Beiträge von McGonagall

    Spannend, dass mehrheitlich scheinbar doch eher beides in einer Hand liegt. Nun ist es in SH so, dass man nicht Deutsch und Mathe studieren muss, theoretisch würde sogar Sachunterricht und Musik als Kombi gehen. Gewöhnlich hat man aber zumindest Deutsch oder Mathe. Findet ihr es dann sinnvoller, in einer Klasse das zweite Fach fachfremd zu unterrichten oder wäre dann eine Kombi aus zwei LK besser? Und sollte es einheitlich sein an der Schule, oder ist es ok, wenn in der 1a beide Fächer in einer Hand sind (z.B.weil die KL Vollzeit arbeitet), in der 1b hat die KL nur ein Fach (z.B. weil sie Mathe nicht als Fach hat)? Wenn ich so darüber nachdenke: es gibt ja auch LiVs, die irgendwo Mathe oder Deutsch machen müssen, also so als durchgängiges Prinzip in allen Klassen ginge es ja gar nicht…

    Ich glaube, es wird in den unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Mich würde interessieren, wie ihr es erlebt und was ihr bevorzugt / für sinnvoller haltet: wenn in der Grundschule Deutsch und Mathe als die beiden eigentlichen Hauptfächer in einer Hand sind, somit die Klassenlehrkraft mit so vielen Stunden wie möglich in der Klasse ist, oder wenn in Deutsch und Mathe jeweils zwei verschiedene Lehrkräfte in der Klasse unterrichten, diese dann im Team agieren, sich möglichst in den weiteren Fächern ergänzen.
    Was spricht für euch für das eine oder das andere System, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, gibt es dazu Vereinbarungen an der Schule / in eurem Bundesland?

    Ich zitiere einmal von der von Bolzbold verlinkten Seite:

    Eine Weiterentwicklung der Leitungszeit wird im Rahmen der Stärkung der Rolle der Schulleitungen angestrebt. Auch dafür stehen aktuell jedoch keine Mittel zur Verfügung.


    Ich bin ja nicht aus NRW, aber trotzdem interessiert mich, wie das grundsätzlich gemeint ist? Wie sollen Schulleitungen theoretisch gestärkt werden? Mehr Leitungszeit?

    Ich finde es gut, dass jetzt A13 für alle durchgesetzt wurde. Und ich finde durchaus, dass es einen Unterschied macht, ob ich ein Gymnasium oder ein Berufskolleg mit 1000 Schülerinnen und Schülern leite oder eine Grundschule mit 100 Kindern. Trotzdem denke ich, dass der Konrektorenposten an Grundschulen in den meisten Fällen nur noch als Chance auf Versetzung genutzt wird, denn kaum jemand wird sich ernsthaft für ein Z und eine Stunde Leitungszeit freiwillig den Job des Konrektors/der Konrektorin antun. Und das wiederum finde ich unfair für die kleinen Grundschulen, sowohl für das Kollegium als auch für die SL. Wenn jemand den KR - Posten nicht ausführt, weil man dort seine Stärken sieht, bleibt die Arbeit am Kollegium oder an der SL hängen (Die ja wiederum mit A14 auch nicht soo üppig besoldet sind, aber das Thema wird ja recht kontrovers diskutiert).

    Ich kenne mich da ja nicht so aus, aber gibt es nicht gerade am Berufskolleg vielfältigere Möglichkeiten, sich auf eine Funktionsstelle zu bewerben? Im GS-Bereich ist das ja immer gleich SL oder KR, aber in deiner Schulform gibt es doch vermutlich mehr Optionen, so dass eine Wegbewerbung auch innerhalb des Schuldienstes eine denkbare Lösung wäre? Gerade wenn du vielfältige Zusatzqualifikationen hast… Oder ist das zu naiv gedacht?

    Ohne Bundesland, Schulform und Fächer und ohne grobe Idee oder Richtung empfinde ich die Frage als viel zu offen, als dass hier detaillierte Tipps für dich entstehen können.
    Grundsätzlich kann ich aber abraten von Umfragen, die ins Blaue gesendet werden. Dafür hat vermutlich keine Schule in keinem Bundesland Ressourcen zur Verfügung. Das kannst du anpeilen, wenn du im Vorfeld konkret Kontakte zu einer bestimmten Schule hast, mit der du die Arbeit abgestimmt hast. Alles andere ist nervenaufreibend, frustrierend und kostet Zeit. Nicht, weil die Schulen nicht wollen oder kein Interesse haben, sondern weil einfach keine Kapazitäten dafür da sind.

