Beiträge von Finnegans Wake
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Man stelle sich vor, jeder Chirurg müsse sein eigenes Besteck mitbringen und das WLAN würde seit Wochen nicht funktionieren, weil der einzige PC plötzlich woanders steht und man ein Loch durch die Wand bohren müsste wegen der Leitung, aber niemand das Loch bohrt...
... und morgen erfährst du, wen du gestern operieren solltest.
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Ok, da wir uns hier im lehrerforum bewegen bin ich jetzt von Menschen ausgegangen die arbeiten .
Da wir hier unter uns sind, musst du für uns diese Legende nicht wiederholen. Das erzählen wir doch immer nur draußen.
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Ist doch auch ok. Steuer ist schließlich unser aller Geld.
Mag sein. Dass Steuerbetrug verhindert werden soll, ist ja logisch. Dass aber bei eindeutigen Dingen regelmäßig schikanös gearbeitet und gestrichen wird ist genau das: Schikane.
Ein Beispiel von vielen: Über Jahre gab es nach einer anfänglichen Klärung (zu meinen Gunsten) keine Diskussionen zur Fahrtstrecke mehr. Strecke war nachgewiesen und akzeptiert. Plötzlich hat man dann über Jahre jedes Mal ein paar Kilometer der täglichen Fahrtstrecke händisch reduziert, um sie dann nach Einspruch jeweils ohne Diskussion zurückzunehmen. Und das ist nur ein Beispiel.
Oder beim Kauf von Schulbüchern damals in der kinderlosen Zeit: Abgelehnt. Das ist für Ihre Kinder. OK, ich habe keine. Also was zur Hölle erlaubt ihr euch???
Oder: Tonerkartuschen komplett gestrichen. Begründung: So viel wird man ja für den Lehrer-Job niemals zuhause drucken. Leute, aber privat 1000e Ausdrucke im Jahr? Also nee.
Oder die regelmäßige Wedervorlage (also jährlich erfolgende Ablehnung gewisser Arbeitsmittel), obwohl jedes Jahr der wortgleiche Einspruch dann immer akzeptiert wurde. Und dann im Folgejahr dieser Wortlaut mit entsprechenden Paragraphen mitgeliefert wurde und dann vom FA trotzdem gestrichen wurde. Und dann wieder wortgleich der Einspruch und das Streichen zurückgenommen.
Und ich könnte jetzt noch 20 andere absolut haarsträubende und absurde Geschichten erzählen.
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Genau das sage ich ja und damit ist es eben erstmal keinesfalls einfacher für uns.
Das ist die Crux. Jede(r) in der Politik weiß, dass das Ansetzen des Arbeitszimmers/Homeoffice bei Lehrkräften berechtigt ist und trotzdem lässt man dann hier wahrscheinlich die Lehrkräfte in ein mehrjähriges Theater hineinlaufen, weil man damit auf ein paar Jahre als Staat ein bisschen Geld bei der Steuer sparen/mehr einnehmen kann. Dafür haben ca. eine Million Lehrkräfte Stress, mehr Arbeit und nen ganz dicken Hals als Folge. Und unnötigen Frust gibt's. Vielleicht lutsche ich an einer Erdbeere und werde dann achtsam aufs FA schimpfen. Leider erwartbar.
(Eigentlich bin ich ein optimistischer Mensch, aber hier spielen die Erfahrungen von mehr als zwei Jahrzehnten Theater mit dem FA hinein.)
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Walnuss(-Eisbecher)
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Ach Gottchen, ich sitze in jeder Schulwoche an jedem Schultag da und arbeite Zuhause.
--> 40SW x 5 Tage = 200 Tage
--> an jedem WE in den Schulwochen arbeite ich mindestens an einem Tag, prüfe Mails, korrigiere, kommuniziere..
--> 40SW x 1 WE-Tag = 40 Tage
--> in jeden Ferien habe ich im Schnitt je 5 Arbeitstage
--> 4 x 5 Tage = 20 Tage.
In der Summe bekomme ich ganz schnell 260 HO-Arbeitstage begründet, die ich dann leider auf die 210 reduzieren muss

Haufe verweist ja darauf (da habe ich die Betrachtung der Mischarbeitstage oben verlinkt), dass das zeitliche Moment, also der zeitliche Umfang der täglichen Tätigkeit im HO nicht zur Ablehnung der HO-Tage führen soll(te)/darf.
