Also mich interessiert an der Entschuldigung nur eine Sache. Die Unterschrift unten links. Die Gründe halte ich in den meisten Fällen eher für gelogen, wieso sollte ich mir dann darüber Gedanken machen. Wenn die Eltern meinen ihrem Sprößling durch zu einfachem Absentismus etwas Gutes zu tun ist es ihr Problem. Es sind anderer Leute Blagen. Sie erziehen sie so, dann werde ich nicht dagegen arbeiten und mit aufreiben.
Beiträge von Einer
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Nur mal so in den Raum geworfen:
Ist es noch tragbar die WM 26 in den USA spielen zu lassen? Kommen die Spieler wieder zurück bzw dürfen sie überhaupt einreisen? Wird Publikum von Trumps Militär bedrängt? Herrscht dann schon Bürgerkrieg in den USA?
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Ich unterrichte auch an BK und würde es mir verbieten wie ich meine Schüler Anrede!
Die Berufsausbildung OK, da reden ich die Schüler schon mit "Sie" an. Anlage E selbstverständlich auch per Sie.
Aber Ausbildungsvorbereitung oder Anlage B oder C? Nein, würde mir nie in den Sinn kommen.
Ich glaube auch nicht, dass mein Chef oder eine Konferenz dies vorschreiben darf/sollte. Beim Unterrichten und Lehren geht es sehr stark um Bindung und Lehrerpersönlichkeit. Zu einem Schüler der Anlage C oder B oder Ausbildungsvorbereitung wirst du keine persönliche Bindung aufbauen können, wenn er mit dem distanzierten "Sie" angesprochen wird.
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Pflanze einen Baum
Baue ein Haus
Zeige ein Kind
Dann sind die die Ferien viel zu kurz
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Wie der englische Dichter schon geschrieben hat ist Lehren Beziehungsarbeit. Ich lese aus deiner Schilderung, dass du wohl als sehr unnahbar empfunden wirst. Vielleicht könnte dies ein Ansatzpunkt sein. Ein anderer Florist hat etwas geschrieben von streng im Sinne von konsequent. Mir und meinen Schülern hat es geholfen, wenn ich bei der Besprechung der Quartalsboten den Schülern einen Ausdruck meiner Aufzeichnung mitgegeben habe. Dort stehen dann alle meine Telnoten, mit Datum und teilweise mit Anmerkungen ("schläft", "quatscht nur", "kluge Zwischenfragen"). So können die Schüler meine Noten verstehen und akzeptieren.
Und mir persönlich helfen drei Gedanken: 1. Es sind anderer Leute Blagen. 2. Das Fachabi ist der zweithöchste deutsche Schulabschluss - den muss nicht jeder erreichen. 3. Ich erkläre immer gerne und auch wiederholt das Gleiche. Aber wenn ich merke dir Schüler wollen nur Zeit schinden?! Ich kann den ganzen Stoff schon und meine Kohle kommt jeden Monat. Egal was ich dafür mache.
Diese Gedanken kann man auch ruhig mal mit Schülern teilen und diskutieren.
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Hallo,
ohne nun beleidigend zu wirken: hör auf zu denken!! Einfach machen.
Didaktische Reduktion ist ein muss in jedem Fach in jeder Schulart und in jeder Stunde. Wer das nicht hinbekommt hat ein Problem. Als Lehrer must du das Wichtige vom Interessanten trennen und beim Wichtigen nochmal unterscheiden in sehr wichtig und weniger wichtig. Und was wichtig ist gibt dir nun mal der Lehrplan vor. Es gelten nicht die eigene Meinung bzw Maßstäbe.
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Natürlich hat die Schulleitung überhaupt kein Mitspracherechte, wenn es darum geht wer sitzt wo neben wem. Soviel ist ja klar.
Bei der Anordnung der Tische, würde ich sagen, sieht es etwas anders aus. Die Schulleitung führt die Behörde "Schule". Da hat sie also schon einige Rechte. Das Lehrerzimmer kann aber wohl Arbeitsrechtlich als Sozialraum gesehen werden. Also hat dort der Lehrerrat das Recht die Entscheidung gemeinsam mit der Schulleitung zu treffen. Außerdem gehört zur Schulleitung mit nur der Schulleiter, sondern die gesamte erweiterte Schulleitung. Bei uns am Berufskolleg sind das neben dem Schulleiter (A16), auch der Stellvertreter (A15) und alle weiteren A15er. Insgesamt 12 Personen.
Wie dann noch die Schulkonferenz (bei uns Schulleitung, Lehrervertreter, Schülervertretung, Elternvertreter und Vertreter der Ausbildungsbetriebe) da mitsprechen dürfen, weiß ich spontan nicht. Wenn es um Baumaßnahmen geht muss die Schulkonferenz mitentscheiden.
So oder so - ein ziemlich autoritärer Zug der Schulleitung. Das ist halt der Unterschied zwischen autoritär sein und Autorität besitzen.
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Vielen Dank erst einmal für eure Antworten.
