, wie man das in diversen Comics liest.
Es gibt in den diversen Fächern eine entsprechende Fachsprache, die im jeweiligen Kontext notwendig für eine sinnvolle Kommunikation ist und die ist zu lernen und zu verwenden.
Ich persönlich bin schon etwas angenervt, wenn mir Schüler etwas von tun- und Ding-Wörtern (ich glaube so hießen die) erzählen, als von Verben und Substantiven....
Oden wenn mir angehende Elektriker was von Stromspannung erzählen. -
...dass ich relativ grundsätzlich gegen diese Art von Digitalisierung bin.
Ich nicht. Was immer gerne vergessen wird, sind die Vorteile un die Erleichterungen auf Lehrerseite.
Ich behaupte, für einen Schüler bzw. dessen Lernprozess ist es ziemlich egal, ob er einen Text auf einem Blatt Papier, in einem Buch oder auf einem Bildschirm liest (vorrausgesetzt, die Bildqualität stimmt, aber das ist ja heute gegeben), beim Schreiben ab einer bestimmten Entwicklungsstufe (wenn für den kognitiven Lernprozess die Motorik nicht mehr gebraucht wird) auch. Wenn es dann noch Möglichkeiten gibt, die den Lernprozess unterstützen und so verbessern, gegenüber Nicht-Digitalisierung, dann soll mir das doch sehr recht sein.Aber für mich als Lehrer ist es eine erhebliche Erleichterung, wenn ich nicht mehr fragen muss: "Wie kriege ich 20kg Papier vom Auto in den Klassenraum?" sondern wenn ich fragen kann: "Wie kriege ich meine Informationen überall verfügbar?". Bei der ersten Frage ist die Auswahl der richtigen Schultsche die Antwort. Am Anfang geht noch die Schultertasche, ewnn es dann schwerer wird kommt der Lehrerrucksack und wenn es anfängt im Kreuz zu zwicken der Lehrertrolley. Bei der zweiten Frage lande ich schnell bei einer IT-Ausstattung und z.B. einem E-Learning-System.
Außerdem, das ist eine sehr subjektive Geschichte, geben mir digitale Medien für die Unterrichtsvorbereitung mehr Struktur, ich verliere mich nicht mehr in haufenweise Zettelkram.Die Frage, wie sich das Medium auf die Lerneffizienz auswirkt und ob das den (finanziellen) Aufwand rechtfertigt, fänd' ich mal zu untersuchen interessant. Und? Gibt's das was? 'Ne seriöse Untersuchung? Bitte verlinken.
"Lernen 4.0" von Klaus Zierer, Schneider Verlag Hohengehren GmbH, 2. erweiterte Auflage,S.47:
FaktorEffektstärke
Digitalisierung im Primarbereich 0,44
Digitalisierung im Sekundarbereich 0,30
Digitalisierung im Tertiärbereich 0,42Er zitiert aus einer neueren Hattie-Studie. Man sollte auch wissen, dass bei 0,4 der Bereich beginnt, in dem eine Verbesserung des Lernens einsetzt.
Die Technik muss einfach funktionieren,...
Ja, das ist unbedingte Vorraussetzung! Man muss sich im Klaren darüber sein, so wie ich bei Nicht-Digitalisierung von nicht-digitalen Medien abhängig bin, so bin ich bei Digitalisierung von digitalen Medien und dem ganzen anderen "IT-Kram" abhängig.
Und das betrifft sowohl das funktionieren der Medien/Technik, als auch das Vorhandensein. Klassische Schulbücher wurden gekauft, die Inhalte waren entsprechend aufbereitet. Digitale Inhalte gibt es z.B. in meinem Bereich nahezu nicht, d.h. bei Digitalisierung schreibe ich quasi mein eigenes "Lehrbuch".Es muss also sowohl auf technischer, als auch auf organisatorischer sowie inhaltliher Seite noch einiges passieren.
Ich könnte mir vorstellen, dass Schüler statt Lehrbüchern E-Books und einen entsprechenden E-Book-Reader bekommen. Der sollte dann aber auch eine Volltextsuche über alle gespeicherten E-Books ermöglichen, mit einer automatischen Bibliographie-Erstellung, falls eigene Texte verfasst werden sollen, und leichtem Transfer dieser Bibliographie in ein Textverabeitungsprogramm etc.. Gibt es m.W..n. bisher nicht.
