Beiträge von Finnegans Wake
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Ist denn die Nachzucht aus zwei Lehrkraftexmplaren besser als ein "unreiner"? Vielleicht kennen sich die Biologen hier besser aus.
Das schlimme ist, dem Lehrernachwuchs bleibt ja auch nix anderes übrig als selbst Lehrkräfte zu werden. Die kennen ja sonst nichts


So vererbt sich die prekäre Berufswahl 
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Fahrt nach Berlin 11. Klasse
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long long time ago
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Ich finde es eher problematisch, wenn beides Lehrkräfte sind. Für mich wäre das nix 🤣
Glaub mir, auch das funktioniert

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Wie du Felder bewirtschaftest ist ja davon unabhängig. Du musst ja nicht deine ganze Fläche als Monokultur machen. Angeblich hat man schon vor vielen Jahren so Dinge wir 3-Felder Wirtschaft gemacht; heute ja eher 4 Felder Fruchtfolge.
Kartoffeln, Karotten, Zuckerrüben, Bauland.
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Heißt HÜ, dass geguckt wird, wer die HA gemacht hat?
Oder wird die HA bewertet?
Eine HÜ ist im typischen Sprachgebrauch das schriftliche Abfragen der Hausaufgaben. Das darf in RLP max. 15 Minuten dauern und nur die letzten beiden Unterrichtsstunden umfassen.
Das Einsammeln einer Hausaufgabe oder die Überprüfung, wer die HA (nicht) gemacht hat, ist davon unabhängig.
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Bringe die Worte: Schnecke, Klingelstreich, terrorisieren, nackt in einem sinnvollen Satz unter...
Spoiler anzeigen
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warum?
Ernstgemeinte FrageHm. Aus den Äußerungen hier im Forum und aus der heutigen Nachricht der Schule eines Kindes schließe ich, dass nach Umgehungsmöglichkeiten gesucht wird. Die nicht angekündigte HÜ bzw. eine Umgehung des Ankündigens durch dubiose Ansagen (und dann manchmal doch nicht schreiben) scheint manchen wichtig zu sein (ohne Wertung).
Zum Warum kann ich direkt nichts sagen sondern nur vermuten. Ich selbst kündige ja jede HÜ an. Ich unterstelle mal (so meine Wahrnehmung als Vater und als Lehrer), dass manche KuK mit Hilfe der immer drohenden HÜ die SuS dazu bringen wollen, jede Stunde (und HA) gründlich nachzuarbeiten.
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Ihr gebt regelmäßig Hausaufgaben in den Berufsschulklassen auf? Das passiert bei uns sehr selten, weil die Azubis ja auch noch arbeiten müssen.
Nee, meine Hausaufgaben bestehen nur daraus, dass ich vor einem angekündigten Test das Lernen aufgebe. In der BS gebe ich eigentlich sonst nie Hausaufgaben auf.
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Ähm .... ich steige gerade nicht hier durch. Moment.
Ich hatte hier was zum Lernen am Gym reingebracht, was dann aber doch größtenteils eher in den (später eröffneten) Thread zu angekündigten HÜs in RLP passt (so wie sich das hier entwickelt hat).
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Davon ist doch auszugehen. Meine AL würde gar nicht verstehen was in meinen Klausuren gefordert ist und ob das Niveau ok ist
Das liegt aber nicht direkt an der AL.Hilft dir dieses Vorgehen denn was?
Nee
Ich beginne sowieso immer früh damit, erste Noten zu machen (das ist ja in Blockklassen in der BS manchmal am Ende des SJes schwierig). Da brauche ich keine Kontrolle.Ansonsten vertraut mir meine AL und überfliegt daher nur statt im Detail das Niveau zu prüfen.
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Spannend. Bei uns prüft niemand die Anzahl der Leistungsnachweise. Klausuren von mir sind zwar im Umlauf, aber die SL hat diese glaube ich noch nie gesehen bzw. interessiert sich auch gar nicht dafür.
Das kenne ich tatsächlich von einigen BBSen (und an den aktuellen und bisherigen Schulen der Kinder), dass die ALen Klausuren (gut/mittel/schlecht) vorgelegt bekommen. Ziele sind wohl, das Niveau kurz zu checken und sicherzustellen, dass Noten (mind. in Form von Klausuren) gemacht werden.
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Ist ja schlimm bei euch. Klassenarbeiten und fertig. AL wird nichts vorgelegt; die haben genug zu tun
Nee, ist nicht schlimm, ist Schulordnung. "Klassenarbeiten und fertig" ist nicht erlaubt, denn: "Bei der Leistungsfeststellung und der Leistungsbeurteilung ist nach Eigenart des Faches eine Vielfalt von mündlichen, schriftlichen und praktischen Arbeitsformen zugrunde zu legen, wie Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Diskussionsbeiträge, mündlicher Vortrag, mündliche Überprüfung, Hausaufgaben, mündliches und schriftliches Abfragen der Hausaufgaben, Unterrichtsprotokolle, schriftliche Überprüfungen, schriftliche Ausarbeitungen zur Übung und zur Sicherung der Ergebnisse einzelner Unterrichtsstunden, Klassenarbeiten, Kursarbeiten und praktische Übungen im künstlerisch-musischen, im technischen und fachpraktischen Bereich sowie im Sport."