Allerdings frage ich mich schon, was einige Foristen hier denken. Meint ihr wirklich, ich würde nun blind einen Rucksack kaufen, nur weil irgendjemand im Forum geschrieben hat, er oder sie komme damit klar und finde die Tasche super?
Allein der Gedanke, auf so eine Idee zu kommen oder das zu vermuten, ist schon sehr, sehr merkwürdig. Natürlich probiert doch jeder seine Klamotten erst einmal selbst an.Mir ging es einfach nur darum, einmal zu hören, was andere so nutzen – genauso wie ich mich mit Kollegen im Lehrerzimmer darüber unterhalten habe. Immerhin gibt es etwa zehn Millionen verschiedene Rucksack- oder Taschenarten.
Wie geschrieben: Vielen Dank für die sinnvollen Beiträge.
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Hallo,
ich habe lange Jahre eine typische Lehrertasche, erst aus Leder (wahnsinnig schwer) und später aus Kunststoff (ein schwarzes Loch), genutzt. Jetzt habe ich mir zum Testen mal einen Rucksack geliehen und festgestellt, dass diese Dinger auch in der Schule sehr praktisch sind und möchte ich mir auch einen Rucksack zulegen. Die Auswahl ist gigantisch!
Schon klar, dass es sehr subjektiv ist, aber trotzdem möchte ich gern mal hören ob hier im Forum jemand eine Empfehlung für mich hat.
Ein Rucksack muss gar nicht viel können.
- Ich habe höchstens mal ein Buch dabei.
- Ein schmaler Ordner oder ein "Sortierding für Einzelblätter" sollte passen.
- Es sollte ein Lappi (13 Zoll) hineinpassen.
- Fächer für externe Festplatte, Handy, Schlüssel und Portemonnaie
- Getränkeflasche und Brotdose
- Stabiler Boden, damit er auch ordentlich steht.
- Vernünftige Trägerriemen
- Ruhig Wetterfest, damit ich ihn auch mal auf dem Rad mitnehmen kann. Aber bei 30 KM Schulweg kommt dies nicht regelmäßig vor.
Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich.
Viele Grüße
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Klar die KuMi schreibt die Software für die Schulverwaltung vor. Bei uns in NRW ist Schild gesetzt. Für den Stundenplan nutzen wir Untis und als digitales Klassenbuch WebUntis. Vor- oder Nachteile könnte ich nun nicht benennen, weil es sinnlos wäre. Alles entweder gesetzt oder fest eingebürgert. Da wird sich nichts ändern.
Ich würde die Frage gerne erweitern bzw. ändern.
Wie organisiert ihr den Einschulungsprozess? Nutzt ihr da eine Software? Meine Frage hat folgenden Hintergrund: Ich unterrichte an einem Berufskolleg in NRW mit verschiedenen Abteilungen (Technik, Kaufleute und Allgemein). Verschiedenste Bildungsgänge in der Vollzeit und Teilzeit. Kein Bildungsgang dauert länger als 3,5 Jahre. Viele nur 2 Jahre und einige sind einjährig. Wir schulen also in jedem Jahr geschätzte 50 % unserer Schüler ein. Häufig ausschulen aus einem Bildungsgang und einschulen in einen anderen. Jeder Klassenlehrer führt bergeweise Listen. Bücherlisten, die von den Schülern unterschrieben werden müssen; unterschriebene Anerkennung der Schulordnung; DSGVO-Genehmigungen; ..... Ich wisst bestimmt was ich meine.
Gibt eine Software, die all diese Papierlisten überflüssig macht?
Ich habe folgende Vorstellung: Die Schüler unterschreiben auf einem Pad zum Beispiel die Anerkennung der Schulordnung oder die Liste der ausgehändigten Bücher oder die DSGVO-Genehmigung und das digitale Dokument wird als PDF zentral gespeichert. Am besten in der Schülerakte in Schild.
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Lehrer ist in vielen Teilen eine Berufung und nicht nur ein Job. Viele, sehr viele von uns haben ein ausgeprägtes Helfersyndrom und nehmen dir Sorgen und Probleme der Schüler an und mit nach Hause. Und viele Schüler haben heute wirklich Sorgen und Probleme!
Deshalb ist Abgrenzung extrem wichtig. Wer das nicht kann hat in diesem Beruf verloren und wird sich innerhalb von wenigen Jahren verheizen und mit psychischen Problemen plagen.
Wenn du dich nicht abgrenzen kannst und Schülern bei IHREN Problemen helfen kannst ohne sie anzunehmen, ist dieser Beruf nicht gesund für dich.
Dazu kommt vorher noch der starke Druck im Ref. Je nach Fachleiter oder Betreuungslehrer kann jede einzelne Minute, jedes Wort und jede deiner Bewegungen in einer Unterrichtsstunde auseinandergenommen werden. So kann eine Nachbesprechung einer Unterrichtsstunde auch schon mal 4 Stunden dauern obwohl die Stunde eigentlich gut war.
Aber wenn das Ref gelingt und du dich abgrenzen kannst, ist der Lehrerberuf einer der anstrengendsten und schönsten Berufe die es gibt.
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