Oder wo ist der Service, bei dem ich meine Papierbücher auf den Tisch legen kann (als Beweis für mein Eigentum) und für einen kleinen Obolus diese in ein E-Book umwandlen lassen kann mit buchübergreifender Volltextsuche, Schlagwortsuche (ja, in älteren Büchern gab es noch Stichwortregister), evtl. Bildersuche. Das wäre ein Nutzen für mich und ich würde eine Reihe von Büchern entweder abschaffen oder auf'm Dachboden verstauen. Gibt es aber m.W.n. auch nicht. -
Ja, ich muss jedes Jahr aufs neue das Tafelbild erstellen - aber das nehme ich in Kauf.
Eine Tafel ist ein sehr dynamisches Medium in dem Sinne, dass man schnell und einfach auf Schülerfragen reagieren und entsprechende Erklärungen skizzieren kann.
Alles was man vorbereiten kann, geht m.E. mit anderen Medien besser und ist mehrfach verwendbar: Flipchart, PPT-Präsentation u.ä.. -
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Was ich festgestellt habe (in meinem Kollegium), dass überdurchschnittlich viele Frauen Single sind. Ist das bei euch genauso?
Nun... die brauchen vielleicht niemanden, der ihnen den Haushalt hinterher trägt.

...so, das Klischee ist bedient, jetzt kann es wieder (Bier-)ernst werden...
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Ich nutze 2 Möglichkeiten:
- eher klassisch mit Powerpoint: auf die Folie kommt das, was die Schüler sehen sollen, in den Notizbereich meine Stichpunkte. Meine Präsentationen sind thematisch angelegt und relativ kurz. Dafür habe ich mehrere Präsentationen. Das erlaubt mir eine gute Skalierung auf die Zielgruppe.
- mit Moodle:
- Alles, was die Schüler sehen sollen, ist sichtbar im Kurs, Musterlösungen etc. verborgen nur für mich zugänglich
- Ich strukturiere meine Vorbereitung in einem Moodle-Kurs inkl. Präsentationen, Bilder, Videos, Arbeitsblätter etc. die ich den Schülern bei Bedarf zeige. Die Schüler haben keinen Zugang zum Kurs.
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...als eine Kreidetafel abwischen zu müssen bevor es weitergehen kann.
Das entschleunigt. Wenn man einige Beiträge hier liest, hat man den Eindruck auf einem Smartboard sollen die Tafelbilder wie ein Daumenkino abgespielt werden.
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Hab' da eher negative Erfahrungen.
1. Die Beispiele, die auf Messen/im Netz etc. immer wieder gezeigt werden beziehen sich meist auf Grundschulaktivitäten. Dafür scheint es entsprechende Software zu geben (also fachlich aufbereitete, nicht die immer mitgelieferten Mal- und Klicksoftware). Berufsschulmäßig sieht es da meines Wissens nach sehr dünn aus.
2. Ich als Lehrer arbeite an einem solchen Teil auf Armlänge-Abstand. D.h. ich sehe alle Icons, Grafiken und Schriften verpixelt und unscharf, worauf sich bei mir nach ca. 15min Kopfschmerzen einstellen.
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1. Man ist Gamer.
2. Man macht semiprofessionelle Video-, Audio- oder Bildbearbeitung.ih ergänze mal...
3. man arbeitet in virtualisierten Umgebungen, da muss man nicht nur nach genug Arbeitsspeicher und Plattenplatz schauen, sondern der Prozessor sollte das auch können. -
Nicht einen halben Schritt nach Ende der Rolltreppe stehen bleiben und auf'm Handy daddeln.
Nicht an der jeweils engsten Stelle eine Ganges, Durchganges o.ä. stehen bleiben und auf'm Handy daddeln.
Am besten übberhaupt nicht im Weg stehen und auf'm Handy daddeln.
Handy weglegen und Ohrstöpsel raus, wenn man sich mit jemandem von Angesicht zu Angesicht unterhält. -
Da werden jetzt also die Schulen belohnt, die das Problem ausgesessen haben und die Schulen mit Inklusionskindern bestraft, die ein Inklusionskonzept etc. erstellt haben.
Naja... Kompetenz äußert sich ja nicht darin, über jedes Stöckchen zu springen, das einem hingehalten wird, sondern zu einem großen Teil auch darin, eigene Grenzen zu erkennen und adäquat zu handeln.
