Beiträge von Paraibu

    Ich habe festgestellt, daß Chat GPT anscheinend auch die Fehler aus den Veröffentlichungen übernimmt und selber einbaut.

    Selbstverständlich geschieht das. Wahrheit ist, was mehrheitlich im Netz geschrieben wird. Die Software hat keinen Zugriff auf auf Realitäten jenseits des Internets.

    Erheiternd find ich, was geschieht, wenn man KI-Tools aufs Glatteis führt:

    FRAGE: Liebe KI, gibt es Pinguine, der natürlicher Lebensraum nördlich des Äquators liegt?

    ANTWORT: Nein. Pinguine sind flugunfähige Vögel, deren natürlicher Lebensraum die küstennahen Regionen rings um die Antarktis bilden.

    FRAGE: Wo liegen die Calapagos-Inseln?

    ANTWORT: Im Pazifik beidseits des Äquators.

    FRAGE: Leben dort Pinguine?

    ANTWORT: Ja, der Calapagos-Pinguin.

    FRAGE: Nun nochmal meine ursprüngliche Frage: Gibt es Pinguine, deren natürlicher Lebensraum nördlich des Äquators liegt?

    ANTWORT: Entschuldige bitte, ich habe mich geirrt. Die Antwort lautet "ja".

    Schon fast menschlich ...

    Das bestätigt für mich den Weg, den wir an der Schule gehen einerseits und wirft andererseits manches Fragezeichen auf im Hinblick auf bestimmte private Grundschulen, die als Verkaufsargument damit werben komplett und ausschließlich digital zu arbeiten.

    Welche private Grundschule macht denn so etwas?

    Ich sehe das Problem eher bei Politkerinnen und Politikern, die beim Buzzword "Digitalisierung" die Chance sehen, mit Slogans wie "Tablets für alle" beim Wähler zu punkten - ohne Zielvorstellung, was für Inhalte vermittelt werden sollen, ohne didaktisches und technisch-administratives Konzept, erst recht ohne irgendeine Form der Evaluierung. Die Leidtragenden sind - wie bei anderen überhasteten Bildungs"reformen" auch - in erster Linie SuS aus bildungsfernen Haushalten an öffentlichen Schulen, deren Eltern die zusätzlich entstehenden Lücken nicht stopfen können.

    Bei den Privaten sorgen schon wirtschaftliche Aspekte und das allgemein engmaschigere Monitoring des Lernerfolgs dafür, dass die größten Dummheiten unterlassen oder zumindest zeitnah korrigiert werden.

    Also mir reicht das in der Regel, denn das trifft dann genau die Hochzeit wenn man im Herbst impft.

    Genau das doch eben nicht!

    Die Infektionwelle rollt bereits seit September. Das erkaufte Zeitfenster ist 1. mit "maximal 2 Monaten" viel zu kurz und 2. mit "50%" Schutzwirkung innerhalb dieses Zeitraums auch noch erstaunlich löchrig.

    Herr Lauterbach macht Anti-Werbung für's Impfen: zeit.de

    "Das Risiko für eine Infektion sei "für maximal zwei Monate nach der Impfung deutlich abgesenkt, man schätzt ungefähr um 50 Prozent", sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe".

    Das klingt IMHO jetzt nicht wirklich beeindruckend. Ja, mir ist klar, dass der Haupteffekt des Impfens der Schutz vor schweren Verläufen ist. Dass der Schutz vor Infektionen dermaßen gering ist, hätte ich jetzt nicht vermutet.

    Ist mir bewusst, wenn man Bar zahlt, bekommt man diesen Bon aber, nach wie vor, häufig nicht. Und dann muss man wieder diskutieren. Kartenzahlung hinterlässt eine Spur, da kann man auch auf den Bon verzichten (auch wenn der generiert werden muss), weil das schwarz verbuchen dieser Transaktion ist faktisch nicht möglich.

