Beiträge von Finnegans Wake
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Ja die Lehrbücher versuchen auch viel über römische Kultur und Geschichte und auch Sprachbildung zu vermitteln. Das finde ich auch gut 👍🏼 Aber ich stellt fest, dass viele Kinder einfach mit der abstrakten Grammatik ab klasse 8 nicht mehr klar kommen

Das Buch der Tochter ist toll (aus meiner Sicht). Die Themen sind interessant (Ansichtssache
) und die Grammatik schließt immer an die Texte an und wird nicht erst als große grammatische Struktur mit wenig Anwendung gelehrt. Die Grammatik (8. Klasse) wirkt auf mich bisher auch noch nicht so extrem (mit meinen 30 lateinfreien Jahren dazwischen).Achso: Pontes ist das genutzte Werk.
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Freilich. Aber sollte man sich nicht ernsthaft fragen, ob man nicht die Autoren gleich in deutscher Übersetzung lesen sollte statt die Schüler jahrelang mit Grammatik und Vokabeln zu traktieren, um nach einpaar Jahren festzustellen dass die Mehrheit das Fach sowieso abwählt? Das hat übrigens der von mir hoch geschätzte Rainer Nickel, Schulleiter und führender Lateindidaktiker schon vor 20 Jahren vorgeschlagen und dafür viel Kritik bekommen . Was für eine Zeitverschwendung. Ein Kollege von mir, der gerade eine 11. Klasse in Latein hat, hat immer mehr als 60 Prozent unter dem Strich und verteilt gerne zusammen mit den Korridoren Klausuren Anmeldeformulare von der Schule
Wenn du die Autoren auf Deutsch liest, ist es kein Latein-Unterricht.
Und der Unterricht meiner Tochter bestand in den bisherigen Jahren noch nicht aus Caesar im Original sondern umfasste bspw.:
* Latein (Vokabeln, Grammatik, Übersetzung)
* griechische und römische Geschichte (so breit und interessant, wie es der Geschichtsunterricht nicht geschafft hat)
* umfangreiche Kompetenzen im Bereich von Grammatik und Sprache im Allgemeinen
Und da es ihr Spaß bereitet, ist das verbunden mit dem Obigen doch schon mal gar nicht so schlecht.
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Wenn man die hochtrabenden Formulierungen in dem Latein KC , insbesondere in NDS liest und mit der Realität im Unterricht vergleicht, ist das besser als jede Komödie . Im Grunde kenn man Latein doch ganz abschaffen. Es ist aus der Zeit gefallen. Die schülerzahlen sinken permanent und ehrlich gesagt wäre so ein Produkt in der freien Wirtschaft schon längst eingestampft worden
Das ging deutlich über die (eventuell ja berechtigte) Kritik am Latein KC hinaus und ist in seiner Absolutheit schon ein ziemlich platter Spruch.
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Jetzt aber ein paar konkretere Fragen (Außenperspektive):
* Wo, von wem und wie wurde der Ablauf der Unterrichtsbesuche, Lehrproben etc. kommuniziert?
* Gab es eine schriftliche Mitteilung?
* Wo ist die rechtliche Grundlage?
* Sind alle Besuche als Pflicht oder manche als freiwillig deklariert?
* Bist du prinzipiell in einem Zeitplan geblieben? Hast du definierte Besuche in einem definierten Zeitraum (nicht) durchgeführt?
* Hast du im Vorfeld der Lehrprobe kommuniziert, dass andere vorhergehende Besuche ggf. nicht stattgefunden haben?
* Du hattest bisher keine(n) Mentor/in? Wurde das von dir gerügt? Wurde das dem Seminar kommuniziert? Oder hat jemand die Aufgabe niedergelegt und es gibt noch niemand neues?
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Da weiß eventuell Super-Lion aus BaWü etwas.
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Bundesland? Art des Einstiegs? ggf. Verweis auf entsprechende Regelungen? Und bitte etwas genauer beschreiben, dann kann geholfen werden.
PS: Für jedes BL und dort für die verschiedenen Einstiege gibt es ganz unterschiedliche Regelungen. Dann gibt es ganz unterschiedliche Arten von Besuchen (beratend, bewertend, mit/ohne Note etc.). Außerdem: Gab es mal Mentor/in? Wurde die Aufgabe abgegeben? Hast du jemals insistiert (oder das Seminar), dass noch kein/e Mentor/in gemeldet wurde? Wo stehst du in der Ausbildung?
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Hast du noch ein paar Kollegen gefunden, die über ihre dienstliche Beurteilung berichtet haben?
Es geht wohl um linksrheinische und rechtsrheinische Beurteilungen.
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Kurios ist weniger Nachricht, sondern dass der Kollege deswegen tatsächlich geklagt hat

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Ich stricke LINKSRHEINISCH!! Helau!
Wie schön!!

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In RLP gibt es viel Pampa (dort eben günstiges Wohnen) und nicht so viele Städte. Dementsprechend pendeln viele Lehrkräfte von der Pampa zu den BBSen in den Städt(ch)en. Da die ÖPNV-Verbindungen auf dem Land in sehr sehr vielen Fällen unterirdisch sind, sind die BBSen in den Städten unattraktiv für viele Lehrkräfte, wenn dort keine Parkplätze vorhanden sind und sie nicht bequem mit dem Auto kommen können. Unsereins, der/die teuer in Schulnähe wohnt ist im Kollegium weniger als die Hälfte des Personals. Für uns ist das leichter.
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Friseur steht tatsächlich alle 6 Wochen an. Besuch ist mehr Pflicht und keine Wellness und nur das Ergebnis zählt

Bin nicht so eitel, aber einigermaßen gescheit aussehen, muss schon sein. Bei der Kleidung lege ich besonders Wert auf die Schuhe. Und damit bin ich im Kollegium eine winzige Minderheit.
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Ja eurer Hessenticket ist schon eine feine Sache. Und da gelten sogar die Mitnahmeregelungen abends und am WE.
Parkplätze sind bei uns kostenlos und genügend vorhanden. Für die Lehrkräfte.
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Na dann gute Besserung und kurier dich ordentlich aus, so dass sich nicht gleich die nächste Erkrankung drauf setzt.
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