Ich fürchte/erwarte aber, dass das einige Jahre lang viel Ärger mit dem FA gibt, bis es dann zu einer sauberen richterlichen Klärung kommt. Die Mischarbeitstage, die für uns ja zutreffen und an denen wir Entfernungspauschale und HO ansetzen, werden Ärger geben entweder aus Nichtwissen bei den FA-Mitarbeiterinnen und -mitarbeitern heraus oder aus Böswilligkeit der Leitung: "Streicht den Lehrern das HO mal zusammen. Die Hälfte wird's akzeptieren und mit den anderen ärgern wir uns dann solange rum, bis wir dann doch was akzeptieren müssen!"
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Das Problem ist häufig, dass diese Schreiben mit entsprechenden Verweisen überhaupt nötig sind.
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Doch, das ist die neue Regel, die ab diesem Jahr gilt. Da gibt es nichts begreifbar zu machen. Der Finanzbeamte, der für meine Steuererklärungen zuständig ist, hat hinreichende Rechtskenntnis.
Ich erwische komischerweise immer die anderen...
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Ach, so einfach ist das. "Die Palästinische Seite" muss nur wollen und dann gibt's eine befriedigende, faire, religiös kompatible und friedliche Lösung für alle Beteiligten?
Zumindest "vom Fluss zum Meer" lässt keinen Raum für das Überleben des israelischen Staates und würde in ein noch größeres Pogrom münden als das, was gerade passierte. Und solange das das Ziel ist, solange die Hamas das Volk in Gaza bewusst in Armut und Verelendung hält, tja, solange lohnt es sich noch nicht, über Lösungen überhaupt nachzudenken, da die "Lösung" aus Sicht der Hamas nur Vernichtung ist.
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Link steht weiter oben. Gibt es auch auf der GEW-Homepage.
Gibt es einen Fall, bei dem es so ausgegangen ist, wie du es beschreibst?
Ich kenne einen Fall aus Hessen, wo bei mehreren Personen der Widerspruch Nachzahlungen von ca. 1500€ gebracht hat. Damals gab es dort so ein Schreiben der GEW wegen Altersdiskriminierung zum Anpassen. Das war damals irgendwas, was dann auch mit der Umstellung auf Erfahrungsstufen zu tun hatte und in dem Fall auch jüngeren(!) KuK eine Nachzahlung brachte. Ich kenne aber nicht mehr so genau die Details. das ist schon recht lange her.
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Sowas könnte mittelfristig aber ein Boomerang werden wenn tatsächlich die Arbeitszeiterfassung auch bei Lehrern kommt. (Irgendwie wird die Politik aber auch hier schaffen sich gegen geltendes Recht zu stellen)
Ich sag mal so: Mit meiner vollen Stelle komme ich mit meiner AZ im Jahresschnitt gut hin. Wenn es darum geht, diese aufzuzeichnen, dann ist jede Mail der SL mit ihrem Anhang entsprechend in der AZ zu studieren wie auch alle anderen Mails der KuK, außerdem die normalen Aufgaben als Klassenleitung, die Konferenz, die dienstliche Besprechung auf dem Gang und alle diese Dinge. Ich sehe da kein Problem, diese tatsächliche AZ nachzuweisen.
Ein größeres Problem ist die AZ meiner Frau mit halber Stelle und Klassenleitung. Mit Koordinationen und einem Übermaß an DBs, Konfis etc. Das wäre aber ein Problem fürs Land oder die Schule.
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Isch bin dein Vadder! Chrchrchrrr
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Ich ergänze noch einen weiteren Link zu Haufe. Dort ein klein bisschen scrollen bis zu dem Abschnitt zu den Mischarbeitstagen. Da ist auch direkt das Fallbeispiel Lehrkraft. Hier wird besonders auch darauf abgehoben, dass tatsächlich dauerhaft kein Arbeitsplatz (auch kein Poolarbeitsplatz) zur Verfügung steht, um Fahrtkosten und HO-Pauschale für den selben Tag anzusetzen.
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Realistisch/Pessimistisch: 2 Monate kaum Bewegung auf beiden Seiten und als Ergebnis kommt dann das raus, was das Ergebnis bei den Kommunen war. Es gibt dann einen Sockelbetrag und eine prozentuale Erhöhung obendrauf und das für 2 Jahre. Das wird im Ergebnis dann in höheren Besoldungsgruppen ca. 8% Steigerung bedeuten und in den niedrigsten bis 15%. In den folgenden Jahren wird es dann spannend, ob und inwieweit dadurch das Abstandsgebot verletzt ist und ob Einsprüche wegen amtsangemessener Alimentation Erfolg bringen können.
edit: 8% auf zwei Jahre sind dann 4% pro Jahr. Das vor dem Hintergrund der letzten schwachen Erhöhung von 2,8%, die auch für zwei Jahre galt.
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