Kurzer Atemaussetzer nach dem ersten Satz.
Ach, zweiter Satz.
Und noch ergänzend: Zu 95% geht dieser Anspruch mit dem Erwerb eines eigenen (Reihen-)Häuschens einher, was dann finanzielle Grenzgänge erfordert. Aber die Lebensqualität, in 10 Minuten in die Altstadt radeln zu können, mit dem ÖPNV in ähnlicher Zeit, dort am Fluss sitzen zu können, im Fachwerk-Innenhof im Sommer ein Schnitzel zu futtern, dort jede Woche irgendeine Art von Fest zu feiern, am Weinstand zu babbeln, beim Bummel zwischen Fachwerk oder vor barocken Fassaden Urlaubsfeeling zu genießen... Das alles ist für uns und unser Umfeld ein guter Grund für den finanziellen Grenzgang. Und das schafft man nicht mit einem Gehalt. Ausnahmen, die die Regel bestätigen, kennen wir privat nicht.