    Ich mache alle Schulanmeldungen selbst, bei einigen Kindern mit der Sonderpädagogin zusammen. Die Sekretärin übernimmt den Papierkram, ich lerne das Kind kennen.
    Teilweise liegen die Stunden vormittags und da dann teilweise auch in meinen Unterrichtsstunden. Teilweise liegen die Termine nachmittags. Unsere Sekretärin spricht mit den Eltern die Termine ab.

    Und ja, ich finde das auch logisch.

    Was ist der Hintergrund der Frage?

    Eingezahlt habe ich bis 2009, bis ich verbeamtet wurde, immer nur phasenweise, insgesamt sind offensichtlich 12 Rentenpunkten dabei rausgekommen. (Das kommt mir etwas viel vor, aber wenn es da steht?) Wie und wann kann man sich das auszahlen lassen, oder gibt es Alternativen? Ist das sinnvoll? Ich glaube, ich muss mich wirklich mal dazu beraten lassen. Aber wo kann man das am besten machen? GEW, auch wenn es hier ja um gesetzlichenRentenpunkte geht? Viele Fragen, ich merke gerade, ich muss mich mit dem Thema mal beschäftigen…

    Ich bekomme jedes Jahr einen Bescheid von der Rentenkasse über meine zu erwartende Rente. Ich bin aber seit 2009 verbeamtet. Was passiert also mit den Rentenpunkten? Hätte ich irgendwas veranlassen müssen? Es sind noch gefühlt viele Jährchen hin für mich bis zum Erreichen der Pension, aber irgendwann sollte man sich ja mal mit der Thematik befassen… vor allem, wenn ich etwas veranlassen muss. Kennt sich wer aus?

    Ich habe gestern um 5.15 Uhr am Küchentisch gesessen, mir meinen Kaffeebecher und die Kaffeekanne geholt, eine Kerze im Glas angezündet ( ganz schickes, bauchiges Glas mit Herbstblätter-Deko in herbstlichem Orange), und dann habe ich mir Kaffee eingeschenkt. In mein schickes, bauchiges Glas mit Herbstblätter-Deko in herbstlichem Orange. Erst habe ich mich gewundert, warum die Kerze ausging, hat mehrere Sekunden gedauert, bis ich den Fehler erkannt hatte.
    Heute war zum Glück der letzte Schultag.
    Allen, die jetzt ebenfalls in die Ferien starten, wünsche ich schöne Herbstferien. Und dass ihr den Unterschied zwischen Kaffeebecher und Kerzenglas immer erkennen möget.

    Rein interessehalber: wie rechtfertigt sich der Preis? Und was ist das wohl? Das scheint ja nicht so richtig taufrisch zu sein, wenn man die Fotos betrachtet. (Oder die Fotos sind nicht so gut ). Und vielleicht lebe ich an einem Fleckchen von Deutschland, an dem man mehr Ahnung von Lautleseverfahren usw hat, aber der Begriff Lesestadt ist mir wirklich noch nie begegnet. Vielleicht geht es ja nur mir so. Deshalb würden mir (neben den Räumlichkeiten, aber so grundsätzlich mal) ein paar Infos fehlen, bevor ich 2500€ für ein Black-Box-Produkt ausgeben würde…

    Noch ein Gedanke, mit dem ich keine Erfahrung habe, was ich aber schon mehrfach gehört habe: Es gibt Schulen, die vor Beginn des Schuljahres in einer Arbeitsgruppe alle Aufgaben sammeln, die halt einfach gemacht werden müssen. Dann werden die Aufgaben - je nach Aufwand - mit „Punkten“ versehen. Auch Klassenleitungen werden da mit einbezogen. Zu Beginn des Schuljahres werden dann in einer Gesamtkonferenz - abhängig von der Gesamtanzahl der Aufgaben und dem Deputat - festgelegt, wer wieviele „Punkte“ übernehmen muss, und dann suchen sich alle Lehrkräfte entsprechend ihres Punktekontos Aufgaben aus.

    Ich bin immer nicht sicher, ob das ein guter Weg ist, Aufgaben zu verteilen, denn das bedeutet ja noch nicht, dass diejenigen, die Aufgaben übernehmen, das auch wirklich und engagiert machen. Aber es istzumindest transparent…

    Das mit den Funktionskräften ist so eine Sache... da müssen wir demnächst ran und die Aufgabenzuschnitte verbindlicher definieren.

