Ich kenne kein Heft, dass 1:1 das abbilden kann, was einzelne Kinder an Übungen benötigen. Aber ich kenne viele Hefte, die gutes Übungsmaterial beinhalten. Ich kopiere gern alles mögliche zusammen für die Kinder, die Extra-Übungen benötigen und stelle individuelle Arbeitsmappen zusammen. Vieles ist dabei ja schon genannt worden. Da ich gern grundlegend nach dem Fresch-Prinzip arbeite, ist Silbentraining mit lautgetreuen Wörtern und dem Markieren der „Könige“ das erste Ziel. Da gibt es von Anoki gutes Material, aber auch viele kleine Hefte wie z.B. von jandorfer zum Schreiben lautgetreuer Wörter. Ich berate die Eltern dahingehend, auf AVWS zu überprüfen, denn es muss ja Ursachen haben, dass das lautgetreue Schreiben Schwierigkeiten bereitet.
Aber eigentlich habe ich eine tolle Förderschullehrkraft, die unterstützen und genau hinschauen kann, wo das Problem liegt. Denn das ist viel wertvoller, als Hefte herauszusuchen; siehe erster Satz…
Beiträge von McGonagall
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Ich verstehe durchaus, dass es zu Unmut führt, wenn 5 Stunden Doppelbesetzung nicht verlässlich gegeben werden. Aber ich denke trotzdem: das ist ein strukturelles Problem, weil oftmals dienstliche Verpflichtungen dem Unterricht entgehen stehen, nicht das Wollen oder Gleichgültigkeit oder geringe Wertschätzung oder oder…
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Und wenn bei mir der Schulrat sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Besuch ankündigt, kann ich nicht sagen: „Geht es auch eine Stunde später, ich habe noch Unterricht!“ und wenn eine Schulleiter-Dienstversammlung ansteht mit 45 min Fahrzeit um 13.30 Uhr kann ich nicht sagen: „Ich komme ca 30 min später, ich habe noch bis 13.00 Uhr Unterricht!“. Das sind nur mal Beispiele. Ich wehre mich gegen diese Pauschalisierungen. Das hilft niemandem weiter. Schon gar nicht in einem Forum, in dem man die tatsächlichen Umstände nicht kennt.
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Ich glaube, da dramatisierst du. Erstens wurde das "Feindbild" als Behauptung reingeworfen, niemand hat das wirklich so für sich in Anspruch genommen.
Und zum anderen ist der Witz an einem Forum ja auch, dass man sich mal über was aufregen kann. Ob sich in deinem Kollegium nicht mal jemand über dein Verhalten aufregt weißt du wahrscheinlich nicht und das ist doch okay, solange es nichts Ernstes ist.
Ich habe absolutes Verständnis dafür, wenn sich in meinem Kollegium mal jemand über mein Verhalten aufregt. Die kennen mich. Und ich kenne sie. Aufregen, wegatmen - und wenn das nicht geht, ins Gespräch kommen und das Problem lösen.
Mich ärgert es viel mehr, wenn im Forum pauschal gewettert wird, wenn alle Schulleitungen über einen Kamm geschert werden, wenn „dramatisiert“ wird - und wenn ich pauschal abgeurteilt werde von Menschen, die mich nicht kennen, die aber zu wissen scheinen, wie ich meinen Job ausübe. -
Ich glaube, das ist ein strukturelles Problem. Ich muss z.B. 12 Stunden unterrichten. Aber frei nach dem Motto „oben schlägt unten“ kann ich manchmal einfach in bestimmten Stunden nicht, weil es Termine gibt, die kollidieren. Das versteht mein Kollegium, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das hier im Forum nicht verstanden wird. Schade, denn dann sind wir bei dem, was hier auch irgendwo auftauchte: dem „Feindbild Schulleitung“…
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Für SH würde gelten: Man wird bei Verbeamtung einem Dienstort zugewiesen. Wenn man dann 45 km entfernt wohnt, ist das die eigene Entscheidung, aber man kann nicht als Argument geltend machen, dass man bei witterungsbedingten Problemen nicht 45 km zur Schule fahren kann. Wenn man im Ort wohnt und die Lage so ist, dass man nicht zu Fuß zur Schule kommen kann, gilt ja Gefahr für Leib und Leben, und das gilt ja dann auch für die Schülerinnen und Schüler. Also wenn ich nicht zu Fuß kommen kann, können die das ja auch nicht. Oder? Ich weiß es nicht, ich habe noch nie einer Situation erlebt, in der ich so definitiv gar nicht vor die Tür treten konnte um zu Fuß eine Strecke zurückzulegen, während Schulkinder um mich herum das doch konnten.