    Technisch sind "schwarze Transaktionen" auch bei Kartenzahlung banal: Man verwendet für einen Teil der Zahlungsvorgänge ein anderes Konto. In größerem Umfang dürfte das so oder so aber kaum geschehen - Finanzbeamte sind ja nicht blöd, und schauen sich bei Betriebsprüfungen den gesamten Cashflow an.

    Die wirklich relevante Schwarzarbeit dürfte in der Gastronomie legal durch Zahlung von Trinkgeldern stattfinden. Die Trinkgeldpraxis ermöglicht es, die Löhne künstlich niedrig zu halten und so Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Zum längerfristigen Nachteil der Angestellten, denn für offiziell nie gezahlte Gehaltsanteile gibt es weder Arbeitslosengeld noch Rente.

    Kann man ja i.d.R. gerade nicht, da die steuerliche Absetzbarkeit flöten geht. Von irgendwelchen Haftungsproblemen im Gewährleistungsfall oder auch bei Unfällen während der beauftragten Tätigkeit ganz zu schweigen.

    Finanziell lohnt sich Schwarzarbeit vordergründig immer, denn die Summe der einsparbaren Sozialversicherungsbeiträge und Steuern übertrifft die potentielle Steuerersparnis des Kunden.

    Zum anderen ist Aspekt der steuerlichen Absetzbarkeit ist nur relevant, wenn 1) überhaupt eine Steuererklärung gemacht wird bzw. gemacht werden muss, und 2) die Maßnahme relativ geringfügig ist (Deckelbetrag 6000 EUR).

    In der Gastro zahle ich jedenfalls konsequent mit Karte bzw. meide Barzahlungs-Restaurants.

    Ob Barzahlung oder Karte ist für den Aspekt "Schwarzarbeit" irrelevant.

    Entscheidend ist, ob Du unaufgefordert einen maschinell erstellten Bon bekommst, und wie dieser aussieht.

    Das muss auf dem Kassenbon (D)eines Restaurants stehen

    Vollständige Adresse und vollständiger Name Deiner Gastronomie

    Korrektes Datum und Uhrzeit der Belegausgabe

    Art der Bestellung (Gericht, Getränk) und Anzahl der Gerichte / Getränke (Menge)

    Fälliger Zahlbetrag und Steuerbetrag

    Rechnungsnummer bzw. Transaktionsnummer (fortlaufend)

    Seriennummer Deines Kassensystems oder Sicherheitsmoduls (TSE-Kassen)

    Es gibt noch einige wenige kleine Restaurants mit "offene Ladenkassen", die von der Bonpflicht ausgenommen sind. Die Inhaber unterliegen aber einer täglichen Dokumentationpflicht für das Finanzamt, was einen erheblichen zusätzlichen Aufwand darstellt und deshalb kaum noch Relevanz hat.

    Ich habe in den letzten Jahren beobachtet, dass viele Kinder/Eltern keinen religiösen Hintergrund mehr haben, aber trotzdem Traditionen in der Vorweihnachtszeit pflegen.

    ...

    Und solche Traditionen sind einfach nach wie vor an den Schulen üblich, warum auch nicht?

    Die Aussage gilt in Analogie IMHO übrigens auch für "bildungsbürgerliche" formal muslimische Familien. Diese bilden noch eine Minderheit in der Minderheit - aber eine rasch wachsende.

    Es ist in dieser Pauschalität auch nicht richtig. Paraibu darf aber gerne die Originalstudien verlinken, die nachgewiesen haben, dass das so ist.

    "Thus, although no intrinsic differences in susceptibility according to ABO blood type were detected, ABO incompatibility strongly decreased the risk of COVID-19 transmission, suggesting that anti-ABO antibodies contribute to virus neutralization"

    Front. Microbiol., 05 January 2022 Sec. Infectious Agents and Disease

    Edit: Originalstudie (oben Zusammenfassung)

    Corona überträgt sich, wie bereits mehrfach in diesem Faden hier berichtet wurde, nicht willkürlich, sondern nur in Analogie zur Kompatibilität der jeweiligen Blutgruppenzugehörigkeit.