    Dazu fällt mir noch ein: Ich habe einen sehr detaillierten Geschäftsverteilungsplan erstellt. Dafür habe ich alle, die in meinem multiprofessionellem Team unterwegs sind, meinen Vordruck gezeigt mit den leeren Kästchen, die es zu füllen galt. Und habe alle darum gebeten, diese selbst zu füllen, also die Aufgabenbereiche selbst zu definieren. (Hintergrund: bei mir sind nicht nur Aufgaben unerledigt, die eigentlich gemacht werden sollen, sondern es gibt auch Aufgaben, für die mehrere Menschen sich verantwortlich fühlen, und das hat dann immer zu Konflikten geführt). Dann habe ich mit den Personen über das gesprochen, was sie für sich als Aufgaben definiert hatten. Teilweise wurde dann klar, dass sie einige Sachen nicht wirklich machen - dann habe ich es entweder aus dem Kasten rausgelöscht oder wir haben abgesprochen, dass dieser Aufgabenbereich in Auskunft besser im Blick sein muss. Oder es wurde eben deutlich, dass jemand sich mit Dingen beschäftigt, die nicht zu den eigentlich übertragenen Aufgaben zählen, und die wurden auch gelöscht. Das ganze habe ich transparent gemacht. Und damit war dann für alle offensichtlich und klar, wer was macht, jeder hat seine Aufgabenbereiche kritisch hinterfragt und es wurde außerdem deutlich, wer wieviel an Arbeit hat, wer Ansprechperson wofür ist und welche Aufgaben offen sind und verteilt werden müssen. Das war für mich sehr hilfreich und hat deutlich gemacht, welche Funktionen an welche Entlastungsstunden geknüpft sein sollten.
    Es funktioniert dadurch nicht alles reibungslos, aber ich kann wenn nötig auf diesen Geschäftsverteilungsplan verweisen. Und da der schulintern öffentlich ist, ist dann auch sichtbar, wenn ein Funktionsträger erstaunlich wenig Aufgaben meistert… oder wenn eine Sekretärin bereit ist, Aufgaben zu übernehmen, die eigentlich Lehrkräfte selbst machen könnten…

    Je nach Größe des Kollegiums. Mir fallen unterschiedliche Dinge dazu ein:


    - interessant ist es, mit allen (oder in Gruppen) an der Frage nach den Visionen zuarbeiten. Da ist häufig zu beobachten, wer Energie hat, Schule zu entwickeln und eigene Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen und wer den Ort nur als Arbeitsplatz sieht, an dem es mit Minimalaufwand Geld zu verdienen gibt. Und manchmal zieht die gemeinsame Frage nach den Visionen dann diejenigen mit, die ein Stück weit in ihrer täglichen Routine zu verschwinden drohen und die auf einmal wieder Auftrieb und neue Energie bekommen.

    - regelmäßige Mitarbeitergespräche für alle, mit Fragen zur eigenen Zufriedenheit und mit Zielen, die Einzelne sich setzen. Da gewinnt man einen guten Einblick auch dazu, wie die Belastung ist, wer sich in welchem Bereich engagieren möchte oder auch warum jemand kein Interesse hat, sich irgendwo einzubringen. Je nach Bereitschaft zur Offenheit kann man auch erkennen, wo sich vielleicht jemand zurückzieht, weil er sich nicht gesehen fühlt / sich übergangen fühlt/ mit bestimmten Arbeitsbedingungen nicht einverstanden ist etc. Manchmal hilft ein Mitarbeitergespräxc auch, aufzudecken, wo vielleicht Interessensgebiete liegen und wo bestimmte Fortbildungen besucht werden sollten, die dann zu einer höheren Qualifikation und zu mehr Zufriedenheit im Job führen.

    - (Online-) Umfrage der Schulleitung zu Themen, die die Zufriedenheit in der Schule betrifft. Hier zeigt sich manchmal in anonymer Version, was vielleicht dazu führen könnte, dass das Engagement zurückgegangen ist oder gar nicht erst entstehen kann.

    - Wie bei Schülerinnen und Schülern läuft Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Leistung ganz viel über Beziehungsarbeit. Ist nicht zu unterschätzen.

    Bei Funktionskräften, die ihre Vorbildfunktion nicht erfüllen, Aufgaben nicht erledigen, die eigentlich ihrer Funktion entsprechen o.ä. hilft vermutlich nur ein klares direktes Gespräch. Ich habe hier selbst Erfahrung, aber noch keine gute Lösung gefunden.
    Hm, da sind vermutlich keine neuen Ideen dabei…

    Ich vermute, die große Diskrepanz besteht im Masking des Kindes einerseits und der Unerfahrenheit / Unwissenheit der Lehrkräfte (und wenn deine Infos und das Bild, das du hier zeichnest stimmen auch das die der SL?) andererseits.