Abgesehen davon finde ich natürlich, das man in einem Kollegium eine einvernehmliche Lösung finden muss für so ein Problem.
Und im absoluten Notfall bleibt noch eine Krannkmeldung… -
Finde ich sinnvoll! Dann hast du konstruktiv dein Bemühen gezeigt. Und es geht doch um dich und nicht um die SuS? Mehr kann man nicht verlangen.
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Ich verstehe deine rechtlichen Bedenken absolut. Ich würde dir raten, den Blickwinkel von „das geht ja alles gar nicht!“ zu lenken in Richtung: „ Was ist denn realistisch möglich?“ , und dann entsprechend so zu handeln.
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Deine Erfahrungen klingen nicht gut, es tut mir leid, dass dein Start in den Schuldienst so negativ war. Ich hatte noch nie jemanden im Seiteneinsteiger/Quereinstieg. Nun bin ich in einer anderen Schulform und in einem anderen Bundesland, aber vielleicht sind die Regelungen anderswo ähnlich, deshalb schreibe ich mal meine Gedanken dazu.
Hätte ich jemanden im Seiteneinstieg / Quereinstieg, würde ich demjenigen / derjenigen die gleichen Hospitationsmöglichkeiten und die gleichen Startmöglichkeiten vor Ort anbieten wie auch LiVs und Vertretungslehrkräften und neuen ausgebildeten Lehrkräften, je nachdem, was sie benötigen: Mentor/ Patin, Hospitationen, Gespräche mit mir, demnächst eine Begrüßungsmappe. Ich habe aber niemanden im Seiteneinstieg/Quereinstieg, und damit komme ich zu einem Gedanken, der vielleicht auch für euer BL gilt: ich darf nur für Seiteneinsteiger / Quereinsteiger anbieten, wenn Planstellen leerlaufen. Das passiert bei mir hier aber nicht, weil die Rahmenbedingungen an meiner Schule so sind, dass jeder (egal ob LiV oder Planstelle) gern hierher möchte. Deshalb die Überlegung: ist es vielleicht einfach ein strukturelles Problem? Als Bewerber/Bewerberin auf einen Quereinstieg/Seiteneinstieg bekomme ich vielleicht nur die Chance auf Stellen, die regulär ausgebildete Lehrkräfte nicht wollen, und das wird seine Gründe haben? Ganz unterschiedliche Gründe vielleicht, aber Gründe, die dazu führen, dass man am Ende Erfahrungen macht, die du gerade machst. Und dann liegt es gleichzeitig am System als Ganzes und an der Schule im Einzelnen… -
Ich würde behaupten, Sonderpädagogen werden in SH überall dringend gesucht. Ich würde deine Chancen als sehr hoch einschätzen, da eine Planstelle zu bekommen. Aber eine Glaskugel habe ich natürlich nicht zur Hand…
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Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Der Ansatz, bereits am Ende der 4. Klasse sicher prognostizieren zu wollen, welches Kind mal ein Abitur ablegen wird und welches nicht, ist völlig vermessen. Die Schieflage entsteht nicht aufgrund eines Mitentscheidungsrechts der Eltern an sich, sondern weil es gerade durch das mehrgliedrige Schulsystem überhaupt erst passiert, dass sich an bestimmten Schulen die "Problemfälle" konzentrieren und diese entsprechend gemieden werden. Auch das ließe sich weitgehend verhindern, wenn die Schüler auch nach der Grundschule bezüglich der besuchten Schule gut durchmischt bleiben.