    0 z.B. kann alle anstecken (- die idealen Super-Spreader), aber selbst nur von 0 angesteckt werden.

    Jemand mit Blutgruppe 0 könnte sich also prinzipiell mit Dutzenden Infizierten in einem Raum aufhalten, und würde sich dennoch nicht anstecken, wenn die Infizierten nicht Blutgruppe 0 haben.

    Ich weiß ja nicht, wie das bei euch an der Schule ist, aber die private Handynutzung im Unterricht ist bei uns genau wie an allen umliegenden Schulen selbstverständlich ebenfalls verboten. Einen deutlichen Unterschied gibt es in der gesellschaftlichen Einstellung zu Bildung und fairerweise auch dem Druck auf die Kinder und Jugendlichen dabei. Ob man letzteres unbedingt kopieren möchte, ist fraglich.

    Bei uns ist Handynutzung nicht nur im Unterricht, sondern auch grundsätzlich auf dem Schulgelände verboten (Privatschule).

    In Deutschland generell gibt es keine einheitliche Regelung, sondern erhebliche Unterschiede von Bundesland zu Bundesland und von Schule zu Schule.

    Wenn mehr als jeder 4. Pisa-teilnehmende Schüler in Deutschland angibt, im Unterricht durch Handynutzung abgelenkt zu werden, handelt es sich offensichtlich um ein praxisrelevantes Problem.

    Ich frag mich, ob und wie weit die - mit wenigen Ausnahmen - globale Leistungsabschwächung der SuS in den letzten 20 Jahren mit der zeitlich parallelen massenhaften Etablierung von Smartphonenutzung kombiniert mit der Nutzung sozialer Medien zusammenhängen könnte.

    Die veröffentlichen Daten dazu deuten einen Zusammenhang an, bleiben aber recht vage:

    28 % (der SuS in D) berichteten von Ablenkungen durch digitale Geräte (OECD-Durchschnitt: 30 %), und 27 % fühlten sich durch Mitschüler*innen abgelenkt, die digitale Geräte nutzen (OECD-Durchschnitt: 25 %). Im OECD-Durchschnitt berichteten Schüler*innen seltener von Ablenkungen durch digitale Geräte, wenn die Handynutzung auf dem Schulgelände untersagt ist

    Es erübrigt sich wohl schon fast zu erwähnen, dass "die Asiaten" (- im Sinne der "3 Chinas", Japan, Südkorea und Singapore) die private Handynutzung im Unterricht allesamt verboten haben.

    Ein möglicher negativer Effekt könnte dabei nicht nur durch die direkte Ablenkung im Unterricht, sondern auch durch induzierten Schlafmangel durch nächtlichen Gebrauch der Geräte verursacht werden.

    Das gibt es in Hamburg natürlich alles auch, aber vielleicht in milderer Form.

    Ich glaube schon, dass man sagen kann, dass der jetzige Zustand der schulpolitisch friedlichste seit Jahrzehnten ist. Die großen Schlachten sind geschlagen. Kaum noch jemand möchte die Gymnasien abschaffen. Die Stadteilschulen haben ihren anerkannten Platz gefunden. Und auch an den privaten Schulen, die das System um zusätzliche Varianten bereichern, stört sich kaum noch jemand.

    Logisch, würde ich als Mutter auch so machen. Dann wäre es doch sinnvoll, entweder die Stadtteilschulen so auszustatten, dass diese als Paradies locken (helle, saubere Gebäude, kleine Klassen, praktisches Arbeiten in gut finanzierten Projekten etc.) Oder die Grundschule gleich bis Klasse 6 laufen zu lassen.

    In Hamburg sind die Stadtteilschulen/Gesamtschulen tatsächlich ordentlich ausgestattet und vergleichsweise gut angesehen. Auch viele bildungsorientierte Eltern schicken ihre Kinder dorthin. Die gegenwärtige Schulstruktur wird von einer breiten politischen Mehrheit getragen.

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