    Wenn möglich, kann man hier nur zum Wechsel der Schule raten, denn so finden beide Seiten nicht zusammen. ASS ist eben ein Spektrum, und wenn die Schule den Eltern (oder zumindest den begleitenden Fachkräften) nicht vertraut, nicht mit ihnen auf Augenhöhe kommuniziert und die Diagnose nicht akzeptiert, sehe ich hier keine Zukunft. Entweder das, oder es fehlen dir Details, wenn du aus zweiter Hand kommunizierst. Ansonsten wirkt das sehr unprofessionell, wir sollten heute an jeder Schule ein fittes, multiprofessionelles Team haben, das nach außen und im Netzwerk aktiv, kooperativ und gemeinsam arbeitet. Wenn das wirklich nicht gegeben ist, wäre mein Rat: schnell die Beine in die Hand nehmen, Energie nicht in ein System stecken, dass aus welchen Gründen auch immer nicht kooperieren will und eine neue, passende Schule anvisieren. Eigeninitiativ, über das Schulamt oder wie auch immer…

    Dann zitiere ich mich noch einmal selbst…

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass in jedem Bundesland Funktionsträger ein aufwändiges Verfahren durchlaufen, um da zu landen, wo sie sind, dass sie deutlich und mehrfach bewiesen haben, dass sie sehr qualifiziert, sehr engagiert usw sind und sich sicher nicht einfach vor der Arbeit drücken. Und sie drücken sich sicher mehrheitlich nicht vor den Aufsichten - es passt nur oft einfach organisatorisch nicht in den Arbeitsalltag.

    Bemerkenswert bleibt ja für mich, das Kris24 meinen Beitrag mit einem völlig anderen Schwerpunkt liest, als ich es gemeint habe. Mein Ansatz war:

    Ich nehme in diesem Forum von einigen KollegInnen wahr, dass Funktionsträgern immer wieder unterstellt wird, sie würden sich vor Aufgaben wie Aufsichten drücken, die doch aber zu den normalen Dienstaufgaben aller Lehrkräfte gehören.
    Ich wollte daraufhin deutlich machen: wer eine Qualifizierung für die Bewerbung auf eine Funktionsstele durchläuft (und bei uns geht es gewöhnlich nicht ohne Qualifizierungsmaßnahme!) und überhaupt bereit ist, ein Amt in der Schulleitung zu übernehmen, der ist sehr engagiert, und gehört bestimmt nich in die Gruppe derer, die sich vor irgendetwas drücken. Es passt nur oft nicht in den Arbeitsalltag - zumindest nicht in meinen.

    meiner Wahrnemung nach fungiere ich hier gerade als Platzhalter zum Abladen für irgendwelchen Frust, für den ich nicht verantwortlich bin. So, wie Kris24 (und einige andere offensichtlich) mich sehen wollen, bin ich nicht, bin ich nie gewesen. Mein eigentliches Umfeld würde mir da recht geben. In meinem Setting ist alles ok, deshalb ist die Situation etwas surreal, für etwas an den Pranger gestellt u werden, was ja gar nicht dem realen Leben entspricht. Aber wenn es irgendwie hilft, stelle ich mich auch dafür zur Verfügung.

    Ich habe also jetzt ein weiteres Mal versucht, meine Sichtweise zu erklären und die Intention meines Beitrages. Ich wiederhole auch noch ein weiteres Mal: Ich wollte für mehr Verständnis auf beiden „Seiten“ werben.

    In meinem realen Leben ist es so, dass ein Vorfall in meiner Familie gerade dazu führt, dass ich selbst aktuell ganz stark an der Überlastungsgrenze stehe und an der Klippe zum Burnout balanciere. Deshalb tut mir gerade nicht gut, was einige hier aus meinem Beitrag machen möchten - ich hatte gedacht, dass sich selbst in einem virtuellen Lehrerzimmer nach einiger Zeit einschätzen lässt, was das für Menschen hinter den Accounts sind und wie die Beiträge einzuschätzen sind... Ich stelle aber fest: Man kann sich sehr schnell täuschen.

    Ich ziehe mich daher mal eine Zeitlang hier raus und bündel meine Energie mal im realen Leben…

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