Vielleicht haben diese Schulen (ohne Inklusion) einfach nur kompetent (auch unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen) gehandelt.
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Ist sinnvoller.
Warum?
Ich bin für die Sommerzeit.
Warum? Im Sommer gibt sie mir abends eine Stunde mehr Licht und es wird nicht schon gegen 4 hell.
Iim Winter ist es eh egal, da ist es dunkel, wenn ich aus dem Haus gehe und dunkel, wenn ich wieder heimkomme.
Sommerzeit bringt mir also mehr Lebensqualität. -
Der Knackpunkt sei wohl, dass die Fotos, wenn sie auf dem Smartphone gespeichert sind, in die Cloud hochgeladen werden können (???) und das sei datenschutztechnisch verboten, eben im Gegensatz zu Fotos auf einer regulären Kamera.
Es inzwischen auch etliche "reguläre" Kameras, die mit Apps bespeilt werden können, die WLAN haben und die die Bilder auch irgendwohin hochladen können (sofern es eine digitale Kamera ist).
Denkt dran, dass es eine Erlaubnis für den konkreten Fall sein muss. Gemeinhin versteht man derzeit darunter, dass für den konkreten Ausflug die entsprechende Erlaubnis vorliegen muss.
Ich würde zusätzlich Verwendungszweck/Veröffentlichungsart der Bilder mit in die Erlaubnis aufnehmen. Also soll das Bild z.B. in der Schülerzeitung gedruckt werden, soll es auf die Schulwebseite oder soll es auf einer anderen Plattform im Netz veröffentlicht werden etc.
Ich habe in meiner Institution um eine rechtlich verbindliche Auskunft gebeten, und angekündigt, dass ich bis zum Vorliegen keine Fotos mehr machen werde. Dies wurde dann auf dem Dienstweg weitergeleitet. Bisher gibt es keine Antwort.
Falls ich also Fotos machen soll, werde ich von meinem Vorgesetzten eine schriftliche Anweisung verlangen und remonstrieren.
Alles anzeigenHallo XXX und Kollegen (zur Info),
ab am 25.05.2018 tritt die DSGVO in Kraft nach der bereits das Anfertigen digitaler Fotografien, auf denen Personen erkennbar sind, als Datenerhebung gilt.Da wir viele Fotos machen, auf denen Personen erkennbar sind (sowohl Kursteilnehmer, als auch Lehrer), bitte ich um eine rechtssichere Stellungnahme der vorgesetzten Dienstbehörde wie diesbezüglich ab dem 25.05.2018 zu verfahren ist.
Falls bis zum 25.05.2018 keine Stellungnahme vorliegt, sehe ich mich ab dem 25.05.2018 bis zum Vorliegen einer solchen Stellungnahme nicht in der Lage weiterhin beispielsweise Gruppenfotos auf Exkursionen anzufertigen.
Anbei noch zwei Links zum einlesen in die Problematik:
https://www.lead-digital.de/dsvgo-vorsicht-kamera/
https://www.ipcl-rieck.com/allgemein/wiss…fotografen.html
Grüße
XXX -
Diese Drohnen gehen mir echt richtig auf den Senkel.
Es gibt/gab im Netz Bauanleitungen, wie man aus einer alten Mikrowelle ein Gerät baut um solche Teile "auszuknipsen".
Damit kann man dann auch allerlei anderen Elektronik "ausknipsen", z.B. die in diversen Autos. -
Vielleicht ist das ja eine versteckte (An-)Werbemaßnahme des Verteidungsministeriums oder der Bundeswehr und die planen langfristig (so in ca. 12 Jahren) mal wieder "Verantwortung" irgendwo in der Welt zu übernehmen.
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Die Schulleitung sagt, die Nummern dürfen rausgegeben werden,...
Wer meine (private) Rufnummer bekommt, das bestimme ich und nicht die Schulleitung!
Wenn die was anderes will, soll sie ein Diensttelefon stellen.Ansonsten... kann man da rechtlich nichts machen wegen Belästigung, Nötigung oder versuchter Nötigung?
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"Damit werden nach Ministeriumsangaben etwa 770 Lehrer in Vollzeit frei für andere Aufgaben."
Was machen diese Lehrer dann? Für mich liest sich das nicht nach Lehrermangel, sondern danach, dass andere Aufgaben als wichtgier eingestuft werden als Unterricht.
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