Eine weitere Studie als Ergänzung/als weitere Perspektive zum Thema.
Ich muss selbst mal in Ruhe die verschiedenen Studien vergleichend lesen.
Eine weitere Studie als Ergänzung/als weitere Perspektive zum Thema.
Ich muss selbst mal in Ruhe die verschiedenen Studien vergleichend lesen.
Wolfgang Autenrieth sehr gut gerechnet und völlig nachvollziehbar. Eigentlich haben wir nur frei.
Pssst! Das haben wir in den letzten Jahrzehnten doch erfolgreich unter den Teppich gekehrt! Wenn das jemand behauptet hat, haben "wir" das genauso lächerlich gemacht, wie wenn jemand die Existenz Bielefelds in den Raum gestellt hat! Jetzt wird das hier sogar öffentlich bestätigt. Das wieder zu blitzdingsen, wird aufwendig.
An einer meiner Ref-Schulen gab es tatsächlich einen CTA. Da war die Stadt großzügig.
Da hat's halt widerstreitende Interessen. Schulträger: Kommune. LuL im Landesdienst. Warum sorgt dann nicht das Land für entsprechende Assistenz, die die LuL unterstützt? Die - in der Regel - klammen Kommunen werden das kaum übernehmen können/wollen.
Ich bin so ziemlich die einzige, die das auch vorzieht. Meist kann man die Staubschicht wie eine dünne Filzplatte von den Regalen abziehen.
Das lässt sich aber doch nutzen beim Einstieg in Buchstaben. Anstelle der Sandbox kann da doch reingeschrieben werden. Das ist kein Dreck sondern Unterrichtsmaterial! Vom Träger ein Service!
Natürlich ist das zu toppen:
- Schwimmlehrkräfte können im Schwimmbad chillen, statt zu arbeiten,
- Musiklehrkräfte können Musik hören und chillen, statt zu arbeiten,
Und eine Sportlehrkraft mit dem zweiten Fach Musik hat im Schwimmbad mit Hintergrundmusik quasi Cluburlaub mit (Kinder-)Disco. Das ist nicht nur frei sondern auch Wellnessurlaub!
Die Lehrer-"Bild" zitiert hier eine Studie.
Ansonsten sind sie meinungsstark (meinungsstärker als manche Gewerkschaft), argumentativ gut aufgestellt (wobei natürlich immer eher parteiisch pro Lehrkräfte) doch extrem weit weg vom pöbelnden Bildniveau und deren Lügen.
Das hege ich Zweifel. Oder anders: Man wird versuchen, das Ergebnis von Verdi für den Bund und die Kommunen auf die Länder zu übertragen. Das könnte bei der Unfähigkeit der Arbeitnehmervertreter auch gelingen. Allerdings stehen davor noch die Zustimmung der Verdi-Mitglieder und faktisch ja auch nochmal die Verhandlungen auf Länderebene (und erneute Mitgliederbefragung).
Ich könnte mir vorstellen, dass Verdi und Co im Nachgang zu den Verhandlungen im Bund bzgl. der Mitgliederzahlen richtig bluten werden. Je nachdem, wie gut die Mitglieder rechnen können.
Bei den Beamten dürfte es dann nochmal anders ausgehen. Einmalzahlungen und Sockelbeträge vereinbaren sich ganz schlecht mit Alimentationsprinzip und Abstandsgebot. Spätestens die Gerichte werden das dann wieder korrigieren.
Einmalzahlungen hatten wir ja schon in der letzten Bezügeerhöhung, die halte ich schon für realistisch. Sockelbeträge werden wirklich spannend, da diese eventuell zu einer späteren Verschiebung in den höheren Gruppen führen können.
Die ca. 8% auf zwei Jahre, die in den Kommunen erreicht wurden (ja, in niedrigeren Stufen das Doppelte) halte ich für realistisch für uns in den Ländern. Das bedeutet eben Reallohneinbußen (21 und 22 lag die Inflation über den Erhöhungen, 23 wird sie bei dieser Erhöhung auch wohl höher sein).
Da jede(r) hier anekdotisch beschreibt, empfehle ich diesen Artikel von News4teachers von heute zu lesen.
Daraus:
ZitatDas derzeitige Pflichtstunden-Arbeitszeitmodell führt tendenziell zur Überlastung der Lehrkräfte, da diesen immer neue Aufgaben aufgebürdet werden, ohne dass sie an anderer Stelle entlastet werden“, sagt Daniel Merbitz, GEW-Vorstandsmitglied
Hallo zusammen,
mich würde es interessieren, ob man als Lehrer wirklich viel mehr Freizeit hat, als in Berufen, in denen die gesetzlichen 30 Tage gelten.
