Mal angenommen dem Statt gelänge es durch Reformen mehr als die ohnehin notwendigen 30 Milliarden zu Haushaltskonsolidierung einzusparen, weil er alles was du so nebulös als reduzier- oder verzichtest bezeichnest einstellt und würde dies im nächsten Jahr vollumfänglich als Entlastung an die Bürger weitergeben, würden die Steuereinnahmen im Jahr nach der Senkung wieder absolut höher sein und liegen müssen als im Jahr der Steuersenkung.
Es gibt sicherlich Einsparpotentiale und der Statt kann Milliarden weniger ausgeben. Dann muss das aber bitte nicht mit dem:
Schwachsinnigsten Argument des Neoliberalismus gefordert werden.
Schau dir mal die relative Verteilung der Steuerarten untereinander und ihre historische Entwicklung an.
Arbeit wird im historisch Verlauf immer wichtiger Vermögen immer unwichtiger.
Der normale Bürger kann schon aufgrund der steigenden Lasten in sozialen Sicherungssystemen nicht mit einer noch höheren Steuerqoute belastet werden.
Und dann überlege mal warum z. B. die Springerpresse, geleitet von Milliardär Döpfner vehement mit Rekordsteuereinnahmen gegen Steuern agitiert, die vor allem Reiche und Vermögende treffen.