Beiträge von Dr. Rakete

    Amtsangemessene Alimentation hat nichts mit Inflationsausgleich zu tun, auch Beamten ist es grundsätzlich zumutbar, dass ihre Kaukraft auch mal in einzelnen Jahres sinkt.
    Die amtsangemessene Alimentation bezieht sich auf notwendige Abstände zu Bürgergeldempfängern und zwischen den einzelnen Besoldungsstufen bei Beamten. Dass wir bei der Beamtenbesoldung am unteren Ende des rechtlich möglichen, teilweise darunter, liegen, hat seine Ursache in der deutlichen Erhöhung der Leistungen für Empfänger von Sozialleistungen bei der Umstellung von Harz 4 auf Bürgergeld, wodurch in bestimmten Konstellationen die 15% Abstand zwischen Leistungsempfängern und der untersten Besoldungsstufe bei Beamten unterschritten wurden.

    Der 15% Abstand zum Bürgergeld ist obsolet. Das BVG hat im November neu geurteilt und weitere Parameter eingeführt.

    Auf den ersten Blick suggeriert die Grafik, dass wir weniger verdienen. Das ist aber auf der Basis der dortigen Informationen so nicht herauszulesen. Das Gehalt hat sich "nur" nicht mit der Entwicklung des BIP proportional entwickelt.

    Ich bin davon ausgegangen, dass es einem Haufen Akademikern klar sein wird, dass die Entwicklung relativ zum BIP gesehen wird, wenn in der Überschrift Entwicklung relativ zum BIP steht.

    Es war als direkte Antwort auf Buno gepostet der behauptet, dass die Kosten des Personals stärker wächsen als das BIP.


    Die Daten die du nutzt geben einen jährlichen Zuwachs an und nicht einen Zuwachs über einen Zeitraum!

    Man kann in der Prozentrechnung nicht einfach prozentuale Gewinne/Verluste verrechnen. Das ist dein methodischer Fehler. Wenn du den Zuwachs über einen Zeitraum betrachtest, musst ein Startjahr mit einem Zieljahr in Relation setzen.

    Das BIP der BRD lag 2018 laut Google KI bei ca. 3,4 Billionen; 2025 selbe KI bei ca. 4.4 Billionen. Das ist ein Anstieg um ca. 1/3 (Die selben Daten finden sich übrigens auf Statista).

    Du machst den selben Fehler bei der Betrachtung der Lohnzuwächse. Auch hier addierst die Zuwächse scheinbar.
    Wählen wir E 14 (Ich weiß das Sockelbeträge in unteren Gruppe zu % stärkeren Zuwächsen führen als in E14) als Basis in 2018 und runden auf 4.000€ auf. Dann hat E 14 2025 wieder gerundet 5000€. Das entspricht einem Zuwachs von 25%.

    BIP 2018 - 2025 Zuwachs 33%

    TVL 2018 - 2025 Zuwachs 25%

    Das Stück vom Kuchen dürfte eher kleiner geworden sein.

    Wir sind Staats- bzw. Landesdiener. In den letzten Jahren hatten der Staat bzw. die meisten Länder einen geringen Zuwachs an Einnahmen, der kleiner war als die Lohn-/Alimentationszuwächse. Wenn man die Einnahmen anteilig verteilt, erhalten die Landesangestellten und Beamten einen größeren Teil des Kuchens. Irgendwo muss also gespart werden. So schlecht geht es uns mit Sicherheit nicht...

    Ähmmm ...

    Nein!

    Also dann mal meine Rechnung.
    Wir betrachten nur den reinen Lohnzuwachs und nehmen die schlechtesten Parameter bei der Steuer.

    100€ Lohnzuwachs brutto
    Laut Google fallen darauf 42,3%/2 an Sozialabgaben an. Also 21,15%

    Bleiben nach Sozialabgaben 78,85€

    Steuern fallen folgende an 42% und darauf 5,5 % Soli und 9 % Kirchensteuer.

    33,18 Lohnsteuer

    1,82 Soli

    2,98 Kirchensteuer

    Bleiben 40,87 € über.

    Bitte zeige mir meinen Fehler.

    Angesichts z.B. der massiven Ausweitung der Beitragsbemessungsgrenze für die GKV bedeutet das Verhandlungsergebnis für tarifbeschäftigte Lehrkräfte i.d.R. einen Nettoverlust.


    Kann man das mal jemand vorrechnen?
    Ich lese diese Behauptung immer wieder und kann sie trotz Dr. in angewandelter Raketentechnik nicht nachvollziehen.

    Eure ganzen Beiträge zu dem Thema SL soll Unterrichten sind doch ein wenig albern. In der Regel dürfte eine SL mehr als ein Jahrzehnt Unterrichtserfahrung haben bevor sie ihr Amt antritt.
    Als wenn eine SL nur wüsste wie unterrichtliche Realität aussieht, wenn sie weiter unterrichtet.

    Bist du selbst ausgebildeter Lehrer? Deine Beiträge erwecken bei mir manchmal den Eindruck, als ob du ggf. eine Privatschule leitest und selbst kein Referendariat gemacht hast oder ohne Lehrerfahrung in die Tätigkeit gekommen bist. Vielleicht liege ich falsch, dann no offense, würde mich wirklich interessieren.

    Wieso kommst du eigentlich nicht ohne so dämlich provokante Kommentare aus?
    No offense, würde mich wirklich interessieren!

    Geht das überhaupt von A13Z Einstiegsamt nach A14Z direkt befördert zu werden. Muss nicht erst A14 durchlaufen werden?

    Didaktischer Leiter bei einer Gesamtschule im Aufbau will gut überlegt sein.


    Wenn der Arbeitsweg die Motivation ist, ist meiner Meinung nach Vorsicht geboten! Einige meiner Kolleg*innen haben die Schule gewechselt und würden glaub ich den langen Fahrweg gerne wieder gegen mehr Zufriedenheit tauschen.

    Probleme mit dem Eintragen von Noten und dem Führen von Klassenbüchern sind mir fremd.

    Ich komme aber auch immer rechtzeitig zu Revisionsstunden und informiere meine Schule, wenn ich sage, ich melde mich und der Arzt dann doch keine Sprechstunde hat.

    Wie gesagt, wenn man solche Probleme hat, eignet man sich nicht unbedingt zu Tippgeber.

    Danke. Auf diese super konstruktive Antwort haben wir alle händeringend gewartet.

    :rotfl:


    Im Ernst. Natürlich hätte ich beim nächsten Mal anders gehandelt. Aber genau deshalb habe ich ja dieses Thema erstellt.

    Wo ist denn dieser Beitrag für irgendwen konstruktiv. Wie in vielen anderen Beiträgen kotzt du dich aus und erwartest, dass das Forum dir deine geschundete Seele streichelt.

    Vielleicht wärst du mal so klug gewesen und hättest vorher hier um Rat gefragt, statt dich nachher als große Tippgeberin aufplustern.

    Es hat nämlich seine Gründe, dass das ein Ref. ein halbes Stundendeputat nach 3 Monaten Ausbildungsunterricht hat.

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