Zur Vorlage: Wenn's die Regelung an der Schule ist, dann will die AL/SL das offensichtlich und sieht das als Teil dessen, was sie zu tun haben.
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Die Frage, die ich mir stelle, ist das Ziel.
1. Wenn das einfach nur der Wunsch ist, sich ins wissenschaftliche Arbeiten in einem interessanten Thema zu vertiefen, also ein privater Wunsch ist, dann machst du das berufsbegleitend. Die Schule oder das System oder die Hochschule hätten dann ja nix davon, was eben eine Abordnung erschwert.
2. Wenn du das Ziel hast (ähnlich wie 1) bspw. durch die Promotion für andere "höherwertige" Jobs (Studienseminar, Schulleitung, Ministerium...) besser qualifiziert zu sein (auch im Sinne von qualifizierter wahrgenommen), dann ist es irgendwie auch Privatvergnügen und berufsbegleitend wohl nur möglich, da von extern nicht als so wichtig gesehen.
Zu diesen beiden Punkten: Unis/Lehrstühle haben in der Regel eigene Forschungsschwerpunkte, die sie vertiefen wollen. Wenn man von außen kommt mit einem eigenen Forschungsziel, das nicht so richtig ins Portfolie passt, ist es unwahrscheinlich, dass dafür in der Uni Raum geschaffen wird (auch wenn das Projekt für dich als vielversprechend gilt, passt es eben nicht unbedingt zum Forschungsschwerpunkt). Da ist die Betreuung außerhalb berufsbegleitend etwas wahrscheinlicher (zwei Fälle kenne ich).
3. Wenn du das Ziel hast, an der Uni in Forschung und Lehre zu landen: Da ist häufig der direkte Weg nach dem Studium weiter an der Uni üblich, weil man da schon im Uni-System drin ist und wahrgenommen wurde. Wenn du jetzt schon einige Jahre als Lehrerin im Schul-System arbeitest, ist dieser direkte Kontakt an die Uni abgerissen. Ein möglicher Weg wäre da - den kenne ich in RLP - dass du eine Abordnung zur bspw. fachdidaktischen Mitarbeit an die Uni suchst (die dann ja noch nicht mit einer Promotion verbunden ist) und über diesen Kontakt versuchst, in die Uni-Schiene/Promotion durch die Kontakte hereinzufinden. Solche Abordnungsstellen werden in unserem BL regelmäßig ausgeschrieben.
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Sind die Lehrkräfte denn verpflichtet sowas zu machen? Gefällt das der Mehrheit? Ich fände das absurd. So eine unnötige Mehrarbeit.
Wir sind verpflichtet, eine Vielzahl von unterschiedlichen Leistungsbeurteilungen (bspw. Mitarbeit, KA, HÜ, Dokumentation, Kleinprojekte, Referat...) zu nutzen. Welche ich dann wähle, bleibt mir weitgehend überlassen. Ich kenne auch KuK, die einen Teil des Unterrichts mit Hilfe von Referaten halten lassen und dann ergänzend Material nachliefern und das in einer KA abprüfen. Also so ganz ohne HÜs (mü/schr) etc.
Ich persönlich nutze auch HÜs (Gründe in dem anderen Thread). Das macht zwar Arbeit, aber ich muss ja sowieso vielfältige Leistungen beurteilen.
Was nicht geht: Auf KAs verzichten. Die müssen wir dokumentieren und 3 KAs aus einer Klasse jeweils der AL vorlegen.
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Wenn ich sowas machen müsste, dann wäre auf ein Minimum reduziert. Multiplechoice wäre hier meine Wahl.
Zum Glück gibt es das bei uns nicht.
Ich kündige meine HÜs sowieso immer an. In der Berufsschule aber auch in der höheren Berufsfachschule. Das ist neben den Unterlagen, die auf der Lernplattform abgegeben und von mir als Nachweis der Mitarbeit und zur Betrachtung des Fortschritts genutzt werden, die Gelegenheit für die SuS, zu prüfen:
- Habe ich zentrale Aspekte des Unterrichts verstanden?
- Bereite ich mich gezielt auf klar angesagte Themen vor?
- Muss ich vor der nächsten KA Themen nacharbeiten?
Bei der Rü bekommt jede(r) ein paar Worte aus meiner Sicht dazu gesagt.
Also: Ich sehe HÜs als sinnvoll, benutze sie aber nicht als Druckmittel (was aber von den SuS anders empfunden werden mag).
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Ist das extrem? Das kenne ich von einigen Höfen hier im Sauerland.
Ein kleiner Hof, der sich erfolgreich im Markt platziert, ist das extreme Gegenbeispiel zu riesigen Molkereibetrieben. In diesem Sinne extrem.
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In Franken gibt es noch kleinere Molkereien. Wann immer es geht, kaufe ich Milch aus diesen Betrieben.
Das extreme Beispiel ist ein Hof in der Region, der sogar einen Automat zum Kauf von Milch hat.
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