Nein.
Du könntest mich mal zitieren, anstatt meine Worte zu verfälschen.
Immer, Abend für Abend, Facharbeit schreiben?
Ich habe das nirgendwo so geschrieben, auch nicht sinngemäß.
Glaubst du, dieser Beitrag wird ernsthaft gelesen, wenn dir schon die ganze Zeit was hinzugedichtet und zwischen die Zeilen hineingelesen wird? Ich bewundere gerade deine Geduld.
PS: Unsere Kommentare scheinen eventuell OT zu sein, passen aber meiner Ansicht nach, da sie unterstreichen, dass die Erwartungshaltung, passende Lehrwerke zu bekommen/haben, schon ein bisschen luxuriös ist. Im Ref haben wir ja alle gelernt, auf Vorgaben eines Lehrplans bezogen eigenes Material zu entwickeln (bzw. vorhandenes zu variieren und anzupassen).
NfU an die TE! ![]()
Kann ich in meinem technischen Fach auch so bestätigen, was s3g4 und Sissymaus so schreiben. Für die wenigen sehr häufigen Berufe gibt es passendes Material. Für verwandte Berufe des gleichen Fachgebiets dann zwar das "passende" (passend benannt aber inhaltlich nur teilweise) Tabellenbuch Schwerpunkt Z und ggf. Rechenbuch Y-Technik Schwerpunkt Z aber sonst nix. Die Aufteilung in Handwerk + Industrie und dann noch das Aufdröseln in die verschiedenen an die Realität angepassten Berufe, macht es für die Verlage nicht wirtschaftlich darstellbar, das passende Werk zu entwickeln. Und wenn auch die Lernfelder 1-4 eigentlich gleich sein sollen, ist dort das eine Thema, was für den einen Schwerpunkt essenziell ist, dann für den anderen Schwerpunkt fast irrelevant.
Dann erstellt man sich Material, das die uns ja bekannten Kompetenzen an Inhalten dieses Berufs in passenden Lernsituationen schult.
Das ist in einem - für die Lehrkraft - neuen Beruf am Anfang immer einiges an Arbeit, man ist aber nach nem Jahr in der Regel schon ganz gut drin, wenn man in alle Ausbildungsjahren eingesetzt ist.
^ realistisch ist, dass wir in den Ländern relativ zügig im Spätsommer/Herbst einen neuen Tarifvertrag bekommen, der sich an den Kommunen orientiert. Bzw. dann auf die Beamten/innen übertragen. *Blick in die Glaskugel*
Ihr könnt mich gerne im Herbst als Prophet zitieren ![]()
edit: Und zur Erinnerung noch mal die Übersicht über die letzte Erhöhung
PS: s3g4 Der Umweg bei uns, den du ja ansprichst: Bei uns gibt's ja exklusiv die Fachlehrkraft für ein berufliches Fach, die dann A11/12 hat. Bei euch - und soweit ich weiß auch in den meisten anderen BL - wird dann einfach so qualifiziert, dass man in A13/14 landet.
Da viele "normale" LK mit beruflichem und allgemeinbildendem Fach hauptsächlich im beruflichen Fach eingesetzt werden, machen wir eigentlich das selbe, wie die FL. Wir sind aber teurer.
In Hessen leben und man braucht diesen komischen Umweg gar nicht. Mit der Fachhochschulreife kann ich (fast) jeden Bachelorstudiengang im Lande Hessen studieren.
Ich habe kein Abitur und keine Universität von Innen gesehen. Zum Studienrat hats trotzdem gereicht.
Ich hab's eventuell zu unklar geschrieben: Ich meinte den Techniker/die Meisterin ohne Fach-Abi, Abi..., die/der dann zuerst über FP schrittweise zwei Aufstiegsprüfungen zum/zur StR/StR' macht.
Im berufsbildenden Bereich treffen in den beruflichen Fächern nur äußerst selten durch QE "blockierte" Stellen auf eine Schwemme von aktuellen 1er-Absolventen und -innen, die dann keine Stelle bekommen.
Die Fächer, die im QE/SE offen sind, waren das in aller Regel schon die letzten 30 Jahre. Hier ist die Problematik: "Wie werde ich die los, weil jetzt so viele Spitzenkräfte auf dem Markt sind?" nicht wirklich gegeben.
Selbst die weniger gesuchten beruflichen Fachrichtungen, die nur ganz selten für QE/SE geöffnet werden, bieten fast 100% der regulären Absolventinnen/en eine Stelle, insofern möchte ich einige Beiträge oben ein bisschen ergänzen (es waren mir jetzt zu viele, um sie alle zu zitieren).
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