Was meinst du mit "Kinder grundsätzlich nicht dabei sein können"? Was wird denn diesen Kindern verwehrt? Und vor allem, geht es nicht darum, die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen zu berücksichtigen, statt alle über einen Kamm zu scheren?
Was ist, wenn, außerhalb des Inklusionskontextes, Eltern wollen, dass ihr Kind auf einer Privatschule oder, wenn sie in Grenznähe wohnen, im Nachbarbundesland unterrichtet werden soll? Sind diese Kinder dann auch "nicht dabei"?
Verwehrt wird ihnen die Möglichkeit, die Gesellschaft mit Ihren Fähigkeiten zu bereichern. Dabei sollen genau die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Es geht halt nicht darum, diese Kinder einheitlich zu einem bestimmten Ziel zu bringen, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten Ziele zu setzen.
Ein Vorteil ist zum Beispiel, dass man sich nicht an bestimmte Lehrpläne halten muss und ganz individuell arbeiten kann.