Wäre es eine bessere Lösung, die Kinder erst nach Klasse 6 zu trennen? Was sagen die Berliner dazu? Würde mich mal interessieren…
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Spannend, dass mehrheitlich scheinbar doch eher beides in einer Hand liegt. Nun ist es in SH so, dass man nicht Deutsch und Mathe studieren muss, theoretisch würde sogar Sachunterricht und Musik als Kombi gehen. Gewöhnlich hat man aber zumindest Deutsch oder Mathe. Findet ihr es dann sinnvoller, in einer Klasse das zweite Fach fachfremd zu unterrichten oder wäre dann eine Kombi aus zwei LK besser? Und sollte es einheitlich sein an der Schule, oder ist es ok, wenn in der 1a beide Fächer in einer Hand sind (z.B.weil die KL Vollzeit arbeitet), in der 1b hat die KL nur ein Fach (z.B. weil sie Mathe nicht als Fach hat)? Wenn ich so darüber nachdenke: es gibt ja auch LiVs, die irgendwo Mathe oder Deutsch machen müssen, also so als durchgängiges Prinzip in allen Klassen ginge es ja gar nicht…
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Ich glaube, es wird in den unterschiedlichen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt. Mich würde interessieren, wie ihr es erlebt und was ihr bevorzugt / für sinnvoller haltet: wenn in der Grundschule Deutsch und Mathe als die beiden eigentlichen Hauptfächer in einer Hand sind, somit die Klassenlehrkraft mit so vielen Stunden wie möglich in der Klasse ist, oder wenn in Deutsch und Mathe jeweils zwei verschiedene Lehrkräfte in der Klasse unterrichten, diese dann im Team agieren, sich möglichst in den weiteren Fächern ergänzen.
Was spricht für euch für das eine oder das andere System, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, gibt es dazu Vereinbarungen an der Schule / in eurem Bundesland? -
Ich zitiere einmal von der von Bolzbold verlinkten Seite:
Eine Weiterentwicklung der Leitungszeit wird im Rahmen der Stärkung der Rolle der Schulleitungen angestrebt. Auch dafür stehen aktuell jedoch keine Mittel zur Verfügung.
Ich bin ja nicht aus NRW, aber trotzdem interessiert mich, wie das grundsätzlich gemeint ist? Wie sollen Schulleitungen theoretisch gestärkt werden? Mehr Leitungszeit?
Ich finde es gut, dass jetzt A13 für alle durchgesetzt wurde. Und ich finde durchaus, dass es einen Unterschied macht, ob ich ein Gymnasium oder ein Berufskolleg mit 1000 Schülerinnen und Schülern leite oder eine Grundschule mit 100 Kindern. Trotzdem denke ich, dass der Konrektorenposten an Grundschulen in den meisten Fällen nur noch als Chance auf Versetzung genutzt wird, denn kaum jemand wird sich ernsthaft für ein Z und eine Stunde Leitungszeit freiwillig den Job des Konrektors/der Konrektorin antun. Und das wiederum finde ich unfair für die kleinen Grundschulen, sowohl für das Kollegium als auch für die SL. Wenn jemand den KR - Posten nicht ausführt, weil man dort seine Stärken sieht, bleibt die Arbeit am Kollegium oder an der SL hängen (Die ja wiederum mit A14 auch nicht soo üppig besoldet sind, aber das Thema wird ja recht kontrovers diskutiert). -
Ich kenne mich da ja nicht so aus, aber gibt es nicht gerade am Berufskolleg vielfältigere Möglichkeiten, sich auf eine Funktionsstelle zu bewerben? Im GS-Bereich ist das ja immer gleich SL oder KR, aber in deiner Schulform gibt es doch vermutlich mehr Optionen, so dass eine Wegbewerbung auch innerhalb des Schuldienstes eine denkbare Lösung wäre? Gerade wenn du vielfältige Zusatzqualifikationen hast… Oder ist das zu naiv gedacht?
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Bow und Claire Grube
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Freie Parkplätze und „brave“ Schüler, hab ich gedacht. Nur eine Stunde mit Elternarbeit beschäftigt pro Woche, das klingt überschaubar… 😎
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Ohne Bundesland, Schulform und Fächer und ohne grobe Idee oder Richtung empfinde ich die Frage als viel zu offen, als dass hier detaillierte Tipps für dich entstehen können.
Grundsätzlich kann ich aber abraten von Umfragen, die ins Blaue gesendet werden. Dafür hat vermutlich keine Schule in keinem Bundesland Ressourcen zur Verfügung. Das kannst du anpeilen, wenn du im Vorfeld konkret Kontakte zu einer bestimmten Schule hast, mit der du die Arbeit abgestimmt hast. Alles andere ist nervenaufreibend, frustrierend und kostet Zeit. Nicht, weil die Schulen nicht wollen oder kein Interesse haben, sondern weil einfach keine Kapazitäten dafür da sind. -
Du bist dran, Kapa.
Hast du gegoogelt oder erkannt? Ich war eher zufällig in Padova und war beeindruckt. Nebenbei übrigens auch vom Eis: ich habe das beste Eis meines Lebens in Padua gegessen 😁
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